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Verbesserungsidee für die individuelle Internetquellensammlung – die Internetquellensammlung maschinell zusammenstellen und aktualisieren

Problem
Die Zusammenstellung der individuellen Internetquellensammlung erfordert eine grundlegende Netzwerkkompetenz und ist mit einem entsprechenden Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Workshop: eine individuelle Internetquellensammlung erstellen und nutzen

 

Loesung
Die Zusammenstellung und Aktualisierung der individuellen Internetquellensammlung könnte maschinell durchgeführt werden.

Die von mir entwickelte manuelle Methode zur Erstellung einer individuellen Internetquellensammlung (IIQS) könnte teilweise automatisiert werden. Die technische Basislösung hierfür könnte ein (globales) Internetquellensuchsystem sein, das die jeweils relevanten Internetdienste für das entsprechende Aufgabengebiet aus dem vorhandenen Angebot auswählt. Die Aktualisierung des Internetquellensuchsystem, also das Einfügen neuer Quellen und das Löschen nicht mehr vorhandener Quellen, wird durch eine Experten-Redaktion und durch die Benutzer sichergestellt. Darüber hinaus kann sich natürlich jeder Anbieter eines relevanten Internetdienstes in das System kostenlos eintragen. 

Die Aktualisierung der individuellen IQS könnte durch den regelmäßigen und automatischen Online-Abgleich mit dem Internetquellensuchsystem erfolgen.

Dem Benutzer steht damit ein Werkzeug bereit, mit dem er sich einfach und schnell maschinell eine individuelle Internetquellensammlung erstellen lassen und diese ohne eigenen Aufwand automatisch aktualisieren lassen kann. Mit dieser Quellensammlung kann er dann die Suche manuell mit den auf sein Themen-/Fachgebiet begrenzten Informationsquellen durchführen.


Kritische Betrachtung der Lösung:

Die kompetente und produktive Nutzung der IQS setzt eine ausreichende Netzwerkkompetenz beim Benutzer voraus. Für jemanden, der über diese Kompetenz verfügt und den Lehrgang als Nachschlagewerk nutzen kann, ist es aber auch kein allzu großes Problem, seine IQS manuell zu erstellen und zu aktualisieren, so daß sich der Aufwand, der für die praktische Umsetzung einer solchen Maschine notwendig wäre, kaum lohnen wird. 

Hier sollte man wissen, welche enorme Schwierigkeit Maschinen, die keine Zusammenhänge verstehen, haben, wenn es darum geht, die Relevanz und Qualität der Quellen eindeutig zu bewerten. Dies ist aber zwingend notwendig, wenn man eine qualitativ hochwertige IQS haben möchte. Eine Maschine kann natürlich auch keine individuellen Kommentare und Tipps zur jeweils bewerteten Informationsquelle abgeben, die für den Benutzer in der Regel sehr wertvoll sind.

Die beschriebenen Probleme gelten in noch viel stärkerem Maße für die Aktualisierung der IQS.

Ein großer Nachteil ist außerdem, daß man dem Anbieter sein Aufgaben-/Interessengebiet zur maschinellen Erstellung der persönlichen Internetquellensammlung preisgeben muß. Wie viele aktuell angebotene Dienste (MyLycos, My Yahoo, Personalize Search,…), für die maschinelle Zusammenstellung einer persönlichen Suchmaschine beweisen, bestimmt der Anbieter den Rahmen der Personalisierungsmöglichkeiten und zwar nicht nur das Layout der persönlichen Suchseite, sondern auch das Informations- und Diensteangebot, das mit der persönlichen Suchmaschine durchsucht werden kann.

 

Ein Selbstlernkurs der zeigt, wie Sie sich die Möglichkeiten erschliessen können, die das Internet bietet

Sie möchten das Internet kompetent nutzen. Der Selbstlernkurs "Netzwerkkompetenz wie" führt Sie in 5 Schritten dorthin.

Die wesentlichen Teilschritte sind:


  1. Mit Hilfe des Lehrgangs und der Lernanleitung die kompetente Teilnahme an Netzwerken trainieren bzw. die Kompetenzen aufbauen, mit denen das Universalwerkzeug "Computer mit Internetzugang" effektiv und sicher als Wissens- und Problemlösungsquelle genutzt werden kann.

    Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

     

     

     

    Das hierfür notwendige Grundwissen eignet sich der Lernende vor allem dadurch an, daß er die im Lehrgang beschriebenen Methoden (Suchmethoden, Bewertungsmethoden,…), Werkzeuge (Wissensdatenbank, Newsreader,…), Internetdienste und Informationen selbst praktisch anwendet, um alltagsrelevante Fragen zu beantworten (Wissen konstruieren) bzw. praxisrelevante Probleme zu lösen. Das bedeutet, daß der Lernende seine Netzwerkkompetenz bzw. das dazu notwendige Wissen durch selbstbestimmtes Handeln und Entdecken, durch die Zusammenarbeit mit anderen (etwa, um offene Fragen zu klären, die Fragen anderer zu beantworten, bestimmte Sachverhalte zu diskutieren oder das eigene Wissen, beispielsweise eine bestimmte Erkenntnis, zur Diskussion zu stellen) und die dabei gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse weitestgehend selbst konstruiert. Mit diesem Wissen ist er dann in der Lage, die Internetdienste effektiv und sicher zur Informationsbeschaffung, Fernkommunikation, webbasierten Aus-/Weiterbildung und zum virtuellen Ein-/Verkauf zu nutzen. Den täglichen Umgang mit dem gelernten Wissen (die Anwendung der beschriebenen Methoden, Werkzeuge und Internetdienste, um Wissen zu konstruieren und Probleme zu lösen) nutzt der Lernende schließlich, um seine grundlegende Netzwerkkompetenz auf seine berufliche Aufgabenstellung bzw. sein Interessengebiet hin zu optimieren (individuelle Nutzung). Das bedeutet, daß er die aktuell angewandten Methoden, Werkzeuge und Internetdienste fortlaufend in Frage stellt und gegebenenfalls verbessert (ergänzt, erweitert,…) oder gar durch neue, besser geeignete ersetzt . Diese Verbesserungsmöglichkeiten können mit der entsprechenden Netzwerkkompetenz gezielt gesucht, genauso aber zufällig während einer Recherchetour gefunden werden. Auf jeden Fall müssen sie leicht wiederauffindbar, also im richtigen Zusammenhang in der individuellen bzw. allgemeinen Internetquellensammlung abspeichert werden.

     


  2. Die Anforderungen an die auf den persönlichen Bedarf des Anwenders ausgerichtete individuelle Internetquellensammlung festlegen.
     

    Workshop: eine individuelle Internetquellensammlung erstellen und nutzen

     

     

     

    Kurze und prägnante Beschreibung der Aufgabe der individuellen IQS und Formulierung der allgemeinen Anforderungen, die an sie zur optimalen Erfüllung der betreffenden Aufgabe/ganzheitlichen Abdeckung des gewählten Themas gestellt werden.
    Danach wird der zur optimalen Erfüllung der Aufgabe/ganzheitlichen Abdeckung des Themas notwendige grobe Informations- und Dienstebedarf ermittelt.

     


  3. Die grobe Zusammenstellung der individuellen Internetquellensammlung. 

    Die für den im vorhergehenden Schritt ermittelten Bedarf in Frage kommenden Internetquellen suchen, finden und bezüglich ihrer Qualität bewerten und die ausgewählten Quellen nach Herkunft in die entsprechenden Kategorien einordnen. Die einzelnen Quellen kurz beschreiben und wichtige Einzelinformationen lokal (in der Wissensdatenbank) abspeichern.


  4. Die Optimierung der zuvor zusammengestellten Internetquellensammlung.

    Die einzelnen Informationen und Dienste der zuvor nach Herkunft sortierten Internetquellen den jeweils relevanten Teilaufgaben/Einzelthemen zuordnen. Darüber hinaus werden im Rahmen dieser Teilaufgabe auch Überlegungen angestellt, beispielsweise, ob es sinnvoll ist, mit der vorhandenen Rechercheerfahrung die Informationen selbst zu suchen und auszuwerten oder ob es wirtschaftlicher ist, diese Aufgabe an einen externen Dienstleister (z. B. Information Broker) zu übertragen oder ob es Bereiche gibt, in denen die Informationsversorgung automatisiert werden kann. 


  5. Die kompetente und produktive Nutzung der Internetquellensammlung.

    Das bedeutet, die zuvor für den individuellen Bedarf zusammengestellten Internetquellen sollen effektiv und sicher für:

    die Informationsbeschaffung (suchen und informieren) | die Fernkommunikation (fragen und diskutieren) | die webbasierte Aus- und Weiterbildung (aus- und weiterbilden) | den virtuellen Ein- und Verkauf (ein- und verkaufen) genutzt werden. 

    Die individuelle Internetquellensammlung soll dabei vor allem zwei Kernfunktionen für den Benutzer erfüllen: 

    a.) schnell und gezielt relevante Antworten auf konkrete Fragestellungen hinsichtlich einer bestimmten Aufgabe/eines bestimmten Themas finden

    b.) eine umfassende und fortlaufende Informationsbeschaffung bezüglich einer bestimmten Aufgabe/eines bestimmten Themas ermöglichen

    Darüber hinaus muß die individuelle IQS fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht und an die aktuellen Anforderungen bezüglich des beruflichen Aufgabengebiets/des persönlichen Interessengebiets angepaßt werden. Die Anpassung und Aktualisierung der individuellen IQS dient gleichzeitig der fortlaufenden Erweiterung bzw. Ergänzung des von mir konstruierten Grundwerks.

 

Begriffserklärung „Netzwerkkompetenz“

Was steckt hinter dem Begriff "Netzwerkkompetenz" und was bedeutet kompetent an Netzwerken teilnehmen ?

  • Was sind Netzwerke ? Bildlink-Pfeil

  • Welche Möglichkeiten bieten die modernen IuK-Technologien für die konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen von Netzwerken ? Bildlink-Pfeil

  • Was bedeutet kompetent an Netzwerken teilnehmen ? Bildlink-Pfeil

Was sind Netzwerke ? Bildlink-Pfeil

Unter Netzwerken werden hier ganz allgemein Zusammenschlüsse von Menschen verstanden, die sich auf den Weg gemacht haben, durch ihre konstruktive Zusammenarbeit ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Die konstruktive zwischenmenschliche Zusammenarbeit basiert dabei auf dem gemeinsamen Ziel und nicht darauf, daß sich die Netzwerkteilnehmer sympathisch finden.

Diese Netzwerke verfolgen das Ziel, die Ressourcen und Fähigkeiten von verschiedenen Personen und/oder Einzelgruppen, die am Netzwerk teilnehmen, zu bündeln, im besten Falle die Schwächen des einen durch die Stärken des anderen auszugleichen und so gemeinsam mehr zu erreichen. Im besten Falle deshalb, weil das nur gelingen kann, wenn die Netzwerkteilnehmer miteinander arbeiten und nicht gegeneinander, beispielsweise indem sie ihre Mitmenschen wegen ihrer Schwächen verurteilen oder noch schlimmer, aus niederen Beweggründen (Machterhalt, Neid,…) deren Stärken ausblenden.

Darüber hinaus soll das Netzwerk das Wissen aller Teilnehmer dem einzelnen zugänglich machen und umgekehrt. Der Leitgedanke dabei ist es: "Eigenes Wissen zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig vom Know how des anderen profitieren – gemeinsam wissen wir mehr." In einem Netzwerk ist jeder konstruktive (logisch nachvollziehbare oder anhand von glaubwürdigen Quellen belegbare) Beitrag (Lösungsvorschläge, Testberichte, Antworten auf Fragen, Diskussionen, wichtige Erkenntnisse, Erfahrungsberichte, Bedienungsanleitungen für Werkzeuge (Programme), Kommentare, Ideen,…) von Bedeutung, egal, von wem der Beitrag stammt. Wertvoll ist nicht der Teilnehmer, der einen Titel hat oder, wie dies bei Hierarchien der Fall ist, ganz oben steht, sondern der, der nachweislich (an seinen Taten gemessen, beispielsweise an der Zahl und der Qualität seiner schriftlichen Beträge) zum Erreichen des gemeinsamen Ziels beiträgt.

Daß ein Beitrag sehr wertvoll ist, können alle Teilnehmer, die den Beitrag gelesen haben, über elektronische Bewertungssysteme bestätigen. Durch die gegenseitige Bewertung entstehen so auf demokratischem Wege transparente Bewertungsprofile für alle Netzwerk-Teilnehmer. Jeder kann dabei über ein Pseudonym auftreten, das aber im Zweifelsfall eindeutig mit der betreffenden Person in Zusammenhang gebracht werden kann.

Die Kommunikation ist für jeden, ob aktiver Teilnehmer oder passiver Beobachter, transparent, nichts wird hinter verschlossenen Türen diskutiert und entschieden. Die gesamte Kommunikation, die Bewertungen, alles wird elektronisch protokolliert und so archiviert, daß bestimmte Beiträge zu einem späteren Zeitpunkt im jeweiligen Zusammenhang via Internet schnell und gezielt wieder gefunden werden können. Diese Beiträge können natürlich nur schnell und gezielt abgerufen werden, wenn sie zuvor jemand geschrieben und leicht wiederauffindbar im Internet veröffentlicht hat. Noch sind es viel zu wenig, die sich an tiefgründigen Diskussionen, beispielsweise auch zur Änderung unserer Gesellschaft, beteiligen. Netzwerke und die Anonymität des Internets ermöglichen es, daß gemeinsam sinnvolle Lösungen erarbeitet werden können und die Entscheidung für die beste Lösung nicht mehr von Positionen, Sympathien oder vorteilhaften Beziehungen abhängt, sondern vom Glauben aller, durch einen entsprechenden Einsatz die bestmögliche Lösung zu finden und zu realisieren.

Welche Möglichkeiten bieten die modernen IuK-Technologien für die konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen von Netzwerken ? Bildlink-Pfeil

Ein Netzwerk besteht also im Grunde aus einer größeren Anzahl von Menschen, die konstruktiv zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Ohne die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien stellen sich dabei zwei große Probleme:

  • Da eine größere Anzahl von Menschen mit gleichen Zielen meistens mehr oder weniger weit voneinander entfernt wohnen, wissen sie häufig nicht, daß andere Menschen die gleichen Ziele haben wie sie selbst – sie können es nur vermuten.
  • Wenn eine größere Anzahl von Menschen konstruktiv zusammenarbeiten möchte, um gemeinsame Ziele zu erreichen, dann ist das mit einem entsprechenden Kommunikationsaufwand verbunden, der auf dem traditionellen Postweg und via Telefon nur mit hohem Aufwand und bei entsprechend vielen Kommunikationspartnern gar nicht mehr zu bewältigen wäre.

Der Computer mit Internetzugang, mit dessen Hilfe sich grundsätzlich jeder an das weltweite Netzwerk "Internet" anschließen und so die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen kann, löst die vorher genannten Probleme. Räumliche Entfernungen zu Menschen mit gleichen Zielen und Überzeugungen sind nun kein Hindernis mehr, genauso wenig wie der zu leistende Kommunikationsaufwand.

Mit Hilfe einer geeigneten Internetplattform können Menschen vom Arbeitsplatz, von zuhause oder auch vom Internet-Cafe aus zu jeder Tages- und Nachtzeit konstruktiv zusammenarbeiten bzw. an den Diskussionen und Entscheidungen teilnehmen. Die Informationen, die wir im Rahmen der Diskussionen erhalten, und die Wege, die uns das Internet bietet, um schnell und gezielt Antworten auf noch offene Fragen zu finden, ermöglichen es, daß wir selbst und in konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen das jeweils benötigte Wissen konstruieren können.

Die Zusammenarbeit im Rahmen von Netzwerken mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bietet gegenüber der direkten Zusammenarbeit vor Ort, den großen Vorteil, daß sich Teilnehmer nicht jedes mal zeitlich und örtlich abstimmen müssen. Das bedeutet der Aufwand für die Organisation der Zusammenarbeit entfällt weitestgehend und somit bleibt mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich die Inhalte. Für die Zusammenarbeit mit anderen spielen die Zeit und der Ort an dem sich die Teilnehmer befinden nur mehr eine untergeordnete Rolle – dieser Zugewinn an Freiheit bietet noch zahlreiche bisher nicht oder nur ungenügend genutzte Möglichkeiten sich zu Netzwerken (z. B.  Franchise-Systemen oder virtuellen Unternehmen) zusammen zu schließen um etwas sinnvolles zu tun.

Im Rahmen von Netzwerken können wir beispielsweise:

  • innovative Produkte und Dienste realisieren, zu denen ein Einzelner nicht in der Lage wäre
  • ungewöhnlich Ideen gemeinsam mit anderen ausprobieren und umsetzen
  • gemeinsam mit anderen etwas bewegen, was dem Einzelnen nicht gelingen kann, beispielsweise sich gegen politische oder wirtschaftliche Entscheidungen stellen, die den Wettbewerb der kleinen mit den großen Unternehmen behindern
  • komplexe Produkte und Dienstleistungen, die vielfältige Problemlösungskompetenzen erfordern, aus einer Hand anbietenWenn viele Einzelne an einem Strang ziehen, können sie in einer echten Wettbewerbswirtschaft (nicht Beziehungswirtschaft) den Großunternehmen Paroli bieten
  • Rationalisierungsmöglichkeiten (bessere Konditionen, günstigere Preise, Mengenrabatt,…) durch einen Großeinkauf  erschließen

Die Kooperation im Rahmen von Netzwerken (anstatt Hierarchien) kombiniert mit den Möglichkeiten, die uns die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien bieten, eröffnet uns eine völlig andere Dimension der zwischenmenschlichen Zusammenarbeit. Wir können weitestgehend zeit- und ortsunabhängig zusammenarbeiten und wir müssen uns nicht jedesmal mit großem Zeit- und Arbeitsaufwand zeitlich und örtlich abstimmen. Durch die kompetente Anwendung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien entfällt der Aufwand für die Organisation der Zusammenarbeit weitestgehend und somit bleibt mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich die Inhalte.

Was bedeutet kompetent an Netzwerken teilnehmen ? Bildlink-Pfeil

Netzwerke können die eben beschriebenen Möglichkeiten allerdings nur dann entfalten, wenn Menschen konstruktiv an diesen Netzwerken teilnehmen, weil sie die innere Bereitschaft dazu mitbringen und die Kompetenzen dazu haben. Die innere Bereitschaft, konstruktiv an Netzwerken teilzunehmen, haben jene Menschen, die wissen, warum und wofür sie dies tun. Die Kompetenzen, konstruktiv an Netzwerken teilzunehmen, haben Menschen, die durch ihre wertvollen Beiträge alle anderen Netzwerkteilnehmer ihrem gemeinsamen Ziel oder natürlich auch den einzelnen seinem individuellen Ziel näher bringen.

Dazu gehören neben dem grundsätzlichen Willen, den entsprechenden Zeit- und Arbeitsaufwand aufzubringen (aktiv an Netzwerken teilzunehmen), folgende, gleichermaßen bedeutsame, mit Hilfe meines Lehrgangs erlernbare, Einzelkompetenzen:

  • die Selbst- und Fremdbewertungskompetenz
    Diese Kompetenz ermöglicht es dem Netzwerkteilnehmer, Fehler schnell zu erkennen und zu korrigieren, indem er sein Denken und Handeln fortlaufend kritisch hinterfrägt. Außerdem kann ein Netzwerkteilnehmer, der über diese Kompetenz verfügt, seinen Mitmenschen mit Hilfe seiner konstruktiven Kritik das Leben vereinfachen. 

    Hinweis
    Nur wer sein Denken und Handeln kritisch hinterfrägt, kann Wissenslücken und Probleme überhaupt erst erkennen und schafft damit erst den Bedarf, sich Wissen anzueignen bzw. Probleme zu lösen.

  • die Selbstlern- und Problemlösekompetenz
    Diese Kompetenz ermöglicht es dem Netzwerkteilnehmer, sich autodidaktisch beliebiges Wissen anzueignen und selbständig Probleme zu formulieren und zu lösen und schafft so quasi die Grundlage für konstruktive Beiträge (klare und verständliche Antworten auf komplexe Fragen, wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen, ungewöhnliche Ideen, konstruktive Lösungsvorschläge,…). 

    Hinweis
    Nur wer Wissenslücken und Probleme erkennen und sich das jeweils benötigte Wissen aneignen bzw. Probleme lösen kann, ist grundsätzlich fähig, sich selbst zu entfalten.

  • die Selbstentfaltungskompetenz
    Diese Kompetenz ermöglicht es dem Netzwerkteilnehmer schließlich, seine Lebensaufgabe zu finden und auszuführen, weil er das grundlegende Wesen von Natur und Mensch verstanden hat und sich seiner Einzigartigkeit bewußt ist. Im Rahmen seiner Lebensaufgabe kann der Netzwerkteilnehmer seinen besonders wertvollen, weil einzigartigen Beitrag zum Erreichen des gemeinsamen Ziels des Netzwerks leisten.

grafische Darstellung der vorher kurz beschriebenen Kompetenzen


 

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Wer sich eine grundlegende Netzwerkkompetenz aneignen und diese aufrechterhalten möchte, an den werden zwei wesentliche Anforderungen gestellt: Er muß zum einen die innere Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit seinen Mitmenschen mitbringen und zum anderen eine dauerhafte Freude an den Haupttätigkeiten, mit denen die kompetente Teilnahme an Netzwerken verbunden ist, haben, nämlich denken, lernen und kreativ sein.

Die wichtigste dabei zu erbringende Leistung besteht darin, die eigenen Begabungen, Leidenschaften und Werte zu erkennen und diese im Rahmen der entsprechenden Aufgabe im Sinne aller Netzwerkteilnehmer zu entfalten. Durch diesen anstrengenden Lernprozeß wird dem betreffenden Menschen auch bewußt wie wichtig seine Mitmenschen sind, die ebenfalls Ihr Wesen entfalten und im besten Falle, die vielen Aufgaben meistern, die er selbst nicht in ausreichender Qualität erfüllen kann.