der Internet-Guide

Nutzen wir die Möglichkeiten, die das Internet bietet, damit wir unsere Ziele schneller und einfacher erreichen!

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Informationen beschaffen

Die Zusammenstellung der individuellen Internetquellensammlung erfordert eine grundlegende Netzwerkkompetenz und ist mit einem entsprechenden Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.   Die Zusammenstellung und Aktualisierung der individuellen Internetquellensammlung könnte maschinell durchgeführt werden. Die von mir entwickelte manuelle Methode zur Erstellung einer individuellen Internetquellensammlung (IIQS) könnte teilweise automatisiert werden. Die technische Basislösung hierfür könnte ein (globales) Internetquellensuchsystem sein, […]

Sie möchten das Internet kompetent nutzen. Der Selbstlernkurs "Netzwerkkompetenz wie" führt Sie in 5 Schritten dorthin. Die wesentlichen Teilschritte sind: Mit Hilfe des Lehrgangs und der Lernanleitung die kompetente Teilnahme an Netzwerken trainieren bzw. die Kompetenzen aufbauen, mit denen das Universalwerkzeug "Computer mit Internetzugang" effektiv und sicher als Wissens- und Problemlösungsquelle genutzt werden kann.   […]

Wenn man sich die einzelnen Teilaufgaben der Informationsbeschaffung genauer betrachtet, dann stellt man fest, daß diese wie die einzelnen Teilsysteme in einem System in Wechselwirkung zueinander stehen. Eine ungenaue Suchanfrage wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem ungenauen Suchergebnis führen. Wenn man nicht genau weiß, welche Information man eigentlich sucht, kann man auch nicht entscheiden, wo man diese Information am besten suchen soll. Eine diesbezüglich klare Entscheidung setzt außerdem voraus, daß man einen Gesamtüberblick über die verfügbaren Quellen hat und auch über die Informationen und Dienste, die sie grundsätzlich bereitstellen. Wenn man nicht genau weiß, was man eigentlich sucht, kann man auch die Relevanz der einzelnen Treffer des Suchergebnisses nur mit großer Mühe und sehr ungenau bewerten. Fehlt dann noch die Kenntnis von Bewertungsmethoden und wichtigen Bewertungskriterien, so wird es kaum möglich sein, kompetente Aussagen über die Qualität der Informationsquelle zu treffen.

Da er sich aber im Klaren darüber ist, was er gemeinsam mit seinen Mitmenschen erreichen kann, wenn er aktiv und kompetent am globalen Netzwerk „Internet“ teilnimmt (alle, unabhängig von ihrer Herkunft, haben die gleichen Chancen, das Beste aus ihrem Leben zu machen | die Möglichkeit in Politik und Wirtschaft selbst mitzuentscheiden | die Entwicklung innovativer und qualitativ hochwertiger Produkte und Dienste im Rahmen entsprechender Netzwerke, …) ist er nicht zu den traditionellen Informationsangeboten zurückgekehrt, sondern hat sich entsprechende Methoden angeeignet und den Umgang mit geeigneten Werkzeugen erlernt, die ihm helfen, die Informationsflut zu bewältigen.

Mit dem Handlungswissen zum schnellen Wiederauffinden von Informationen, das er sich anhand von Praxisbeispielen angeeignet hat, ist er in der Lage, unterschiedliche Werkzeuge (Web-Client, News-Client, Bookmark-Manager, Windows-Explorer,…) für verschiedene Aufgaben (Internetadressen abspeichern, beliebige Dateien und Dokumente archivieren,…) zu bedienen, um die im Internet gefundenen Informationsquellen und Informationen leicht wiederauffindbar auf dem lokalen Rechner abzuspeichern.

Die gespeicherten Informationen sind letztlich nur wertvoll, wenn sie auch effektiv genutzt werden können. Dazu bedarf es geeigneter Werkzeuge, die dem Menschen dabei helfen, sein biologisches Gedächtnisproblem in den Griff zu bekommen. Der Mensch behält nämlich nur die Informationen im Gedächtnis, die er ständig benötigt, alle anderen werden sozusagen entsorgt. Dies wurde von der Natur geschickt eingerichtet, da man so weder Speicherplatz noch unnötige Energie verschwenden muß, um aus einem Berg von Informationen die jeweils relevanten herauszufiltern. Andererseits passiert es leicht, daß einem so Informationen, die man über längere Zeit nicht mehr genutzt hat, aus dem Gedächtnis entgleiten.

Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung das Problem ?
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Er ist mit Hilfe der „Methode zum effektiven Lesen“ und viel Übung zu einem erfahrenen Leser geworden, was ihm dabei hilft, die Antworten für die eigenen Fragestellungen aus den teilweise umfangreichen Dokumenten selbst herauszufiltern.

Er weiß, daß ein und dieselben Informationen von unterschiedlichen Informationsquellen in verschiedener Qualität aufbereitet werden. Deshalb hat er sich für seinen persönlichen Informationsbedarf die Informationsquellen ausgewählt, die ihm die von ihm benötigten Informationen so aufbereiten, daß er sie bestmöglichst be- und auswerten kann. Diese Erkenntnis ist auch ein wesentlicher Grund dafür, daß er grundsätzlich, wo immer es möglich ist, spezielle Such- und Informationsdienste den allgemeinen vorzieht.
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Wie aus unterschiedlichen Informationsquellen (at-web.de, der Journalist Henk van Ess, …) zu entnehmen ist, helfen auch menschliche Redakteure bei der Qualitätsbewertung der Informationen. Grundsätzlich wäre das sehr konstruktiv, denn die Maschinen verstehen die Inhalte nicht, da sie die menschliche Sprache nicht verstehen. Durch die Kombination aus Pagerank-Technologie und menschlichen Redakteuren, kann die Qualität der Suchergebnisse wesentlich verbessert werden. Dazu mehr bei den nachfolgend genannten Mängeln dieser Technologie.

Das wichtigste Relevanz-Kriterium für Google ist, wie viele andere Internetanbieter mit einem Link auf die gefundene und als relevant eingestufte Seite verweisen und vor allem, wie hoch Google den Wert (Pagerank) der verweisenden Internetanbieter festgelegt hat. Je mehr solcher Links vorhanden sind und vor allem, je höher ihr Pagerank ist, desto höher wird die Relevanz der gefundenen Seite bewertet. Dies beruht im Grunde auf dem Gedanken, daß ein Internetanbieter nur auf die Internetseiten verweist, die er für gut und interessant hält. Demzufolge müssen also die Internetseiten, auf die viele Internetanbieter verweisen, beliebter sein als jene, auf die wenige oder niemand verweist.

Viele Autoren bieten zwar gute Inhalte an, verfügen aber über unzureichende technische Kenntnisse zur Beschreibung des von ihnen erstellten Internetdokuments. Dies erschwert die Bewertung der Relevanz sowohl für die Maschine als auch für den Menschen und kann auch dazu führen, daß ein solches Dokument von Maschinen überhaupt nicht gefunden wird.

Gedruckte Texte werden vor der Veröffentlichung durch einen Verlag einer Qualitätsprüfung unterzogen, im Internet dagegen kann jeder ohne vorherige Überprüfung des Inhalts seine Informationen der ganzen Online-Gemeinde präsentieren. Dadurch gibt es im Internet neben vielen qualitativ hochwertigen Informationen auch jede Menge völlig unbrauchbarer Dokumente. Ein anderes Problem ist, daß, selbst wenn der Inhalt einer Internetseite gut ist, es trotzdem unbefriedigend ist, wenn die Identität des Autors nicht glaubhaft nachgewiesen werden kann, wie das bei einem Buch eben der Fall ist. Wer also ernsthaft im Internet nach Informationen stöbern möchte, wird mit Problemen konfrontiert, die er bei einem Buch oder einer Zeitschrift nicht hat.

Wie löst Google das Problem ?

Google bietet im Suchergebnis Verbesserungsvorschläge an, wenn die für die Suchanfrage gefundenen Treffer unter einem vorgegebenen Grenzwert liegen. Die Verbesserungsvorschläge basieren auf ähnlichen Suchanfragen, die bereits von anderen Anwendern gestellt wurden und zu einer höheren Trefferzahl geführt haben.

Die angebotenen Lösungen führen häufig nicht zum erwünschten Ziel, weil die Suchmaschine zwar ähnliche Suchanfragen berücksichtigt, aber natürlich nicht weiß, welche genaue Absicht der Suchende mit seiner Suchanfrage tatsächlich verfolgt hat. Hinter gleichen Suchanfragen (Suchwörter und Verknüpfung) können ganz unterschiedliche Erwartungen hinsichtlich des Suchergebnisses stecken.

Das bedeutet, der Suchende muß in der Lage sein, die Suchanfrage selbständig so zu verändern, daß er ein für ihn befriedigendes Ergebnis erhält.

Alltagsrelevante Beispiele sind Fragen zum Wandel einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft, Antworten auf Fragen zu den von Unternehmen in Zukunft besonders nachgefragten Qualifikationen und wesentliche Änderungen in Bezug auf die berufliche Weiterbildung, Fragen zur Privatisierung öffentlichen Eigentums oder die Chancen und Risiken der Globalisierung.

Darüber hinaus kann er die am Ende genannten Internetadressen dazu nutzen, um eigene Erfahrungen und Erkenntnisse zum betreffenden Internetdienst durch praktisches Anwenden des bisher erlernten Wissens zu sammeln. Außerdem kann er das jeweils benötigte und für ihn leicht auffindbare Handlungswissen bei Bedarf auffrischen, da er es jederzeit nachlesen kann.

Im wesentlichen umfaßt dieses Handlungswissen im Falle der Such- und Informationsdienste, wie man beliebige Online-Datenbanken und -kataloge dazu verwenden kann, um Antworten auf konkrete Fragestellungen zu finden. Das Handlungswissen reicht dabei vom Lesen der Datenbank- bzw. Katalogbeschreibung (Angaben zum Informationsbestand, Hilfe zur Abfragesprache,…), der Auswahl des geeigneten Suchformulars (Einsteiger-Recherche, Experten-Recherche,…), dem Stellen einer präzisen Suchanfrage über die richtige Reaktion auf Fehler, die bei der Suche auftreten können, und der Bewertung des Suchergebnisses bis hin zur gezielten Suche in den relevanten Internetdokumenten, dem Auswerten und schließlich dem Speichern der gefundenen Informationen. Da die Benutzung von Suchmaschinen (Online-Datenbanken) ungleich schwerer wie die Verwendung von Suchkatalogen ist, wurde das dazu notwendige Handlungswissen in einer „Methode zur effektiven Benutzung beliebiger Suchmaschinen (Online-Datenbanken)“ zusammengefaßt.