der Internet-Guide

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Die zum Download angebotenen Dateien kann man dann über den entsprechenden Link auf einer Internetseite von einem Web-Server und/oder einem FTP-Server auf die heimische Festplatte herunterladen.

Download über einen Web-Server
Bei vielen der Links, die auf angebliche Internetseiten führen, die MP3-Dateien anbieten, kann man tolle Überraschungen erleben. Viele führen ins Leere, weil der Besitzer gerade wieder von der Musikindustrie dazu aufgefordert wurde, die Seite mit illegalen Musikstücken vom Netz zu nehmen. Andere führen direkt zu Pornoseiten, die ungefragt gleich weitere Browser-Fenster öffnen und im Extremfall dazu führen, daß der Rechner abstürzt.

Wenn Sie allerdings tatsächlich fündig geworden sind, sollten Sie darauf achten, daß Sie die Links zum Download der MP3-Dateien nicht wie gewohnt mit der linken Maustaste anklicken, sondern mit der rechten. Danach wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Ziel speichern unter“ (Internet Explorer) bzw. „Verknüpfung speichern unter“ (Netscape Navigator), legen fest, wo in Ihrem Dateisystem die Datei gespeichert werden soll und bestätigen die Auswahl mit „Ok“. Wenn Sie die Datei mit der linken Maustaste anklicken würden, gibt es einen Konflikt zwischen dem Web-Server und dem Web-Client (Ihr Browser) bezüglich des Mime-Typs, anhand dessen der Client erkennen kann, daß zwar Daten angezeigt werden müssen, die nicht im HTML-Format (sondern im MP3-Format) vorliegen, aber er weiß nicht, wie.

Einen weiteren Trick, den der MP3-Encoder zur Komprimierung verwendet, ist die Tatsache, daß bei einer Stereoaufnahme beide Kanäle fast die gleichen Infos enthalten. So reicht es für bestimmte Frequenzbänder, nur ein Monosignal zu speichern, wobei die jeweilige Lautstärke der beiden Kanäle jedoch einzeln codiert werden müssen, um den Stereoeffekt beizubehalten. Bei einer Musikdatei bleibt so nach dem Ausfiltern der unnötigen Musikdaten nur noch etwa 1/12 der ursprünglichen Dateigröße übrig. Fünf Minuten Musik lassen sich somit in nur noch rund 4 MByte speichern, ohne daß der Hörer mit einer übermäßig starken Qualitätseinbuße rechnen muß. Lediglich bei klassischer Musik sind in der Regel größere Unterschiede zwischen dem Original und der MP3-kodierten Version der Musikdatei zu erkennen.