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Musik-Dateien – Beispiele

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Buch geöffnet Spezielle Suchdienste für Musik-Dateien (MP3-Dateien) – praktische Beispiele  zurück

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Beispiel

Wie kann man sich spezielle Suchdienste für MP3-Dateien anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen und wie kann man eigene Musik-CDs mit MP3-Dateien aus dem Internet erstellen ? 

Dazu benötigen Sie grundsätzlich nur einen beliebigen Pentium-Rechner, einen entsprechenden MP3-Player, einen möglichst schnellen Internetzugang, eine Standard-Soundkarte und einen CD-Brenner mit entsprechender Bediensoftware. Für professionelle Anwendungen müssen natürlich entsprechend leistungsfähige Komponenten eingesetzt werden.

Ein sehr umfassendes von vielen denkbaren Beispielen wäre das folgende:

  1. MP3-Player-Software installieren

  2. Nach den gewünschten Musiktiteln im MP3-Format suchen

    1. allgemeine Musik-Informationen im Internet suchen 

    2. nach Musikstücken (zum Download) stöbern

    3. gezielte Suche nach Titeln (zum Download)

  3. die Musikdatei (MP3-Datei) herunterladen und auf der lokalen Festplatte abspeichern

  4. die Lautstärke anpassen

  5. die MP3-Dateien ins wav-Format wandeln (mp3 –> wav)

  6. die Musik-Dateien auf die CD brennen 

1. MP3-Player-Software installieren  Bildlink-Pfeil

Grundsätzlich reicht ein gängiger Multimedia-Player aus, um die gefundenen MP3-Dateien anzuhören. Meist sollen die Musikstücke aber weiterverarbeitet werden und dazu sind zusätzliche Funktionen, die über das reine Abspielen hinausgehen, erforderlich. Der Player sollte es also ermöglichen, MP3-Dateien abzuspielen, zu bearbeiten, wie etwa Dateien im MP3-Format im WAV-Format abzuspeichern und zu organisieren; das bedeutet, die Musiktitel sollten leicht wiederauffindbar abgespeichert werden können. 

Einige Player bzw. spezielle MP3-Player, die diesen Anforderungen gerecht werden, sind beispielsweise die englischsprachige Freeware "Musicmatch Jukebox" (www.musicmatch.com) und die ebenfalls englischsprachige Freeware Winamp (www.winamp.com). Diese können Sie dann von der entsprechenden Website herunterladen und durch einen Doppelklick auf die Exe-Datei den Installationsvorgang starten. Während der Installation werden Sie meist von einem Installationsassistenten begleitet, so daß es hier kaum Probleme geben dürfte. 

2. Nach den gewünschten Musiktiteln im MP3-Format suchen Bildlink-Pfeil

Naheliegend wäre hier die Suche mit den speziellen Suchfunktionen von allgemeinen Suchmaschinen für die Suche nach Audio-Dateien, wie sie beispielsweise von Altavista (http://de.altavista.com/…) oder Lycos (http://suche.lycos.de/…) angeboten werden. Leider liefern diese häufig sehr umfangreiche Suchergebnisse mit vielen irrelevanten Treffern. Spätestens aber beim Versuch, die MP3-Dateien auf die lokale Festplatte herunterzuladen, stellt man häufig fest, daß die Internetseiten, auf die der angeklickte Link verweist, aus unterschiedlichen Gründen nicht erreichbar sind; als Beispiel wäre hier zu nennen, daß die betreffende Website inzwischen gesperrt wurde. 

Wesentlich bessere und vor allem legale Suchergebnisse (MP3-Dateien) erhält man auf MP3-Plattformen (meist kostenlose Musik von noch unbekannten Musikern) wie MP3.com (www.mp3.com) oder kostenpflichtigen Musikdiensten wie beispielsweise Musicload.de. Beim letztgenannten erhält man prinzipiell jeden Musiktitel, vor allem aber auch solche, die nicht massenmarkt-tauglich sind. Als weitere Quellen stehen speziell für die Suche nach MP3-Dateien ausgelegte Suchdienste wie Musiktauschbörsen innerhalb von themenorientierten Netzwerken bereit.

Grundsätzlich kann die Suche nach Musik in folgende drei Fälle unterteilt werden.

Sie möchten:

2a. allgemeine Musik-Informationen im Internet suchen Bildlink-Pfeil

Dazu gibt es ein riesiges Angebot an Websites, die Informationen zu jedem Gebiet aus dem großen Themenbereich "Musik" liefern. Diese Websites zum gesuchten Musikthema können am besten mit Hilfe von Suchkatalogen (Kategorie: Musik) oder speziellen Linklisten gefunden werden. 

Wie man CD's findet, die ein bestimmtes Lied beinhalten, und wie man nach Informationen zu einer bestimmten Rockgruppe sucht, soll nachfolgend anhand eines praktischen Beispiels gezeigt werden. Außerdem soll am Ende überprüft werden, ob die so gefundene CD auch im Handel erhältlich ist. 

Aktion
Suche nach CD's mit dem Song "Turn me loose" von der Rockgruppe Loverboy und Informationen zu dieser Band

Um nach Informationen zu einzelnen Musikstücken wie etwa Titel, Interpret oder auf welcher CD das Lied erhältlich ist, zu suchen, eignen sich sogenannte CD-Datenbanken. Eine äußerst umfangreiche, englischsprachige und nicht kommerziell orientierte Datenbank dieser Art ist CDDB, die unter der Adresse  www.cddb.com zu erreichen ist. Diese enthält übrigens auch zahlreiche Musiktitel und CD's von deutschsprachigen Bands.

Auf der Startseite finden Sie neben digital "Top 10" und weiteren Diensten das Eingabefeld der Suchmaschine. Klicken Sie dort in das Kontrollkästchen "Artist" und geben Sie den Namen des  Interpreten ein, in diesem Fall die Rockgruppe "Loverboy ". Starten Sie dann die Suche nach CD's von dieser Band durch einen Klick auf die Schaltfläche "Search".


Abb.  CDDB.com – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine findet insgesamt 16 CD's, die bisher von Loverboy veröffentlicht wurden. Klicken Sie nun auf den CD-Titel "Loverboy/Superhits", um weitere Informationen zu dieser CD zu bekommen.

Hinweis
Wie eingangs schon erwähnt, ist CDDB eine nichtkommerzielle Datenbank, das bedeutet, Sie können hier keine einzelnen Musikstücke oder CD's kaufen. 

Allerdings werden rechts von den CD-Titeln Händler genannt, bei denen man die CD online kaufen kann.


Abb.  CDDB.com – Suchmaschine – Suchergebnis (relevante CD's)


Es wird nun eine Seite mit den einzelnen Songs der CD angezeigt. Leider ist keine Möglichkeit vorhanden, sich zumindest kurz in die einzelnen Lieder reinzuhören. 

Über den Link "Gracenote.com" in der Rubrik "Loverboy Info" unterhalb der Track-Liste bekommen Sie zusätzliche Informationen über die Band.


Abb.  CDDB.com – Suchmaschine – Suchergebnis (einzelne Songs auf der CD)


Abb.  CDDB.com – zusätzliche Informationen über Loverboy


Hinweis
CDDB.com bietet mit dem "CDKey" eine sehr interessante Zusatzfunktion an.

Sie können mit einem speziellen Zusatzprogramm (ActiveX Control), das kostenlos über die Website von CDDB.com heruntergeladen werden kann bzw. nach einer manuellen Anforderung automatisch vom Anbieter auf dem lokalen Rechner installiert wird, die Spieldauer, den Interpreten und den Titel der einzelnen Songs einer im CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers befindlichen CD anzeigen. Diese Zusatzprogramme sind übrigens auch für das Betriebssystem Linux erhältlich.

Dazu liest das Zusatzprogramm die TOC (Table of Contents), also das Inhaltsverzeichnis, das jede CD enthält, aus. Sie sollten hierfür online sein, denn falls das Zusatzprogramm die ausgelesenen Daten nicht in der ebenfalls lokal installierten Datenbank findet, sendet es die TOC-Daten (Track-Nummer, Länge …) an den zuständigen CDDB-Server. Dieser antwortet dann, falls die Daten in der jeweiligen Datenbank aufzufinden waren, mit den zusätzlichen CD-Informationen. Das geht allerdings nur, wenn eine Internetverbindung vorhanden ist. 


Aktion
Suche nach weiteren Informationen zur Rockgruppe Loverboy mit Allmusic.com

Ein beindruckender englischsprachiger Suchdienst für detaillierte Informationen von der Gründung und der aktiven Zeit einer Musikgruppe über persönliche Informationen der Bandmitglieder bis hin zu Discographien von Tausenden von Bands liefert der "All Music Guide", ein Lexikon der Musik. Diese umfangreiche Datenbank, die alle Musikrichtungen berücksichtigt, ist unter "www.allmusic.com" zu erreichen.

Geben Sie dort auf der Startseite in das Eingabefeld der Suchmaschine den Namen der Band ein und wählen Sie die Option "artist". Klicken Sie dann auf die Schaltfläche "go", um die Suche nach Informationen zur Rockgruppe "Loverboy" zu starten.


Abb.  Allmusic.com – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine liefert eine sehr gut strukturierte und umfassende Informationsseite über die Band.

Hinweis
Die Datenbank ist weniger geeignet, um beispielsweise nach Schlagersängern oder Komponisten zu suchen.

Die Suche "Udo Juergens" lieferte als Treffer den ähnlich geschriebenen Sänger Udo Jagers, und die Recherche nach Ludwig van Beethoven lieferte ebenfalls viele vom Namen her ähnliche Musiker, nicht aber den sehr berühmten Klassik-Komponisten.


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Abb.  Allmusic.com – Suchmaschine – Suchergebnis


Hinweis
Die Informationen können auch in die deutsche Sprache übersetzt werden.

Klicken Sie dazu am Anfang der englischsprachige Seite auf den Link "German". Die Übersetzung ist allerdings teilweise sehr fehlerhaft, wie Sie beim Lesen und Vergleichen der beiden abgebildeten Seitenausschnitte erkennen können.


Abb.  Allmusic.com – deutsche Übersetzung 


Praxistip

Da die meisten bekannten Musiker eine Homepage im Web veröffentlicht haben, kann man diese Seite meist mit sinnvollen Internetadressen wie etwa "www.bandname.de" oder "www.sängername.de" finden und sich die gewünschten Informationen beschaffen.

Aktion
Überprüfung, ob die vorher gefundene CD  mit dem Titel "Superhits" von Loverboy im Handel erhältlich ist

Dazu gibt es eine Vielzahl von Verkaufsplattformen wie Online-Shops oder entsprechende Marktplätze. Ein sehr bekannter Online-Shop ist Amazon.de (www.amazon.de bzw. die amerikanische Ausgabe unter www.amazon.com), der neben anderen gut über das Internet verkäuflichen Produkten wie etwa Bücher oder Videos auch Musik-CD's anbietet.

Geben Sie dort auf der Startseite das Stichwort "loverboy " ein und wählen Sie die Rubrik "Pop Musik", um nur in dieser Kategorie nach relevanten Produkten zu suchen. Starten Sie dann die Suche durch einen Klick auf den Los-Button.


Abb.  Amazon.de – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Liste mit relevanten CD's zum Stichwort "loverboy"

Die Suchmaschine findet für die Kategorie "Beste Treffer" insgesamt fünf relevante CD's. Klicken Sie nun auf die CD mit dem Titel "Super Hits", um weitere Informationen zu bekommen.


Abb.  Amazon.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Auf der Seite wird neben speziellen CD-Infos auch das Menü "Album-Info" angezeigt. Klicken Sie dort auf den Link "Reinhören".



Abb.  Amazon.de – CD mit dem Titel "Superhits"


Sie können nun zeitlich limitierte Ausgaben der einzelnen Lieder der CD mit einem Klick per Streaming-Audio anhören. Dazu müssen Sie natürlich einen streamingfähigen Multimedia-Player wie etwa den Real-Player auf Ihrem Rechner installiert haben. 

Hinweis
Für die Suche nach einem bestimmten einzelnen Musikstück im MP3-Format eignet sich eine spezielle MP3-Suchmaschine wie unter Punkt "c." genannt wesentlich besser.


Abb.  Amazon.de – CD mit dem Titel "Superhits" – den Song "Turn me Loose" anhören


2b. nach Musikstücken (zum Download) stöbern Bildlink-Pfeil

Wer sich noch für keinen bestimmtes Song entschieden hat, der kann sich beispielsweise auf MP3-Plattformen wie MP3.com (www.mp3.com) oder MP3.de (www.mp3.de) von noch unentdeckten musikalischen Talenten inspirieren lassen. Dort können die Musiktitel, die in der Regel in der Vollversion vorliegen, kostenlos per Streaming-Audio angehört oder auf die lokale Festplatte heruntergeladen werden. Natürlich können Sie auch in den vorher unter a.) demonstrierten CD-Online-Shops oder Musik-Websites nach interessanten Musiktiteln suchen, nur können diese, wenn überhaupt, nur in zeitlich begrenzten Fassungen angehört und nicht kostenlos auf die lokale Festplatte heruntergeladen werden.

Aktion
Auf der deutschsprachigen Ausgabe der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken stöbern (Auswahl aus den deutschen Top 40)

Die Plattform ist unter der Adresse www.mp3.com zu erreichen und bietet eine sehr umfangreiche Sammlung an vielen tausend kostenlosen Musikdateien von Tausenden (noch) unbekannten Künstlern an. Diese können gezielt über eine Stichwortsuche oder über ein Katalogsystem, das in verschiedene Musikrichtungen sortiert ist, durchsucht werden.

MP3.com vermittelt zwischen Musikfreunden, die neue Songs entdecken möchten, und Musikern, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten. Die Künstler und die Anbieter von MP3.com verdienen daran, daß sie die CD's der Musiker verkaufen und dabei die Anbieter die Künstler bis zu 50% an den Einnahmen beteiligen. 

Neben der Vielzahl an Musikstücken ist auf der Plattform auch eine Übersicht über gängige Mp3-Hard- und -Software zu finden; auch Nachrichten gibt es, beispielsweise in Bezug auf die Musikindustrie. Die Bands können übrigens auch gebucht werden; mehr dazu erfahren Sie unter dem Link "Book a band". 

Klicken Sie nun auf die deutsche Nationalflagge auf der Startseite von MP3.com, um zur deutschsprachigen Ausgabe zu gelangen.

Hinweis
Bevor man bei MP3.com Musikdateien anhören und herunterladen darf, muß man sich allerdings beim Anbieter registrieren. 


Abb.  MP3.com – Startseite der englischsprachigen Ausgabe 


Kehren Sie nun zurück zur Startseite von MP3.com und klicken Sie dort auf die deutsche Nationalflagge, um zur deutschsprachigen Ausgabe zu gelangen.

Die Startseite bietet im rechten Teil der Seite die Hauptkategorien (Musikrichtungen) des Katalogsystems und links ein Hauptmenü zu weiteren Angeboten. Im Hauptmenü links unter der Rubrik "Mehr Musik:" finden Sie die deutschen, europäischen und weltweiten Top 40. Klicken Sie auf den Link "Deutsche Top 40 ", um die Musiktitel anzuzeigen, die von deutschen Anwendern aktuell am häufigsten heruntergeladen wurden.

Hinweis
Ebenfalls im Hauptmenü befindet sich die Rubrik "Live Veranstaltungen", über die aktuelle Veranstaltungstermine der Künstler in Deutschland oder Europa eingesehen werden können.


Abb.  MP3.com – Startseite der deutschen Ausgabe – Deutsche Top 40


Resultat
Dort befindet sich der Song mit dem Titel "Bambolino" von der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" auf dem ersten Rang. 

Durch einen Klick auf "Lo Fi" können Sie den Titel erst einmal in schlechterer Qualität anhören und dann entscheiden, ob Sie die MP3-Datei auf Ihren Rechner herunterladen möchten. 

Hinweis
Bevor Sie die Musikstücke anhören oder herunterladen können, müssen Sie sich bei MP3.com anmelden. 
Sehr negativ aufgefallen ist hier die Datenschutz-Erklärung, die es MP3.com erlaubt, alle Nutzerdaten auf einem amerikanischen Server zu speichern und auch an Dritte weiterzugeben. Falls man sich dennoch zur Anmeldung entschließt, sollte man bedenken, das die erforderlichen Daten (Land, Postleitzahl, ungefähres Alter und Sprache) nicht zwingend richtig angegeben werden müssen.


Abb.  MP3.com – Deutsche Top 40 – Auswahl des aktuell bestplatzierten  Musikstücks mit dem Titel "Bambolino"


Kehren Sie dann wieder zurück zu der Seite, auf der die deutschen Top 40 aufgelistet sind, und klicken Sie dort auf den Namen "HR-Spanish Guitar Collection" der Musikgruppe. Sie gelangen so zur Homepage, die von der Band bei MP3.com eingerichtet wurde. 

Dort finden Sie die von der Gruppe zum kostenlosen Download bereitgestellten MP3-Dateien, die Sie entweder in minderer Qualität mit einer Datenrate von 24 kbit pro Sekunde oder in höherer Qualität mit einer Datenrate von 128 kbit pro Sekunde als Streaming-Datei anhören können, wobei Sie hierfür einen High-Speed-Internetzugang, beispielsweise DSL, benötigen. Außerdem können Sie die 3,2 MByte umfassende MP3-Datei mit einem Klick auf den Link "Download" auf Ihren Rechner herunterladen. 

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Ziel speichern unter". Es öffnet sich dann das gewohnte Dialogfenster, in dem Sie auswählen können, wohin die Datei gespeichert werden soll.

Klicken Sie dann auf den Link "Veranstaltungskalender" am oberen Rand der Seite, um die aktuellen Veranstaltungstermine der Band abzurufen.


Abb.  MP3.com – Homepage der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" – Herunterladen der MP3-Datei


Im Hauptmenü der Homepage, das am oberen Rand zu sehen ist, können weitere Informationen über HR-Spanish Guitar Collection eingeholt werden. Dies sind beispielsweise der Wohnort, vergleichbare Musik von bekannten Künstlern, Musikstil, verwendete Instrumente und die Kontaktadresse.

Unterhalb des Bildes finden Sie die Rubrik "Alben", unter der die DAM-CD's (DAM = Digital Automatic Music) der Gruppe gekauft werden können. DAM-CD's werden nach dem Eingang der Bestellung, also nach Bedarf gebrannt und enthalten sowohl die Audio-Daten die mit einem handelsüblichen Gerät, wie etwa einer Stereoanlage, abgespielt werden können, als auch die ursprünglichen MP3-Dateien der Songs und Informationen zum Künstler.

In der Rubrik "Extras" befindet sich ein Link "Künstlersite", der  zur persönlichen Homepage der Band führt.


Abb.  MP3.com – Homepage der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" – Veranstaltungskalender


Aktion
Auf der deutschsprachigen Ausgabe der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken stöbern (Auswahl über das Katalogsystem)

Kehren Sie nun zurück zur Startseite der deutschen Ausgabe von MP3.com. Dort finden Sie unter anderem auch die Hauptseite des Suchkatalogs, über den die vielen tausend Musikdateien, in den gängigsten Musikrichtungen sortiert, durchstöbert werden können. Wählen Sie dort die Musikrichtung "Pop & Rock" aus.

Hinweis
Am Ende der Katalog-Übersicht über die gängigen Musikrichtungen befindet sich der Link "Liste aller Musikrichtungen"; dort bekommen Sie eine riesige Auswahl an verschiedenen Musikstilen. 

Diese reichen von alternativer Musik (Alternative Country, Gothic Rock,…) und Blues (Blues Rock, Spiritual Blues,…) über Musik für Kinder, klassische Musik (Mittelalter, Barock,…), Holzblasinstrumente, Easy Listening (Entspannungsmusik, New Age,…), elektronische Musik (Dance, House,…) bis hin zu Weltmusik/Folk (Arabische Musik, Amerikanische Ureinwohner,…).


Abb.  MP3.com – Startseite (Suchkatalog-Übersicht) 


Resultat
Seite mit Liedern aus der Musikrichtung "Pop & Rock"

Am Anfang der Seite erhalten Sie eine Rückmeldung, wo Sie sich momentan befinden (Musik > Pop & Rock Hits), und weitere Musikstile (Klassischer Rock, Oldies,…), die unter die Kategorie "Pop & Rock" fallen. Durch das Anklicken kann der Musikfan relativ gezielt die Musik auswählen, die seinen persönlichen Vorlieben entspricht.

Darunter sind die 40 meistgeladenen Songs dieser Kategorie aufgelistet, die mit einem Klick auf den Link "Lo Fi" sofort angehört werden können, oder man wechselt mit einem Klick auf den Namen des Interpreten auf dessen Download-Seite, um sich den Titel auf die lokale Festplatte herunterzuladen.


Abb.  MP3.com – Musikrichtung "Pop & Rock"


Hinweis
Eine sehr nützliche Suchfunktion ist übrigens die leider bei MP3.com nicht vorhandene Möglichkeit, einen noch unbekannten Künstler zu finden, der eine ähnliche Art von Musik spielt wie ein bereits bekannter Musiker.

Die Suche hierzu gestaltet sich relativ einfach: Man gibt als Stichwort den Namen des bekannten Künstlers in das Eingabefeld der Suchmaschine ein und erhält als Suchergebnis jene (noch) unbekannten Musiker, deren Musikstücke ähnlich klingen wie die des bekannten Interpreten. Eine solche Suchfunktion wird beispielsweise auf der MP3-Plattform von Peoplesound.com (www.peoplesound.com) bzw. auf der deutschsprachigen Ausgabe hiervon angeboten.


 

Abb.  Peoplesound.com – Startseite der deutschen Ausgabe


Aktion
Auf der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken von regionalen Musikern aus Regensburg stöbern

Die Suchmaske für die Suche nach regionalen Künstlern können Sie über den Link "Local Music" oder durch die Eingabe der Internetadresse "http://golocal.mp3.com" erreichen. Diese ist automatisch auf Musiker aus der USA voreingestellt. Klicken Sie nun auf den Link "All regions" in der Rubrik "Region", um auf die Auswahl der Kontinente zu gelangen.


Abb.  MP3.com- Lokal Music – USA


Wählen Sie nun im Pull-Down-Menü "Region – All regions" zuerst den Kontinent "Europe", dann das Land "Germany" und zuletzt die Stadt "Regensburg" aus.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Die gesamte Welt (All Regions)


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Europa (Europe)


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Deutschland (Germany)


Resultat
Liste mit Musikern aus dem Großraum Regensburg

Sie erhalten nun eine alphabetisch sortierte Liste mit Künstlern aus Regensburg. Durch einen Klick auf den jeweiligen Namen der Band gelangen Sie zu deren auf der Plattform von MP3.com eingerichteter Homepage, auf der Sie weitere Informationen wie etwa Songs und Kontaktadresse zur jeweiligen Musikgruppe finden.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Alle Künstler


Wählen Sie nun in der Suchmaske im Pull-Down-Menü "Genre" die Musikrichtung "Pop & Rock" aus, um nur die Regensburger Bands anzuzeigen, die diesen Musikstil spielen.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg 


Die Liste der Künstler ist nun nach der Eingrenzung auf eine bestimmte Musikrichtung wesentlich kleiner geworden.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Künstler der Musikrichtung Pop & Rock


Klicken Sie nun in der Suchmaske auf den Link "Show songs" ,um die nach Download-Häufigkeit sortierten Musikstücke der Regensburger Bands zur Musikrichtung Pop & Rock anzuzeigen.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Künstler der Musikrichtung Pop & Rock (Show songs)


Rechts neben dem Musiktitel und der in Klammern angegebenen Band, die ihn spielt, können Sie über den Link "Play " den Song sofort anhören.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Musiktitel der Musikrichtung Pop & Rock 


Hinweis
Eine ähnliche Suchfunktion zur Suche nach regionalen Künstlern bietet auch die auf Deutschland beschränkte MP3-Plattform MP3.de (www.mp3.de) an.

Auch hier wählt man über ein Pull-Down-Menü die gewünschte Stadt aus und erhält im Suchergebnis die im Großraum der ausgewählten Stadt aktiven Musiker, natürlich nur die, die sich bei MP3.de angemeldet haben. Weiterhin bekommt man in der Rubrik "Bandinfo" für jede eingetragene Band eine Seite mit Songs zum Anhören und Herunterladen, ein Gästebuch, ein Bandportrait, falls vorhanden, einen Zugang zum Bandradio und unter "Feedback" eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.



Abb.  MP3.de – Suche nach regionalen Musikern 


2c. Gezielte Suche nach Titeln (zum Download) Bildlink-Pfeil

Um gezielt nach MP3-Dateien einzelner Musikstücke zu suchen, sind MP3-Suchmaschinen wie Musicseek.net (www.musicseek.net) eine brauchbare Hilfe. Noch effektiver ist die Suche mit speziellen Musik-Meta-Suchmaschinen wie etwa MP3-suchmaschinen.de (http://mp3-suchmaschinen.de/mp3). Bei der Suche ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn Sie den Titel des gewünschten Musikstücks und/oder den Interpret genau kennen, da bei einer ungenauen Suche meist eine riesige Zahl von irrelevanten Treffern im Suchergebnis angezeigt wird. 

Aber selbst bei genauen Suchanfragen gehen häufig viele Links ins Leere. Das liegt daran, daß diese häufig auf Internetseiten verweisen, die illegale MP3-Dateien zum Download anbieten und nach den eindeutigen Aufforderungen der Musikindustrie rasch wieder verschwinden. Welche Probleme sonst noch auftreten können, werden im nachfolgenden Punkt 3.) beschrieben.

Hinweis
Eine interessanter Anlaufpunkt, um nach einem bestimmten Musikstück zu recherchieren, von dem Sie weder den Titel noch den Interpreten genau kennen, wären beispielsweise die Online-Ausgaben von Radio- und Fernsehsendern. 
Dort könnten Sie gezielt nach Sendungen suchen, in denen Lieder in der betreffenden Musikrichtung gespielt werden und daher die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß hier Leute sind, die sich gut in diesem Genre auskennen. Haben Sie die relevante Sendung gefunden, so ist es nicht schwer, die E-Mail-Adresse des Moderators oder des zuständigen Teams zu finden. Über diese Kontaktadresse könnten Sie dann bestimmte Fragen hinsichtlich des gewünschten Musikstücks stellen. 

Weitere effektive Möglichkeiten zur Suche nach MP3-Dateien bietet die Suche in themenorientierten Netzwerken (Peer-to-Peer-Netzwerke).

Um an einem solchen Netzwerk teilnehmen zu können, muß ein entsprechender Client installiert werden. Nach dessen Installation und Konfiguration kann man auf den freigegebenen Ordnern der Festplatten der übrigen Teilnehmer nach der gewünschten MP3-Datei suchen. Einzige Voraussetzung für den Zugriff ist, daß der betreffende Teilnehmer online ist. Sehr bekannte Netze, mit denen im Prinzip auch Peer-to-Peer-Netzwerke aufgebaut werden können, sind der Internet Relay Chat (IRC-Netzwerke) und Instant Messaging. Mehr über diese interessante Alternative zur Suche nach MP3-Dateien finden Sie hier in dieser Lektion im Abschnitt "Themenorientierte Netzwerke" oder zum Thema IRC in der Lektion "Webchats und IRC-Kanäle".

3. die Musikdatei (MP3-Datei) herunterladen und auf der lokalen Festplatte abspeichern Bildlink-Pfeil

In der Regel gibt es zwei technische Möglichkeiten, die Musikstücke im Internet anzubieten. Zum einen können sie als Streaming-Datei (Real Audio, Windows Media, Quicktime) zum Empfänger gesendet und bereits während dem Download abgespielt, und zum anderen als Datei, die meist im MP3-Format vorliegt, zum direkten Herunterladen bereitgestellt werden. 

Beide Technologien beruhen auf dem Prinzip, daß redundante und vom Menschen nicht wahrnehmbare Toninformationen aus dem Song herausgefiltert werden, um die über das Internet zu übertragende Datenmenge möglichst gering zu halten. Der große Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist, daß die Streaming-Datei auch bei einer ISDN-Verbindung schon nach einigen Sekunden abgespielt wird und keine Kopie der Datei auf der Festplatte verbleibt, während im zweiten Fall die MP3-Datei erst vollständig auf den Rechner heruntergeladen werden muß, ehe sie abgespielt werden kann. 

Mehr zum Thema Streaming-Technologien erfahren Sie im schon behandelten Abschnitt "Spezielle Suchdienste für Fernseh- und Radiosender".

Weiterhin kann man unterscheiden zwischen dem:

  • kostenlosen Download von MP3-Dateien
    Diese kostenlosen Musikstücke stammen in der Regel von (noch) unbekannten Musikern, die das Internet dazu verwenden, um sich einen höheren Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Gefunden werden diese MP3-Dateien meist auf den großen MP3-Plattformen wie die vorher beschriebene MP3.com, aber auch auf den Homepages der Künstler. Weitere Fundorte sind private Homepages, bei denen man allerdings vorher sicherstellen sollte, ob die Songs tatsächlich vom Urheber freigegeben wurden. Es ist nämlich kein besonders großer Aufwand, die einzelnen Lieder der im Handel gekauften Musik-CD's in das MP3-Format umzuwandeln, die MP3-Dateien auf einen Web-Server oder FTP-Server hochzuladen und dort zum Download für jedermann anzubieten.

  • kostenpflichtigen Download von MP3-Dateien
    Diese Musikdateien sind in der Regel mit einem speziellen Kopierschutz versehen, ohne den die Musikindustrie die Songs nicht freigeben würde. 

Die zum Download angebotenen Dateien kann man dann über den entsprechenden Link auf einer Internetseite von einem Web-Server und/oder einem FTP-Server auf die heimische Festplatte herunterladen.

  • Download über einen Web-Server
    Bei vielen der Links, die auf angebliche Internetseiten führen, die MP3-Dateien anbieten, kann man tolle Überraschungen erleben. Viele führen ins Leere, weil der Besitzer gerade wieder von der Musikindustrie dazu aufgefordert wurde, die Seite mit illegalen Musikstücken vom Netz zu nehmen. Andere führen direkt zu Pornoseiten, die ungefragt gleich weitere Browser-Fenster öffnen und im Extremfall dazu führen, daß der Rechner abstürzt. 

    Wenn Sie allerdings tatsächlich fündig geworden sind, sollten Sie darauf achten, daß Sie die Links zum Download der MP3-Dateien nicht wie gewohnt mit der linken Maustaste anklicken, sondern mit der rechten. Danach wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Ziel speichern unter" (Internet Explorer) bzw. "Verknüpfung speichern unter" (Netscape Navigator), legen fest, wo in Ihrem Dateisystem die Datei gespeichert werden soll und bestätigen die Auswahl mit "Ok". Wenn Sie die Datei mit der linken Maustaste anklicken würden, gibt es einen Konflikt zwischen dem Web-Server und dem Web-Client (Ihr Browser) bezüglich des Mime-Typs, anhand dessen der Client erkennen kann, daß zwar Daten angezeigt werden müssen, die nicht im HTML-Format (sondern im MP3-Format) vorliegen, aber er weiß nicht, wie.

  • Download über einen FTP-Server
    Dies ist gerade bei den über spezielle MP3-Suchmaschinen gefundenen Links relativ häufig der Fall. Sie erkennen das am "ftp://" am Anfang der Internetadresse in der Adresszeile des Browsers. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Ratio-Server, bei denen man, bevor man MP3-Dateien herunterladen darf, zuerst welche hochladen muß. Damit wird der Datenbestand und damit die Attraktivität des FTP-Servers automatisch vergrößert. Um allerdings Dateien auf diesen FTP-Server hochzuladen, benötigen Sie ein spezielles Programm, einen sogenannten FTP-Client. Übrigens ist die Verwendung eines solchen Programms auch für den Download zu empfehlen, der prinzipiell auch mit dem Browser zu bewerkstelligen wäre. Die Gründe hierfür sind schnellere Downloads und vor allem im Fehlerfall aussagekräftige Fehlermeldungen, mit denen die vorhandenen Probleme auch erkannt und gelöst werden können. Ein praktisches und häufig vorkommendes Beispiel sind passwortgeschützte FTP-Archive, auf die ein Browser grundsätzlich über eine anonyme Verbindung zugreift, was natürlich zu einer Fehlermeldung führt. Wie ein FTP-Client installiert, konfiguriert und bedient wird, erfahren Sie im Abschnitt "Download der Software über FTP".

4. die Lautstärke anpassen  Bildlink-Pfeil

Bei einer im Handel gekauften CD sind alle Lieder in der gleichen Lautstärke abgespeichert. Dies ist bei MP3-Dateien, die von unterschiedlichen Anbietern im Internet zusammengetragen wurden, in der Regel nicht der Fall. Um die Lieder auf die gleiche Lautstärke zu nivellieren, gibt es spezielle Programme wie etwa Cool Edit (Homepage des Herstellers: www.syntrillium.com).

5. die MP3-Dateien ins wav-Format wandeln (mp3 –> wav) Bildlink-Pfeil

Um die vom Internet heruntergeladenen MP3-Dateien auf eine Musik-CD zu brennen, deren Inhalte auch von den (alten) handelsüblichen Stereoanlagen abgespielt werden können, müssen diese vom MP3-Format ins Wav-Format gewandelt werden.

Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • aktuelle Brenner-Software, die dies automatisch erledigt
    Win on CD ab Version 3.6, Nero Burning ROM ab Version 4.0.2.0 und Easy CD Creator Deluxe ab 4.0 und die Shareware Feurio seit Version 0.931.

  • mit Hilfe eines entsprechenden Programms
    Ein sehr empfehlenswertes Programm für diese Konvertierungsaufgabe ist der Audio-Converter "FreeRIP" (www.mgshareware.com). Das entsprechende Dialogfenster einfach über "Menü Extras –  mehrere Audio-Dateien konvertieren" öffnen, die betreffenden MP3-Dateien hinzufügen, als Ausgabeformat "Wav" auswählen und mit der Schaltfläche "Konvertiere" die Konvertierung  starten . Das Programm wandelt übrigens auch von "wav" nach "MP3".

    Hinweis
    Die Konvertierung können Sie auch mit Hilfe eines MP3-Players wie beispielsweise Winamp (Menü "Options – Preferences") oder Musicmatch Jukebox (Menü "Options – File – Convert") durchführen.

6. die Musik-Dateien auf die CD brennen  Bildlink-Pfeil

Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • die MP3-Dateien auf eine Daten-CD brennen
    Das hat den Vorteil, daß Sie die zehnfache Musikmenge auf einer CD unterbringen können. Allerdings ist die CD dann auch nur vom PC, nicht aber von einem CD-Player abspielbar. Besitzen Sie aber einen der tragbaren MP3-Player, dann haben Sie mit einer solchen CD jederzeit ein Archiv, aus dem Sie den Player aufladen können.

  • die MP3-Dateien auf eine Audio-CD brennen
    Solche CDs können Sie in jedem Player abspielen, auch im PC. Natürlich sind Sie dann auch auf die normalen 74 Minuten Musik, die nun mal auf eine normale Audio-CD passen, beschränkt.

    Brennen der Musik-CD mit der Brenner-Software "Nero Burning ROM": 

    1. Ein neues Projekt starten
      Legen Sie fest, welches CD-Format das Brennprogramm erstellen soll. Wählen Sie dazu im Menü "Datei – Neu" , Audio CD – Neu aus.

    2. Die Musikdateien importieren
      Wählen Sie für Ihr neues Projekt die Musikdateien aus, die auf CD gebrannt werden sollen. Falls die Musikdateien von einer Musik-CD stammen , so können Sie diese über das Menü "Extras – Track speichern" von der CD auf die Festplatte übertragen. Wählen Sie dazu das "wav-Format", als Datei-Ausgabeformat.
      Falls es sich um Musikdateien handelt, die direkt auf der Festplatte, beispielsweise als MP3-Dateien gespeichert sind, so können Sie diese direkt per Drug&Drop in vom rechten Fenster „Datei Browser" aufs linke Fenster „Audiol" ziehen. 

    3. Die Reihenfolge der Tracks festlegen
      Falls Sie beim Integrieren der Lieder ins neue Projekt nicht gleich die richtige Reihenfolge erwischt haben, so können Sie das problemlos korrigieren. Bei Nero Burning ROM ziehen Sie die Musik-Dateien einfach per Drug&Drop an die jeweils gewünschte Stelle. 

    4. Möglicherweise individuelle Einstellungen an der CD bzw. an einzelnen Musikdateien vornehmen
      Sie können beispielsweise die Pausen zwischen den einzelnen Musik-Titeln nach Ihrem Geschmack festlegen. In der Regel dauert eine Pause zwischen zwei Musikstücken zwei Sekunden – die meisten Programme stellen standardmäßig diesen Wert ein.
      Wollen Sie für ein Musikstück eine andere Zeitspanne festlegen, dann klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Eigenschaften". Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster. Die Pause können Sie im Teilfenster "Audiotrack-Eigenschaften" nach den eigenen Wünschen einstellen. In diesem Fenster können Sie übrigens auch den Titel und den Namen des Interpreten angeben, der als CD-Text ausgegeben werden soll.

      Falls Sie Änderungen an einzelnen Musikstücken vornehmen möchten, so können Sie dies mit dem Nero Wav Editor tun. Starten Sie dieses Zusatzprogramm, in dem Sie die betreffende Musikdatei mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü den Befehl "Audio Editor" auswählen.

    5. Den DAO-Modus aktivieren
      Damit Ihre CD in möglichst vielen CD-Playern läuft, muss sie kompatibel zum Audio-CD-Standard sein. Brennen Sie deshalb den Rohling im DAO-Format (Disk at once), also in einem Rutsch. Eine Alternative wäre der TAO-Modus, bei dem nach dem Brennen, im Gegensatz zum DAO-Modus, der CD weitere Musiktitel hinzugefügt werden können. Leider sind viele CD-Player, vor allem ältere, nicht in der Lage, in mehreren Durchgängen gebrannte CDs abzuspielen.  

    6. Starten Sie abschließend den Brennvorgang

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Musik-Dateien

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Buch geöffnet Spezielle Suchdienste für Musik-Dateien (MP3-Dateien)

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was bedeutet MP3 ? Bildlink-Pfeil

  • Wie funktioniert der Musikvertrieb über das Internet und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich spezielle Suchdienste für MP3-Dateien anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen und wie kann man eigene Musik-CDs mit MP3-Dateien aus dem Internet erstellen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für MP3-Dateien ? Bildlink-Pfeil

Programme zur Wiedergabe und Weiterverarbeitung der MP3-Dateien

  • Welche wichtigen Kriterien gilt es bei der Auswahl des Clients zu beachten ? Bildlink-Pfeil

  • Welche bekannten Clients gibt es ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was bedeutet MP3 ? Bildlink-Pfeil

MP3 (ausführlich MPEG I Layer 3) ist ein verlustbehaftetes Verfahren zur Komprimierung von Audiodaten (Musikdaten) und wurde vom deutschen Fraunhofer Institut entwickelt. Die Verringerung der Dateigröße beruht auf dem Grundlagenwissen der Psychoakustik; diese Wissenschaft erforscht Bereiche, die mit physikalischen Meßmethoden nicht erfaßbar sind. In langwierigen Hörtests wird mit Hilfe von geschulten Testhörern versucht, jene Tonfrequenzen herauszufinden, die für das menschliche Gehör im allgemeinen nicht mehr wahrnehmbar sind, um diese später herauszufiltern. Auch ein leiser Ton mit einer ähnlichen Frequenz wie ein lauteres Signal wird ab einer bestimmten Grenze überdeckt und kann somit herausgeschnitten werden. 

Einen weiteren Trick, den der MP3-Encoder zur Komprimierung verwendet, ist die Tatsache, daß bei einer Stereoaufnahme beide Kanäle fast die gleichen Infos enthalten. So reicht es für bestimmte Frequenzbänder, nur ein Monosignal zu speichern, wobei die jeweilige Lautstärke der beiden Kanäle jedoch einzeln codiert werden müssen, um den Stereoeffekt beizubehalten. Bei einer Musikdatei bleibt so nach dem Ausfiltern der unnötigen Musikdaten nur noch etwa 1/12 der ursprünglichen Dateigröße übrig. Fünf Minuten Musik lassen sich somit in nur noch rund 4 MByte  speichern, ohne daß der Hörer mit einer übermäßig starken Qualitätseinbuße rechnen muß. Lediglich bei klassischer Musik sind in der Regel größere Unterschiede zwischen dem Original und der MP3-kodierten Version der Musikdatei zu erkennen.

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Wie wichtig die Reduzierung der Musikdaten bei geringen Bandbreiten von beispielsweise 64 kBit/s bei ISDN ist, zeigt folgendes Beispiel: Eine Minute auf einer Musik-CD beinhaltet ca. 10.000 KB=10 MB an Daten; um diese Daten mit ISDN-Geschwindigkeit vom betreffenden Server herunterzuladen, sind mehr als 20 Minuten notwendig. Eine Minute Musik im MP3-Format hat annähernd die gleiche Klangqualität, aber benötigt nur den zwölften Teil der Downloadzeit, also etwas weniger als 2 Minuten.

Zur Komprimierung von Audio-Dateien gibt es natürlich Alternativen zum MP3-Format wie etwa die im Rahmen entsprechender Open-Source-Projekte entwickelten, patentfreien Kompressionsverfahren Ogg Vorbis und Musepack. Weitere Formate sind das VQF-Format, das von NTT (Nippon Telegraph and Telephone Corporation) entwickelt wurde, oder das Advanced Streaming Format (ASF) von Microsoft. Eine VQF-Datei belegt beispielsweise noch etwa 25% weniger Speicherplatz als eine MP3-Datei und läßt sich mit dem entsprechenden Zusatzprogramm (VQF-Plugin) auch unter dem MP3-Player Winamp abspielen.

Praxis

Wie funktioniert der Musikvertrieb über das Internet und welche Chancen und Risiken sind damit verbunden ? Bildlink-Pfeil

Wie funktioniert der Musikvertrieb ?

Grundsätzlich darf jeder, der die Rechte an der Musikaufnahme hat, diese im Internet zum Verkauf anbieten. Enthalten diese jedoch Samples anderer Songs oder ist man als Anbieter generell nicht der Urheber des Musikstücks, so sollte man sich ganz sicher sein, daß die notwendigen Rechte eingeholt wurden. Für die Überwachung der Einhaltung der Lizenzrechte von Musik auch im World Wide Web ist übrigens die GEMA zuständig – der Spitzname „Finanzamt der Musik“ ist also sehr zutreffend. 

Der Handel mit Musik im Internet verläuft nach zwei Prinzipien:

  • Klassische Mailorder; das heißt, eine per E-Mail oder Online-Formular bestellte CD wird postalisch zugesendet 

  • Music on Demand (MOD); das bedeutet soviel wie „Musik bei Bedarf“. Dabei werden einzelne Songs oder ganze Alben als (MP3)-Dateien verkauft – also zum kostenpflichtigen Download angeboten. 


Abb.  Handel mit Musik im Internet (Music on Demand)


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Wichtige Voraussetzung für den Musikvertrieb allgemein und insbesondere für den im Internet ist, daß die Musiktitel nicht vervielfältigt und kommerziell genutzt werden können, wobei die kopiergeschützten Musikstücke aber weiterhin auf digitalem Wege transportierbar sein sollen. Dazu bedarf es eines ausgeklügelten Systems aus Software und Hardware.

Um die per Internet angebotenen Musikstücke vor Raubkopierern zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • keine ganzen Lieder ins Netz stellen
  • Lieder nicht zum Download anbieten
  • Lieder in minderer Qualität anbieten
  • System mit Kopierschutz verwenden

Die Musikindustrie oder genauer die Recording Industry Association of America (RIAA) rief mit der „Secure Digital Music Initiative“ (SDMI) sogar ein spezielles Gremium ins Leben, um dem Problem mit den Raubkopien zu begegnen. Dort arbeiten weitweit Firmen und Organisationen aus der Musik-, Elektronik- und Computerindustrie an einem Standard, um digitale Musikdateien gegen unerlaubtes Kopieren zu schützen.

Die bestehenden Systeme zum Kopierschutz reichen von digitalen Wasserzeichen, die für den Anwender unhörbar in die Musikdatei eingebaut werden und als Nachweis dienen sollen, daß jemand der rechtmäßige Besitzer eines Musikstückes ist, bis zur hardwaregebundenen Musik, bei der das gekaufte Lied nur über eine bestimmte Hardware wie etwa Hi-Fi-Anlagen, Autoradio oder Walkman abgespielt werden kann. Diese Kopierschutzmöglichkeit existiert natürlich auch als softwaregebundene Musik, die gekauften Musikstücke sind hier an eine spezielle, zum Abspielen der Musik notwendige Software gekoppelt. Die entsprechend geschützten digitalen Musikstücke können nicht mehr auf Audio-CDs für die Stereoanlage gebrannt werden. An den Audioausgang der Soundkarte kann man zwar einen Kassettenrecorder hängen, muß bei solchen Aufnahmen aber einen Qualitätsverlust in Kauf nehmen.

Wann genau wird eigentlich das Urheberrecht verletzt ?„.

Ist bereits der Download einer zeitlich begrenzten Fassung des Liedes strafbar oder erst der des gesamten Songs ? Darf die Musikdatei auch dann nicht heruntergeladen werden, wenn Sie bereits im Besitz der entsprechenden CD sind oder wenn sie diese innerhalb der nächsten 24 Stunden wieder löschen ? Unterliegen MIDI-Dateien, die ja nur die Noten eines Stückes beschreiben, auch dem Urheberrecht ?

All die vorher gestellten Fragen können mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden. Laut § 96 Absatz 1 des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) setzt eine rechtmäßige Privatkopie eine legale Vorlage voraus. Das bedeutet, daß zwar MP3-Kopien von den Musikstücken einer legal erworbenen Musik-CD gemacht werden dürfen, nicht aber, daß nicht eindeutig vom Urheber freigegebene MP3-Dateien vom Internet heruntergeladen werden dürfen, um sie, auch nicht für Privatzwecke, etwa auf eine Musik-CD zu brennen.

Aus diesem Grunde kann nur jedem empfohlen werden, darauf zu achten, nur ausdrücklich freigegebene MP3-Dateien von vertrauenswürdigen Quellen herunterzuladen.

Welche Musikanbieter können grundsätzlich unterschieden werden:

  • die Künstler, die ihre Musik selbst im Internet vermarkten

    Jeder, der die Rechte an der Musikaufnahme hat, darf das betreffende Musikstück grundsätzlich auch zum Verkauf anbieten. Das Schwierigste für den Künstler dabei ist, seine Musik einem breiten Publikum bekannt und schmackhaft zu machen. Bisher bedeutete das für den Musiker, einen Weg mit vielen eigentlich nicht unbedingt notwendigen Hürden zu begehen. Viele dieser Hürden können durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet, beseitigt werden. Das haben inzwischen auch viele (noch) unbekannte Künstler erkannt, die nicht mehr ausschließlich auf die Werbebudgets der Plattenfirmen angewiesen sein möchten, um sich einen Namen zu machen. 

    Da ein einzelner unbekannter Künstler auch durch einen eigenen Internetauftritt kaum Chancen haben wird, einem breiten Publikum bekannt zu werden, gibt es spezielle Internetangebote, auf denen sich viele dieser Musiker, nach Musikrichtungen sortiert, versammeln und damit eine breite Masse an potentiellen Fans erreichen. Durch den gemeinsamen Auftritt der Künstler über eine solche webbasierte Plattform profitieren nicht nur die Fans (leichtere Auffindbarkeit), sondern auch die Künstler untereinander. Beispielsweise gelangt ein Rock-Fan durch die Empfehlung eines Klassik-Fans auf die Plattform und kauft dort die CD eines Rockmusikers. Weiterhin stellt der Künstler so einen direkten Kontakt zum Zielpublikum oder zu Plattenfirmen/Verlagen her, ohne viel Geld investieren zu müssen, denn das dürfte bei vielen Künstlern am Anfang ihrer Karriere nicht gerade im Übermaß vorhanden sein. Für die Plattenfirmen ergibt sich außerdem der Vorteil, dass sie sich nicht nur auf die richtige Auswahl der eigenen Trendscouts verlassen müssen, sondern konkrete Publikumsreaktionen auf die Musik des Künstlers erhalten.

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    Ein praktisches Beispiel für eine solche Plattform ist MP3.com (www.mp3.com), die sich durch die von den Künstlern verkauften CD’s finanziert. Der Anbieter der Plattform ist dabei zu 50 % am Erlös beteiligt, damit bleibt dem Künstler weit mehr für seine Musik, als wenn er mit der Musikindustrie zusammenarbeiten würde, und er behält die Urheberrechte für seine Songs. 

    Ein ähnliches Prinzip wie MP3.com verfolgte auch der MP3-Treffpunkt Peoplesound.com (www.peoplesound.com), der seinerzeit von einer Gruppe von Managern gegründet wurde, die allesamt vorher bei den Großen der Musikindustrie gearbeitet hatten. Leider gibt es diesen Dienst heute nicht mehr.


    Abb.  Peoplesound.com – Startseite (Hauptmenü) – Link für die Neuanmeldung eines Musikers (For Artists)


    Abb.  Peoplesound.com – Neuanmeldung eines Musikers (For Artists)


  • große Anbieter mit einem umfangreichen Musik-Angebot

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    Über solche Verkaufsplattformen können Plattenfirmen ihren gesamten Musik-Bestand oder aber auch nur einen bestimmten Teil davon im Internet zum Verkauf anbieten.

    Eine solche Plattform wird von der deutschen Telekom unter der Domain „Audio-on-demand.de“ bereitgestellt. 

    Dort können einzelne Musikstücke oder ganze CD’s in etwa 80 Musikrichtungen (Genres) einsortiert, gesucht, angehört und nach erfolgter Anmeldung gegen Bezahlung auf die heimische Festplatte heruntergeladen und von dort auf eine Audio CD-R gebrannt oder auf einen MP3-Player kopiert werden. 

    Die Musik-Dateien sind in der Regel mit entsprechenden Software-Mechanismen zur Kontrolle und Verwaltung von Informationen (Digital Rights Management, Content Scrambling System, Automatic Rights Management, Trusted Systems, IP-Management Systems, Multimedia Protection Mode,…) versehen. Die Musikindustrie will auf diesem Wege die Musikstücke vor Raubkopierern schützen.

    Die gebrannte Audio CD-R kann dann auf einem herkömmlichen CD-Player abgespielt werden. Ein zweiter Brennvorgang ist dann jedoch nicht mehr möglich, weil die Titel im MoD-Archiv auf der Festplatte dann für weitere Brennvorgänge gesperrt werden. Die Kosten für die Musikstücke oder CD’s entstehen erst dann, wenn diese wirklich gekauft werden. Es können nicht alle Songs auf eine Audio-CD gebrannt werden, genauso wie nicht alle Musikstücke auch einzeln verfügbar sind. Wie die Musik angeboten wird, entscheidet die jeweilige Musikfirma.

    Ein weiterer, englischsprachiger Anbieter einer kostenpflichtigen Musikplattform ist E-Musik.com (www.emusic.com). Dort stehen vor allem Musikstücke aus der alternativen Musikszene in Genres von Rock/Pop über World/Reggae bis hin zu New Age bereit.


  • kleine Anbieter mit einem begrenzten Musik-Angebot 

    Als kleiner Anbieter mit einem begrenzten Musik-Angebot auf den Markt zu gehen, ist relativ teuer, wenn die benötigten Software-Systeme für den digitalen Vertrieb selbst angeschafft werden müssen. Der technische Aufwand, die Musik direkt über das Netz vom Anbieter zum Verkäufer zu transportieren, ist im Gegensatz zum Bestellen per Internet und dem Versenden einzelner CDs per Post nicht unerheblich. 

    Die einzige Möglichkeit, den direkten Vertrieb relativ kostengünstig zu realisieren, ist auf bereits bestehende elektronische Marktplätze und Shops zurückzugreifen und dort gegen eine entsprechende, aber bezahlbare Gebühr die Musikprodukte anzubieten. So erspart man sich neben jeder Menge komplizierter und teurer Technik auch die elektronischen Abrechnungssysteme.


Diskussion
Welche Chancen bietet der Musikvertrieb über das Internet ? 

  • Gute, aber noch unbekannte und vielleicht nicht in die Vorstellungen der herrschenden Musikindustrie passende Künstler haben so einen kostengünstigen Vertriebsweg für ihre oft noch wenig bekannten Aufnahmen und können damit ihren Bekanntheitsgrad steigern.

    Ein gutes Beispiel hierfür ist das MP3-Portal MP3.com (www.mp3.com). Dort haben (noch) unbekannte Bands die Möglichkeit, ihre Titel zum kostenlosen Anhören im MP3-Format zu veröffentlichen. Der Musiktitel steht dem Anwender dabei in voller Länge zur Verfügung, entweder als kostenloser Stream (RealAudio) oder als kostenfreie Datei im MP3-Format zum Download. Dieser bestimmt letztendlich durch ein Ranking-Verfahren, ob der Titel in die Top 40 der Website gelangt und sich damit einen gewissen Bekanntheitsgrad verschafft. 

  • Aus den im riesigen Internet-Musikangebot ausgewählten Lieblingsliedern kann sich der Musikliebhaber eine eigene CD zusammenstellen – Musik in digitaler Form macht also unabhängig

    Die ausgewählten und bezahlten Musikstücke werden entweder vom Anwender selbst auf CD gebrannt, oder der Anbieter übernimmt diesen Auftrag gegen eine entsprechende Gebühr und sendet die fertige CD kurze Zeit später per Postweg an den Auftraggeber.

  • Die Vielfalt der im Internet angebotenen Musikstücke ermöglicht es, auch solche Lieder zu finden, die im offiziellen Handel nicht oder nicht mehr zu haben sind.

    Im Internet sind auch seltene, alte Songs zu finden, die den Massenmarkt nicht interessieren und in traditionellen Musikläden daher nicht mehr zum Verkauf angeboten werden. Mit etwas Glück kann der Titel kostengünstig als Einzelstück bezahlt, heruntergeladen und auf eine CD gebrannt werden.

  • Höchstmögliche Aktualität und gezielte Titelauswahl
    Auf digitalem Wege können die Musikstücke sehr schnell nach ihrer Produktion im Internet veröffentlich und zum Verkauf angeboten werden. Mit Hilfe von Suchmaschinen und Katalogsystem können die Songs wesentlich schneller und gezielter nach relevanten Stichwörtern (Interpret, Titel,…) oder Musikrichtungen sortiert, gesucht und gefunden werden, als dies im Plattengeschäft um die Ecke möglich ist.

  • Die Einsparungen durch geringere Produktions-, Lager- und Frachtkosten können, vielmehr müssen sogar an den Kunden weitergegeben werden.

  • Der Kunde kann unabhängig von Ladenöffnungszeiten, ohne Anfahrtswege zum Musikgeschäft und ohne langes Anstehen Musiktitel auswählen, anhören (zeitlich limitierte Version) und bei Gefallen kaufen.


Welche Risiken birgt der Musikvertrieb über das Internet ?

  • Illegales Laden von Musikstücken aus dem Internet und unerlaubtes Brennen von CDs und deren anschließender Weiterverkauf.

    Natürlich gibt es diese Möglichkeit auch für traditionelle Musikgeräte, beispielsweise das Kopieren von Liedern vom Radio oder von der CD auf eine Kassette. Nur ist das Ganze über das Internet viel leichter und professioneller zu bewerkstelligen. Die gewünschten Titel können aus einem riesigen Musikangebot gezielt gesucht und als MP3-Datei fast in CD-Qualität auf die heimische Festplatte kopiert werden. Von dort können sie dann mit wenigen Handgriffen auf die CD kopiert oder über eine Website im World Wide Web veröffentlicht werden, ohne daß Abgaben an die Inhaber der Urheberrechte gezahlt werden und ohne daß die Musikbranche das Geschehen gezielt kontrollieren kann. Die digitalen Musikstücke sind also leicht und mit hoher Qualität kopierbar und können gleichzeitig mit einem Klick über das Internet an viele Interessenten verteilt werden.

    Früher mussten die Lieder zuerst einmal von einem Bekannten beispielsweise auf CD ausgeliehen werden, um sie dann auf eine Kassette mit Qualitätsverlust zu überspielen. Gerade bei brandaktuellen Hits oder Liedern von sehr unbekannten Musikern kein leichtes Unterfangen. Das riesige Angebot im Internet dagegen kann nahezu jeden Titel binnen weniger Minuten liefern, vorausgesetzt, man beherrscht die gezielte Suche und kennt die betreffenden Quellen. So ist es beispielsweise möglich, daß ein Schüler anhand der im Internet bekannt gegebenen Tracklist der neuen „Bravo Hits“ die dort aufgelisteten Lieder vom Internet lädt, diese mit seinem CD-Brenner auf eine CD kopiert und anschließend unter dem Ladenpreis und vor dem offiziellen Verkaufsstart auf dem Schulhof verkauft. Das beschriebene Problem ist übrigens auch analog übertragbar auf Videos und Kinofilme, vorrausgesetzt, der Raubkopierer verfügt über einen entsprechenden Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet. 

  • Für die Musikindustrie gefährlich sind auch Künstler, die die Vermarktung ihrer Musik mit Hilfe des Internets selbst in die Hand nehmen. 

    Ein praktisches Beispiel hierfür sind Künstler wie Public Enemy, die sich über ihre Website bereits erfolgreich selbst vermarkten und damit die Musikindustrie nicht mehr wie bisher an den Einnahmen teilhaben lassen. Den Musikliebhabern ist es letztendlich egal, von welchem Musikverlag (Sony, Warner,…) die CD stammt, für sie zählt nur der Künstler und die von ihm gesungenen Lieder. 

    Die Musikindustrie bezahlt dem Musiker übrigens in der Regel erst dann seine Tantiemen, wenn seine Songs tatsächlich Geld einspielen. Dazu ist aber ein gewisser Bekanntheitsgrad erforderlich, der erst durch massive und kostspielige Werbemaßnahmen erreicht wird. Da der Musiker am Anfang seiner Karriere im Normalfall wenig Geld besitzt, ist er in dieser Phase besonders abhängig von der jeweiligen Plattenfirma…


Fazit:

Profitieren können von den genannten Möglichkeiten, die das Internet für das Musikgeschäft bietet, vor allem die Künstler und die Musikliebhaber: die Musiker dadurch, daß ihr Erfolg vor allem davon abhängt, wie gut sie mit ihren musikalischen Fähigkeiten und persönlichem Auftreten beim Fan ankommen. Weiterhin können sie mit mehr Selbstbestimmung in die Vermarktung ihrer Musik eingreifen und behalten vor allem das Urheberrecht für ihre Arbeit. Die Musikliebhaber profitieren von den neuen technischen Möglichkeiten des Internets, weil ihnen nun ein wesentlich vielfältigeres, kostengünstigeres und besser auf die persönlichen Interessen abgestimmtes Musikangebot zur Verfügung steht, das zudem mit den Such- und Informationswerkzeugen des Internets relativ übersichtlich präsentiert wird.

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Die Musikindustrie gehört seit rund vierzig Jahren zu den umsatzreichsten Wirtschaftsbranchen und versucht mit kostenpflichtigen Musikplattformen wie Napster und Musicload.de, sich auch das Internet als einträgliche Geldquelle zu erschließen. Ob diese Unternehmen tatsächlich von Erfolg gekrönt sein werden, hängt davon ab, wie viel Mehrwerte sie dem Musikfan auf ihren Internetangeboten eröffnen können und wie sie dazu in der Lage sind, ihr bisheriges Image aufzupolieren, wobei diese Mehrwerte nicht darin bestehen, das herkömmliche Musikangebot aus dem Handel im Internet abzubilden und die Titel, womöglich noch die aktuellen Hits der Bestsellerliste, gegen Bezahlung zum Download anzubieten, sondern vielmehr darin, die bisherigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten der Musikfans und vor allem das Musikangebot entscheidend zu erweitern.

Ein Mehrwert ist beispielsweise ein gut sortiertes, sofort anhörbares und gezielt durchsuchbares Musikangebot, das auch Musiktitel bereitstellt, die im traditionellen Handel nur noch beschränkt oder gar nicht mehr vorhanden sind. Das wären beispielsweise Lieder von noch unbekannten Künstlern, seltene alte Songs, Musikstücke aus weniger für den Massenmarkt relevanten Musikbereichen wie etwa Klassik und Jazz, aber auch Musikaufnahmen, die nicht mehr verfügbar sind, weil die Verkäufe der entsprechenden CD soweit zurückgegangen sind, daß sich eine CD-Produktion nicht mehr lohnt. 

Ein anderer Mehrwert ist das Angebot einer personalisierten CD, die, anders als im traditionellen Handel, nur jene Musikstücke enthält, die der Musikfan tatsächlich möchte . Die einzelnen Lieder können dabei gezielt ausgewählt und entweder vom Anbieter gegen ein bestimmtes Entgelt oder vom Anwender selbst nach Bezahlen der Musiktitel auf CD gebrannt werden.

Ein weiterer Mehrwert ist die gezielte und einfache Informationsbeschaffung zu allen Themenbereichen der Musik, insbesondere aber über neue Musikangebote vor allem von noch unbekannten Musikern. Damit können Anreize beim Musikfan geschaffen werden, die jeweilige CD im Fachgeschäft um die Ecke oder im Internet zu kaufen. Damit es sich nicht mehr lohnt, den Musiktitel als Raubkopie vom Internet herunterzuladen (Downloadgebühren, Viren, langwierige Suche,…), sondern zu kaufen, müßte nur der Preis für die Tonträger entsprechend gesenkt werden.  

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für MP3-Dateien ? Bildlink-Pfeil

Musikdateien (MP3-Dateien)

Informationen und Dienste zum Thema „Musik“:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Nachrichten aus der Musikszene
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Konzerte, Messen,…)
    • Informationen zu regionalen Musikern bzw. Musikbands (eine Seite mit Songs zum Anhören und Herunterladen, ein Gästebuch, ein Bandportrait, einen Zugang zum Band-Webradio, eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme,…)
    • detaillierte Informationen zu einzelnen Bands (Gründung, Liste mit besonders erfolgreichen Liedern,…) und Musikern (Lebenslauf, Kontaktinformationen,…) 
    • Informationen zu bestimmten Musikstücken wie etwa Titel, Interpret oder auf welcher CD das Lied erhältlich ist
    • die großen Musik-Plattformen bieten vor allem weniger bekannten Künstlern und Neueinsteigern, gute Möglichkeiten um sich und ihre Musik einem großen Publikum bekannt zu machen
    • ein übersichtlich sortiertes und leicht durchsuchbares Musikangebot, bei dem die gewünschten Musiktitel sofort probegehört werden können
    • Suchmöglichkeiten um mit Hilfe von bekannten Musikern, noch unbekannte zu finden, die eine ähnliche Art von Musik machen
    • ein umfangreiches Musikangebot, das auch Musiktitel (alte Songs, Lieder von weniger bekannten Künstlern,…) bereitstellt, die im offiziellen Handel nicht oder nicht mehr zu haben sind
    • gezielte und einfache Informationsbeschaffung zu allen Themenbereichen der Musik, insbesondere aber über neue Musikangebote vor allem von noch unbekannten Musikern
    • Linksammlungen zum Thema „Musik“
    • Newsletter
  • Kommunikationsdienste

    • Diskussionsforen
    • Chatforen
    • Diskussionslisten
    • virtuelle Gemeinschaften
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shops (Musik-Shops)
    • Virtuelle Marktplätze (Kleinanzeigenmärkte, Ausschreibungen, Auktionen,…) 
    • individuelle auf die eigenen Wünsche abgestimmte Musik-CD’s, die nur jene Titel enthalten, die man tatsächlich gut findet

spezielle Suchmaschinen und -kataloge für Musikdateien

deutschsprachig

http://mp3will.com

http://beemp3s.org 

https://soundcloud.com

http://www.4shared.com

http://www.mp3musik-kaufen.de

http://www.essential-freebies.de/

http://www.schnellsuche.de/…

www.tonarchiv.de bietet Sounds, Klänge, Geräusche für Multimedia-, Film- und Musikproduktionen im MP3-Format zum kostenlosen Download an

englischsprachig

http://songza.com Internet-Jukebox

www.classicalarchives.com, klassische Musik


Spezielle Suchmaschinen und -kataloge für Musikinformationen

deutschsprachig

www.motor.de Bandvorstellungen, Neuerscheinungen und Konzerttermine

www.musuma.de ausgewählte Links zu deutschsprachigen Webseiten zum Thema „Musik“ (Online-Shop, Webforum, Downloads, Top 50,…)

www.festivalplaner.de Datenbank mit aktuellen Festivals, Open-Airs und Konzerte

englischsprachig

www.allmusic.com, riesiges Informationsangebot (Suchergebnisse können auch in die deutsche Sprache übersetzt werden)
eine sehr interessante Quelle für Musiktitel ist „startseite – Musiker auswählen > Songs > Highlights“

www.music.indiana.edu… Internet Music Ressources


Musik-Plattformen 
(Plattformen für Nachwuchskünstler)

Entdecke neue, innovative und aufregende Alternative-Musik bei Songrila.com, dem Musikportal für Unsigned Artists und kleine Labels.

deutschsprachig

http://profile.myspace.com/

www.lastfm.de Musik-Community

http://groups.uni-paderborn.de/

englischsprachig

http://mp3.dubroom.org Reagesongs

http://www.mp3.com

www.listen.com Audios und Videos


Musikdateien abonnieren

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Musikdateien kaufen

  einzelne Musiktitel (CD’s selbst zusammenstellen) und Alben kaufen

deutschsprachig

www.musicload.de

www.itunes.de zur Nutzung des Musik-Shops ist ein spezieller Client notwendig

www.napster.de zur Nutzung des Musik-Shops ist ein spezieller Client notwendig 

www.amazon.de

www.jpc.de

www.plattenladen.com

www.callasong.de

www.mp3.de  

 

englischsprachig

www.amazon.com oder www.cdnow.com

http://music.msn.com

www.emusic.com

http://mp3.walmart.com…

 

http://musik.hitmeister.de

http://www.booklooker.de/…

neue, gebrauchte und/oder seltene Titel/Alben finden

  www.funrecords.de Second-Hand Schallplatten und CDs

Praxis

Welche wichtigen Kriterien gilt es bei der Auswahl der Programme zu beachten ? Bildlink-Pfeil

  • Auf welchem Betriebssystem soll der MP3-Player installiert werden ?

  • Anwendungszweck: 
    Man sollte sich dabei überlegen, ob man das Programm zum

    Abspielen von MP3-Dateien, 
    Abspielen und Bearbeiten (Umwandlung MP3 nach WAV oder umgekehrt, Klangbearbeitung,…) von MP3-Dateien, oder zum
    Abspielen, Bearbeiten und Organisieren (Musiktitel bzw. die Interpreten in einer umfangreichen Musiksammlung leicht wiederauffindbar abspeichern) von MP3-Dateien 

    benötigt.

  • einfache Bedienung und möglichst eine deutschsprachige Programm-Hilfe

  • kann die Funktionalität des Players durch Zusatzprogramme erweitert werden

  • welche Audioformate unterstützt der Player zusätzlich zum MP3-Format, beispielsweise auch Streaming-Dateien für das Web-Radio

Praxis

Welche bekannten Programme gibt es ? Bildlink-Pfeil

Das Funktionsspektrum der Programme ist groß: Manche spielen ein MP3-Musikstück einfach nur ab, wie etwa der Windows Media Player. Andere, wie etwa Musicmatch Jukebox, bieten darüber hinaus auch Funktionen zum Erstellen und Verwalten von MP3-Dateien. 

Es sollen nun zum besseren Verständnis der vielen Fachwörter, die im Zusammenhang mit MP3 fallen, einige wichtige erklärt werden:

  • Decoder
    Software zum Umwandeln einer Datei im MP3-Format in das WAV-Format (mp3 –> wav).

  • Encoder
    Software zum Umwandeln einer Datei im WAV-Format in das MP3-Format (wav –> mp3).

  • CD Grabber
    Software zum Umwandeln eines Musikstücks auf einer handelsüblichen CD in das WAV-Format (CD-Tracks –> wav).

Auf den meisten Homepages der Programm-Hersteller findet man ausführliche Informationen zur Installation der Software, Bewertungen der verschiedenen Programme sowie Foren, in denen man alle weiteren sich ergebenden Fragen stellen kann. Die Download-Adressen einiger bekannter MP3-Player finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Programme zur Wiedergabe und Weiterverarbeitung von MP3-Dateien:

Musicmatch Jukebox, www.musicmatch.com 
Ermöglicht das Abspielen, Bearbeiten und Organisieren von MP3-Dateien.

Winamp, www.winamp.com 
Ermöglicht das Abspielen, Bearbeiten und Organisieren von MP3-Dateien. Mit Tausenden von Skins und Plug-ins kann das Aussehen verändert und der Player einfach um Zusatzfunktionen erweitert werden.

Creative PlayCenter 2, www.creative.com  
Ermöglicht das Abspielen, Bearbeiten und Organisieren von MP3-Dateien. Das Eintippen von Titel-, Album- und Interpreteninformationen übernimmt das Programm. Einfach CD einlegen – dann sucht PlayCenter in der Albumdatenbank (CDDB) im Internet die passenden Einträge heraus. 

Weitere MP3-Player finden Sie beispielsweise mit speziellen Software-Suchdiensten entweder durch die Eingabe relevanter Stichwörter in das Eingabefeld der Suchmaschine oder durch die entsprechende Unterkategorie in der Hauptkategorie „Internet“ des Suchkatalogs.

Hinweis
Die Bedienung des jeweiligen Programms können Sie mit der Programmhilfe lernen oder im Internet nach entsprechenden Hilfen (Tutorials) suchen. 

Dazu gehen Sie beispielsweise zu einer allgemeinen Suchmaschine wie etwa Google und geben dort die entsprechende Suchanfrage, beispielsweise hilfe UND „Name des MP3-Players“ oder hilfe UND „Name des MP3-Players“, ein.

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