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Verbesserungsidee für die individuelle Internetquellensammlung – die Internetquellensammlung maschinell zusammenstellen und aktualisieren

Problem
Die Zusammenstellung der individuellen Internetquellensammlung erfordert eine grundlegende Netzwerkkompetenz und ist mit einem entsprechenden Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Workshop: eine individuelle Internetquellensammlung erstellen und nutzen

 

Loesung
Die Zusammenstellung und Aktualisierung der individuellen Internetquellensammlung könnte maschinell durchgeführt werden.

Die von mir entwickelte manuelle Methode zur Erstellung einer individuellen Internetquellensammlung (IIQS) könnte teilweise automatisiert werden. Die technische Basislösung hierfür könnte ein (globales) Internetquellensuchsystem sein, das die jeweils relevanten Internetdienste für das entsprechende Aufgabengebiet aus dem vorhandenen Angebot auswählt. Die Aktualisierung des Internetquellensuchsystem, also das Einfügen neuer Quellen und das Löschen nicht mehr vorhandener Quellen, wird durch eine Experten-Redaktion und durch die Benutzer sichergestellt. Darüber hinaus kann sich natürlich jeder Anbieter eines relevanten Internetdienstes in das System kostenlos eintragen. 

Die Aktualisierung der individuellen IQS könnte durch den regelmäßigen und automatischen Online-Abgleich mit dem Internetquellensuchsystem erfolgen.

Dem Benutzer steht damit ein Werkzeug bereit, mit dem er sich einfach und schnell maschinell eine individuelle Internetquellensammlung erstellen lassen und diese ohne eigenen Aufwand automatisch aktualisieren lassen kann. Mit dieser Quellensammlung kann er dann die Suche manuell mit den auf sein Themen-/Fachgebiet begrenzten Informationsquellen durchführen.


Kritische Betrachtung der Lösung:

Die kompetente und produktive Nutzung der IQS setzt eine ausreichende Netzwerkkompetenz beim Benutzer voraus. Für jemanden, der über diese Kompetenz verfügt und den Lehrgang als Nachschlagewerk nutzen kann, ist es aber auch kein allzu großes Problem, seine IQS manuell zu erstellen und zu aktualisieren, so daß sich der Aufwand, der für die praktische Umsetzung einer solchen Maschine notwendig wäre, kaum lohnen wird. 

Hier sollte man wissen, welche enorme Schwierigkeit Maschinen, die keine Zusammenhänge verstehen, haben, wenn es darum geht, die Relevanz und Qualität der Quellen eindeutig zu bewerten. Dies ist aber zwingend notwendig, wenn man eine qualitativ hochwertige IQS haben möchte. Eine Maschine kann natürlich auch keine individuellen Kommentare und Tipps zur jeweils bewerteten Informationsquelle abgeben, die für den Benutzer in der Regel sehr wertvoll sind.

Die beschriebenen Probleme gelten in noch viel stärkerem Maße für die Aktualisierung der IQS.

Ein großer Nachteil ist außerdem, daß man dem Anbieter sein Aufgaben-/Interessengebiet zur maschinellen Erstellung der persönlichen Internetquellensammlung preisgeben muß. Wie viele aktuell angebotene Dienste (MyLycos, My Yahoo, Personalize Search,…), für die maschinelle Zusammenstellung einer persönlichen Suchmaschine beweisen, bestimmt der Anbieter den Rahmen der Personalisierungsmöglichkeiten und zwar nicht nur das Layout der persönlichen Suchseite, sondern auch das Informations- und Diensteangebot, das mit der persönlichen Suchmaschine durchsucht werden kann.

 

Ein Selbstlernkurs der zeigt, wie Sie sich die Möglichkeiten erschliessen können, die das Internet bietet

Sie möchten das Internet kompetent nutzen. Der Selbstlernkurs "Netzwerkkompetenz wie" führt Sie in 5 Schritten dorthin.

Die wesentlichen Teilschritte sind:


  1. Mit Hilfe des Lehrgangs und der Lernanleitung die kompetente Teilnahme an Netzwerken trainieren bzw. die Kompetenzen aufbauen, mit denen das Universalwerkzeug "Computer mit Internetzugang" effektiv und sicher als Wissens- und Problemlösungsquelle genutzt werden kann.

    Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

     

     

     

    Das hierfür notwendige Grundwissen eignet sich der Lernende vor allem dadurch an, daß er die im Lehrgang beschriebenen Methoden (Suchmethoden, Bewertungsmethoden,…), Werkzeuge (Wissensdatenbank, Newsreader,…), Internetdienste und Informationen selbst praktisch anwendet, um alltagsrelevante Fragen zu beantworten (Wissen konstruieren) bzw. praxisrelevante Probleme zu lösen. Das bedeutet, daß der Lernende seine Netzwerkkompetenz bzw. das dazu notwendige Wissen durch selbstbestimmtes Handeln und Entdecken, durch die Zusammenarbeit mit anderen (etwa, um offene Fragen zu klären, die Fragen anderer zu beantworten, bestimmte Sachverhalte zu diskutieren oder das eigene Wissen, beispielsweise eine bestimmte Erkenntnis, zur Diskussion zu stellen) und die dabei gemachten Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnisse weitestgehend selbst konstruiert. Mit diesem Wissen ist er dann in der Lage, die Internetdienste effektiv und sicher zur Informationsbeschaffung, Fernkommunikation, webbasierten Aus-/Weiterbildung und zum virtuellen Ein-/Verkauf zu nutzen. Den täglichen Umgang mit dem gelernten Wissen (die Anwendung der beschriebenen Methoden, Werkzeuge und Internetdienste, um Wissen zu konstruieren und Probleme zu lösen) nutzt der Lernende schließlich, um seine grundlegende Netzwerkkompetenz auf seine berufliche Aufgabenstellung bzw. sein Interessengebiet hin zu optimieren (individuelle Nutzung). Das bedeutet, daß er die aktuell angewandten Methoden, Werkzeuge und Internetdienste fortlaufend in Frage stellt und gegebenenfalls verbessert (ergänzt, erweitert,…) oder gar durch neue, besser geeignete ersetzt . Diese Verbesserungsmöglichkeiten können mit der entsprechenden Netzwerkkompetenz gezielt gesucht, genauso aber zufällig während einer Recherchetour gefunden werden. Auf jeden Fall müssen sie leicht wiederauffindbar, also im richtigen Zusammenhang in der individuellen bzw. allgemeinen Internetquellensammlung abspeichert werden.

     


  2. Die Anforderungen an die auf den persönlichen Bedarf des Anwenders ausgerichtete individuelle Internetquellensammlung festlegen.
     

    Workshop: eine individuelle Internetquellensammlung erstellen und nutzen

     

     

     

    Kurze und prägnante Beschreibung der Aufgabe der individuellen IQS und Formulierung der allgemeinen Anforderungen, die an sie zur optimalen Erfüllung der betreffenden Aufgabe/ganzheitlichen Abdeckung des gewählten Themas gestellt werden.
    Danach wird der zur optimalen Erfüllung der Aufgabe/ganzheitlichen Abdeckung des Themas notwendige grobe Informations- und Dienstebedarf ermittelt.

     


  3. Die grobe Zusammenstellung der individuellen Internetquellensammlung. 

    Die für den im vorhergehenden Schritt ermittelten Bedarf in Frage kommenden Internetquellen suchen, finden und bezüglich ihrer Qualität bewerten und die ausgewählten Quellen nach Herkunft in die entsprechenden Kategorien einordnen. Die einzelnen Quellen kurz beschreiben und wichtige Einzelinformationen lokal (in der Wissensdatenbank) abspeichern.


  4. Die Optimierung der zuvor zusammengestellten Internetquellensammlung.

    Die einzelnen Informationen und Dienste der zuvor nach Herkunft sortierten Internetquellen den jeweils relevanten Teilaufgaben/Einzelthemen zuordnen. Darüber hinaus werden im Rahmen dieser Teilaufgabe auch Überlegungen angestellt, beispielsweise, ob es sinnvoll ist, mit der vorhandenen Rechercheerfahrung die Informationen selbst zu suchen und auszuwerten oder ob es wirtschaftlicher ist, diese Aufgabe an einen externen Dienstleister (z. B. Information Broker) zu übertragen oder ob es Bereiche gibt, in denen die Informationsversorgung automatisiert werden kann. 


  5. Die kompetente und produktive Nutzung der Internetquellensammlung.

    Das bedeutet, die zuvor für den individuellen Bedarf zusammengestellten Internetquellen sollen effektiv und sicher für:

    die Informationsbeschaffung (suchen und informieren) | die Fernkommunikation (fragen und diskutieren) | die webbasierte Aus- und Weiterbildung (aus- und weiterbilden) | den virtuellen Ein- und Verkauf (ein- und verkaufen) genutzt werden. 

    Die individuelle Internetquellensammlung soll dabei vor allem zwei Kernfunktionen für den Benutzer erfüllen: 

    a.) schnell und gezielt relevante Antworten auf konkrete Fragestellungen hinsichtlich einer bestimmten Aufgabe/eines bestimmten Themas finden

    b.) eine umfassende und fortlaufende Informationsbeschaffung bezüglich einer bestimmten Aufgabe/eines bestimmten Themas ermöglichen

    Darüber hinaus muß die individuelle IQS fortlaufend auf den neuesten Stand gebracht und an die aktuellen Anforderungen bezüglich des beruflichen Aufgabengebiets/des persönlichen Interessengebiets angepaßt werden. Die Anpassung und Aktualisierung der individuellen IQS dient gleichzeitig der fortlaufenden Erweiterung bzw. Ergänzung des von mir konstruierten Grundwerks.

 

sich vor den Sicherheitsrisiken schützen

sich vor den Sicherheitsrisiken, die mit dem Anschluß an das weltweite Datennetz "Internet" verbunden sind, schützen

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Bei der letzten Teilaufgabe geht es nun darum, wie wir uns grundsätzlich vor den Sicherheitsrisiken, die mit dem Anschluß an das weltweite Datennetz "Internet" verbunden sind, schützen können.

Da das Thema Sicherheit im Internet ein sehr umfassendes Thema ist, wird hier nur ein Ausschnitt daraus behandelt. Es geht dabei um die anonyme Nutzung der Internetdienste und die Ausfilterung von unerwünschten Inhalten von Internetanbietern.

Problem

Wer keine Maßnahmen ergreift, um die Internetdienste anonym zu nutzen bzw. um unerwünschte Inhalte auszufiltern, der setzt sich möglicherweise folgenden Gefahren aus:

  • zweifelhafte Internetangebote können seine Interessen und Neigungen auskundschaften, während er online ist
  • Datenschnüffler können das Internet und seine Dienste dazu verwenden, um in seiner Privatsphäre zu schnüffeln.
  • zweifelhafte Internetanbieter, die fleißig seine Daten gesammelt und an Interessenten verkauft haben, und sonstige Datenschnüffler sind Ursachen dafür, daß er unerwünschte Daten, beispielsweise in Form von Werbe-Mails, zugeschickt bekommt
  • boshafte Zeitgenossen und Spaßvögel können mit der Kenntnis seiner E-Mail-Adresse dafür sorgen, daß sein elektronisches Postfach vor unerwünschten Nachrichten überquillt
  • zweifelhafte Internetangebote, die uns zu angeblich kostenlosen Angeboten verführen oder uns reich machen wollen

Loesung
Wie löst Google das Problem ?

Gar nicht, wobei das auch nicht die Aufgabe einer allgemeinen Suchmaschine ist.


Eine große Suchmaschine, wie Google, die zwangsläufig auch ein eifriger Datensammler (Protokolle über Milliarden von Suchanfragen, der riesige Informationsindex über viele Milliarden Internetdokumente,…) ist und die, die Daten mit Such- und Bewertungsalgorithmen auswertet, die nicht öffentlich zugänglich sind, kann sogar die Ursache für ein massives Sicherheitsproblem sein.

Loesung
Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung (und einem entsprechenden Sicherheitsbewußtsein) das Problem ?

Selbstlernkurs - Informationen schützen und sichern

Er verfügt über das Handlungswissen zur sicheren Nutzung der Internetdienste und ist deshalb in der Lage, grundsätzliche technische, aber vor allem vorbeugende Schutzmaßnahmen zu treffen, die ihn vor vielen Gefahren bewahren. 

Im wesentlichen geht er dabei folgendermaßen vor:

  • Er erkennt, meidet und filtert zweifelhafte Internetangebote.
  • Er wählt seinen Internetdienste-Anbieter, insbesondere den Provider/Online-Dienst, sorgfältig aus, vor allem in Bezug auf dessen Maßnahmen zum Schutz und zur Sicherheit seiner persönlichen Daten.
  • Er gibt seine persönlichen Daten nur dann preis, wenn es unbedingt erforderlich ist und auch dann nur die wirklich notwendigen, darüber hinaus verwendet er eine eigene nichtssagende E-Mail-Adresse für Registrierungen bei Internetdiensten oder sonstigen Internetaktivitäten.
  • Er verwendet Privacy-Tools, die es ihm ermöglichen, weitestgehend anonym zu surfen und damit verhindern, daß jemand seine Interessen und Neigungen auskundschaftet, während er die jeweiligen Internetdienste nutzt. 
  • Er weiß das die für den Internetzugang verwendeten Programme, insbesondere der WWW-Client während der Internetsitzung Daten mitprotokollieren, die andere, beispielsweise um mehr über die Surfgewohnheiten eines Anwenders zu erfahren, ausspionieren könnten. Deshalb löscht er diese, in der Regel nicht mehr notwendigen Daten, nach jeder Internetsitzung entweder manuell oder automatisch über ein entsprechendes Script.
  • Er filtert so weit als möglich unerwünschte (Werbe-)E-Mails bereits von vorn herein aus, um zu verhindern, daß diese überhaupt in seinem elektronischen Postfach landen.
  • Er hat sich ausführlich über seine rechtlichen Möglichkeiten informiert.

Workshop - das Basis-Sicherheitskonzept

Fazit:

Wie man in dem Vergleich eindeutig sehen konnte, ist auch die erfolgreichste allgemeine Suchmaschine nicht annähernd in der Lage, auch nur eine der genannten Teilaufgaben, die sich bei der Informationsbeschaffung stellen, vollständig zu lösen. Das bedeutet, daß allgemeine Suchmaschinen zwar wertvolle Gehilfen für bestimmte Recherchezwecke sind, aber keinesfalls das konstruktive Denken und die Netzwerkkompetenz des Anwenders ersetzen können, die beide notwendig sind, um die vielfältigen elektronischen Informations- und Kommunikationssysteme (allgemeine Suchmaschinen und -kataloge, kostenpflichtige Fachinformationsdienste, Fachdatenbanken und -kataloge, Newslettern, Diskussionsforen, Unified-Messaging-Dienste, Chatsysteme, virtuelle Gemeinschaften, …) effektiv und sicher für den individuellen Bedarf zu nutzen.

Wenn man sich die einzelnen Teilaufgaben der Informationsbeschaffung genauer betrachtet, dann stellt man fest, daß diese wie die einzelnen Teilsysteme in einem System in Wechselwirkung zueinander stehen. Eine ungenaue Suchanfrage wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem ungenauen Suchergebnis führen. Wenn man nicht genau weiß, welche Information man eigentlich sucht, kann man auch nicht entscheiden, wo man diese Information am besten suchen soll. Eine diesbezüglich klare Entscheidung setzt außerdem voraus, daß man einen Gesamtüberblick über die verfügbaren Quellen hat und auch über die Informationen und Dienste, die sie grundsätzlich bereitstellen. Wenn man nicht genau weiß, was man eigentlich sucht, kann man auch die Relevanz der einzelnen Treffer des Suchergebnisses nur mit großer Mühe und sehr ungenau bewerten. Fehlt dann noch die Kenntnis von Bewertungsmethoden und wichtigen Bewertungskriterien, so wird es kaum möglich sein, kompetente Aussagen über die Qualität der Informationsquelle zu treffen.

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Die relevanten Informationen leicht wiederauffindbar abspeichern – Lösung

Die relevanten Informationen/Informationsquellen so abspeichern, daß sie später leicht wiederauffindbar sind – Lösung

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Loesung
Wie löst Google das Problem ?

Gar nicht, da eine allgemeine Suchmaschine, mit dem leicht wiederauffindbaren Abspeichern von Quellen und Informationen (für alle) ganz andere Ziele verfolgt, wie der einzelne Computeranwender.

Loesung
Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung das Problem ?

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Ihm ist bewußt geworden, daß die großen Mehrwerte, die das Internet in Bezug auf den Zugang zu Informationen und die Möglichkeiten zur Bewertung und Verteilung von Informationen schafft, gleichzeitig auch für eine bislang nicht gekannte Informationsflut verantwortlich sind.

Da er sich aber im Klaren darüber ist, was er gemeinsam mit seinen Mitmenschen erreichen kann, wenn er aktiv und kompetent am globalen Netzwerk „Internet“ teilnimmt (alle, unabhängig von ihrer Herkunft, haben die gleichen Chancen, das Beste aus ihrem Leben zu machen | die Möglichkeit in Politik und Wirtschaft selbst mitzuentscheiden | die Entwicklung innovativer und qualitativ hochwertiger Produkte und Dienste im Rahmen entsprechender Netzwerke, …) ist er nicht zu den traditionellen Informationsangeboten zurückgekehrt, sondern hat sich entsprechende Methoden angeeignet und den Umgang mit geeigneten Werkzeugen erlernt, die ihm helfen, die Informationsflut zu bewältigen.

Mit dem Handlungswissen zum schnellen Wiederauffinden von Informationen, das er sich anhand von Praxisbeispielen angeeignet hat, ist er in der Lage, unterschiedliche Werkzeuge (Web-Client, News-Client, Bookmark-Manager, Windows-Explorer,…) für verschiedene Aufgaben (Internetadressen abspeichern, beliebige Dateien und Dokumente archivieren,…) zu bedienen, um die im Internet gefundenen Informationsquellen und Informationen leicht wiederauffindbar auf dem lokalen Rechner abzuspeichern.

Er organisiert die für ihn wertvollen Informationen/Informationsquellen mit Hilfe seiner maschinellen Gedächtnishilfe. Diese aktualisiert er fortlaufend bei der alltäglichen Benutzung, in dem er neue wertvolle Quellen/Informationen hinzufügt und alte, nicht mehr benötigte oder im Netz zwischenzeitlich nicht mehr vorhandene aus der Sammlung entfernt.

Diese maschinelle Gedächtnishilfe besteht aus der gemeinsamen und der individuellen Internetquellensammlung (kurz IQS).

  • die gemeinsame Internetquellensammlung
    dient dem schnellen und gezielten Zugriff auf eine qualitativ hochwertige Vorauswahl an Internetdiensten, Informationen, Methoden und Werkzeugen und ermöglicht die Suche nach themen- und fachunabhängigen Informationen/Quellen

    Nicht zuletzt dient die gemeinsame IQS als kontextbezogenes Nachschlagewerk für das von mir erstellte Grundwerk (das Buch, der Lehrgang, das Lehr-/Lernkonzept, das Konzept für die webbasierte Lernumgebung). Mit Hilfe der gemeinsamen IQS kann der Anwender die gerade benötigten Lerninhalte (Handlungswissen, Suchmethoden, Bewertungsmethoden und -kriterien, Bedienungsanleitungen für Informations- und Kommunikationswerkzeuge,…) gezielt (im jeweiligen Zusammenhang) finden und nachlesen.


    Falls die gerade benötigten Quellen bzw. Informationen nicht in den Lerninhalten des Lehrgangs enthalten sind, kann er diese mit Hilfe der im Lehrgang beschriebenen Methoden schnell und gezielt finden und in der individuellen Internetquellensammlung, mit Hilfe des von mir entwickelten Ordnungssystem leicht wiederauffindbar abspeichern. Auf diesem Wege kann der Anwender das über die gemeinsame Internetquellensammlung strukturierte Grundwissen, auch um eigene Inhalte, die er während seiner Internetrecherchen findet, flexibel erweitern

  • die individuelle Internetquellensammlung
    dient dem schnellen und gezielten Zugriff auf die vom Anwender selbst ausgewählten Internetquellen bzw. Internetdienste, Informationen, Methoden und Werkzeuge und ermöglicht damit die freie Suche nach Informationen/Quellen zu seinem beruflichen Aufgabengebiet und/oder seinem Hobby und dient ihm als Grundlage für ein Ordnungssystem, mit dem er die gemeinsame Internetquellensammlung um eigene Informationen/Quellen, die er während seiner Internetrecherchen findet, flexibel erweitern kann


Die gemeinsame Internetquellensammlung ist das von mir erstellte hierarchisch organisierte Ordnungssystem (Wissensstruktur) – also das, was der Anwender unmittelbar, nachdem er den Lehrgang erworben hat, vorfindet, die individuelle Internetquellensammlung ist dann die vom Anwender bestimmte Ergänzung des Grundwerks um eigene Inhalte. 
Letztendliches Ziel ist es, daß der Anteil der individuellen Internetquellensammlung infolge der häufigen Benutzung immer mehr zunimmt und mehr und mehr überwiegt, die Wissensstruktur also im Laufe der Zeit die Art und Weise des Anwenders, bestimmte Informationen einzuordnen, wiederspiegelt und damit zu seiner ganz individuellen Gedächtnishilfe heranwächst. 

Selbstlernkurs - Ihr individueller Computerarbeitsplatz

Mit Hilfe des Handlungswissens zur Planung und Umsetzung des individuellen Informations- und Kommunikationskonzepts ist der Anwender grundsätzlich in der Lage seine individuelle Lernumgebung selbst zu planen und zu realisieren. Das Handlungswissen, zum leicht wiederauffindbar abspeichern der relevanten „Informationen/Quellen ermöglicht es ihm die individuelle Lernumgebung (Wissensdatenbank) kompetent zu nutzen.

Darüber hinaus ist er in der Lage, die für ihn geeignete Software (Informations- und Kommunikationswerkzeuge,…), mit Hilfe der Methode zur Auswahl der richtigen Software“ und den „Bewertungskriterien für die richtige Auswahl des Softwareanbieters selbst auszuwählen, zu testen und schließlich auf dem eigenen Rechner einzurichten. Das dazu notwendige Handlungswissen hat er sich bei der praktischen Anwendung der Lerninhalte im Rahmen der Szenarien des Lehrgangs angeeignet. 

Selbstlernkurs - Die richtige Software auswählen

Mit Hilfe seiner persönlichen Wissensdatenbank (die individuelle Lernumgebung) kann er die unterschiedlichsten Informationen wie Texte, Bilder, Videos, Internetseiten, ganze Websites, Briefe, E-Mails, Faxe oder Internetadressen auf seinem Computer leicht wiederauffindbar archivieren und so effektiv nutzen. Durch die lokale Speicherung verhindert er, daß die gefundenen Informationen verloren gehen, beispielsweise weil das betreffende Internetangebot geändert wurde oder gar nicht mehr existiert.

Alle Dokumente und Dateien werden mit aussagekräftigen Namen abgespeichert. Für den schnellen und gezielten Zugriff auf seine Informationen, hat er ein entsprechendes Ordnungssystem (auf Grundlage der Lesezeichenfunktion und des Dateisystems), das es ermöglicht die Dokumente und Dateien den jeweils relevanten Themen/Aufgaben zuzuordnen und später im jeweiligen Zusammenhang (Thema/Aufgabe) wieder aufzufinden. Im Bedarfsfall kann er auch den Volltext seiner Dokumente und Dateien durchsuchen, also die benötigten Informationen mit Hilfe von geeigneten Stichwörtern und Suchfunktionen ausfindig machen. 

Darüber hinaus kennt er Wege, die es ihm ermöglichen, die Informationen, die nur eine begrenzte Zeit gültig sind oder die er einfach nur für eine kurze Zeit benötigt, teilweise automatisch aus dem System zu entfernen und teilweise separat abzuspeichern. Weiterhin weiß er, wie er zufällig bei der Recherche gefundene Informationen, die er zwar für die momentane Fragestellung nicht benötigt, aber möglicherweise für eine andere zu einem späteren Zeitpunkt, so abspeichert, daß sie bei Bedarf verfügbar sind. Schon gelesene Informationen versieht er mit einer entsprechenden Kurzbewertung, die er beispielsweise an das betreffende Dokument hängt. Diese Kurzbewertung erleichtert ihm beim nächsten Zugriff auf die Information, deren Relevanz zu beurteilen. 

Da gerade beim E-Mail- und Newsdienst ein teilweise hoher Zeitaufwand notwendig ist, um die relevanten von den irrelevanten Nachrichten zu trennen, hat er sich in die entsprechenden Filter- und Vorschaufunktionen der Programme eingearbeitet bzw. entsprechende Ordnungssysteme aufgebaut. Er selbst verwendet aussagekräftige Nachrichtentitel und ermöglicht so den betreffenden Empfängern, daß sie die Relevanz seiner Nachricht bereits durch das Lesen des Nachrichtentitels bewerten können.

Bei all den genannten und vielen weiteren Aufgaben, kann ich Ihnen im Rahmen eines entsprechenden Workshops individuelle Hilfe bei Bedarf geben. 

Workshop - Ihr individueller Computerarbeitsplatz

Im nächsten Teil erfahren Sie, mit welchen grundsätzlichen Sicherheitsproblemen der Anschluss an das weltweite Computernetzwerk verbunden ist.

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Die relevanten Informationen leicht wiederauffindbar abspeichern – Problem

Die relevanten Informationen/Informationsquellen so abspeichern, daß sie später leicht wiederauffindbar sind – Problem

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Problem
Eine der größten Errungenschaften, die mit den Internettechnologien geschaffen wurde, ist der einfache Zugang zu einer schier unendlichen Vielfalt an Informationsquellen aus aller Welt. Dies eröffnet einerseits die Möglichkeit, den individuellen Informationsbedarf jedes einzelnen zu befriedigen, andererseits stellt sich das Problem, die jeweils für den eigenen Informationsbedarf benötigten Quellen und Informationen aus dem riesigen Angebot herauszufiltern und vor allem so auf dem lokalen Rechner abzuspeichern, daß sie zu einem späteren Zeitpunkt im Zusammenhang mit einer bestimmten Suchanfrage wiederauffindbar sind.  

Die gespeicherten Informationen sind letztlich nur wertvoll, wenn sie auch effektiv genutzt werden können. Dazu bedarf es geeigneter Werkzeuge, die dem Menschen dabei helfen, sein biologisches Gedächtnisproblem in den Griff zu bekommen. Der Mensch behält nämlich nur die Informationen im Gedächtnis, die er ständig benötigt, alle anderen werden sozusagen entsorgt. Dies wurde von der Natur geschickt eingerichtet, da man so weder Speicherplatz noch unnötige Energie verschwenden muß, um aus einem Berg von Informationen die jeweils relevanten herauszufiltern. Andererseits passiert es leicht, daß einem so Informationen, die man über längere Zeit nicht mehr genutzt hat, aus dem Gedächtnis entgleiten. 

Das Internet bietet den großen Vorteil, daß die Informationen (Texte, Bilder, Dokumente, Videos,…) bereits in elektronischer Form vorliegen und damit auch sofort elektronisch archiviert oder weiterverarbeitet werden können; wesentlich mühsamer wäre es beispielsweise, gedruckte Informationen mit einem Scanner zu digitalisieren und dann mit dem Computer weiterzuverarbeiten. Gleichzeitig führt dieser Vorteil aber dazu, daß man die Informationen klassifizieren und organisieren muß, wenn man sie zu einem späteren Zeitpunkt gezielt wiederfinden möchte.

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Um die gefundenen Quellen und Informationen mit Hilfe elektronischer Werkzeuge leicht wiederauffindbar abzuspeichern, gibt es beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Bookmarks (Favoriten oder Lesezeichen) auf interessante Internetadressen setzen und hierarchisch nach Themen/Aufgaben sortiert, abspeichern
  • die Dokumente und Dateien (ganze Internetseiten oder Websites, Word-Dokumente, bestimmte Text- und Bildinhalte von Internetseiten,…) auf den eigenen Rechner kopieren und hierarchisch nach Themen/Aufgaben sortiert, abspeichern
  • die gespeicherten Dokumente und Dateien mit Hilfe eines entsprechenden Datenbanksystems im Volltext indizieren und mit Metadaten beschreiben

Die maschinellen Gedächtnishilfen (hierarchisch organisierte Lesezeichensammlungen und Ordnerstrukturen, Datenbanksysteme,… ) können den Menschen wirksam dabei unterstützen, daß auch über einen längeren Zeitraum nicht benötigte, aber dennoch wertvolle Informationen sofort wiederauffindbar sind – sie schaffen aber gleichzeitig auch neue Probleme. 

Beim Setzen von Lesezeichen auf interessante Internetseiten bzw. deren Adressen beispielsweise kann man mit wachsender Zahl schnell den Überblick verlieren, da die Organisationsmöglichkeiten der Browser für die Fundstellen noch nicht ausgereift sind. Ein weitaus größeres Problem ist allerdings, daß manche Seiten oft schon nach kurzer Zeit nicht mehr abrufbar sind. Das kommt daher, daß die Inhalte von Websites im Gegensatz zu denen eines Buches leicht geändert werden können. Einzelne Internetseiten der Website werden aktualisiert, umbenannt, in einem anderen Verzeichnis abgespeichert oder komplett gelöscht. Unter Umständen wird gar das ganze Internetangebot auf einen anderen Server verlegt oder gelöscht. Damit wird auch klar, wie wichtig es ist, die wertvollen Informationen direkt auf dem heimischen Rechner zu speichern und zwar so, daß diese leicht wiederauffindbar sind (hierarchisch organisierte Ordnerstrukturen ). Doch auch hier lassen sich die Informationen mit zunehmender Zahl immer schwerer auffinden. So hantiert man am Ende mit unzähligen Dateien in verschiedenen Ordnern, die nur über ihren Dateinamen gefunden werden können, nicht aber über ihren wahren Inhalt. Wie schwierig es bei einer größeren Anzahl von ähnlichen Dateien ist, für jede einen aussagekräftigen Namen zu finden, kann man sich leicht vorstellen.

Die Datenbanksysteme speichern jede Information, die einmal erfaßt wurde, unabhängig davon, ob sie über einen längeren Zeitraum nicht mehr genutzt wird oder längst nicht mehr gültig ist. Genauso wenig wie es aber Sinn macht, Produkte schlechter Qualität im Lagerraum zu lagern, ist es auch nicht vernünftig, Informationen schlechter Qualität in einer Datenbank zu speichern. Der Grund ist, daß es mit zunehmender Menge an Informationen, was bei regelmäßiger Informationsbeschaffung automatisch passieren wird, immer schwieriger wird, mit vertretbarem Zeit- und Arbeitsaufwand auf die eigentlich benötigten zuzugreifen und im Datenbanksystem, in welcher Form auch immer, weiterzuverarbeiten.

Es müssen also Wege gefunden werden, mit denen die Datenbanksysteme so genutzt werden können, daß die Informationen, die nur eine begrenzte Zeit gültig sind oder einfach nur für eine kurze Zeit benötigt werden, entweder nach kurzer Zeit automatisch aus dem System entfernt oder, noch besser, erst gar nicht in das System übernommen werden.

Im nächsten Teil erfahren Sie die Lösungen 🙂

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Richtige Bewertung der Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen – Lösung (Mensch)

Für eine erfolgreiche Suche muß man wissen, wie man die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen richtig bewertet – Lösung

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Loesung
Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung das Problem ?

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Er ist sich bewußt, daß seine Fähigkeit, relevante Informationen von irrelevanten zu unterscheiden, maßgeblich von folgenden Faktoren abhängt:

  • von seiner grundsätzliche Motivation bzw. Einstellung (Werte, Leidenschaften), insbesondere aber von seiner Offenheit, neue Informationen vollständig (nicht nur die angenehmen Teilinfos) wahrnehmen zu wollen
  • von seiner Kompetenz im Umgang mit Informationen und Wissen (Stichwort: Netzwerkkompetenz), insbesondere aber davon, daß er die jeweils relevanten Methoden, Dienste und Werkzeuge kompetent anwenden kann und auch die technischen Grundlagen zur optimalen Nutzung der Internetdienste beherrscht, denn nur so kann er sich voll und ganz dem Suchen, Auswählen und Bewerten von Informationen widmen
  • von seinen besonderen Fähigkeiten im Umgang mit Informationen und Wissen (Begabungen, Charakterstärken), insbesondere aber:
    • von seiner Lesefertigkeit und dem Maß, wie schnell und viel sein Kurzzeitgedächtnis Informationen aufnehmen kann, um vorher gelesene Inhalte mit später gelesenen zu verknüpfen
    • von seiner Disziplin gegenüber den vielfältigen Versuchungen und Ablenkungen im Informationsdschungel des Internets
  • bei speziellen Themen von seinem Fach- und Erfahrungswissen (Stichwort: Fachkompetenz)
  • bei allgemeinen Themen von seiner Allgemeinbildung 
  • von Hinweisen, Tipps oder Tricks, die er von anderen bekommen hat

Er ist mit Hilfe der "Methode zum effektiven Lesen" und viel Übung zu einem erfahrenen Leser geworden, was ihm dabei hilft, die Antworten für die eigenen Fragestellungen aus den teilweise umfangreichen Dokumenten selbst herauszufiltern.

Er weiß, daß ein und dieselben Informationen von unterschiedlichen Informationsquellen in verschiedener Qualität aufbereitet werden. Deshalb hat er sich für seinen persönlichen Informationsbedarf die Informationsquellen ausgewählt, die ihm die von ihm benötigten Informationen so aufbereiten, daß er sie bestmöglichst be- und auswerten kann. Diese Erkenntnis ist auch ein wesentlicher Grund dafür, daß er grundsätzlich, wo immer es möglich ist, spezielle Such- und Informationsdienste den allgemeinen vorzieht. 

Er hat eine große Anzahl von Bewertungskriterien und deren individuelle Bedeutung für die Bewertung von Informationen und Informationsquellen (Herkunft, Aktualität, Vollständigkeit,…) kennen gelernt. Aus diesen Bewertungskriterien hat er die für ihn besonders wichtig erscheinenden ausgewählt und kann so die Informationen/Informationsquellen seinen individuellen Ansprüchen entsprechend bewerten.

Er weiß, daß die Qualität der Information wesentlich von der Informationsquelle abhängt. Wie für viele andere Menschen auch besitzen für ihn die Informationen die höchste Glaubwürdigkeit, die von Personen stammen, die er persönlich kennt oder die von (noch) unbekannten Personen veröffentlicht werden, die sehr edle, dem Allgemeinwohl dienliche Ziele (Visionen) und/oder keine finanziellen Interessen mit den von ihnen bereitgestellten Informationen verfolgen.

Glaubwürdige Informationen, so weiß er, werden weiterhin von Menschen bereitgestellt, die von einer großen Allgemeinheit als glaubwürdig eingestuft werden. Das sind beispielsweise Fakteninformationen von glaubwürdigen Unternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Ministerien, Behörden, (Hoch)-schulen, Vereinen, Verlagen und Bibliotheken oder Literaturinformationen von glaubwürdigen Autoren und Redakteuren, die beispielsweise in themenorientierten Websites, (Fach)-Zeitschriften, (Fach)-Büchern nachgelesen werden können, Informationen von glaubwürdigen Einzelpersonen (unabhängige Experten, Mitarbeiter von Ministerien, Behörden, Hochschulen, Unternehmen,…) und Presseinformationen von glaubwürdigen Tages- und Wochenzeitungen sowie Radio- und Fernsehsendern.

Stammen die Informationen beispielsweise direkt vom Urheber, dann kann er sich auf diese Informationen beziehen und jederzeit die Quelle nennen, in der man diese nachlesen kann. Die Qualität der Information ist demnach direkt überprüfbar, wobei natürlich grundsätzlich auch hier fehlerhafte Informationen vorliegen können. 

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Anders sieht es aus, wenn die Informationen von Verlagen (Buchautoren, Fachredakteure,…), Tages- und Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendern, themenorientierten Netzwerken und Websites stammen; die Herkunft dieser Informationen ist nur noch dann eindeutig bestimmbar, wenn der Autor/Redakteur die betreffenden Quellen angibt, von denen er wiederum die Informationen bezogen hat und diese damit auch überprüfbar sind. Ansonsten kann die Information von den unterschiedlichsten Informationsquellen stammen und mit den vielfältigsten Wissensinhalten (persönliche Erfahrungen, Meinungen,…) des Autors/Redakteurs vermischt sein. Das bedeutet, die Qualität der Information ist in vielen Fällen nicht direkt überprüfbar und muß deshalb kritisch mit dem gesunden Menschenverstand beurteilt werden, bevor sie, in welcher Weise auch immer, weiterverarbeitet und vor allem -verteilt wird. Dies gilt vor allem für die Informationen von bestimmten Medien (Tageszeitungen, Radio- und Fernsehsendern,…).

Ein Mensch mit Netzwerkkompetenz läßt es nicht zu, daß eine von den Medien verbreitete Meinung sein Tun und Handeln beeinflußt, ohne daß er diese Meinung kritisch hinterfrägt. Falls er momentan nicht in der Lage ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, so sucht er sich entsprechende Personen, die ihm seine Fragen beantworten können oder versucht, die Antwort durch das Lesen entsprechender Dokumente zu finden.

Er kennt auch die Feinheiten, die man zur Relevanz und Qualitätsbewertung allgemein anerkannter Informationsquellen kennen muß. Da er sich vorher genau informiert, welche Datenquellen den jeweiligen Ergebnissen von Statistiken und Erhebungen (Umfragen) zugrunde liegen, kennt er die Grenzen, innerhalb derer die betreffende Statistik/Erhebung gültig ist.

Ein weiteres Beispiel sind Verlage, von denen immer wieder behauptet wird, daß sie die Qualität der von ihnen herausgegebenen Produkte (Bücher, Zeitschriften,…) sicherstellen. Etwas feiner betrachtet, hängt die tatsächliche Qualität eines Fachbuches auch von der Motivation (Werte, Leidenschaften), den besonderen Fähigkeiten (Begabungen, Charakterstärken) und vom Fach- und Erfahrungswissen des Lektors ab, der das Fachbuch vor der Herausgabe bewertet. Das bedeutet, man müßte eigentlich neben der genauen Qualifikation des Autors auch die des Lektors kennen, um ein Fachbuch richtig bewerten zu können. Leider fehlt diese Angabe aber in den meisten Fachbüchern.

Er weiß auch, wie er die Aussagen wissenschaftlicher Studien und die Meinungen von Experten zu ein und demselben Thema zu bewerten hat; daß diese sehr unterschiedlich sein können, hat er anhand zahlreicher praktischer Fallbeispiele erfahren.

Da es wegen finanzieller Interessen nur wenig Informationsquellen mit eindeutig nachgewiesener Glaubwürdigkeit gibt, macht er sich die grundlegenden Mehrwerte, die das Internet bietet, zunutze, beispielsweise in dem er bei Fragen, zu denen er wenig Vorwissen hat, in unterschiedlichen Informationsquellen nach Antworten sucht und diese dann untereinander vergleicht. So kann er mit gesundem Menschenverstand eine für ihn akzeptable Antwort aus einer Vielzahl von unterschiedlichen bilden und als Entscheidungsgrundlage für die Bewertung heranziehen. Die Anzahl der Beiträge aus möglichst vielen verschiedenen Quellen kann zur Steigerung der Qualität der Antwort beitragen. Für diese Art der Antwortsuche ist das Internet besonders gut geeignet, da nur dieses Medium die Möglichkeit bietet, zu den unterschiedlichsten Fragen die vielfältigsten Antworten zu finden. 

Er verfügt neben dem vorher kurz beschriebenen Handlungswissen auch über die Kompetenz zur Anwendung der folgenden Methoden, die ihm bei der Bewertung der Relevanz und Qualität der unterschiedlichsten Informationen/Informationsquellen helfen:

  • Die universelle Methode zur Relevanz- und Qualitätsbewertung von Websites, mit der man schnell und gezielt die Relevanz und Qualität einer Website oder Internetseite in Bezug auf die gesuchte Information bewerten kann

  • Die universelle Methode zur Qualitätsbewertung von Informationen und beliebigen Internetquellen, mit der man systematisch herausfinden kann, wer (Einzelpersonen, Institutionen, Organisationen,…) und wie viele eine Informationsquelle oder ein Internetdokument bzw. die darin enthaltenen Informationen immerhin so gut finden, daß sie mit einem Hyperlink auf einer ihrer Internetseiten oder im Rahmen einer elektronischen Nachricht (Webforum, Newsgroup,…) darauf verweisen

    und

    die Bewertungskriterien für Websites bzw. die Bewertungskriterien, mit denen die allgemeine Qualität der gefundenen Information bzw. der betreffenden Informationsquelle (Website oder Teilangebote einer Website wie etwa Suchmaschinen bzw. Datenbanken, Newslettern, Webforen, Webchats, Online-Shops,…) bewertet werden kann.

  • Methode zur gezielten Auswahl eines geeigneten Weiterbildungsangebots, die eine wertvolle Hilfestellung gibt, um das für das persönliche Lernziel am besten geeignete aus der Vielzahl der möglichen Weiterbildungsangebote auszuwählen

  • Die universelle Methode zur Relevanz- und Qualitätsbewertung von Online-Handelsplattformen, mit der man schnell und gezielt die Relevanz und Qualität einer Online-Handelsplattform in Bezug auf das gesuchte Produkt/die Dienstleistung bewerten kann

Am Ende des Lehrgangs hat er ein universelles Bewertungssystem kennen gelernt, das neben den vorher genannten Bewertungskriterien und -methoden auch die anderen im Rahmen des Lehrgangs beschriebenen Bewertungsmöglichkeiten mit einbezieht. 

Grundsätzlich nutzt er dabei eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten:

  • die individuelle Bewertung mit Hilfe spezieller Bewertungskriterien und -methoden 
  • die Berücksichtigung der Einzelbewertungen anderer glaubwürdiger Internetanbieter und -anwender 
  • die Berücksichtigung der kollektiven Bewertung durch andere Internetanbieter und -anwender

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Im nächsten Teil lernen Sie Probleme kennen, die anfallen, wenn die ausgewählten Informationen/Informationsquellen so abgespeichert werden sollen, daß sie später leicht wiederauffindbar sind.

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Richtige Bewertung der Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen – Lösung (Maschine)

Für eine erfolgreiche Suche muß man wissen, wie man die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen richtig bewertet – Lösung

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Loesung
Wie löst Google das Problem ?

Grundsätzlich bewertet Google wie die anderen Suchmaschinen auch mit einem maschinellen Bewertungssystem (Ranking-Algorithmus oder konkret der "Pagerank-Technologie") die Relevanz der gefundenen Informationen/Informationsquellen zur Suchanfrage und sortiert sie ihrer Relevanz entsprechend in die Suchergebnisseiten ein. Das Bewertungssystem von Google gleicht einer kollektiven Umfrage unter den Informationsanbietern (Webautoren) im Internet.

Hinweis
Wie aus unterschiedlichen Informationsquellen (at-web.de, der Journalist Henk van Ess, …) zu entnehmen ist, helfen auch menschliche Redakteure bei der Qualitätsbewertung der Informationen. Grundsätzlich wäre das sehr konstruktiv, denn die Maschinen verstehen die Inhalte nicht, da sie die menschliche Sprache nicht verstehen. Durch die Kombination aus Pagerank-Technologie und menschlichen Redakteuren, kann die Qualität der Suchergebnisse wesentlich verbessert werden. Dazu mehr bei den nachfolgend genannten Mängeln dieser Technologie.

Das wichtigste Relevanz-Kriterium für Google ist, wie viele andere Internetanbieter mit einem Link auf die gefundene und als relevant eingestufte Seite verweisen und vor allem, wie hoch Google den Wert (Pagerank) der verweisenden Internetanbieter festgelegt hat. Je mehr solcher Links vorhanden sind und vor allem, je höher ihr Pagerank ist, desto höher wird die Relevanz der gefundenen Seite bewertet. Dies beruht im Grunde auf dem Gedanken, daß ein Internetanbieter nur auf die Internetseiten verweist, die er für gut und interessant hält. Demzufolge müssen also die Internetseiten, auf die viele Internetanbieter verweisen, beliebter sein als jene, auf die wenige oder niemand verweist.

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Der Pagerank ermittelt weiterhin, wie viele andere Internetanbieter die jeweils verweisenden Seiten immerhin so gut finden, daß sie diese verlinken und so weiter. Darüber hinaus prüft Google auch, wie relevant die Inhalte der verweisenden Seiten zur gefundenen sind – dazu wird auch kontrolliert, ob die Seite bzw. die Website, aus der sie stammt, in einer entsprechenden Kategorie eines allgemeinen Suchkatalogs von einem Redakteur eingeordnet wurde. 

Die "Pagerank-Technologie" verdient absolute Anerkennung, hat aber auch einige entscheidende Mängel:

  1. Die "Pagerank-Technologie" beruht auf mathematischen Berechnungsverfahren, die auf Internetseiten angewendet werden, deren Inhalt von der Maschine als relevant zur Suchanfrage bewertet wurde, ohne daß diese jedoch den Inhalt der Internetseiten wirklich versteht. 

    Die Bewertung der Relevanz einer Internetseite beruht also wie bei allen anderen Suchmaschinen auch auf Annahmen, wie beispielsweise, daß eine Seite dann relevant ist, wenn dort der Suchbegriff häufig im Text vorkommt. Dies gilt natürlich auch für die verweisenden Internetseiten, deren Pagerank bewertet wird; die Suchmaschine, die den Inhalt von Seiten nicht wirklich verstehen kann, berücksichtigt nicht, ob sie inhaltlich zur Suchanfrage relevant sind. Das bedeutet, daß die Warnung eines glaubwürdigen Internetanbieters genauso zu einem besseren Ranking einer Seite beitragen kann wie die Empfehlung einer seriösen Quelle.

  2. Die Beliebtheit einer Seite ist noch kein Beweis für die tatsächliche Qualität und Relevanz der Information in Bezug auf die Suchanfrage.

  3. Im Grunde hängt die Bewertung einer Information von ganz individuellen Kriterien ab, die von einem maschinellen Bewertungssystem nicht berücksichtigt werden (können). 

  4. Eine Suchmaschine erfaßt nur einen kleinen Teil aller im Web veröffentlichten Internetdokumente, die maschinelle Meinungsumfrage ist also zwangsläufig unvollständig.

  5. Das Bewertungssystem sorgt automatisch dafür, daß bereits sehr bekannte Anbieter (die, wie unter 1. beschrieben, nicht automatisch qualitativ hochwertige Inhalte liefern) noch bekannter werden, in dem sie weit vorne in der Trefferliste genannt werden. Das kommt daher, daß auf sehr bekannte Anbieter in der Regel auch viele andere per Hyperlink verweisen. Dieses Problem gilt natürlich analog für die Themen. Jene, die nur wenigen Anwendern bekannt sind oder nur von wenigen nachgefragt werden, gelangen nicht auf die vorderen Ränge, während teilweise völlig irrelevante Seiten, die beliebte Themen wie Autos oder Reisen behandeln, einen Spitzenplatz im Ranking einnehmen. Die Aufmerksamkeit wird nur auf das gelenkt, was bereits Aufmerksamkeit gefunden hat. Das bedeutet, daß gerade neue Anbieter und Internetseiten, die weniger bekannte Themen behandeln, sehr geringe Chancen haben, einen guten PageRank zu erhalten.

  6. Ein weiteres Problem betrifft die Tatsache, daß auch Internetangebote hoch bewertet werden, wenn auf sie zwar nur wenige Hyperlinks verweisen, diese aber selbst einen hohen PageRank besitzen. Diese Tatsache könnte sich der sehr bekannte Anbieter gut bezahlen lassen und dann auf das betreffende Internetangebot verweisen, jedoch eben nicht mit dem Hintergrund, daß er es tatsächlich gut findet.

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Die Bewertungssysteme der anderen Suchmaschinen sind noch wesentlich ungenauer, etwa die bloße Zählung, wie oft und an welcher Stelle (Domain, Seitentitel, Überschrift,…) die eingegebenen Suchbegriffe in der gefundenen Internetseite vorkommen. Die allgemeinen und wenig flexiblen Universalmethoden, mit denen Maschinen die Relevanz und Qualität von Informationsquellen/Informationen bewerten, sind letztendlich auch verantwortlich für die meist hohe Anzahl irrelevanter Treffer.

Tatsache ist, daß keines der maschinellen Bewertungssysteme den tatsächlichen Zusammenhang zwischen dem, was der Suchende mit seiner Suchanfrage tatsächlich finden möchte, und dem Inhalt des Internetdokuments versteht und somit nachweislich auch keine sichere Bewertung der Relevanz bewerkstelligen kann. Dies wäre auch ein Ding der Unmöglichkeit, da das Bewertungssystem im Prinzip über das aktuelle Wissen der Menschheit verfügen und jeden persönlich genau kennen müßte.

Neben der Rankingtechnologie ist die Präsentation der einzelnen Treffer ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor von Google. Als Trefferbeschreibung verwendet die Suchmaschine die nähere Textumgebung, in der die Suchbegriffe vorkommen. Dies ermöglicht dem Anwender eine schnelle Entscheidung, ob ein Treffer grundsätzlich relevant ist oder nicht. 

Diese Trefferpräsentation löst drei grundsätzliche Probleme, nämlich daß ein und dieselbe Suchanfrage nicht unbedingt mit der gleichen Erwartung an das Suchergebnis gestellt wird, die Suchmaschine nicht auf alle Erwartungen entsprechende Handlungsmuster parat haben kann und viele Suchenden ihre Erwartung häufig selber nicht genau definieren können. Die Suchmaschine präsentiert also Lösungen und der Suchende kann schnell entscheiden, welche für ihn die richtige sein könnte. 

Handelt es sich bei dem Treffer um eine "relevante" Informationsquelle, so ist aber noch lange nicht sichergestellt, daß der Anwender diese auch im weiteren Verlauf der Suche dazu verwenden kann, um bestimmte Informationen zu finden.

Beim nächsten Teil geht es darum wie ein Mensch mit grundlegender Netzwerkkompetenz, die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen bewertet.

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Richtige Bewertung der Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen – Problem

Für eine erfolgreiche Suche muß man wissen, wie man die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen richtig bewertet – Problem

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Problem
Hat man für die gestellte Suchanfrage entsprechende Verweise gefunden, so ist es jetzt erforderlich, daß man zum einen die Informationen/Informationsquellen selbst richtig bewerten und zum anderen die tatsächlich relevanten Informationen aus den Internetdokumenten (Websites, Newslettern, Fachartikel, Berichte, Kaufgesuche, Produktangebote, Beiträge aus Webforen, Protokolle von Expertenchats,…) herausfiltern kann. 

Während man die Relevanz eines Kaufgesuches noch relativ schnell bewerten kann, wird es bei einem Beitrag aus einem Webforum, bei dem man möglicherweise noch vorhergehende und nachfolgende Nachrichten auswerten muß, schon schwieriger. Die Krönung sind umfangreiche Dokumente wie etwa Diplom- oder Doktorarbeiten; hier ist man möglicherweise mehrere Tage oder gar Wochen mit der Auswertung beschäftigt.

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Nachfolgend sollen einige Probleme genannt werden, die sich gerade bei der Informationsbeschaffung via Internet stellen:

Jeder Anbieter einer Website verwendet seine Schlüsselwörter und definiert bestenfalls die Beschreibung des Inhalts seiner Website selbst. Auch die Suchenden legen ihre Suchanfragen selbst fest. Da dabei jeder eigene Werte und Gewichtungen der Schlüsselwörter festlegt, ist es sehr schwierig, mit Hilfe von Maschinen den Informationssuchenden mit dem richtigen Informationsanbieter zusammenzubringen.   

Viele Autoren bieten zwar gute Inhalte an, verfügen aber über unzureichende technische Kenntnisse zur Beschreibung des von ihnen erstellten Internetdokuments. Dies erschwert die Bewertung der Relevanz sowohl für die Maschine als auch für den Menschen und kann auch dazu führen, daß ein solches Dokument von Maschinen überhaupt nicht gefunden wird.

Gedruckte Texte werden vor der Veröffentlichung durch einen Verlag einer Qualitätsprüfung unterzogen, im Internet dagegen kann jeder ohne vorherige Überprüfung des Inhalts seine Informationen der ganzen Online-Gemeinde präsentieren. Dadurch gibt es im Internet neben vielen qualitativ hochwertigen Informationen auch jede Menge völlig unbrauchbarer Dokumente. Ein anderes Problem ist, daß, selbst wenn der Inhalt einer Internetseite gut ist, es trotzdem unbefriedigend ist, wenn die Identität des Autors nicht glaubhaft nachgewiesen werden kann, wie das bei einem Buch eben der Fall ist. Wer also ernsthaft im Internet nach Informationen stöbern möchte, wird mit Problemen konfrontiert, die er bei einem Buch oder einer Zeitschrift nicht hat.

Die Inhalte von Websites können im Gegensatz zu denen eines Buches leicht geändert werden. Einzelne Internetseiten der Website werden aktualisiert, umbenannt, in einem anderen Verzeichnis abgespeichert oder komplett gelöscht. Unter Umständen wird gar das ganze Internetangebot auf einen anderen Server verlegt oder aus dem Verkehr gezogen. Das World Wide Web gleicht einem riesigen Archiv ohne einen zentralen Katalog, dafür aber mit unzähligen Eingangspforten (Suchmaschinen, Suchkataloge, Themenorientierte Websites,…). 

Ein weiteres Problem ist, daß viele Laien Texte gestalten, die nicht für eine schnelle Informationsaufnahme geeignet sind, was aber bei einem online präsentierten Text unbedingt erforderlich ist. Sie berücksichtigen nicht, daß das Lesen am Bildschirm den Nutzer schnell ermüdet – er liest ungefähr ein Viertel langsamer als auf Papier.

Die genannten Probleme sind vor allem für solche Informationen von großer Bedeutung, die für geschäftsrelevante Entscheidungen herangezogen werden. Diese Informationen müssen einer gewissen Qualität entsprechen, vor allem aber muß deren Herkunft eindeutig bekannt sein, so daß man sich später auf den Urheber der Information berufen kann.

Beim nächsten Teil geht es darum, wie Google den Anwender dabei unterstützt, die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen richtig zu bewerten.

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Wie kann man auf Fehler reagieren, die während der Suche auftreten können

Für eine erfolgreiche Suche muß man wissen, wie man auf Fehler reagieren kann, die während der Suche auftreten können

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Problem
Während der Suche kann es zu Fehlern oder veränderten Umgebungsbedingungen kommen; beispielsweise kann man zu einer wohl überlegten Suchanfrage gar keine oder viel zu viele Treffer erhalten oder die angewählte Internetseite ist nicht erreichbar oder wurde zwischenzeitlich verändert. Kommt es zu einem Fehler, muß man wissen, woher dieser rührt und entsprechend reagieren, etwa in dem man die Suchanfrage präziser stellt, nach dem man viel zu viele Treffer erhalten hat.

Loesung
Wie löst Google das Problem ?

Google bietet im Suchergebnis Verbesserungsvorschläge an, wenn die für die Suchanfrage gefundenen Treffer unter einem vorgegebenen Grenzwert liegen. Die Verbesserungsvorschläge basieren auf ähnlichen Suchanfragen, die bereits von anderen Anwendern gestellt wurden und zu einer höheren Trefferzahl geführt haben. 

Die angebotenen Lösungen führen häufig nicht zum erwünschten Ziel, weil die Suchmaschine zwar ähnliche Suchanfragen berücksichtigt, aber natürlich nicht weiß, welche genaue Absicht der Suchende mit seiner Suchanfrage tatsächlich verfolgt hat. Hinter gleichen Suchanfragen (Suchwörter und Verknüpfung) können ganz unterschiedliche Erwartungen hinsichtlich des Suchergebnisses stecken. 

Das bedeutet, der Suchende muß in der Lage sein, die Suchanfrage selbständig so zu verändern, daß er ein für ihn befriedigendes Ergebnis erhält.

Loesung
Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung das Problem ?

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

 

Er besitzt dazu ein entsprechendes Handlungswissen oder kann es bei Bedarf leicht auffindbar nachlesen und weiß dann, wie er auf die häufigsten Probleme reagieren kann. Praktische Beispiele solcher Probleme sind, daß man zu einer wohl überlegten Suchanfrage gar keine oder viel zu viele Treffer erhält oder die angewählte Internetseite nicht erreichbar ist oder zwischenzeitlich verändert wurde.

Weiterhin kann er geeignete Werkzeuge (Software-Tools) dazu verwenden, um die Erreichbarkeit eines Servers zu  überprüfen oder den Weg zu verfolgen, den ein Datenpaket zum Ziel-Server nimmt.

Im nächsten Teil geht es um die Teilaufgabe, die Relevanz und Qualität der gefundenen Informationen/Informationsquellen richtig zu bewerten.

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Wie sucht man mit der gewählten Informationsquelle – Lösung

Für eine erfolgreiche Suche muß man wissen wie man mit der gewählten Informationsquelle sucht – Lösung

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Loesung
Wie löst Google das Problem ?

Google stellt für seine Suchmaschine eine gute deutschsprachige Hilfe bereit, die über einen sofort erkennbaren Link aufgerufen werden kann. Neben der Hilfe gibt es auch zahlreiche Suchtipps. Google liefert allerdings nicht das Fachwissen, das notwendig ist, um mit der gefundene(n) Informationsquelle(n) eine bestimmte Information auch tatsächlich zu finden.

Loesung
Wie löst ein Mensch mit Netzwerkkompetenz und seiner Internetquellensammlung das Problem ?

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Er weiß, daß es ohne Theorie auch keine Praxis gibt. Alles muß zunächst theoretisch erdacht und dann an die praktischen Gegebenheiten angepaßt werden. Ein praktisches Beispiel hierfür ist: Forscher und Wissenschaftler schaffen die theoretischen Grundlagen, der Ingenieur entwickelt mit diesen Erkenntnissen alltagstaugliche Produkte und Dienstleistungen.

Aus dem genannten Grunde hat er sich das Handlungswissen angeeignet, das notwendig ist, die Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets und die darauf beruhenden Internetdienste grundsätzlich zu bewerten und für die eigene Fragestellung nutzbringend zu verwenden. Für die übergreifende, also systematische Nutzung der Internetdienste kennt er geeignete Methoden, die verhindern, daß er die Übersicht über die Vielzahl der Informationen und Dienste verliert.

Dieses Handlungswissen hat er sich zunächst theoretisch durch das Lesen einer kurze Einführung zum jeweiligen Internetdienst und dem theoretischen Nachvollziehen von einem oder meist mehreren praktischen Beispielen angeeignet. Da diese Beispiele tatsächlich im Alltag auftreten können und er deshalb einen persönlichen Bezug (einen echten Sinnzusammenhang) dazu herstellen konnte, verfügt er über ein sicheres Wissen, um einen Großteil der genannten Aufgabe zu meistern. 

Alltagsrelevante Beispiele sind Fragen zum Wandel einer Industrie- in eine Informationsgesellschaft, Antworten auf Fragen zu den von Unternehmen in Zukunft besonders nachgefragten Qualifikationen und wesentliche Änderungen in Bezug auf die berufliche Weiterbildung, Fragen zur Privatisierung öffentlichen Eigentums oder die Chancen und Risiken der Globalisierung.

Darüber hinaus kann er die am Ende genannten Internetadressen dazu nutzen, um eigene Erfahrungen und Erkenntnisse zum betreffenden Internetdienst durch praktisches Anwenden des bisher erlernten Wissens zu sammeln. Außerdem kann er das jeweils benötigte und für ihn leicht auffindbare Handlungswissen bei Bedarf auffrischen, da er es jederzeit nachlesen kann.

Im wesentlichen umfaßt dieses Handlungswissen im Falle der:

  • Such- und Informationsdienste,

    wie man beliebige Online-Datenbanken und -kataloge dazu verwenden kann, um Antworten auf konkrete Fragestellungen zu finden. Das Handlungswissen reicht dabei vom Lesen der Datenbank- bzw. Katalogbeschreibung (Angaben zum Informationsbestand, Hilfe zur Abfragesprache,…), der Auswahl des geeigneten Suchformulars (Einsteiger-Recherche, Experten-Recherche,…), dem Stellen einer präzisen Suchanfrage über die richtige Reaktion auf Fehler, die bei der Suche auftreten können, und der Bewertung des Suchergebnisses bis hin zur gezielten Suche in den relevanten Internetdokumenten, dem Auswerten und schließlich dem Speichern der gefundenen Informationen. Da die Benutzung von Suchmaschinen (Online-Datenbanken) ungleich schwerer wie die Verwendung von Suchkatalogen ist, wurde das dazu notwendige Handlungswissen in einer "Methode zur effektiven Benutzung beliebiger Suchmaschinen (Online-Datenbanken)" zusammengefaßt. 

    Das technische Wissen für den Umgang mit den verschiedenen Suchwerkzeugen kann durch die im Lehrgang vermittelten Methoden und dem notwendigen Handlungswissen mit etwas Übung relativ schnell erlernt werden. Viel schwieriger ist es, die Kunst zu erlernen, die Antworten für die eigenen Fragestellungen aus teilweise umfangreichen Dokumenten selbst herauszufiltern. Hier hilft neben der "Methode zum effektiven Lesen" nur viel praktische Übung, das bedeutet: viel Lesen – wozu mein Lehrgang übrigens auch beiträgt. Ganz nebenbei trainiert das Lesen auch das richtige Schreiben, das wiederum für die Nutzung der nachfolgend beschriebenen Kommunikationsdienste dringend notwendig ist.
    Nach einer Einführung wird die effektive Nutzung der verschiedenen Such- und Informationsdienste (Suchmaschinen, Meta-Suchmaschinen, Suchkataloge, kostenpflichtige Fachinformationsdienste,…) anhand eines oder mehrerer Praxisbeispiele demonstriert. Am Ende folgt dann jeweils eine Liste mit relevanten Internetadressen. Diese Praxisbeispiele sind nicht nur, wie bereits erwähnt wurde, solche, die im Alltag auftreten können, sondern demonstrieren gleichzeitig, welche wesentlichen traditionellen Informationsdienste (Ministerien, Behörden, Hochschulen, Bibliotheken, Tages- und Wochenzeitungen, Verlage,…) und neuen Informationsangebote (themenorientierte Websites und Netzwerke, Experten-Suchdienste, Personen-Suchdienste,…) es gibt und welche Informationen und Dienste diese im einzelnen zu bieten haben.  

  • Kommunikationsdienste,

    wie man Webforen, Newsgroups, Diskussionslisten, Webforen, IRC-Chat und virtuelle Gemeinschaften (Experten-Netzwerke) praktisch dazu verwenden kann, um relevante Beiträge zu finden, eigene Fragen zu stellen, die Fragen anderer zu beantworten, zu diskutieren und das eigene Wissen zur Diskussion zu stellen, um so möglicherweise falsch verstandene Wissensinhalte zu erkennen und in geeigneter Weise korrigieren zu können.

    Das Handlungswissen reicht dabei von der Registrierung beim Anbieter des Kommunikationsdienstes und, im Falle der Newsgroups und IRC-Chats, der Einrichtung der Verbindung des Clients (Ihr Zugangsprogramm zur Nutzung des Internetdienstes) mit dem betreffenden Server über die Teilnahme am Kommunikationsdienst (Nachrichten suchen, lesen, filtern, archivieren, eigene Nachrichten schreiben, Privatchat,…) bis hin zum Verständnis der Bedeutung und Funktion der Bewertungssysteme von virtuellen Gemeinschaften.

    Bei der Benutzung stellen sich sowohl technische als auch sprachliche Hürden. Während sich die  technischen Fragen, die sich vor allem bei den Newsgroups und dem IRC-Chat stellen, da zur effektiven Nutzung dieser Internetdienste eigene, vom WWW-Client unabhängige Programme (News-Client, IRC-Client) notwendig sind, mit den leicht verständlichen Benutzungsanleitungen im Lehrgang und etwas Übung leicht beantworten lassen, ist die sprachliche Kompetenz, die notwendig ist, um beispielsweise Fragen so zu formulieren, daß sie der jeweils andere auch richtig verstehen kann, keine Aufgabe, die man mit Hilfe einer technischen Bedienungsanleitung lösen kann. Die Fernkommunikation ist wegen der fehlenden Möglichkeiten, durch entsprechende Gestik und Mimik Unklarheiten zu erkennen und zu beseitigen, und der Schwierigkeit des Schreibens im Allgemeinen keine einfache Aufgabe. Hier hilft neben der "Methode zum effektiven Schreiben" nur viel praktische Übung, das bedeutet: viel schreiben. Ganz nebenbei trainiert das Schreiben auch das klare Denken, also die Fähigkeit, Daten und Informationen zusammenzufügen und zu verallgemeinern, in Kategorien zu unterteilen, Schlußfolgerungen zu ziehen, zwischen Tatsache und Meinung zu unterscheiden oder auf der Grundlage von Fakten ein Problem zu analysieren.

  • Aus- und Weiterbildungsdienste,

    wie man beliebige Aus- und vor allem Weiterbildungsangebote mit Hilfe der "Methode zur gezielten Auswahl eines geeigneten Weiterbildungsangebots" finden und effektiv nutzen kann, um sich so an beliebigen Orten (Arbeitsplatz, zuhause,…) und bei Bedarf (zeitunabhängig) das gerade benötigte Wissen anzueignen. Das Handlungswissen reicht dabei von der Anmeldung zum Lehrgang/Studiengang über die Teilnahme am Lehrgang/Studiengang (die einführende Veranstaltung, das Lehrmaterial, die Betreuung und Kommunikation, die Lernerfolgskontrolle) bis hin zum Abschluss des Lehrgangs/Studiengangs (Lernportfolio, Teilnahmezertifikat, Abschlusszeugnis, Diplomzeugnis,…).

    Für die nutzbringende Teilnahme an den webbasierten Aus- und Weiterbildungsdiensten ist ein entsprechendes Handlungswissen zur effektiven Nutzung der Such-, Informations- und Kommunikationsdienste von großer Bedeutung, wozu neben dem grundlegenden technischen Wissen auch das sichere Lesen und Schreiben gehört. 

  • Ein- und Verkaufsdienste,

    wie man mit Hilfe von professionellen Testberichten und den Erfahrungsberichten anderer Anwender hersteller- und händlerunabhängige Bewertungen zu bestimmten Produkten/Dienstleistungen bekommt und sich so anhand von Fakten für qualitativ hochwertige Angebote entscheiden kann, und wie man mit Hilfe von Ausschreibungen, Preisvergleichern (Preisdatenbanken), Online-Auktionen, Gruppenkauf (Powershopping) und vielen weiteren Schnäppchendiensten die jeweils gewünschten Produkte und Dienstleistungen günstig einkaufen bzw. diese Dienste als interessante Vertriebskanäle verwenden kann. 

    Selbstlernkurs zur kompetenten Nutzung von Ausschreibungsdatenbanken

    Für die sichere und effektive Teilnahme am elektronischen Handel ist ein entsprechendes Handlungswissen zur effektiven Nutzung der Such-, Informations- und Kommunikationsdienste von großer Bedeutung, wozu neben dem grundlegenden technischen Wissen auch das sichere Lesen und Schreiben gehört. 

    Neben diesem Handlungswissen ist es für den sicheren Ein- und Verkauf im Internet unbedingt notwendig, daß man über ausreichende Kenntnisse bezüglich seiner Rechten und Pflichten verfügt. Dies gilt insbesondere dann, wenn man über virtuelle Marktplätze wie etwa Online-Auktionen oder Kleinanzeigenmärkte mit den unterschiedlichsten Personen handelt. Hier muß sowohl der Käufer als auch der Verkäufer beispielsweise über grundlegende Kenntnisse hinsichtlich der gängigen Zahlungs- und Versandmöglichkeiten verfügen, um den Gefahren, die der Fernhandel mit sich bringt, in geeigneter Weise vorzubeugen. 

    Ausreichende Kenntnisse bezüglich der Rechte und Pflichten bedeutet unter anderem das Wissen über:

    • die wesentlichen Probleme, die es beim Online-Handel gibt und wie diese im Vorfeld verhindert bzw. als solche erkannt werden können
    • die wichtigen Punkte, die es beim Lesen einer AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) und einer Privacy Policy (Datenschutzerklärung) zu beachten gilt
    • sichere und weniger sichere Online-Zahlungsverfahren
    • die geeigneten Informationsquellen und Anlaufstellen (Verbraucherschutz, Datenschutz, Informationen zum Online-Recht), die bei rechtlichen Problemen weiterhelfen können

    Eine wertvolle Hilfe für den sicheren und günstigen Kauf/Erwerb qualitativ hochwertiger Produkte/Dienstleistungen ist die "Die universelle Einkaufsstrategie".

all das genannte Wissen finden Sie hier:

Jemand mit Netzwerkkompetenz weiß, daß die Website als zentrale Einstiegsstelle zur Nutzung der vorher genannten Internetdienste dient. Deshalb hat er das Wissen, wie man diese kompetent nutzt und gezielt nach bestimmten Informationen durchsucht, gleich am Anfang des Lehrgangs erlernt und sich so eine optimale Basis zur effektiven Nutzung der Internetdienste geschaffen.

Darüber hinaus weiß er auch, welchen Nutzen es ihm bringen kann, die im Rahmen des Lehrgangs beschriebenen Internetdienste selbst, beispielsweise über die eigene Website, anzubieten und kann die dazu notwendigen Internettechnologien (Suchmaschinen, Newsletter, Webforen, Webchats,…) selbst auswählen. Dabei helfen ihm die "Methode zur Auswahl der richtigen Software" und die "Bewertungskriterien für die richtige Auswahl des Softwareanbieters".

Dieses umfassende Handlungswissen hilft ihm nicht nur, die einzelnen Quellen seiner individuellen Internetquellensammlung effektiv und sicher zu nutzen, sondern auch, diese fortlaufend an die aktuellen Anforderungen anzupassen, also die für den aktuellen Informationsbedarf notwendigen Informationsquellen zu suchen, zu bewerten und die Informationen, die sie vermitteln, entsprechend in die persönlich gewählten Kategorien einzuordnen.

Falls das Handlungswissen zur Erfüllung einer bestimmten Teilaufgabe nicht ausreicht und auch nicht im Lehrgang enthalten ist, so kennt er die geeigneten Informationsquellen, über die er die fehlenden Informationen von anderen erfragen oder in entsprechenden Dokumenten nachlesen kann.

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