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Juristische Such- und Informationsdienste

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Was bietet das Internet an juristischen Such- und Informationsdiensten ?

Spezielle juristische Such- und Informationsdienste:
 

Spezielle Suchmaschinen und -kataloge Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • nationale und/oder internationale Informationen zu einem bestimmten Themen-/Fachgebiet, die von den unterschiedlichsten Informationsquellen (von Experten, Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medien, aus speziellen Dokumenten,…) stammen und über die verschiedensten Internetdienste (Artikel aus einer Newsletter, Beiträge aus Webforen, Produktbeschreibungen aus Online-Shops,…) bereitgestellt werden 
  • gezielte Suche nach Informationsquellen (Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medienangebote zum jeweiligen Themen-/Fachbereich,…), die in einem Katalog, in die jeweils relevanten Kategorien eingeordnet sind
  • bestimmte Elemente (Bild-, Audio- und Videodateien,…) die in themenrelevanten Internetseiten enthalten sind oder zum Download (Dokumente, Software bzw. Programmdateien,…) angeboten werden 
  • spezielle Suchfunktionen für die Suche nach themenrelevanten Dokumenten (HTML, Word, Excel,…), Produkten, aktuelle Nachrichten, Online-Shops, Diskussionsforen, Bildern, Audios, Videos,…
  • Online-Übersetzung der gefundenen Internetseiten
  • Personalisierungsfunktionen
  • eine Toolbar der Suchmaschine, die in den Web-Browser integriert werden kann
  • Suchergebnisse per E-Mail an Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte versenden

Relevante Internetadressen:

http://www.abogado.de/, Suchmaschine für juristische Themen

http://www.jura.uni-duesseldorf.de/call/, CALL steht für Catalogue of annotated Legal Links, und ist letztendlich ein Spezialverzeichnis mit juristischen Links

http://www.rurweb.de/… Katalog 

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:
google.de
World > Deutsch > Wissenschaft > Recht > Studium
World > Deutsch > Wissenschaft > Recht > Internetrecht

dmoz.org
World: Deutsch: Gesellschaft: Recht
World: Deutsch: Wissenschaft: Recht
World: Deutsch: Gesellschaft: Menschen- und Bürgerrechte: Recht auf Bildung
World: Deutsch: Regional: Europa: Deutschland: Staat: Recht
World: Deutsch: Gesellschaft: Menschen- und Bürgerrechte: Recht auf Leben

dino-online.de
Startseite > Gesellschaft & Politik > Staat > Deutschland > Bund > Bundesbehörden
Startseite > Gesellschaft & Politik > Staat > EU Europäische Union > Behörden & Ministerien
Verzeichnis – Bildung & Wissenschaft Wissensgebiete Recht & Politik

yahoo.de
Gesellschaft und Politik > Recht
Firmen > Recht
Software > Recht
Recht > Online-Recht
Gesellschaft und Politik > Rechts- und Verfassungsgeschichte


Beispiel
Hilfreich bei der Suche nach Informationen zum Thema "Recht" ist beispielsweise die "Juristische Suchmaschine" von Rechtsfinder.de (www.rechtsfinder.de).

Klicken Sie zur Anzeige des Suchformulars im Hauptmenü auf den Menüpunkt "Juristische Suchmaschine".  Dort haben Sie dann die Möglichkeit, über die lokale Suchmaschine den Datenbestand an Webseiten zu juristischen Informationen nach vorher eingegebenen Stichwörtern zu durchsuchen; zusätzlich steht ein Suchkatalog zur Verfügung, um die Internetseiten nach Themengebieten sortiert zu durchforsten.



Abb.  Rechtsfinder.de  – Juristische Suchmaschine


Ministerien und Behörden Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden von bestimmten Ministerien, Behörden und Staatsbediensteten
  • die Kurzbeschreibung (Aufgaben, Dienstleistungen, Kontaktadresse,…) eines bestimmten Ministeriums oder einer Behörde 
  • genaue Beschreibung einer Behördenleistung, die vom Bürger erforderlichen Unterlagen, die Kosten und die Rechtsgrundlagen
  • internationale, nationale Forschungsprogramme (Informationen über Programme, Ergebnisse, beteiligte Firmen, Angebote/Nachfragen von Forschungspartnerschaften auch international)
  • Informationen der Bundesregierung über Investitionsprogramme, Kommissionen, innovative Projekte, Initiativen, Auszeichnungen, Förderprogramme, bestimmte Datenquellen (statistische Informationen, Erhebungen,…), Gesetze und Vorschriften und vieles mehr zu Themengebieten die Staat und Gesellschaft betreffen (Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf,  Familie und Partnerschaft, Natur und Umwelt, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Unternehmen, Gesundheit und Vorsorge, Bauen und Wohnen,…)
  • aktuelle Nachrichten zu den verschiedensten Themengebieten
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den betreffenden Mitarbeiter des jeweiligen Ministeriums oder der entsprechenden Behörde
  • Informationen zu Service-Angeboten der öffentlichen Verwaltung, wie etwa Beratungsstellen, Ratgeber, Online-Magazine, Datenbanken, Online-Bereitstellung von Formularen (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • E-Magazine (nur über das Internet verfügbare elektronische Dokumente) mit Hintergrundinformationen zu wichtigen Themen und aktuelle Entscheidungen der Bundesregierung
  • hochwertige Linksammlungen zum betreffenden Thema/Fachgebiet, für daß das jeweilige Ministerium bzw. die Behörden zuständig ist

Relevante Internetadressen:

Ministerien und Behörden

www.destatis.de statistisches Bundesamt

www.bff-online.de Bundesamt für Finanzen

www.verfassungsschutz.de Bundesamt für Verfassungsschutz

www.bvl.bund.de Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

www.polizei.de

Gerichte

www.bundesgerichtshof.de

www.bundesarbeitsgericht.de

www.bverwg.de

www.bundesfinanzhof.de

www.bundessozialgericht.de

www.bundesverfassungsgericht.de

www.bpatg.de

Hochschulen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden einer bestimmten Hochschule (Universität, Fachhochschule,…)
  • Informationen über den Aufbau der Hochschule und die dort angebotenen Studiengänge
  • kurze Personenbeschreibungen und Kontaktadressen von Professoren, Dozenten und Mitarbeitern der jeweiligen Fachbereiche
  • Zugangsmöglichkeiten zur Hochschulbibliothek
  • kurze Beschreibungen von Forschungsprojekten der universitären Forschungseinrichtungen
  • qualitativ hochwertigen Fachinformationen bezüglich der von der Hochschule angebotenen Studiengänge
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Verzeichnisse über Fachdatenbanken
  • Bekanntgabe von Hochschul-Veranstaltungen
  • Homepages von Studenten, Vorstellung der Laboreinrichtungen und Labormitarbeiter

Relevante Internetadressen:

www.jura.uni-hamburg.de

www.jura.uni-bielefeld.de

www.jura.uni-duesseldorf.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

google.de
World > Deutsch > Wissen > Bildung > Hochschulen

yahoo.de
Ausbildung und Beruf > Hochschulen 
Stellenangebote > Stellen an Hochschulen 
Schauspielschulen > Folkwang-Hochschule Essen 
Wirtschaftswissenschaften > Hochschulen 
Pädagogik > Hochschulen 

dino-online.de
Arbeit & Beruf > Jobbörsen & Stellensuche > Unis & Hochschulen

web.de
Bildung & Wissenschaft > Hochschulen > Fachhochschulen

Unternehmen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Selbstdarstellung des Unternehmens (Kurzbeschreibung, kurze Vorstellung der Unternehmensführung, Unternehmensbereiche, Vision, Vorstand, Standorte, Kooperationen, Referenzen, Beteiligungen, Geschäftsstellen, Anfahrtsskizze,…)
  • Informationen rund um die angebotenen Produkte und Dienstleistungen (Ratgeber, Tipps und Tricks,…)
  • firmeninterne Stellenangebote 
  • Support (Hilfe) für die Produkte und Dienstleistungen (Telefon, Online-Formular zur Supportanfrage, Service-Chat, E-Mail, Webforen,…)
  • aktuelle Nachrichten bezüglich des Unternehmens (Veranstaltungen, Änderungen im Produkt- oder Dienstleistungsangebot, Pressemeldungen über das Unternehmen
  • Anfrageformulare für die Produkte und Dienstleistungen
  • Newsletter (firmeninterne Neuigkeiten, Hinweise auf neue Produkte/Dienstleistungen, Schnäppchenangebote,…)
  • Onlineshop (Direktverkauf der Produkte an den Kunden, zentrales Shopangebot in dem Vertragshändler sich einmieten können,…) 

Hinweis
Trotz der sehr vielfältigen Angebote an juristischen Informationen, ist es bei komplizierten Rechtsfragen weiterhin notwendig eine Kanzlei aufzusuchen. 
Wer dies via Internet tun möchte, dem bieten mittlerweile zahlreiche Internet-Kanzleien gegen ein entsprechendes Entgeld ihre Dienste an. Wie der Test "Rechtsberatung im Internet" der Stiftung Warentest (www.test.de) vom 02/2001 jedoch ergab, waren die virtuellen Rechtsauskünfte per E-Mail, zumindest zum Zeitpunkt des Tests, nicht sehr zufriedenstellend. Viele lieferten ungenaue oder gar falsche Antworten und manche verspätete oder gar keine. Dabei war die Online-Beratung nur selten günstiger als ein Besuch in einer Kanzlei. Bei all der schlechten Kritik sollte man jedoch nicht vergessen, daß die Online-Beratung noch am Anfang steht und sich im Laufe der Zeit verbessern wird. Außerdem ist anzuzweifeln, ob man in der traditionellen Kanzlei immer eine schnelle und korrekte Antwort auf alle Rechtsfragen bekommt.


Relevante Internetadressen:

http://www.lexisnexis.de  Dieses Unternehmen bietet Wirtschafts- und Rechtsinformationen an, Online-Dienstleister, der auch Wirtschafts-, Presse- und Rechtsinformationen im Volltext und aus einer Hand zur Verfügung stellt.

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
Startseite > Firmen > Recht

web.de
Firmen > Recht > Portale und Linksammlungen
Firmen > Verlage > Recht


Beispiel
Ein interessanter Suchdienst zum Auffinden von bundesweiten Anwaltskanzleien (Anwaltssuchdienst), wird von Rechtsfinder.de (www.rechtsfinder.de) angeboten.

Aktion
Suche nach einem Anwalt in Regensburg mit Tätigkeitsschwerpunkt "Wasserrecht"

Nach der Eingabe der Adresse werden Sie automatisch zur Internetseite des deutschen Anwaltssuchdienstes (www.rechtsfinder.de/anwalt/) weitergeleitet.

Geben Sie dort an, in welchem Staat, in welchem Bundesland oder Region eines Bundeslandes (Postleitzahl) und für welches Rechtsgebiet Sie einen Anwalt suchen. Die Rechtsgebiete reichen dabei vom Abfallrecht über das Patent- und Vereinsrecht bis hin zum Zollrecht.
Nachdem Sie die Daten eingegeben haben, klicken Sie auf die Schaltfläche "Anwälte finden", um die Suche zu starten.

Hinweis
Für erweiterte Suchanfragen steht über den Link "Zur Erweiterten Suche" ein entsprechendes Suchformular bereit.


Abb.  Rechtsfinder.de  – Suchmaschine (Deutscher Anwaltssuchdienst – Schnellsuche) – Suchanfrage


Resultat 
Regensburger Rechtsanwalt mit Interessenschwerpunkt "Wasserrecht"

Die Suchmaschine findet zur Suchanfrage einen passenden Rechtsanwalt, der das Rechtsgebiet "Wasserrecht" als Interessenschwerpunkt angegeben hat.

Um diese Angabe näher zu beschreiben, soll ein Auszug aus der Hilfe von Rechtsfinder.de dienen. Sie gelangen zu dieser Hilfe, indem Sie den Link "Interessenschwerpunkt" anklicken.

1. Was bedeutet "Fachanwalt"?

Ein Fachanwaltstitel wird durch die zuständige Rechtsanwaltskammer verliehen, nachdem der Anwalt einen Lehrgang absolviert und "besondere theoretische Kenntnisse" und "besondere praktische Erfahrungen" auf dem entsprechenden Gebiet nachgewiesen hat. Fachanwaltsbezeichnungen gibt es ausschließlich für die Rechtsgebiete "Arbeitsrecht", "Familienrecht", "Insolvenzrecht", "Sozialrecht", "Steuerrecht", "Strafrecht" und "Verwaltungsrecht". Natürlich bedeutet dies nicht, dass es in anderen Rechtsgebieten nicht auch "Fachleute" gibt.

2. Was bedeuten "Tätigkeitsschwerpunkt" und "Interessenschwerpunkt"?

 

Die Berufsordnung für Rechtsanwälte erlaubt dem Rechtsanwalt, insgesamt fünf Tätigkeits- und Interessenschwerpunkte zu benennen. Tätigkeitsschwerpunkte darf der Anwalt benennen, wenn er "mindestens zwei Jahre auf dem benannten Gebiet nachhaltig tätig gewesen ist". Ein Anwalt darf nicht mehr als drei Rechtsgebiete als "Tätigkeitsschwerpunkte" benennen. Ist der Anwalt noch nicht mehr als zwei Jahre auf einem bestimmten Gebiet tätig oder betreibt er dies nicht "nachhaltig", darf er dieses Gebiet nur als "Interessenschwerpunkt" angeben. Die Bezeichnung eines Schwerpunkt-Gebietes als "Interessenschwerpunkt" sollte allerdings nicht automatisch als weniger gute Qualifikation missverstanden werden.

Da offensichtlich in Regensburg und Umgebung kein Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt "Wasserrecht" tätig ist, soll nun nachfolgend im ganzen Bundesland "Bayern" gesucht werden. Klicken Sie dazu auf den Link "Neue Suche".

Hinweis
Es kann natürlich leicht möglich sein, daß ein solcher Rechtsanwalt in der Region tätig, nicht aber in der Datenbank von Rechtsfinder.de angemeldet ist, was bedeutet, daß er auch dort nicht gefunden werden kann. 


Abb.  Rechtsfinder.de  – Suchmaschine (Deutscher Anwaltssuchdienst – Schnellsuche) – Suchergebnis


Geben Sie nun die nachfolgend abgebildeten Daten in das Suchformular ein.


Abb.  Rechtsfinder.de  – Suchmaschine (Deutscher Anwaltssuchdienst – Schnellsuche) – Suchanfrage


Im Bundesland Bayern findet die Suchmaschine 5 Rechtsanwälte zum Rechtsgebiet "Wasserrecht", davon zwei mit Wasserrecht als Tätigkeitsschwerpunkt. Bei diesen beiden soll nun jener ausgewählt werden, dessen Kanzleisitz näher bei Regensburg liegt. Zur Auswahl standen Traunstein und Weiden; da die letztgenannte Stadt näher bei Regensburg liegt, wurde diese gewählt.

Hinweis
Für die örtliche Suche nach Anwälten ist das gedruckte Branchen-Telefonbuch die erste Wahl, für die regionale oder gar bundesweite Suche nach Anwälten zu einem bestimmten Spezialgebiet eignet sich eine öffentlich zugängliche und gut verwaltete Datenbank wesentlich besser. 


Abb.  Rechtsfinder.de  – Suchmaschine (Deutscher Anwaltssuchdienst – Schnellsuche) – Suchergebnis


Forschungsinstitute Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Vorstellung des Instituts (Kernkompetenzen, Mission, Forschungsgebiete, Arbeitsgruppen,…)
  • kurze Beschreibung der Forschungsprogramme (Tätigkeitsberichte, Dokumente mit projektrelevanten Hintergrundinformationen zum Download) und die Kontaktadressen der damit beschäftigten Forscher 
  • Kooperationen mit Unternehmen, Verbänden, anderen Instituten,…
  • Veröffentlichungen (aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte, Presseberichte,…)
  • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Institutsseminare, Vorträge,…)
  • Archiv (Veranstaltungen, Presseberichte, abgeschlossene Projekte und Diplomarbeiten,…)
  • Stellenangebote des Instituts
  • Ausschreibungen des Instituts
  • Diplomarbeiten, Praxissemester die vom Institut angeboten werden
  • interessante Linksammlungen zu den Forschungsgebieten des jeweiligen Instituts

Relevante Internetadressen:

http://www.mpil.de/ww/de/pub/aktuelles.cfm Max-Planck-Institut für ausländisches Recht und Völkerrecht

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
Gesellschaft_und_Politik/Recht/Institute/Max_Planck_Institute/

web.de
Rechtsmedizin > Institute
Rechtsradikalismus und Rassismus > Institute
Patent-, Urheber- und Markenrecht > Institute
Rechts– und Verfassungsgeschichte > Institute

Verbände und Vereine (Gemeinschaften, Gesellschaften, Vereinigungen) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Viele Informationen und Dienste sind nur für Verbandsmitglieder verfügbar.

  • Such- und Informationsdienste

    • Kurzbeschreibung des Verbands (Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)

    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereichs des Verbands und verbandsinterne Nachrichten (Kurzmeldungen, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)

    • Beratungsangebote für Verbandsmitglieder

    • Berichte über die Präsenz des Verbands in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…

    • Berichte über aktuelle Verbandsprojekte

    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Seminare, Vorträge,…)

    • hochwertige Linksammlungen zu den verbandsrelevanten Themen-/Fachgebieten

    • Mitgliederliste

    • Versorgung der Verbandsmitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 

    • Bereitstellung eines Verbandsmagazins, in gedruckter und elektronischer Form

    • verbandsinterne Stellenangebote

    • Jahresbericht über die Arbeit des Verbandes

    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Verbands, Branchenberichte mit aktuellen Themen)

  • Kommunikationsdienste

    • Interessenvertretung der Verbandsmitglieder gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit

    • Mitgliederliste, eventuell mit Suchmaschine zum schnellen Auffinden von bestimmten Vereinsmitgliedern, an die dann beispielsweise per E-Mail bestimmte Fragen gestellt werden können

    • Diskussionsforen (für verbandsinterne Konferenzen,…)

  • Aus- und Weiterbildungsdienste
    fachbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote

  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shop (Verkauf von Fachliteratur, verbandsinterne Produkte,…)

    • verbandsinterne Ausschreibungen


Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

www.bnotk.de Bundesnotarkammer

www.anwaltverein.de Deutscher Anwaltverein

www.verkehrsanwaelte.de Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im Anwaltsverein

www.drb.de/ Deutscher Richterbund

http://www.bdzv.de/informationen_recht.html Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V.

studis-online.de Bundesarbeitskreis kritischer Juragruppen (BAKJ) in Freiburg 

www.uni-regensburg.de Bundesfachverband JURA (BFVJ) in Regensburg 

http://www.jura.uni-freiburg.de/gfr Gesellschaft für Rechtsvergleichung e.V. 

www.djb.de Deutscher Juristinnenbund (Vereinigung der Juristinnen, Volkswirtinnen und Betriebswirtinnen) e.V. (djb)

www.strafverteidiger-ev.de Verband von Anwälten, Information aller Art für Mandanten

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
Firmen > Energie > Berufs- und Fachverbände  

google.de
World > Deutsch > Regional > Europa > Deutschland > Berlin > Wirtschaft > Rechtsanwälte und Notare > Berufsverbände

Fachbibliotheken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte (weltweite) Suche nach (Fach)-Literatur (Fachbücher, Fachzeitschriften,…) zu allen möglichen Themen- und Fachgebieten
  • Fernleihe von (Fach)-Literatur (Dokumentenlieferdienste) und direkter Download falls die Bücher und Zeitschriften in elektronischer Form vorliegen
  • Aufsatzbestellung
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Linksammlungen zu nationaler und internationaler Fachliteratur
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Veranstaltungshinweise auf Tagungen oder Ausstellungen, die bei der Bibliothek vor Ort stattfinden
  • eigene Fachdatenbanken und Verweise auf andere relevante Anbieter
  • Nachschlagewerke in Print- und CD-ROM-Ausgaben
  • Sprachkurse und fremdsprachige Literatur
  • Romane, Gedichte, Märchen, Musik und und Hörbücher auf Kassette und CD und Film-Klassiker auf DVD und CD-ROMs zu aktuellen Themen

Relevante Internetadressen:

http://www.vifa-recht.de/…

http://www.recht.makrolog.de amtliche Verkündungsblätter des Bundes und der Länder

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
Nachschlagen > Bibliotheken

web.de
Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Bibliotheken & Medienzentren 

Fachverlage Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • Suche nach Fachbücher, Fachzeitschriften, aktuelle Nachrichten…
    • Bereitstellung von themenorientierten Portalen 
    • aktuelle Nachrichten zu einem bestimmten Fachgebiet
    • Fachlexika, Fachwörterbücher
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)      
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben der vom Verlag angebotenen Fachzeitschriften (Fachdatenbanken)
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • hochwertige Linksammlungen zu einem Fachgebiet
    • Newsletter (Neuerscheinungen, Sonderposten,…)
  • Kommunikationsdienste
    • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Verlag, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen wo Experten und Fachinteressierte Informationen, Meinungen und Erfahrungen austauschen können
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shop (die über den jeweiligen Verlag publizierten Fachbücher und Fachzeitschriften (in der Regel mit Schwerpunkten auf bestimmte Fachbereiche, wie etwa der Elektor-Verlag auf die Fachgebiete Elektro- und Computertechnik), e-Books, Sonderauflagen, Verkauf von Inhalten (Brancheninfos, Nachrichten, Fachartikel,…) beispielsweise um diese im Intranet eines Unternehmens zu veröffentlichen, Anzeigen in den publizierten Fachzeitschriften,…)
    • Kopierservice (schwarzweiß, farbig,…)
    • Druck-Service (Prospekte, Flyern, Plakaten, Visitenkarten,…)

Relevante Internetadressen:

www.kognos-recht.de Verlag, der Gesetze und sonstige Rechtsinformationen herausgibt

www.beck.de Fachverlag für Rechtsinformationen

www.vrp.de Verlag Recht & Praxis GmbH

http://www.haufe.de Haufe-Verlag

www.juristischer-verlag-pegnitz.de      

www.medien-recht.com Verlag Medien und Recht

https://www.vnr.de/… Gesetzestexte angeboten vom Verlag für die deutsche Wirtschaft AG

http://www.degruyter.de/cont/fb/rw/rw.cfm Verlag unter anderem für juristische Fachbücher

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

google.de
World > Deutsch > Wissenschaft > Recht > Verlage

Fachdatenbanken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Artikel aus Fachzeitschriften
  • Aufsätze aus Fachbüchern, Nachschlagewerken (Lexika, Wörterbücher, Enzyklopädien,…) und Sammelwerken
  • Dokumente von den unterschiedlichsten Quellen (Ministerien, Behörden, Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen,…) beispielsweise:
    • wissenschaftliche Dokumente (Doktorarbeiten, Fachbeiträge, Forschungs- und Konferenzberichte, Diplomarbeiten, Hausarbeiten,…)
    • technische Dokumente (Patentdokumente, Berichte, Gebrauchsanweisungen, Vorschriften, Normen, technische Standards,…)
    • juristische Dokumente (Gerichtsurteile, Gesetze,…)
  • Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen 
  • Textprotokolle von Berichten, Reportagen oder Interviews von Fernseh- und Radiosendungen
  • Dokumente von staatlichen Einrichtungen (Regierungsdokumente)
  • Statistiken und Erhebungen
  • Überwachungsrecherchen
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Datenbankanbieter, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

http://www.gesetze-im-internet.de gesamtes aktuelles Bundesrecht

http://www.rechtliches.de Bundesrecht nach Rechtsgebieten

http://www.bundesrecht.juris.de gesamtes aktuelles Bundesrecht

Fachbücher Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • bibliografische Angaben zu Büchern und Zeitschriften
  • Online-Shops zum Fernkauf von Büchern, die in der Regel auch umfangreiche Informationen zum jeweiligen Buch liefern. Die Informationen reichen von Redaktions- und Leser-Empfehlungen über Buchbesprechungen aus der Presse, Klappentexte, Autorenkommentare, weitere Bücher des Autors und Käuferhitlisten bis hin zu automatisierten Bestellvorschlägen für Bücher die von anderen Kunden im Zusammenhang mit dem betreffenden Buch gekauft wurden.
  • elektronische Ausgaben (E-Books) von gedruckten Büchern, wobei erstere wesentlich günstiger sind  
  • ein Buch kapitelweise kaufen
  • sich die Inhalte von Büchern vorlesen lassen (Hörbücher)
  • zu ihren Fachbüchern stellen manche Autoren, Diskussionsforen bereit, in denen man über die Inhalte des
    Buches diskutieren kann
  • Kurzzusammenfassung in der die Schlüsselinformationen eines Buches enthalten sind, die als PDF-Dokument zum lesen oder als Hörbuch zum hören bereitgestellt werden. Die zentralen Aussagen eines Buches sind dabei auf wenigen Textseiten (um die 8 Seiten) zusammengefaßt
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Buchautor, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

BGB Bürgerliches Gesetzbuch http://www.buergerliches-gesetzbuch.info

http://www.urbs.de Versandbuchhandlung von juristischen Informationsschriften, Büchern usw.

Fachzeitschriften Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • Vorschau auf die aktuelle Heftausgabe
    • aktuelle Nachrichten zum Fachgebiet der Fachzeitschrift
    • Fachinformation (Top-Thema, Praxisfragen, Fachartikel, Neue Produkte, Buch-Shop)
    • Nachschlagewerke (Fachlexika, Fachwörterbücher,…)
    • kostenlose Artikelsuche im Online-Archiv, für die bereits erschienenen Artikel aus der Fachzeitschriften (kostenpflichtige Bestellung des Artikels)
    • fachbezogene Linksammlungen
    • Veranstaltungshinweise (Fachmessen, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Kongresse, Fachtagungen,…)
      aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Newsletter (aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise wie etwa aktuelle Online-Umfragen, Hinweise auf stattfindende Expertenchats, neue Themen im Webforum, relevante Studien und Untersuchungen,…)
  • Kommunikationsdienste
    • direkte Rückfragemöglichkeiten an das Redaktionsteam, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen
    • Expertenchats
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shop (Nachbestellung vergangener Heftausgaben oder von Sonderheften, Aboauftrag aufgeben,  Anzeigen in Fachzeitschrift aufgeben (Stellenangebote, Produktwerbung,…), Verkauf eigener Produkte die im Zusammenhang mit dem Fachgebiet stehen, etwa Bausätze für elektronische Schaltungen im Elektronikbereich, Verkauf von Rest- und Sonderposten anderer Hersteller,…)
    • fachbezogene Dienstleistungen

Relevante Internetadressen:

http://www.123recht.net Online-Magazin der Branche Recht

www.studzr.de Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

web.de
Bildung & Wissenschaft > Forschung & Lehre > Medizin > Fachliteratur

Nachschlagewerke (Lexika, Enzyklopädien, Wörterbücher,…) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • die Erläuterung von Begriffen in allgemeinen und fachbezogenen Lexika
  • Wörterbücher bzw. Fachwörterbücher, in denen die Rechtschreibung und Bedeutung von Wörtern bzw. Fachwörtern erklärt wird oder diese in eine andere Sprache übersetzt werden können
  • die Übersetzung von Internetseiten oder einzelnen Fremdwörtern
  • einige Anbieter von Nachschlagewerken, nutzen die multimedialen Möglichkeiten im Internet um bestimmte Inhalte beispielsweise durch Videos zu ergänzen
  • Neben der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten (Content-Syndication) stellt Xipolis auch einen digitalen Wortschatzmanager (Mr. Check) zur Verfügung, der dem Anwender  hilft, Onlinetexte besser zu verstehen
  • Verweise auf interessante Fachliteratur zu dem Begriff, für den eine Erklärung gesucht wurde
  • direkter Zugriff auf ein Nachschlagewerk (Lexika, Wörterbuch,…) über das Arbeitsmenü des Web-Browsers (Browser-Plug-In)

Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

www.envicon.de Universal-Lexikon, Brockhaus- Recht

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

web.de
Bildung & Wissenschaft > Lexika & Nachschlagewerke 

Tageszeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • aktuelle Meldungen und Hintergrundinformationen zu den Themen ( Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…) des Tages aus dem Inland (Deutschland, Bundesländer, Städte und Gemeinden) und dem Ausland (universale, tagesaktuelle Berichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit tagesaktuellen Nachrichten 
  • Kommunikationsdienste
    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse des Tages oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt einer Nachricht zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Produkte mit der Aufschrift der Tageszeitung, Dokumente zu speziellen Themen, Bücher der beschäftigten Redakteure,…)

Relevante Internetadressen:

Wochenzeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • Zusammenfassung der wichtigsten Themen (Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,.. ) der Woche (schwerpunktmäßige Hintergrundberichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit den wichtigsten Nachrichten des Tages, Hinweise auf aktuelle Datenbanken, Tests und andere Service-Berichte,…
  • Kommunikationsdienste
    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse der Woche oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt eines bestimmten Nachrichtenartikels zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Spezialausgaben, Hörbücher, Videos zur Zeitgeschichte, Jahresrückblicke,…)

Relevante Internetadressen:

www.focus.de unter http://focus.msn.de/… wöchentliche Information über Rechtliches

Radio- und Fernsehsender Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • aktuelle Nachrichten (regional, deutschlandweit, international) und Sendungen (Berichte, Reportagen, Interview,…) zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Gesundheit, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…
    • Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…)  zum alltäglichen Leben
    • Hintergrundinformationen zu den einzelnen Sendungen (Kurzbeschreibung der Gäste, Kurzbeschreibungen und Kontaktinformationen zu den für die Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren, Wiederholungstermine für bereits ausgestrahlte Sendungen, relevante Artikel, Protokolle von vergangenen Sendungen, aktuelle Informationsbroschüren, Ratgeber, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise,…); die einzelnen Sendungen haben in der Regel einen eigenen Bereich auf dem Internetangebot des Senders
    • Radio online hören und einzelne Fernsehsendungen online ansehen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittenes (personalisierte) Fernseh-/ Radioprogramm
    • Programmübersicht des Senders zum Download
    • Quoten zu den einzelnen Sendungen, beispielsweise beim MDR (www.mdr.de/tv/quoten/)
    • Informationen zum aktuellen Programm und Programmvorschau 
    • Archiv mit bereits ausgestrahlten Sendungen (Reportagen, Berichte, Interviews,…), häufig handelt es sich dabei um Textprotokolle der Sendungen, aber auch Ton- und Videodateien werden zum Download angeboten
    • Wettervorhersage
    • Newsletter (nationale und internationale Kurznachrichten mit Links, Informationen über einschneidende Ereignisse im In- und Ausland wie Politikerrücktritte oder Katastrophen, Ratschläge, Wirtschafts-News, Informationen zu neuen Sendungen und Beiträgen, Tipps und Tricks, aktuelles Programm,…)
  • Kommunikationsdienste
    • Diskussionsforen und Chatforen (in der Regel zu beliebigen Themengebieten, Experten-Chats zu einzelnen Sendungen, teilweise auch unmoderierte themenorientierte Foren, beispielsweise zur Diskussion über die Inhalte bestimmter Sendungen oder eines vor kurzem ausgestrahlten Spielfilms,…)
    • Kontaktinformationen zu den für die betreffende Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren
    • Online-Umfragen
  • Ein- und Verkaufsdienste
    Online-Shop (Online-Kartenbestellung für Veranstaltungen, VHS-Mitschnitte bereits ausgestrahlter Fernsehsendungen, Begleitbücher zu den Sendungen, Musikprodukte, Hörbücher,…)

Relevante Internetadressen:

www.swr.de/ratgeber-recht

http://www.daserste.de/ratgeber/recht_default.asp

http://www.daserste.de/ratgeber/recht_default.asp (WDR)

ard.de recht

ard.de radio+recht

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

dmoz.org
World/Deutsch/Medien/Fernsehen/Sender/
World/Deutsch/Medien/Radio/Sender/

web.de
Öffentlich-rechtliche Sendeanstalten Westdeutscher Rundfunk (WDR) > Sendungen

Personen Bildlink-Pfeil

Experten-Suchdienste

Informationen und Dienste:

  • zentraler Zugang zu Wissensträgern (Forscher, Unternehmer, Verbandsmitglieder,…) für bestimmte Fachgebiete
  • der gewünschte Experte, kann mit Hilfe von entsprechenden Suchwerkzeugen (Experten-Katalog, Experten-Suchmaschine) schnell und gezielt gefunden werden
  • zu jedem gefundenen Experten gibt es ein persönliches Qualifikationsprofil (Karriereweg, Tätigkeitsfeld,, Erfahrungen, Kenntnisse, Spezialisierungen, Lehr- und Weiterbildungsangebote, Veröffentlichungen,…) und entsprechende Kontaktinformationen (E-Mail-Adresse, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer,…), je nach Experten-Suchdienst, gibt es zusätzlich noch ein Profil der Institution/Organisation bei der der Experte tätig ist 
  • aktuelle Veranstaltungshinweise von den Experten bzw. den Institution/Organisation bei der er tätig ist:
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Seminare, Publikationen, Vorträge die von den beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten angeboten werden)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse/Konferenzen, Tagungen, Ausstellungen, die von den Institutionen/Organisationen angeboten werden bei denen die beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten tätig sind )
  • Interviews mit und aktuelle Artikel/Beiträge von den teilnehmenden Experten 
  • aktuelle Pressemitteilungen der Institutionen/Organisationen, in denen die teilnehmenden Experten tätig sind
  • moderierte Diskussionsforen in denen Experten, aber auch Fachinteressierte Fragen stellen und beantworten und Meinungen und Erfahrungen zu den Themengebieten des Experten-Suchdienstes austauschen können
  • Linksammlungen
  • Hitliste mit den aktuellen Top-Experten  

Relevante Internetadressen:

www.jurafit.de Verzeichnis verschiedener Anwälte (z. B. Spezialisten für Online-Recht)

www.anwaltssuchdienst.de     

www.anwaltauskunft.de

www.vpmk.de Rechtsanwälte in Berlin mit Beratung in mehreren Sprachen

www.dieurheberrechtler.de Fachanwälte Urheberrecht

www.web-jur.de Anwaltssuche

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

dino-online.de
Startseite > Bildung & Wissenschaft  >  Wissensgebiete  >  Recht & Politik
Startseite > Menschen & Gruppen

yahoo.de
Startseite > Gesellschaft und Politik > Recht
Startseite > Firmen > Recht
Startseite > Software > Recht
Startseite > Fernsehen > Fernseh-Persönlichkeiten
Startseite > Geschichte > Historische Persönlichkeiten
Startseite > Menschen > Vermißte Personen
Startseite > Politikerinnen und Politiker > Internationale Persönlichkeiten
Startseite > Nachschlagen > Telefonnummern und Adressen
Startseite > Firmen > Recht > Kanzleien 

Themenorientierte Netzwerke Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Je nach Netzwerk können die Informationen und Dienste auch nur für die Mitglieder verfügbar sein. Themenorientierte Netzwerke ermöglichen den zentralen Zugang zu Informationen und Diensten, die von unterschiedlichen, mit dem jeweiligen Thema befaßten, Netzwerkteilnehmern (Staatliche Einrichtungen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Einzelpersonen,…), bereitgestellt werden.

  • Such- und Informationsdienste
    • Kurzbeschreibung des Netzwerks (Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)
    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereich des Netzwerks und netzwerksinterne Nachrichten (Kurzmeldungen, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)
    • bei internationaler Ausrichtung des Netzwerks stehen auch weltweite, auf das Themen-/Fachgebiet des Netzwerks fokussierte, Informationen aller Art zur Verfügung
    • zentraler Zugriff auf die einzelnen Internetangebote der Netzwerkmitglieder und die dort bereitgestellten Informationen und Dienste
    • Hinweise auf Fachliteratur (Publikationen von Netzwerkteilnehmern wie etwa Projektberichte, Studien, Protokolle von Vorträgen, Fachbücher, Fachzeitschriften,…)
    • Hinweise auf netzwerkrelevante Berichte und Reportagen in Radio- und Fernsehsendern
    • Berichte über die Präsenz des Netzwerks in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…
    • Bereitstellung von themenrelevanten Fachdatenbanken, Fachlexika, Fachwörterbücher,…
    • Berichte über aktuelle Projekte (Beratungsdienste, Internetprojekte, Forschungsprojekte, Ausstellungen,…) die von einzelnen Netzwerksmitgliedern durchgeführt oder Kooperationsprojekte, die von verschiedenen Netzwerksmitglieder (Einzelpersonen oder Gruppen) zusammen realisiert wurden
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Reden, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Seminare, Veranstaltungen, Messen, Workshops, Vorträge,…)
    • Archiv über die Inhalte vergangener Veranstaltungen (Reden, Podiumsdiskussionen, Berichte und Reportagen aus Radio- und Fernsehen,…)
    • hochwertige Linksammlungen zu den netzwerksrelevanten Themen-/Fachgebieten
    • Versorgung der Netzwerksmitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 
    • netzwerksinterne Stellenangebote
    • Jahresbericht über die Arbeit des Netzwerks
    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Netzwerks,…)
  • Kommunikationsdienste
    • Liste mit den Netzwerkteilnehmern (Einzelpersonen, Gruppen), eventuell mit Suchmaschine zum schnelles Auffinden von bestimmten Einzelpersonen oder Gruppen, die am Netzwerk teilnehmen
    • Interessenvertretung der Netzwerksteilnehmer gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit
    • Diskussions- und Chatforen/Diskussionslisten für die Netzwerksmitglieder (häufig sind diese, zumindest zum lesen, für jedermann zugänglich)
  • Aus- und Weiterbildungsdienste
    • Aus- und Weiterbildungsangebote von Netzwerksmitgliedern für die breite Öffentlichkeit
    • netzwerksinterne Schulungen
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shops bzw. virtuelle Marktplätze in denen gemeinsame Produkte und Dienstleistungen oder die von einzelnen Netzwerkmitglieder angeboten werden

Relevante Internetadressen:

BERATER NETZWERK Recht und Gesetz www.dozenten-boerse.de/Trainer/ katalog

http://www.diro.de/ ein Netzwerk von Anwälten, die schnell und unbürokratisch Mandanteninteressen vertreten können

Netzwerk für Wirtschaft und Recht  www.wr-netz.de

Themenorientierte Websites  Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • aktuelle Nachrichten
    • Beratungsdienste
    • wichtige allgemeine Termine und aktuelle Veranstaltungen zum Themen-/Fachgebiet ( Ausstellungen, Kongresse, Messen,…
    • themenorientierte Linksammlungen
    • Newsletter
  • Kommunikationsdienste
    • Diskussionsforen
    • Chatforen
    • Diskussionslisten
    • virtuelle Gemeinschaften
  • Aus- und Weiterbildungsdienste
    • themenrelevante Weiterbildungsangebote
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shops (häufig Nischenprodukte, die im Offline-Handel gar nicht oder nur schwer zu bekommen sind)
    • Virtuelle Marktplätze (Kleinanzeigenmärkte, Ausschreibungen, Auktionen,…) 

Relevante Internetadressen:

www.online-recht.de Der Begriff "Online-Recht" (auch Netlaw oder Cyberlaw) umfasst alle rechtlichen Aspekte und Probleme, die sich aus dem Betrieb und der Benutzung von Computernetzen wie dem Internet ergeben. Die Entscheidungssammlung des Internetangebots Online-Recht.de ist mit ihren zahlreichen Urteilen, Beschlüssen und Einstweiligen Verfügungen deutscher Gerichte sowie vielen redaktionellen Leitsätzen die größte auf ihrem Gebiet. Die fortlaufend ergänzten Entscheidungen und allg. Leitsätze können Sie im Volltext durchsuchen. Das Rechtslexikon erleichtert auch Nichtjuristen das Verständnis wichtiger Rechtsbegriffe.

http://www.jurathek.de juristisches Portal gegliedert in Themenbereiche und mit Linksammlung

http://www.juracafe.de themenorientierte Website vor allem für juristische Berufe

http://www.datenschutz.de/recht virtuelles Datenschutzbüro, das neben allgemeinen Informationen zum Datenschutz auch die rechtlichen Grundlagen beschreibt

http://www.rechtscentrum.de juristisches Portal

http://www.e-recht24.de juristisches Portal

http://www.jur-abc.de/de Lexikon des Rechts (Website mit Urteilen und sonstigen Rechtsinfos)

http://www.recht-in.de      

www.domain-recht.de/gesetzestext/markengesetz     

www.valuenet.de Lexikon Recht und Steuer

http://www.it-audit.de/html/ian_sch_ita_gesetze.html Gesetze rund um das It-Recht

http://www.lawww.de Sammlung von Links zum Thema Recht

http://www.rechtsinfos.de Informationsportal für juristische Informationen

http://www.advoris.de      

http://www.baynet.de       

www.jura-trainer.de eine Seite von und für juristisch Lernende – von anderen Studenten und Referendaren


Beispiel
Ein umfassendes Internetangebot für juristische Informationen ist Jusline.de (www.jusline.de), das nun den einzelnen Menüpunkten im Hauptmenü folgend betrachtet werden soll.


Abb.  Jusline.de – Hauptmenü


Bei den nachfolgenden Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Menüpunkten handelt es sich um Textausschnitte die der Originalbeschreibung von Jusline am 04.2003 unverändert entnommen wurden.

  • Menüpunkt "Verträge"

    …Klicken Sie oben in der rechten Hälfte des roten Rahmens auf die Taste "Verzeichnis" und wählen Sie aus Hunderten von Verträgen, Briefentwürfen und Gerichtsvorlagen das von Ihnen gesuchte Dokument. Alle Formulare sind interaktiv gestaltet. Sie brauchen also keinen starren Text herunterladen, sondern können das Dokument gleich direkt nach Ihren Vorstellungen abändern oder ergänzen. Während des Ausfüllens können Sie die Internet-Verbindung unterbrechen und damit Telefongebühren sparen. Anschließend können Sie ein unterschriftsreifes Dokument ausdrucken oder den Text zunächst einem frei gewählten Rechtsanwalt zur online-Überprüfung mailen…


    Abb.  Jusline.de – Menüpunkt "Verträge"


    Hinweis
    Ein interessanter,  auf die Bereitstellung von Formulardokumenten spezialisierter Diensteanbieter ist Formularblitz.de (www.formblitz.de).


    Abb.  Formblitz.de – Startseite


  • Menüpunkt "Gesetze"

    …Informieren Sie sich selbst über die Sie betreffenden Gesetze. Die JUSLINE bietet Ihnen einen komfortablen Weg, einzelne Gesetzesbestimmungen über Suchworte ausfindig zu machen…
    …Zusätzlich werden Ihnen Links zu zahllosen deutschen Bundesgesetzen und Verordnungen zur Verfügung gestellt. Suchen Sie zunächst einmal die alphabetisch gereihte Liste der Überschriften zu diesen Texten durch und holen Sie sich dann das Gesetz oder die Verordnung auf Ihren Bildschirm…


  • Menüpunkt "Rechtsprechung"

    …Taucht ein Rechtsproblem auf, lohnt sich ein Blick darauf, wie Gerichte in vergleichbaren Fällen entschieden haben. Mit Hilfe moderner Datenbanken kann man rasch einen Überblick gewinnen…
    …Die JUSLINE bietet Ihnen daher einen komfortablen und kostengünstigen Weg:  Gegliedert nach bestimmten Rechtsgebieten (z.B.: Arbeitsrecht, Baurecht, usw.) finden sich Links zu Homepages von Universitäten, Ministerien, Versicherungen, Verbänden, usw., welche Urteilssammlungen zu bestimmten Sachgebieten enthalten. Dadurch können Sie rasch und unentgeltlich auf tausende Entscheidungen zugreifen.  Sie können sich von der JUSLINE aber auch das für Ihren Fall zuständige Gericht auswählen lassen ("Auswahl"), sich über die gesetzlichen Zuständigkeitsbestimmungen informieren ("Zuständigkeit"), sich automatisch die voraussichtlichen Gerichtskosten ("Gerichtskosten") berechnen lassen, oder die Homepage eines bestimmten Gerichtes aufsuchen ("Homepages")… 


  • Menüpunkt "Handelsregister"

    …Müssen Sie wissen, wer für ein bestimmtes Unternehmen vertretungsberechtigt ist? 
    Fordern Sie die letzte (nach 1995 erfolgte) Eintragung (Veränderung) im Handelsregister oder gleich ein vollständiges Firmenprofil an. Die JUSLINE mailt Ihnen das gewünschte Dokument binnen zwei Stunden um EUR 5,50 (letzte Veränderung) oder EUR 16,00 (Firmenprofil), jeweils zuzüglich 20 % USt.  Sie können aber auch einen Handelsregister-Auszug aus der Schweiz, Österreich oder Tschechien anfordern (Taste rechts oben) …


  • Menüpunkt "Forum"

    …Das iForum befaßt sich mit Rechtsproblemen. Sie können alle einschlägigen Fragen, die Sie im Alltagsleben beschäftigen, an die Besucher des iForum richten. Dies unabhängig davon, ob es sich um Fragen aus dem beruflichen Bereich oder aus dem Familienleben, um Fragen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen oder um solche aus dem Vereinsleben, um steuerrechtliche, nachbarrechtliche oder sonstige (rechtlich relevante) Fragen handelt.  Jede Internet-Benutzerin und jeder Internet-Benutzer kann sich als Teilnehmer(in) des iForums anmelden…


    Abb.  Jusline.de – Menüpunkt "Forum"


    Abb.  Jusline.de – Menüpunkt "Forum" – Forenübersicht


    Abb.  Jusline.de – Menüpunkt "Forum" – Forenübersicht – Forum "Recht, allgemein"


    …Sollten Ihnen die an das iForum gesandten Antworten nicht unmittelbar weiterhelfen, können Sie vielfach zumindest interessante Hinweise erhalten. Etwa Hinweise auf andere Internet-Nutzer, welche schon einmal mit einem ähnlichen Problem konfrontiert waren. Oder Hinweise auf Rechtsberater, die sich mit derartigen Fragen intensiver befassen…

    …Insofern bietet das iForum gerade für berufliche Rechtsberater eine interessante Perspektive: Im iForum veröffentlichte Antworten werden ja nicht bloß vom jeweiligen Fragesteller, sondern von vielen anderen Besuchern des JUSLINE-Internet-Angebotes gelesen. Die Antworten bleiben auch über Monate abrufbar. Wer rasch und kompetent antwortet, kann daher seinen Ruf als Fachjurist gegenüber einem großen Interessentenkreis festigen. Zudem kann der Antwortende einen Hinweis auf seine persönliche Homepage, etwa einen Link zur Homepage seiner Rechtsanwalts-Kanzlei, aufnehmen lassen…

    …Das iForum bietet aber noch ganz andere Möglichkeiten: Senden Sie eine Nachricht über ein wichtiges, bisher noch nicht veröffentlichtes Urteil. Oder kommentieren Sie ein Urteil. Oder verweisen Sie mit Ihrer Nachricht auf eine interessante Neuerscheinung, ein juristisches Fachbuch oder einen Fachaufsatz. Sie können einen derartigen Literaturhinweis (wie andere Nachrichten auch) sogar mit einem Link zu einer anderen Homepage versehen (Sie brauchen dazu bloß den URL in Ihre Nachricht zu integrieren).  Alle Nachrichten werden unentgeltlich im iForum aufgezeigt….


  • Menüpunkt "Rechtsanwälte"
    …Wählen auch Sie Ihren Rechtsanwalt, Notar oder Patentanwalt entsprechend der jeweiligen Problemstellung aus. Die JUSLINE bietet ein offenes Verzeichnis mit über 100.000 Einträgen an! Dieses "open directory", lebt nicht zuletzt von Ihrer Mitarbeit: Name und Anschrift deutscher Rechtsanwälte, Notare oder Patentanwälte werden unentgeltlich in die jeweiligen Verzeichnisse eingetragen…

    …Wer als Rechtsanwalt, Patentanwalt oder Notar allerdings wünscht, daß im Gesamtverzeichnis (Verzeichnis nach Städten) bei seinem/Ihrem Namen auch seine/Ihre Tel.-Nummer, seine/Ihre E-Mail-Adresse, usw. angezeigt werden, ist dies alleine über die Einrichtung einer JUSLINE-Standard-Homepage oder einer JUSLINE-EURO-Homepage möglich. Von einer solchen JUSLINE-Homepage kann dann ein Link zu einer allenfalls schon bestehenden weiteren Homepage führen.

    …Besonders benutzerfreundlich sind die Formularbriefe zur schnellen Kommunikation zwischen Rechtsuchendem und Rechtsanwalt. Wählen Sie aus dem Verzeichnis einfach einen Rechtsanwalt mit "Homepage" aus und klicken Sie auf das Wort "Homepage". Wenn Sie jetzt auch noch "Formularbriefe …" anklicken, werden Ihnen zahlreiche Briefmuster aufgelistet. Sie können etwa eine bestimmte Geldforderung einklagen oder ihre Ansprüche aus einem Verkehrsunfall geltend machen…


  • Menüpunkt "Sachverständige"
    …Für verschiedene Gerichtsverfahren, aber auch zur Vorbereitung oder Vermeidung von Prozessen benötigt man das Gutachten eines Sachverständigen. JUSLINE stellt Ihnen ein Verzeichnis all jener Sachverständigen zur Verfügung, welche in die Sachverständigen-Listen der regional zuständigen Handelskammern oder Regierungsbezirke eingetragen sind. 
    Wählen Sie Ihren Sachverständigen nach der jeweiligen Fachgruppe oder – hilfsweise – nach einem Stichwort aus. 
    Mit Sachverständigen, welche über eine JUSLINE-Homepage und eine e-mail-Adresse verfügen, können Sie gleich direkt Kontakt aufnehmen….


  • Menüpunkt "Weitere Dienste"
    Weitere Dienste von Jusline sind Bücher (Verweis auf einen juristischen Online-Büchershop), Schiedsgericht (Formulare, Schiedsrichter, Erläuterungen, Schiedsvertrag, Gesetz), Rechts-Links (umfassende Linksammlung zum Thema Recht), Geist. Eigentum (INTERNET-ADRESSEN SUCHEN, MARKEN SUCHEN, PATENTE SUCHEN, URHEBERRECHT (COPYRIGHT), PATENTANWÄLTE, GESETZE) und Jusline.pro.


    Abb.  Jusline.de – Untermenü zum Menüpunkt "Weitere Dienste"


Eine weitere interessante Website mit juristischen Informationen wird über die Domain "Gesetze4free.de" (www.gesetze4free.de) von der UB MEDIA AG angeboten. 
Der Dienst bietet eine Menge und verlangt vom Anwender keine Anmeldung, kein Abonnement und enthält auch keinen versteckten Premium-Dienst. Gedacht ist es vor allem für Anwender, die beruflich viel mit Gesetzen zu tun haben, aber auch für interessierte Privatnutzer. Die umfangreiche Gesetzessammlung zu den Bereichen Arbeits-, Miet-, Bau-, Multimedia-, Verwaltungs-, Familien- und Erbrecht ist stets aktuell und mit einer Volltextsuche ausgestattet, um deren Inhalte nach Stichworten zu durchsuchen. Die übersichtliche Informations- und Navigationsstruktur bringt den Anwender schnell an die gewünschte Information. Aktuelle Gesetzesänderungen sind spätestens 14 Tage nach Veröffentlichung im Volltext online und können sogar per Newsletter kostenlos bezogen werden. Per Hyperlink kann leicht zwischen den Gesetzestexten hin und hergesprungen werden. Änderungen an Gesetzen und Vorschriften werden nicht einfach gelöscht, sondern können per Mausklick zum Vergleich mit der neuen Version aufgerufen werden. Kein Buch oder sonstige Printausgaben können die juristischen Informationen in dieser Form präsentieren. 

Aktion 
Suche nach Gesetzen und Verordnungen zur digitalen Signatur mit dem Internetangebot Gesetze4free.de

Über die lokale Suchmaschine können Sie nach bestimmten Stichwörtern in den angebotenen Gesetzestexten suchen. Geben Sie dort als Suchanfrage "digitale Signatur" in das Eingabefeld der Schnellsuche ein und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "go!".

Die Suchmaschine sucht dann im Datenbestand von Gesetze4free.de nach Gesetzestexten, in denen die beiden Stichwörter "digitale" und "signatur" vorkommen.


Abb.  Gesetze4free.de  – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchanfrage


Resultat 
Signaturgesetz und Signaturverordnung

Die Suchmaschine findet dazu Treffer aus den verschiedensten Gesetzes-Rubriken. Klicken Sie auf die Rubrik "S " wie Signaturgesetz oder Signaturverordnung, da in den dort eingeordneten Dokumenten (Gesetze, Verordnungen,…) die gesuchten Stichwörter am häufigsten vorkommen.


Abb.  Gesetze4free.de  – Suchmaschine – Suchergebnis


Sie erhalten nun die drei Dokumente (Gesetze, Verordnungen,…) und die Überschriften der Abschnitte, mit denen das Dokument unterteilt wird. Beim ersten Dokument (Signaturgesetz) wurden die Stichwörter 124 mal gefunden; klicken Sie nun auf den ersten Abschnitt "Dokument-Kopf", um nachzulesen, um was es in dem betreffenden Gesetz geht.


Abb.  Gesetze4free.de  – Suchmaschine – Suchergebnis (Rubrik: S – Signaturgesetz) 


Es wird nun auf der rechten Seite der gewählte Abschnitt des Gesetzes angezeigt. Das gefundene Stichwort "signatur" ist durch zwei das Wort einschließende Pfeile gekennzeichnet.

Hinweis
Die vielen Treffer weisen darauf hin, daß die beiden Stichwörter "digitale" und "signatur" nicht, wie erwartet, UND-verknüpft wurden, so daß beide in dem gefundenen Gesetzestext vorkommen müssen, sondern daß hier eine ODER-Verknüpfung vorliegt.

Für die gezielte Suche wäre daher besser gewesen, über den Link "Profisuche" zu einem Suchformular zu gehen, mit dem weitere Suchkriterien wie etwa die Auswahl der UND-Suche vorgegeben werden können. 


Abb.  Gesetze4free.de  – Signaturgesetz – Dokument-Kopf


Scrollen Sie nun die linke Seite mit den Links zu den verschiedenen Abschnitten der jeweiligen Gesetze und Verordnungen soweit nach unten, bis das Dokument "Signaturverordnung" erscheint. Klicken Sie dort auf den Titel des Paragraphen 5 "§5 Erzeugung und Speicherung von Signaturschlüsseln und Identifikationsdaten". Es erscheint daraufhin im rechten Teilfenster der betreffende Gesetzestext dieser Verordnung.

Hinweis
Besonders interessant ist hier der Absatz (1), der die Frage aufwirft "Was versteht der Gesetzgeber hier unter geeignete technische Komponenten ?" . Die Antwort könnte sich hinter dem Link "Signaturgesetz" verbergen, der Sie nach dem Anklicken zu der entsprechenden Stelle im Signaturgesetz führt.

In dem betreffenden Abschnitt war unter anderem nachzulesen, daß die Beweislast dem Anwender auferlegt wird, falls seine Unterschrift gefälscht wurde. Diese Klausel paßt nicht zu der Tatsache, daß die derzeitigen Signatursysteme sich in der Praxis vor allem für weniger geübte Anwender noch nicht als sicher bewährt haben.


Abb.  Gesetze4free.de  – Signaturverordnung – §5 Erzeugung und Speicherung von Signaturschlüsseln und Identifikationsdaten


Eine weitere interessante Website zu den Themen "Recht und Steuern" ist Valuenet.de.
Dieses bietet im Gegensatz zu manch anderen Anbietern viele seiner Dienstleistungen kostenlos an. Es richtet sich sowohl an Rechtsanwälte als auch an Steuerberater und Laien. Vor allem aber richtet sich das Internetangebot an alle steuer-, rechts- und wirtschaftsberatenden Berufsgruppen. Das Portal will Ansprechpartner in Sachen Recht und Steuern vermitteln und hilft bei der individuellen Suche nach Spezialisten in der Nähe. Der Vorteil für den Suchenden ist, daß er im Gegensatz zur Suche im Telefonbuch über ein genaues Profil der einzelnen Kanzleien auch Informationen über die Qualität und Qualifikation des jeweiligen Anwalts oder Steuerberaters erfährt. Eine denkbare Möglichkeit wäre die Angabe eines bestimmten Anforderungsprofils und die anschließende Suche nach einem Anwalt, der dieses erfüllt. Datenbanken erläutern sämtliche Begriffe aus der Anwalts- und Steuerbranche und liefern Informationen zu rechts- und steuerspezifischen Fragen, etwa zum Ehe-, Erbschafts- oder Mietrecht sowie Branchenauskünfte für Rechtsanwälte und Steuerberater. Eine virtuelle Gemeinschaft, bestehend aus Webforen und Themen-Chats laden zu Diskussionen ein, und die Homepage informiert über neue Urteile und ihre Auswirkungen auf den Bürger. Weiterhin realisiert Valuenet.de für Rechtsanwälte und Steuerberater den Internetauftritt (www.musterkanzlei.de). 

Auch das Rechts-Portal Recht.de hat eine exzellente Sammlung von Verweisen zu allen juristischen Aspekten. Links zu Gesetzestexten finden sich hier ebenso wie Verweise auf aktuelle Urteile und der Verweis auf den Anwaltsuchservice. Dort kann man für Spezialprobleme in einer 5000 Einträge fassenden Datenbank den passenden Spezialisten nach Interessengebieten, Gerichtszulassungen und Fremdsprachenkenntnissen auswählen. 

Bild-, Audio- und Videodateien Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Bilder
    • Grafiken zur Veranschaulichung eines Sachverhalts (Schaubilder)
    • Bilder zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • Fotos von Menschen, Ereignissen, Tieren, Pflanzen, Objekten
      Das Bildangebot ist äußerst vielfältig und reicht von tagesaktuellen Pressefotos beispielsweise von der aktuellen Sportberichtserstattung über zeitlose Bilder und Fotos zu den verschiedensten Themenbereichen wie etwa Landschaften, Reisen, Natur oder Wissenschaft und Forschung und archivierten Pressefotos aus den letzten Jahren bis hin zu historischen Bildern und Pressefotos.
    • Skizzen
    • Tabellen
    • digitale Kunst (2D- und 3D-Illustrationen, Fractal-Pictures,…)
    • Mindmaps

    • .
  • Audios
    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • Audiodateien von Vorträgen, Tagungen, Reden und Konferenzberichten
    • Audios zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Radiosendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)
    • Musikdateien aller Art

    • .
  • Videos/Animationen
    • audiovisuelle Veranschaulichung von komplizierten Sachverhalten beispielsweise aus Wissenschaft und Technik
    • Kurzvideos über Länder, Regionen, Städte, bestimmte Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele (Blizze, Vulkane, Wasserfälle,…), Tiere,
    • Videos zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • aktuelle und archivierte  Fernsehsendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)
    • Kinovorschau
    • Musikvideos
    • Fun-Videos

Relevante Internetadressen:

http://www.fotosearch.de/video-filmmaterial/gesetz.html

arte-tv europaeische-verfassung Video zur EU-Verfassung

Programmdateien (Software) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte Suche nach kommerzieller Software, Free- und Sharewareprodukten zu den unterschiedlichsten Anwendungen
  • Suche nach älteren Programmen oder nach solchen, die offiziell nicht mehr im Handel erhältlich sind
  • Neuzugänge 
  • Updates
  • Top-Listen
  • Vermietung von Anwendungsprogrammen (Büroanwendungen,  Business-Software, Messaging-Software,…), die dann für eine bestimmte Mietzeit über einen Web-Browser via Internet genutzt werden können
  • Informationen und Dienste auf den Homepage der Software-Hersteller
    • Updates (neue Programmversionen), Bugfixes (kleine Programme zur Beseitigung von Softwarefehlern) 
    • ausführliche Bedienungsanweisungen für das Programm (z. B. elektronische Handbücher)
    • Anlaufstelle für Probleme oder Fragen zur Software (E-Mail, Problemdatenbank, Diskussionsforum in dem sowohl der Hersteller als auch andere Anwender wichtige Fragen beantworten,…)
    • Newsletter (elektronischer Informationsbrief) die wichtige Neuigkeiten (Updates, Bugfixes, Tipps und Tricks,…) bezüglich der Software liefert
  • Gratis-Software (kostenlose Vollversionen von ehemals oder zukünftig kommerziellen Softwareprodukten)
  • elektronische Bestellung, Bezahlung und Lieferung von Softwareprodukten durch Electronic Software Distribution (ESD)
  • personalisierte Angebote
  • themenrelevante Linksammlungen
  • Newsletter über neue Softwareprodukte
  • Diskussions- und Chatforen

Relevante Internetadressen:

www.softguide.de/software/recht.htm zum Beispiel das Programm "Haus- und Grundbesitz in Recht und Praxis" oder das Programm "Haufe Rechts & Vertrags Office", das Verträge, Vertragsgestaltung und ein Rechtslexikon für Betriebe enthält

https://www.elster.de/elfo_home.php Programm zur Abgabe der Einkommensteuererklärung

www.lexware.de Softwareanbieter für Steuer- und Buchführungsprogramme

www.agenda-software.de  Software für Rechnungswesen in Betrieben, für Steuerberater usw.

www.ilan-software.de  Ilan entwickelt und vertreibt Lern- sowie Anwendungssoftware für Jurastudenten und Referendare

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
Startseite > Software > Recht

Dokumente Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Artikel (schriftlicher Beitrag)
  • Best Practice Beispiel (Beschreibung anhand eines praktischen Beispiels, wie man etwas besonders gut machen kann)
  • Biographie (Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person)
  • Bericht/Reportage (sachliche Wiedergabe eines Geschehens oder Sachverhalts)
  • Broschüre (Schriftwerk von geringem Umfang, meist mit aktuellem Inhalt)
  • Chatprotokolle (Aufzeichnungen von Expertenchats)
  • Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…)
  • Diplomarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten, der kurz vor dem Abschluss des Studiums steht, bei der innerhalb einer bestimmten Zeit ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch bearbeitet werden soll)
  • Doktorarbeiten (wissenschaftliche Arbeit eines Experten, deren Ergebnis einen Fortschritt im betreffenden Forschungsthema leisten soll)
  • Dossier (umfänglichere Akte in der alle zu einer Sache, einem Vorgang, gehörenden Schriftstücke gesammelt sind)
  • Erfahrungsberichte 
  • Expertenmeinung
  • Fallbeispiele
  • Forenbeiträge (Beiträge aus Webforen und Newsgroups)
  • Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
  • Frequently Asked Questions (FAQ)
  • Gesetzestexte
  • Gerichtsentscheidungen
  • Geschäftslösungen
  • Hausarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Gymnasiasten)
  • Interviewprotokolle (ein Interview ist ein von einem Berichterstatter von Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit einer meist bekannten Persönlichkeit geführtes Gespräch, in dem diese sich zu gezielten, aktuellen Fragen äußert)
  • Kommentare (kritische Stellungnahme zu bestimmten Inhalten, beispielsweise aktuellen wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen)
  • Kommissionsprotokolle (eine Kommission ist eine mit einer bestimmten Aufgabe betraute Expertengruppe)
  • Konferenzprotokolle (eine Konferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen über fachliche und organisatorische Fragen, Zusammenkunft eines Kreises von Experten zur Beratung von Fragen zu einem bestimmten Thema)
  • Leitfaden (z. B. Branchen-Leitfaden)
  • Methoden (Anleitungen zum Lösen bestimmter Aufgaben)
  • Maßnahmenkatalog
  • Musterbriefe (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…)
  • Patentdokument (dienen der Beschreibung einer technischen Erfindung)
  • Podiumsdiskussionsprotokolle (Diskussion von Experten -auf einem Podium- vor Zuhörern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern)
  • Programmbeschreibung (Software) 
  • Projektabschlussbericht
  • Ratgeber (Schriftwerk, in dem Anleitungen, Tipps und Tricks für die Praxis auf einem bestimmten Gebiet enthalten sind)
  • Redeprotokolle (eine Rede ist eine mündliche Darlegung von Gedanken vor einem Publikum über ein bestimmtes Thema oder Arbeitsgebiet)
  • Referenzlösung
  • Rezension (kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion, eines Filmes, einer Theaterinszenierung,…)
  • Schnell Anleitung
  • Seminar- und Studienarbeiten (wissenschaftliche Arbeiten eines Studenten während des Studiums)
  • Skript (Nachschrift einer Vorlesung, einer Rundfunk- oder Fernsehsendung zugrunde liegende schriftliche Aufzeichnung)
  • Statistik (Dokumentation der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, die meist in Tabellen und/oder Schaubildern erfolgt)
  • Studie (wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage) bzw. Fallstudie 
  • Symposiumsprotokolle (ein Symposium ist die Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Fachleuten, bei der bestimmte fachbezogene Themen in Vorträgen und Diskussionen erörtert werden)
  • Tagung-/Kongreßprotokolle (eine Tagung/ein Kongress ist eine dem Gedanken- und Informationsaustausch dienende ein- oder mehrtägige Zusammenkunft der Mitglieder von Institutionen, wo beispielsweise Vorträge gehalten und Ergebnisse aus der Marktforschung bekanntgegeben werden)
  • Umfrage/Erhebung (Befragung einer größeren Anzahl von Personen nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Problem)
  • Verträge (privaten oder gewerblichen KFZ-Kaufvertrag, Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…)
  • Vortragsprotokolle (ein Vortrag ist eine Rede über ein bestimmtes -häufig wissenschaftliches- Thema, wobei in der Regel auch Anschauungsmaterial etc. zum Einsatz kommt)
  • Workshop-Protokoll (ein Workshop ist ein Seminar oder ähnliches, in dem in freier Diskussion bestimmte Themen erarbeitet werden, ein Erfahrungsaustausch stattfindet)

Relevante Internetadressen:

http://www.formblitz.de/ Formularsammlung über diverse Verträge, Vorlagen, Anträge usw z. B. bei Behörden

www.verbraucher.de/ratgeber Infos über Verbraucherschutz (Recht)

http://www.doktorarbeit.de/  und dort unter dem Stichwort "Recht"

Gesetzestexte

www.rechtliches.de

www.gesetze-im-internet.de

www.bundesanzeiger.de

www.recht.makrolog.de amtliche Verkündungsblätter des Bundes und der Länder

www.domain-recht.de/…     

http://www.netzwerkrecherche.de/… (Beispiel: Gesetz über die Informationsfreiheit – für und wider)

http://www.bpb.de/wissen/… Bundeszentrale für Politische Bildung

http://freie-software.bpb.de/links_gesetze.html eine Veröffentlichung der Bundeszentrale für Politische Bildung

Gerichtsentscheidungen

www.bundesgerichtshof.de

www.bundesarbeitsgericht.de

www.bverwg.de

www.bundesfinanzhof.de

www.bundessozialgericht.de

www.bundesverfassungsgericht.de

www.bpatg.de

http://www.hrr-strafrecht.de höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

yahoo.de
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Beispiel
Das umfangreiche und vielfältige Angebot an Websites zum Thema "Recht" macht es dem Anwender nicht gerade einfach sich gezielt über aktuelle Gesetze und Verordnungen zu informieren. Hochwertige Quellen für Rechtsinformationen sind beispielsweise die Online-Angebote von staatlichen Einrichtungen (Ministerien, Behörden). Angesichts der Menge an unterschiedlichen Gesetzen und Verordnungen (Bundesgesetze, Landesgesetze,…) ist es aber sehr zeitaufwendig, sich die benötigten Rechtsinformationen aus den Online-Angeboten der jeweiligen Ministerien oder Behörden herauszusuchen. Um das Problem zumindest in Bezug auf den Zugang zu den Bundesgesetzen zu entschärfen, gibt es zwei interessante Internetangebote.

Das Bundesministerium der Justiz (www.bundesjustizministerium.de) stellt zusammen mit der überwiegend im Bundeseigentum befindlichen kommerziellen Juris GmbH (www.juris.de) unter "http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht" eine Sammlung von Gesetzestexten für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereitstellt.


Abb.  Bundesrecht.juris.de – Gesetze im Internet


Eine weitere umfassende Gesetzesquelle zum Bundesrecht finden Sie im Internetangebot des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung unter "www.bundesregierung.de" und dort im Hauptmenü unter dem Menüpunkt "Gesetze".


Abb. Bundesregierung.de – Gesetze


Hinweis
Die im Internet abrufbaren Gesetzestexte sind nicht die amtliche Fassung, diese können nur  im Bundesgesetzblatt (www.bundesgesetzblatt.de) abgerufen werden. 

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Patentdokumente

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Buch geöffnetPatentdokumente

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Unter den vielfältigen Quellen für technische Informationen, stellen die Patentdokumente wohl die wertvollste Quelle dar. Das liegt vor allem daran, daß etwa 70% der technischen Information ausschließlich in der Patentliteratur erscheint und nie in Fachzeitschriften veröffentlicht wird. 

Patentdokumente können beispielsweise: 

  • hochwertige Informationen über eine bestimmte Technologie liefern
  • als Anregung für eigene Produktverbesserungen oder Neuentwicklungen dienen und teure Doppelentwicklungen verhindern
  • Informationen über den aktuellen Stand der Technik liefern
  • wichtige Hinweise auf die Wettbewerbssituation ( Konkurrenzanalyse, Konkurrenzbeobachtung) in einem bestimmten technischen Bereich (IPC) liefern
  • zur fortlaufenden Überwachung von Technologie- und Produktentwicklungen dienen
  • Informationen über Technologien liefern, für die die Möglichkeit der Lizenznahme besteht

Was ist ein Patent ?

Ein Patent ist definiert als Rechtstitel, der nur dem Patentinhaber das Benutzungs- und Verfügungsrecht über seine Erfindung gewährt. Außerdem schützt es die technische Erfindung (technische Idee, Entwicklung oder Verfahren) vor der Nachahmung durch andere und sichert dem Patentinhaber so den Vorsprung vor der Konkurrenz. 

Hinweis
Ein Schutzrecht für technische Ideen, Entwicklungen und Verfahren wird grundsätzlich als Patent bezeichnet. Es gibt aber noch weitere gewerbliche Schutzrechte, wie beispielsweise: 

  • Das Gebrauchsmuster, das dem Patent sehr ähnlich ist, da es in gleicher Weise eine technische Entwicklung schützt. Die Laufzeit eines Gebrauchsmusters beträgt aber max. 8 Jahre und nicht, wie beim Patent, max. 20. Außerdem können mit einem Gebrauchsmuster keine Verfahren geschützt werden und es wird nicht in allen Staaten gewährt. 
  • Das Geschmacksmuster für die äußere Gestalt eines Produktes (auch für zweidimensionale Erzeugnisse wie Muster von Stoffen und Tapeten, Bilder, Prospektseiten, Etiketten). 
  • Die Marke für den Namen einer Ware oder einer Dienstleistung.
  • Der Schutz nach dem Urhebergesetz, das ganz allgemein das persönliche geistige Werk (Kunst, Literatur, Musik,…) des Urhebers schützen soll. Mit dem Urheberschutz entsteht ein Schutz für die Form oder den Inhalt der Werke, das Kopieren und vor allem die Weitergabe an Dritte ohne Zustimmung des Urhebers ist verboten.

Im PDF-Dokument mit dem Titel "Von der Idee zum Patent", das vom "Deutschen Patent- und Markenamt" (DPMA, www.deutsches-patentamt.de) herausgegeben wurde, werden folgende wesentlichen Voraussetzungen für die Patentierbarkeit einer technischen Erfindung genannt:

  • Neuheit
    Die Erfindung muss weltweit neu sein, das heißt, sie darf vor der Anmeldung noch nicht veröffentlicht oder so benutzt worden sein, dass andere Kenntnis von ihr bekommen konnten. Dabei gibt es keine räumlichen oder zeitlichen Beschränkungen.

  • Erfinderische Tätigkeit
    Die Erfindung muss eine ausreichende Erfindungshöhe aufweisen. Das bedeutet, daß nur die Leistung patentfähig ist, die über das hinausgeht, was jedem durchschnittlichen Fachmann bei herkömmlicher Arbeitsweise geläufig ist, wenn er den Stand der Technik verbessern will, die Erfindung sich also nicht naheliegend aus dem Stand der Technik zum Zeitpunkt des Anmeldetags ergibt.

  • Gewerbliche Anwendbarkeit
    Damit wird bezweckt, daß der Erfindergeist in erster Linie für das Gewerbe in nutzbringender Weise angeregt wird und nicht allein die reine Theorie um neue Methoden bereichert.  

Nur wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind, erhält der Anmelder nach Prüfung der Erfindung durch das Deutsche Patent- und Markenamt ein Patent.

Was sind Patentdokumente ?

Ein Patentdokument besteht aus dem vollständig ausgefüllten Antragsformular für die Erteilung eines Patents (das Formblatt gibt es beim "Deutschen Patent- und Markenamt") und den Patentunterlagen
Das Antragsformular enthält unter anderem die Bezeichnung der Erfindung und die Postanschrift des Patentinhabers. Die dem Antragsformular beigefügten Patentunterlagen beschreiben die Erfindung so vollständig, daß jeder Sachverständige sie allein aufgrund dieser Unterlagen nachvollziehen kann. 

Die Patentunterlagen (national und international) bestehen aus den folgenden Teilen:

  • dem Bibliographieteil
    Die bibliographischen Angaben bilden mit der Zusammenfassung das Deckblatt des Patents.

    Die wichtigsten bibliographische Daten sind: 

    • der Titel der Erfindung 
    • die Dokumentennummer, Dokumentenart 
    • die Klassifizierung der Erfindung nach der internationalen Patentklassifikation IPC
    • der Erfinder, Anmelder, Patentanwalt/Vertreter 
    • die Anmeldenummer, Prioritätsangaben, Datumsangaben  

    Die Zusammenfassung besteht in der Regel aus:

    • der Bezeichnung der Erfindung 

    • der Kurzfassung des technischen Inhalts der Anmeldung (Problem, Lösung, hauptsächliche Verwendungsmöglichkeit) 

    • einer ausgewählten Zeichnung bzw. chemischen Strukturformel, mit der die Erfindung am deutlichsten beschrieben wird 

    Die Zusammenfassung ist eine Kurzfassung des technischen Inhalts der Erfindung und sollte nicht mehr als 150 Wörter beinhalten. Sie dient der schnellen technischen Unterrichtung des Lesers der Patentliteratur.

  • dem Beschreibungsteil (Textbeschreibung der Erfindung) 

    Dieser enthält Angaben über das technisches Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, den derzeit bekannten Stand der Technik mit Fundstellen, dessen Würdigung und die Kritik, die der Anlass für die Erfindung (Problemlösung, Vereinfachung,…) war. Danach folgt die Beschreibung, wie die Erfindung die vorher genannten Kritikpunkte beseitigen und sich so vom derzeitigen "Stand der Technik" abgrenzen soll. Außerdem müssen die vorteilhaften Wirkungen der Erfindung genannt und mindestens ein Weg aufgezeigt werden, wie die Erfindung praktisch umgesetzt werden kann.  

  • den Patentzeichnungen (grafische Veranschaulichung der Erfindung)

    Die Zeichnungen (schematische Strichzeichnungen, Schaltpläne, Blockdiagramme) dienen der Erläuterung, der Verdeutlichung und dem besseren Verständnis der Textbeschreibung.

  • den Patentansprüchen

    Die Patentansprüche (Stoffansprüche, Verfahrensansprüche, Vorrichtungsansprüche, Hauptansprüche) geben an, was der Patentanmelder unter Schutz gestellt haben will. Es muß mindestens ein Patentanspruch formuliert sein. 

Nach Ablauf von 18 Monaten ab dem Tag, an dem das Antragsformular und die Unterlagen für die Patentanmeldung beim (deutschen) Patentamt eingereicht wurden, werden diese in Form einer Offenlegungsschrift veröffentlicht. Die Offenlegung erfolgt ohne Rücksicht darauf, ob das Patentamt mit der Prüfung der Anmeldung bereits begonnen hat und ob die Anmeldung überhaupt patentwürdig ist. Sie dient lediglich der Information der Öffentlichkeit und soll unter anderem den Mitbewerbern ermöglichen, schon frühzeitig festzustellen, was in absehbarer Zeit an störenden Schutzrechten auf sie zukommen könnte. 

Die Laufzeit von Patenten beträgt häufig nur 6 bis 10 Jahre, auch wenn sie bis auf 20 Jahre ausgeweitet werden könnte. Ein wesentlicher Grund hierfür dürfte die immer rascher fortschreitende Technologie sein, die zur Folge hat, daß technische Innovationen schnell veralten. Ist die Laufzeit zu Ende, so verfällt auch das Schutzrecht und das Patent ist noch ein Teil der technischen Literatur bzw. des "Standes der Technik". Laut Dr. Hans E. Fritsch dem stv. APr. der Hauptabteilung Patente des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) sind weit über 90% der gesamten Patente nicht oder nicht mehr gültig, stehen damit auch nicht mehr unter dem Schutzrecht und dürfen somit nachgebaut werden. 

Hinweis
Weitere Informationen zum Thema "Patentinformationen" finden Sie beispielsweise im Internetangebot des bereits erwähnten "Deutschen Patent- und Markenamtes" (DPMA, www.deutsches-patentamt.de/), das vor allem die Aufgabe hat, Patentinformationen für die Öffentlichkeit und für die Arbeit der internen Prüfer zur Verfügung zu stellen. 

Unter "Informationen für Einsteiger" finden Sie beispielsweise Angaben darüber, wie man ein Patent anmeldet, was patentiert werden kann und was nicht und welche Möglichkeiten das DPMA zur Recherche nach Patenten anbietet. Weiterhin gibt es umfangreiche Informationen zu sonstigen Schutzrechten wie Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmustern oder Topographien. Darüber hinaus werden unter der Adresse "www.dpma.de" auch Informationsbroschüren zu Patenten, Marken, Gebrauchs- und Geschmacksmustern und auf einer weiteren Seite Formulare und Merkblätter zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Eine weitere Website, die umfangreiche Informationen über Patente und Gebrauchsmuster, aber auch über Marken und Geschmacksmuster bereitstellt, wird von den Patentinformationszentren unter "www.patentinformation.de" angeboten. 

Folgende weitere interessante Internetangebote liefern Informationen rund um die Patentrecherche:

Unterstützungsdienst des Europ. Patentamtes, www.european-patent-office.org
IPR Helpdesk, www.cordis.lu/…
Internationale Patentklassifikation, www.deutsches-patentamt.de/…


Relevante Internetadressen:

für Patentinformationen

Patentämter

Deutschland

Deutsches Patent- und Markenamt kurz DPMA, www.deutsches-patentamt.de/ oder www.dpma.de

DPMA- Liste mit weiteren Patentämtern, http://www.dpma.de

Europa

Europäisches Patentamt, www.european-patent-office.org

Patentamt Schweiz, www.ige.ch

Patentamt Österreich, http://www.patentamt.at/…

Patentamt Frankreich, www.inpi.fr

Patentamt Großbritannien, www.patent.gov.uk

International

Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO), www.wipo.org

International Patent Classification (IPC), http://classifications.wipo.int

www.jpo.go.jp
japanische Patente mit englischsprachigem Abstract

www.uspto.gov 
US-Amerikanisches Patentamt "USPTO Web Patent Databases"

www.uspto.gov/patft/index.html Volltexte, Zeichnungen, Bibliographie und Zusammenfassungen aller US-Patente seit 1.1.1976


Patentdatenbanken

das eigenständige Patentinformationssystem "DEPATISnet" (www.depatisnet.de) für den öffentlichen Zugang zu Patentinformationen 

http://www.google.com/patents Google Patentsuche

weitere Patentinformationssysteme sind das Schutzrechtsauskunftssystem "DPINFO" https://dpinfo.dpma.de

FIZ Technik Inform GmbH, www.fiz-technik.de bietet den Zugang zu den Patentdatenbanken PADE, PATE, PATA, PATB, PATO, PATZ, PATC, PATK

http://www.fiz-technik.de FIZ Technik, Liste mit den verfügbaren Datenbanken

STN Easy, http://stneasy.fiz-karlsruhe.de/html/deutsch/login1.html, bietet den Zugang zu den
Patentdatenbanken EUROPATFULL, INPADOC, PATDD, PATDPA, PATDPAFULL, PATIPC, PATOSDE, PATOSEP, PATOSWO, PCTFULL, WPIDS / WPIX oder PCTFULL

http://www.stn-international.com/  STN, Liste mit den verfügbaren Datenbanken


 Patentinformationszentren

www.kit.uni-kl.de, Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT)

www.patentinformation.de, Deutsche Patentinformationszentren 

www.piz-kassel.de, Patentinformationszentrum der Gesamthochschule Kassel

www.paton.tu-ilmenau.de, TU Ilmenau / PATON – Landespatentzentrum Thüringen


Information Broker

http://www.infobroker.de/…Patentrecherchen, Patentüberwachung, Patentdokumente per E-Mail oder Fax, Beratungen, Schulungen und vieles mehr

http://www.informationsdienst.de/ GFPI – Gesellschaft für praxisorientierte Informationsdienste, Recherchen zum Stand der Technik, Auswertung des Patentanmeldeverhaltens von Unternehmen, Statistische Analysen über die Patentaktivitäten einer Region/Stadt außerdem bietet GFPI Dienstleistungen zu allen Fragen der Informationsbeschaffung und Informationsbearbeitung an

weitere Informationsbroker

Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und –praxis (DGI) www.dgd.de/ bietet eine Liste mit "Infobrokern" an, die ihre Dienste vor allem kleinen Unternehmen und Start Up's anbieten. Deren Suchaufträge reichen von der Beschaffung von Firmen- und Unternehmensdaten, Markennamen, Presseberichten über Patentrecherchen bis hin zu komplexen Marktuntersuchungen.


Lizenzdatenbanken und virtuelle Technologie-Marktplätze

http://www.dpma.de Mit Hilfe der Lizenzdatenbank RALF, die vom Deutschen Patent- und Markenamt bereitgestellt wird, kann man sich über geschützte Erfindungen informieren, für die die Möglichkeit der Lizenznahme besteht. 

www.technologieboerse.ihk.de, virtuelle Technologiebörse der IHK


Informationen zum Thema "Schutzrechte"

Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA), www.deutsches-patentamt.de

Häufig gestellte Fragen, http://www.dpma.de/


Praxis Bildlink-Pfeil

Wie kann man Patentinformationen (Patentdokumente) gezielt finden ? Bildlink-Pfeil

Wie kann man sich einen speziellen Suchdienst für Patentinformationen anhand eines praktischen Beispiels vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

Die vollständigen Inhalte finden Sie in der kostenpflichtigen Ausgabe des Lehrgangs:

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

Wie kann man Patentinformationen (Patentdokumente) gezielt finden ? Bildlink-Pfeil

Um gezielt nach Patentinformationen suchen zu können, muß zunächst festgelegt werden, welche grundsätzliche Information benötigt wird; dann ist zu entscheiden, mit welcher Patent-Informationsquelle diese am ehesten zu finden ist.

  1. Wahl der Rechercheart

    • Neuheitsrecherche


      .

    • "Stand der Technik"-Recherche


      .

    • Rechtsstandrecherche

    • Überwachungsrecherche

    • Recherchen für die Konkurrenzanalyse

    • Recherchen für die Trendanalyse


      .

  2. Wahl der Patentinformationsquelle
    Um nach Patentinformationen zu suchen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen die wohl effektivste und kostengünstigste die Internet-Recherche über eine entsprechende Patentdatenbank ist; die bereits erwähnten Gebrauchsmuster sind übrigens ebenfalls dort indexiert. 
    Weltweit gibt es etwa 90 Patentdatenbanken, die vor allem von den nationalen Patentämtern, aber auch von privatwirtschaftlichen Anbietern bereitgestellt werden. Wer mit dem Internet nicht vertraut, kann natürlich auch auf traditionellen Wegen in speziellen Printmedien (Patentschriftsammlungen, Amtsblätter, Gazetten, Fachzeitschriften,…) bzw. in CD-ROM-Datenbanken fündig werden. Alle bisher beschriebenen Recherche-Möglichkeiten sind leider mit einigem Zeitaufwand verbunden und erfordern ein entsprechendes Fachwissen. Wer keine Zeit hat und/oder nicht über das entsprechende Fachwissen verfügt, kann gegen ein entsprechendes Entgelt Recherche-Profis wie Informationbroker oder die Mitarbeiter von Patentämtern bzw. Patentinformationszentren mit der Recherche beauftragen. 

    Folgende Quellen stehen grundsätzlich zur Recherche nach Patentinformationen zur Verfügung:

    • Patentdatenbanken der Patentämter Bildlink-Pfeil

    • Patentdatenbanken der privatwirtschaftlichen Anbieter Bildlink-Pfeil

    • Patentinformationszentren (PIZ) Bildlink-Pfeil

    • Information Broker Bildlink-Pfeil

    • andere Quellen Bildlink-Pfeil

    Patentdatenbanken der Patentämter Bildlink-Pfeil

    Ganz allgemein unterstützten Patentämter den Erfinder bei der Anmeldung seiner Erfindung, erfassen die technischen Innovationen, erteilen und verwalten die Patente bzw. Gebrauchsmuster oder auch andere Schutzrechte, geben Auskunft in allen Bereichen der Technik, machen Patentinformationen der Öffentlichkeit zugänglich und helfen dem Suchenden bei der Recherche. Gerade für die praktische Umsetzung der Aufgabe, die in den Patenten enthaltenen Informationen allen zur Verfügung zu stellen, ist das Internet mit seinen Informations- und Kommunikationstechnologien ein bedeutendes Medium. 

    Deutsches Patent- und Markenamt

    Das Deutsche Patent- und Markenamt mit Hauptsitz in München kann für die Information der Öffentlichkeit über technische Sachverhalte laut eigenen Aussagen auf über 35 Mio. internationale Patentdokumente sowie eine Bibliothek mit über 1,1 Mio. Büchern zurückgreifen und ist mit moderner Informationstechnik ausgestattet, mit deren Hilfe Recherchen in verschiedensten internen und externen elektronischen Datenbanken durchgeführt werden können. Dazu bietet das Deutsche Patent- und Markenamt die beiden Patentinformationssysteme "DEPATISnet" und "DEPAnet" an. Das Kürzel "DEPATIS" steht übrigens für "Deutsches Patent-Informations-System". 

    Beide Dienste wenden sich vor allem an Erstnutzer von Patentinformationen, insbesondere an Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen sowie an Schulen, Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.

    • DEPATISnet (www.depatisnet.de)
      Die kostenlos nutzbare Datenbank enthält Patentveröffentlichungen aus aller Welt und umfaßt 28 Millionen Patentdokumente; jährlich kommt etwa eine Million hinzu. Die Dokumente sind je nach Land unterschiedlich erfaßt, bei den japanischen Patentdokumenten beispielsweise ist der Titel und die Zusammenfassung in Englisch vorhanden, die deutschen Patente sind ab 1877 verfügbar. 
      Die deutschen Dokumente werden jeweils am Veröffentlichungstag (üblicherweise Donnerstag) aktualisiert. Die weiteren Länder werden je nach Datenanlieferung beim Deutschen Patent- und Markenamt laufend auf den neuen Stand gebracht.
      Der Inhalt der DEPATISnet-Datenbank kann unter anderem nach folgenden Datenfeldern durchsucht werden: Veröffentlichungsnummer, Titel, Anmelder, Erfinder, Veröffentlichungsdatum, Bibliographische IPC, Anmeldedatum und Prüfstoff-IPC. Die einzelnen Datenfelder sind in der Einsteiger-Recherche automatisch UND-verknüpft, in der Expertensuche können sie mit allen üblichen booleschen Operatoren verknüpft werden. Eine Volltextsuche im Titel, der Zusammenfassung, der Beschreibung und den Ansprüchen ist auch vorhanden, allerdings nur für die deutschen Offenlegungs- und Patentschriften ab dem Jahr 1987. Bei den übrigen Patentdokumenten beschränkt sich die Volltextsuche auf den Titel und die Zusammenfassung oder ist gar nicht vorhanden. 

      Die gefundenen Patentdokumente werden dann in einer Trefferliste zusammengefaßt, die standardmäßig die Veröffentlichungsnummer und den Titel des Dokuments anzeigt. Es ist aber auch möglich, weitere der vorher genannten Datenfelder innerhalb der Suchanfrage auszuwählen. Die Dokumente können im PDF-Format dargestellt und seitenweise durchblättert werden. Weiterhin können bestimmte Teile des Dokuments, wie etwa die Patentbeschreibung oder die Zeichnung direkt angezeigt werden. Auch der seitenweise Ausdruck des Dokuments ist möglich.

      Praxistip

      Für kostenlose Rechtsstand-Recherchen (keine Stand-der-Technik- oder Neuheitsrecherchen bzw. Markenähnlichkeitsrecherchen) oder zu den in DEPATISnet gefundenen Patenten eignet sich das ebenfalls vom DPMA bereitgestellte Schutzrechtsauskunftssystem "DPINFO" (https://dpinfo.dpma.de/index.html). 

      Dort bekommt man nach Angabe des Aktenzeichens (Anmeldenummer) des Patentdokuments ausführliche Informationen zum Rechts- und Verfahrensstand des betreffenden Patents. Mit DPINFO können nicht nur Rechtsstandrecherchen zu Patenten durchgeführt werden, sondern auch zu Gebrauchsmustern, nationalen Marken und Geschmacksmustern. Voraussetzung für den Zugriff auf DPINFO ist die Beantragung einer Nutzerkennung (User-ID) und eines Paßworts. Alternativ zur DPINFO-Online-Datenbank bietet das DPMA auch einen kostenlosen telefonischen Auskunftsdienst zu Rechts- und Verfahrensständen aus den Registern, wobei die telefonischen Auskünfte nur zu einzelnen, vom Anrufer zu benennenden Aktenzeichen erteilt werden.

      Hinweis

      Für DEPATISnet existiert auch eine passwortgeschützte Premium-Version, die unter anderem die Möglichkeit bietet, die Patentdokumente vollständig in einer Datei herunterzuladen und anzusehen. Weitere Vorteile sind: speicherbare Suchprofile, automatisches Speichern der Recherche-Historie und verschiedene Personalisierungsmöglichkeiten. Die Premium-Version ist allerdings nur über die Patentinformationszentren zugänglich.

    • DEPAnet 
      Dieses Patentinformationssystem wird im Rahmen von esp@cenet (www.european-patent-office.org/), einem Kooperationsprojekt der Europäischen Patentorganisation (EPO) und deren Mitgliedsstaaten angeboten. DEPAnet ist sozusagen der Beitrag des deutschen Patentamts zum Datenbank-Netzwerk "esp@cenet" der europäischen Patentämter. Anders als im vorher beschriebenen DEPATISnet beschränkt sich bei DEPAnet der Zugriff auf deutsche Patentinformationen (Offenlegungs- bzw. Patentschriften) der letzten 24 Monate. Diese Einschränkung gilt auch für die anderen am Netzwerk angeschlossenen europäischen Patentämter. Sollen auch ältere Patentdokumente in die Suche miteinbezogen werden, so muß im weltweiten Datenbestand (Link " weltweit-30 Millionen Dokumente ") von esp@cenet recherchiert werden.

      Der Inhalt der DEPAnet-Datenbank wird wie der der anderen nationalen Datenbanken wöchentlich aktualisiert und kann über die "Erweiterte Suche" nach folgenden Datenfeldern (bibliographischen Daten) gezielt durchsucht werden: Veröffentlichungsnummer, Aktenzeichen, Prioritätskennzeichen, Veröffentlichungsdatum, Anmelder, Erfinder, Klassifikationssymbol (IPC) und Titel. Die einzelnen Datenfelder können mit den üblichen booleschen Operatoren verknüpft werden. Eine Volltextsuche in den Patentdokumenten ist über die Schnellsuche (siehe auch nachfolgende Abbildung) möglich.

      Die gefundenen Patentdokumente können dann im PDF-Format dargestellt und seitenweise durchblättert werden. Weiterhin ist es möglich, bestimmte Teile des Dokuments wie etwa die Patentbeschreibung oder die Zeichnung direkt anzuzeigen. Auch der seitenweise Ausdruck des Dokuments ist möglich. 


       

      Abb.  esp@cenet – Deutsches Zugangsportal


    Eine weitere interessante Quelle für Patentinformationen ist das amtliche Deutsche Patentblatt (DPMApatentblatt, www.patentblatt.de), das die Bundesdruckerei in Zusammenarbeit mit dem "Deutschen Patent- und Markenamt" entwickelt hat. Der Datenbestand der vom DPMApatentblatt angebotenen Datenbank umfaßt alle Veröffentlichungen des Deutschen Patentblatts (deutsche und internationale Patentschriften) seit der ersten Publikationswoche 1997 bis zur aktuellen patentamtlichen Publikationswoche. Konkret handelt es sich dabei um folgende unterschiedliche Patentschriften: OS – Deutsche Offenlegungsschriften, PS – Deutsche Patentschriften, GM – Deutsche Gebrauchsmuster, EP – Europäische Anmeldungen und Patente mit Benennung DE, WO – Internationale Patentanmeldungen (PCT), in deutscher Sprache und deutscher Übersetzung,  ZE – Ergänzende Schutzzertifikate für Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel, TO – Topographien und DD – Patentanmeldungen und Patente mit Ursprung in der früheren DDR.
    Der Inhalt der DPMApatentblatt-Datenbank wird wöchentlich, jeweils am Donnerstag, dem offiziellen Bekanntmachungstag des "Deutschen Patent- und Markenamtes" aktualisiert und kann nach unterschiedlichen Datenfeldern wie etwa Anmelder, Erfinder, Hauptklasse (IPC) oder Titel gezielt durchsucht werden. Dadurch, daß die über das DPMApatentblatt veröffentlichten Daten garantiert rechtsverbindlich sind, ist es besonders gut für Rechtsstandrecherchen geeignet. Die einzelnen Datenfelder können mit den üblichen booleschen Operatoren verknüpft werden. Eine Volltextsuche in den Patentdokumenten ist ebenfalls möglich.
    In der Trefferliste erhält man zum jeweiligen Patentdokument die wichtigsten bibliographischen Daten, die in Tabellen übersichtlich angezeigt werden, und die Zusammenfassung. 
    Die deutschen Patentdokumente (Offenlegungs- und Patentschriften ab der ersten Publikationswoche 1997, Gebrauchsmuster ab der 43. Publikationswoche 1999) können komplett im PDF-Format aus der Trefferliste heraus auf den eigenen Rechner heruntergeladen oder direkt im Web-Browser angezeigt werden. Der Download bzw. die Anzeige der vollständigen Dokumente ist kostenpflichtig. Weiterhin können die Dokumente auch per CD-ROM, Fax oder Post geliefert werden.
    Die Website bietet weiterhin Nachrichten aus dem Patentwesen und Links zu Patentämtern anderer Länder, deutschen Patentinformationszentren, Verbänden und Institutionen zum gewerblichen Rechtsschutz und zu Patentanwalts-Datenbanken.

    Weiterhin unterhält das "Deutsche Patent- und Markenamt" sowohl für die Prüfer als auch für die Öffentlichkeit die deutschsprachigen Patentdatenbanken PATDPA und PATDD.

    Der nachfolgende Textabschnitt, in dem der Inhalt der beiden genannten Datenbanken beschrieben wird, wurde dem "DPMA-Jahresbericht 2001" (Name des PDF-Dokuments "Jb2001.pdf", Seite 59, 60) entnommen. Dieser kann übrigens über die Website des "Deutschen Patent- und Markenamts" unter der Adresse " www.dpma.de" kostenlos heruntergeladen werden.


    PATDPA enthält detaillierte Informationen zu allen in Deutschland veröffentlichten Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen und Patenten und Gebrauchsmustern. Sie ist die einzige Datenbank, die kompakt online-Zugang bietet zu bibliografischen, inhaltlichen und Rechtsstands-Informationen zu den Patent- und Gebrauchsmusterschriften des DPMA sowie den europäischen und den PCT-Schriften mit Benennungs- bzw. Bestimmungsland Deutschland. Im Laufe des Patentverfahrens eintretende Änderungen von bibliografischen und Rechtsstands-Daten werden fortgeschrieben. Die ursprünglichen Daten bleiben erhalten und werden nicht überschrieben. Ferner sind die enthaltenen Patentdokumente über die Internationale Patentklassifikation (IPC) zugänglich. Zusätzlich sind in PATDPA die im Recherche-und Prüfungsverfahren des DPMA ermittelten Druckschriften zitiert und abfragbar. PATDPA umfasst derzeit über 4 Mio. Patentdokumente, die bis zum Jahre 1968 zurückreichen. PATDD enthält mit ca. 120 000 Dokumenten die wichtigsten bibliografischen und inhaltlichen Daten der seit 1981 veröffentlichten Publikationen zu Patentanmeldungen, die beim Patentamt der DDR bis 1990 eingereicht wurden. 


    Auf die beiden Patentdatenbanken PATDPA und PATDD kann über das Internetangebot "STNeasy" (Startseite, http://stneasy.fiz-karlsruhe.de/… ) bzw. über die Internetseite mit der Adresse "www.fiz-karlsruhe.de/fiz/patente/dpma/patdpa.html" zugegriffen werden. Das Kürzel STN steht übrigens für "Scientific & Technical Information Network" (www.stn-international.de/home.html), das in Zusammenarbeit mit FIZ Karlsruhe (www.fiz-karlsruhe.de/), JST Japan (http://pr.jst.go.jp/) und CAS in Nordamerika (http://info.cas.org/) betrieben wird. 


    Abb.  STNeasy – Kurzbeschreibung der Patentdatenbank "PATDPA"


    Europäisches Patentamt (EPA) 

    Damit die interessierte Öffentlichkeit einen möglichst einfachen Zugriff auf die Patentinformationen der nationalen Patentämter hat, die dem Europäische Patentamt (EPA) angehören, wurde von der Europäischen Patentorganisation (EPO) das bereits unter "DEPAnet" näher beschriebene europäische Patentdatenbank-Netzwerk "esp@cenet (Europeans network of patent databases, www.european-patent-office.org/) ins Leben gerufen. 

    Weltweites Patentamt (World Intellectual Property Organization oder kurz WIPO)

    Die WIPO (www.wipo.org) oder zu deutsch Weltorganisation für Geistiges Eigentum ist eine zentrale Verwaltungsbehörde für internationale (PCT)-Anmeldungen sowie für die weltweite Marken- und Musterregistrierung. Das Kürzel "PTC" steht dabei für "Patent Cooperation Treaty", das bedeutet soviel wie Patentzusammenarbeitsvertrag. Dieser Vertrag wurde 1970 geschlossen und ermöglicht die internationale Anmeldung einer Erfindung bei einer zentralen Stelle, nämlich der WIPO. Dadurch werden die Anmelde-Prozeduren im Gegensatz zur Einzelanmeldung beim jeweiligen Patentamt der betreffenden Länder vereinfacht, was Zeit und Kosten spart. Nach einer PTC-Anmeldung prüfen die Patentämter der betreffenden Länder, in denen das Schutzrecht beantragt wird, ob die Erfindung laut deren nationalem Recht tatsächlich patentwürdig ist. 

    Daß PTC-Anmeldungen gefragt sind, beweisen folgende Zahlen, die der Website von WIPO entnommen wurden: Die Anzahl der Mitgliedsstaaten hat sich seit 1995 mehr als verdoppelt auf inzwischen 115 Staaten und die Menge der PTC-Anmeldungen ist von 2600 im Jahre 1979 auf 104000 im Jahre 2001 gestiegen. 
    Die PTC-Anmeldungen werden in Papierform (PCT-Gazette) und digital (Datenbanken) veröffentlicht. Diese Datenbanken, die "PCT Electronic Gazette" und die "PCT Full Text Database Prototype", sind über die Website von WIPO unter der Adresse "http://ipdl.wipo.int" über den Menüpunkt "Search IPDL" im Hauptmenü erreichbar. 

    Die PCT Electronic Gazette enthält die "first page"-Daten (Bibliographie, Zusammenfassung und Zeichnung) der PCT-Anmeldungen, die seit dem Januar 1997 veröffentlicht wurden. Diese sind auch zeitgleich über die Datenbank verfügbar. Wie bereits erwähnt, gibt es auch eine PCT-Volltext-Datenbank (PCT Full Text Database Prototype). Die Volltexte der PTC-Anmeldungen sind über diese Datenbank aber erst 2 Wochen nach der Veröffentlichung in der gedrucketen PTC-Gazette verfügbar.

    PCT Electronic Gazette
    Zugang für registrierte Kunden: http://ipdl.wipo.int/… 
    Gastzugang: http://guest:guest@ipdl… 
    PCT Full Text Database Prototype
    Zugang für registrierte Kunden: http://ipdl.wipo.int/… 
    Gastzugang: http://guest:guest@ipdl…   

    Hinweis
    Über die WEbsite von WIPO sind unter der Adresse "http://ipdl.wipo.int/" über den Menüpunkt "Search IPDL" im Hauptmenü noch folgende weitere Datenbanken erreichbar:

    Fazit:

    Eine Eigenrecherche (Stand der Technik, Neuheit, Rechtsstand) über die Patentinformationssysteme "DEPATISnet", "DPINFO, "DEPATnet", "DPMApatentblatt", "esp@cenet", die "PCT Electronic Gazette" und natürlich auch direkt über die Websites der Patentämter der betreffenden Länder ist möglich, erfordert aber einiges an Know-How und Zeit. Falls man zwar die Zeit aufbringen kann und über das Recherche-Know-How verfügt, aber trotzdem nicht fündig wird, sollte man einen Fachmann mit der Recherche beauftragen. Dazu bieten sich beispielsweise die Recherche-Dienstleistungen des Deutschen Patent- und Markenamts an. Einen Überblick hierzu finden Sie unter der Adresse "www.dpma.de". Weitere Anbieter für Auftragsrecherchen aller Art sind die später beschriebenen Patentfachinformationszentren oder Informationbroker.

    Patentdatenbanken der privatwirtschaftlichen Anbieter Bildlink-Pfeil

    Diese bieten den Zugriff auf nationale, EU-weite und/oder auch weltweite Patentinformationen an. Die meisten Patentdatenbanken privatwirtschaftlicher Anbieter sind mittlerweile per Internet (World Wide Web oder seltener Telnet) zugänglich, einige aber auch über andere Telekommunikationsdienste wie beispielsweise DATEX-P oder Sprint. Ein weiterer Zugang wird über die X.25 Netze der nationalen Telekommunikationsgesellschaften oder über das Wissenschaftsnetz bereitgestellt. Einige Beispiele solcher Netze sind das deutsche "WIN", das schweizerische "CERN" oder das französische "CIRE". 

    Ein sehr umfassendes Patent-Datenbanksystem ist PATE, dessen Datenbestand europäische Patentanmeldungen und erteilte Patente vom europäischen Patentamt sowie Weltpatentanmeldungen (PCT-Anmeldungen) der WIPO enthält. 

    Hinweis
    Generell sind alle Patentdatenbanken auf die Richtigkeit und die Aktualität der von den teilnehmenden Patentämtern gelieferten Daten angewiesen. Die Lieferzeiten der bibliographischen Daten sind von Land zu Land verschieden.

    PATE ist in drei Teil-Datenbanken aufgeteilt: 

    • PATA, Europäische Patentanmeldungen
    • PATB, Erteilte europäische Patente
    • PATO, Weltpatentanmeldungen

    Der kostenpflichtige Zugang zu den genannten Datenbanken wird beispielsweise von der "FIZ Technik Inform GmbH" ( www.fiz-karlsruhe.de/fiz/patente/dpma/patdpa.html) angeboten.


    Abb.  Fiz-technik.de – Kostenpflichtige Patentdatenbanken


    Hinweis
    Für bestimmte technisch-wissenschaftliche Bereiche gibt es auch spezielle Patentdatenbanken, wie etwa die Fach-Patentdatenbank "MARPAT" für organische und metall-organische Verbindungen oder "CAPLUS" für alle Bereiche der Chemie, Biochemie und chemischen Verfahrenstechnik.

    Fazit:

    Eine Eigenrecherche (Stand der Technik, Neuheit, Rechtsstand) mit Hilfe von privatwirtschaftlichen Patentinformationssystemen ist möglich, wenn das entsprechende Recherche-Know-How vorhanden und die für die Suche und Auswertung der Patentdokumente notwendige Zeit verfügbar ist. Ein entsprechendes Recherche-Know-How hat derjenige, der die wichtigen verfügbaren Patentinformationsquellen kennt und diese so zu nutzen weiß, daß er gezielt und schnell die richtigen und vollständigen Antworten auf ganz bestimmte Patent-Fragestellungen findet. Da die Eigenrecherche aber zusätzlich zum Fachwissen mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand verbunden ist, lohnt sie sich vor allem dann, wenn man häufig nach Patentinformationen sucht und diese sofort benötigt.  

    Falls man mit der Eigenrecherche nicht fündig wird, ist es ratsam, einen Fachmann mit der Recherche zu beauftragen. Häufig handelt es sich allerdings bei den privatwirtschaftlichen Anbietern um Spezialisten für die Administration von Datenbanken, nicht aber um Spezialisten für Patentrecherchen. Was diese allerdings in der Regel bereitstellen, sind kostengünstige Angebote für qualitativ hochwertige Überwachungsrecherchen. Diese lohnen sich vor allem dann, wenn die Recherchen in kurzen Zeitabständen (wöchentlich, monatlich,…) durchgeführt werden sollen. Die Überwachungsrecherche und auch andere Recherchen (Neuheit, Konkurrenzanalyse,…) kann man natürlich auch bei Recherche-Profis wie den später beschriebenen Patentinformationszentren oder Informationbrokern in Auftrag geben. 

    Patentinformationszentren (PIZ) Bildlink-Pfeil

    Die Patentinformationszentren bieten neben den Auftragsrecherchediensten (Neuheitsrecherchen, "Stand der Technik"-Recherchen,…) auch die Möglichkeit, selbst nach den gewünschten Patentinformationen oder allgemein nach Schutzrechinformationen etwa in Bezug auf Marken zu suchen. In der Regel sind die Eigenrecherchen aber nur vor Ort (meist in unmittelbarer Nähe des Patentamts oder in Universitätsbibliotheken) möglich. Außerdem können in einem PIZ die Kopien von bestimmten Patentdokumenten, Marken oder Mustern angefordert werden. Für Einsteiger werden auch Schulungen in den Patentinformationszentren angeboten, in denen fachkundiges Personal im  Umgang mit den neuen Medien bei der Suche nach Patentinformationen zur Seite steht. Da ein PIZ in der Regel über einen umfassenden Schriftenbestand (offizielle Gazetten, Amtsblätter,…) an nationalen und internationalen Patenten (Marken, Mustern,…) verfügt, kann es für die Suche nach älteren Patentschriften sogar die letzte Alternative sein, doch noch die gesuchte Patentinformation zu finden. Ein weiterer Vorteil in diesem Zusammenhang ist, daß man sich so die möglicherweise in den Prüfberichten oder dem Beschreibungsteil der Patente zitierte Literatur sofort in der Bibliothek beschaffen kann. Bei Patentinformationszentren bekommt man auch, meist sogar kostenlos, Antworten auf Fragen zu gewerblichen Schutzrechten, beispielsweise in Bezug auf die Kosten bzw. das Anmelde- bzw. Erteilungsverfahren. 

    Deutsche Patentinformationszentren

    In Deutschland bieten derzeit 19 Patentinformationszentren, die mit dem "Deutschen Patent- und Markenamt" zusammenarbeiten, der interessierten Öffentlichkeit ihre Dienste an. Eine Liste der deutschen Patentinformationszentren und Patentinformationsstellen wird vom Deutschen Patent- und Markenamt unter "www.dpma.de" bereitgestellt, eine weitere finden Sie unter "www.patentinformation.de". 

    Ein praktisches Beispiel für ein Patentinformationszentrum, das eine große Palette an verschiedenen Schutzrechts-Recherchen insbesondere für Patentinformationen anbietet, ist das Patentinformationszentrum der Universität Kaiserslautern (www.kit.uni-kl.de/PIZ).

    Das PIZ bietet unter anderem folgende Recherchedienste an:

    • Überwachungsrecherchen (Neuanmeldungen bestimmter Anmelder oder Erfinder, Rechtsstandänderungen bestimmter Patente,…)
    • "Stand der Technik"-Recherchen 
    • Neuheitsrecherchen
    • Rechtsstandrecherchen (Informationen bezüglich des Rechtsstands bestimmter Patente, Patentfamilienrecherchen,…)
    • Konkurrenzanalyse
    • Patentstatistische Analysen (Trendanalyse)
    • Profildienste (Schriftenlieferung wöchentlich, monatlich, vierteljährlich nach vorgegebenen Kriterien) 
    • Markenrecherchen und Geschmacksmusterrecherchen.

    Laut eigenen Angaben führt das PIZ der Universität Kaiserslautern die Recherche in folgenden Datenbeständen (Schriftsammlungen, Datenbanken) durch: 

    • Nach Sachgebieten geordnete Sammlung der deutschen Patentdokumente ab 1878.
    • Deutsche Gebrauchsmuster ab 1984.
    • Europäische Patentanmeldungen ab 1984.
    • Numerische Sammlungen auf CD-ROM ,
      • Deutsche Schriften
      • Europäische Anmeldungen
      • PCT-Veröffentlichungen ab 1990
      • US-Schriften ab 1991
    • Hilfsmittel zur Erschließung der Bestände
      • Patenblätter des Deutschen und Europäischen Patentamtes
      • Internationale Patentklassifikation mit Stichwortverzeichnissen
      • Nummernlisten
      • Namensverzeichnisse
    • Merkblätter, Formulare und Gebührenordnungen zu den einzelnen technischen Schutzrechten
    • Patentanwaltsverzeichnis
    • Warenzeichenblätter und Warenzeichenlexikon
    • Warenzeichensammlung der nicht schutzfähigen Zeichen

    Weitere Dienstleistungen des PIZ der Universität Kaiserslautern sind: 

    • Kopien der vorhandenen Schutzrechtsdokumente sowie Beschaffung von nicht vorrätiger Patentliteratur (schnellstmöglich über Telefax). 
    • Beratung und Hilfestellung bei selbständigem Recherchieren in der Schriftensammlung.
    • Kostenlose Erfinderberatung jeden 1. Donnerstag im Monat (Voranmeldung erforderlich!)

    Nachfolgend sehen Sie einen Ausschnitt aus dem Internetangebot des von der Bibliothek der Gesamthochschule Kassel bereitgestellten Patentinformationszentrum (www.piz-kassel.de).


    Abb.  Piz-kassel.de – Eigenrecherche


    Ein Online-Lieferdienst für Patentdokumente wird über die Bundesdruckerei in enger Zusammenarbeit mit dem PATON (Patentinformationszentrum der TU-Ilmenau) unter dem Namen DEPAorder (www.depaorder.de) angeboten. Laut Angaben von DEPAorder sind so via Internet mehr als 10 Millionen Patentdokumente der wichtigsten Patentämter (Deutschland, Europa, Japan, USA, Russland und WIPO) sofort beziehbar. Weiterhin können über DEPAorder beispielsweise auch Patentschriften als Fax- oder Papierdokument von Patentämtern der ehemaligen DDR oder Sowjetunion bestellt werden. Die relevanten Patentdokumente (Voll- und Subdokumente) können im PDF- oder TIFF-Format heruntergeladen werden.
    DEPAorder richtet sich an die Nutzer von Patentinformationen, die einen schnellen Zugriff und einen sofortigen Bezug von Patentdokumenten über das Internet wünschen.

    Das Patentinformationszentrum PATON der TU Ilmenau (http://www.paton.tu-ilmenau.de) bietet übrigens nicht nur die Auftragsrecherche in Patent-, sondern auch in Fach- und  Wirtschaftsliteratur an. 

    Folgende Dienste werden dabei bereitgestellt:

    • "Stand der Technik"-Recherchen (weltweit oder in ausgewählten Märkten) 
    • Überwachungsrecherchen
    • Konkurrenzanalysen
    • Trendanalysen aufgrund von Patentstatistiken / Patentportfolios 
    • Patentrechtsstände und Patentfamilien
    • Firmen- und Produktinformationen

    Europäische Patentinformationszentren

    Um den Zugang zu den Patentinformationszentren zu erleichtern, haben sich die europäischen Patentämter und Patentinformationszentren im Rahmen des sogenannten PATLIB-Netzwerks (www.european-patent-office) zusammengeschlossen. Über dieses Netzwerk ist der einfache Zugang zu mehr als 136 europäischen Patentinformationszentren (PATLIB-Zentren) möglich.  

    Fazit:

    Eine Eigenrecherche (Stand der Technik, Neuheit, Rechtsstand) ist meist nur direkt beim PIZ vor Ort möglich und damit in der Regel sehr zeitaufwendig. Allerdings kann gerade für Anfänger die Präsenzrecherche beim nächstgelegenen PIZ sehr hilfreich sein, da hier auch Recherche-Schulungen von fachkundigem Personal angeboten werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse können dann verwendet werden, um die nächste Suche selbst via Internet (beispielsweise vom Arbeitsplatz aus) durchzuführen.
    Die Patentinformationszentren bieten, wie das Beispiel des PIZ der Universität Kaiserslautern zeigt, professionelle Auftragsrecherchen aller Art an. 

    Information Broker Bildlink-Pfeil

    Diese Informationsexperten können gegen ein entsprechendes Entgelt damit beauftragt werden, nach bestimmten Patentinformationen zu suchen. Information Broker verfügen in der Regel über ein umfassendes Handlungs- und Erfahrungswissen im Umgang mit den relevanten Informationsquellen, das ein Gelegenheitssucher wohl kaum haben kann. Weiterhin haben vor allem die auf Schutzrechte spezialisierten Information Broker eine wissenschaftlich-technische Ausbildung und verfügen über entsprechende Kenntnisse im Bereich geistiger Schutzrechte. Aufgrund des umfangreichen Fachwissens können Information Broker in der Regel mit allen Recherchen von der Neuheitsrecherche bis hin zur Konkurrenz- und Trendanalyse beauftragt werden.
    Um einen Information Broker mit der Suche zu beauftragen, kann man inzwischen meistens sogar über ein Online-Formular einen entsprechenden Suchauftrag erteilen. Der Information Broker recherchiert dann in den relevanten Internetquellen, falls notwendig, auch in papiergebundenen Dokumenten nach den im Suchauftrag angegebenen Informationen und gibt dem Auftragnehmer  beispielsweise per E-Mail oder Fax Bescheid, sobald er fündig wird. Der Auftragnehmer spart sich so die Zeit, selbst zu suchen und den Aufwand, sich das für die gezielte und vollständige Patent-Recherche notwendige Fachwissen anzueignen. Falls man sich dazu entschließt, die Dienste eines Infobrokers in Anspruch zu nehmen, sollte man sich vorher darüber informieren, in welchen Quellen dieser nach den gewünschten Patentinformationen recherchiert. 

    Fazit:

    Die Beauftragung eines Infobrokers macht vor allem dann Sinn, wenn es um Recherchearten geht, die ein umfangreiches Fachwissen erfordern, wie es etwa bei den Recherchen für die Konkurrenz- oder Trendanalyse der Fall ist. Um hier gute Ergebnisse zu erzielen, ist der sichere Umgang mit einer Vielzahl von (unterschiedlichen) Daten- und Informationsquellen (Firmendatenbanken, Literaturdatenbanken,…) erforderlich. Außerdem müssen die Suchergebnisse richtig interpretiert, verglichen und in einen korrekten Zusammenhang gebracht werden.

    Aber auch bei komplexen Rechtsstand- oder Neuheits- sowie bei umfassenden "Stand der Technik"-Recherchen kann ein Infobroker wertvolle Dienste leisten, beispielsweise durch die Beantwortung von schwierigen Fragestellungen, die sich nach einer Eigenrecherche ergeben.
    Schließlich kann man von einem Infobroker auch die zur Überwachungsrecherche notwendige Basisrecherche bzw. die damit verbundene Vorbereitung eines geeigneten Rechercheprofils durchführen lassen. Dieses Suche nach Patentinformationen laut diesem Rechercheprofil kann dann bei einem privatwirtschaftlichen Datenbankanbieter in Auftrag gegeben werden.

    andere Quellen Bildlink-Pfeil

    Weitere Möglichkeiten, um bestimmte Patentinformationen zu finden, sind beispielsweise Präsenzrecherchen in Bibliotheken, die telefonische Befragung von Experten oder die Hand-Recherche in offiziellen Gazetten.

    Ein praktisches Beispiel für eine Präsenzrecherche sind die sogenannten Auslegehallen, die vom DPMA sowohl am Hauptsitz in München als auch im Technischen Informationszentrum Berlin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Neben den gedruckten Informationsmitteln gibt es dort für die Öffentlichkeit einen freien Zugang zum elektronischen Patentinformationssystem "DEPATIS". Die Benutzung der Sammlungen und Recherchehilfsmittel ist kostenlos. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "www.dpma.de".

    Um die geeigneten Stichwörter für die gezielte Suche nach Patentinformationen zu finden, benötigt man weitere Informationsquellen, wie beispielsweise Wörterbücher, IPC-Verzeichnisse oder Stich- und Schlagwortverzeichnisse. Um den Inhalt der gefundenen Patentdokumente vollständig verstehen zu können oder die in den Prüfberichten oder dem Beschreibungsteil der Patente zitierte Literatur zu finden, ist häufig eine Vielzahl weiterer Einzelinfos notwendig. Das können beispielsweise Konferenzberichte, Fachbücher, (wissenschaftliche) Fachzeitschriften, (technische) Wörterbücher, Firmeninfos, wissenschaftliche oder juristische Informationen sein.

    Wie und vor allem wo Sie diese finden können, wird im Rahmen dieses Dokuments und in den Abschnitten "Fachliteratur (Bücher, Fachzeitschriften,…)", "Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine", "Juristische Informationen" oder "Wissenschaftliche Informationen" genauer erklärt.

    Viele der genannten Informationsquellen findet man in gebündelter Form auch bei den kostenpflichtigen Informationsdiensten, beispielweise bei der "FIZ Technik Inform GmbH" (www.fiz-technik.de). Dort stehen eine Vielzahl von kostenpflichtigen Datenbanken zum gezielten Abruf von Inhalten aus der naturwissenschaftlichen und technischen Fachliteratur (Patente, Normen, Bücher, Fachzeitschriften, Konferenzberichte, Forschungsberichte, Doktorarbeiten,…) zur Verfügung.

Fazit:

Es wurde deutlich gezeigt, wie wichtig die Verwendung spezieller Such- und Informationsdienste (Patentämter, Patentdatenbanken,…) ist, um gezielte Recherchen bezüglich eines bestimmten Sach- oder Fachgebiets durchzuführen und qualitativ hochwertige Informationen zu finden. Mit den allgemeinen Suchdiensten wäre eine qualifizierte, systematische und vollständige Recherche nach Patentinformationen undenkbar, da in deren Datenbestand nur die Internetseiten der genannten Patentsuch- und -informationsdienste (Suchformulare, Downloadseiten, Startseiten,…) indexiert sind, nicht aber die Inhalte der Patentdatenbanken – die Patentdokumente. Die allgemeinen Suchdienste können bei der Suche nach bestimmten Patentinformationen oder allgemein bei der Suche nach Schutzrechtsinformationen lediglich zusätzliche Informationen liefern, wie etwa die Adressen von speziellen Such- und Informationsdiensten für Unternehmen, Fachliteratur, Produkte, wissenschaftliche Informationen oder Internetseiten mit relevanten Berichten und Artikeln.

Derzeit gibt es keine zentrale Patentdatenbank, in der alle nationalen und internationalen Patentdokumente vollständig erfaßt sind; ob es in Zukunft eine solche geben wird, ist fraglich. Das bedeutet, daß auch in Zukunft einiges an Hintergrundwissen notwendig sein wird, um für unterschiedliche Patentinformationen die jeweils relevante Informationsquelle (Patentdatenbanken, Lieferdienste für Patentdokumente, Amtsblätter, Gazetten,…) auszuwählen und mit dieser dann die gewünschte Information gezielt aufzufinden. In diesem Zusammenhang sollte man auch nicht vergessen, daß vor allem bei der Suche nach älteren Patentschriften und Fach- oder allgemein Schutzrechtsliteratur die Internetsuche beispielsweise durch Präsenzrecherchen bei Patentinformationszentren oder durch eine Auftragsrecherche – etwa bei DEPAorder (www.depaorder.de) – ergänzt werden muß. Da die elektronische Erfassung auch älterer, sehr selten nachgefragter Patent- und Fachliteratur nicht ganz billig ist, wird das wahrscheinlich auch in naher Zukunft so bleiben.

Eines ist jedoch eine unbestrittene Tatsache: Das elektronische Patentwesen ist transparenter, kostengünstiger und wesentlich effizienter für die Anmeldung und gezielte Recherche von Patenten  als das in papiergebundener Form. Erst durch die online verfügbaren Patentdatenbanken ist es, ein entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt, auch kleinen und mittelständischen Unternehmen und Erfindern möglich, mal schnell am Arbeitsplatz oder von zuhause aus die Neuheit einer Idee zu überprüfen oder andere Schutzrechtsinformationen abzurufen. Angesichts der vielfältigen Vorteile, die durch die elektronische Abwicklung der Prozesse rund um dieses Schutzrecht entstehen, ist es nicht verwunderlich, daß an der weiteren Verbesserung der dazu notwendigen Systeme eifrig gearbeitet wird.

Worauf sollte man achten ?

Damit ein Unternehmen bestmöglichst von Patentinformationen profitieren kann, müssen diese optimal für den individuellen Anwendungsfall nutzbar gemacht werden.
Der Zugang zu Patentinformationen ist durch die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets wesentlich vereinfacht worden. Auch der Zeitaufwand, der früher dazu notwendig war, die unwichtigen von den wichtigen Patentinformationen zu trennen, läßt sich heutzutage mit Hilfe von Patentdatenbanken, die Personalisierungsfunktionen (Überwachungsrecherche) anbieten, größtenteils maschinell bewältigen. Durch die schnelle und kostengünstige Verteilung der relevanten Patentinformationen per Fax- und/oder Mailservice gelangen die Informationen wesentlich rascher zum Unternehmen als früher, wo umständliche Vervielfältigungs- und Hauspostverteilungsarbeiten notwendig waren. Es ist also wichtig, bei der Auswahl von Patentdatenbanken darauf zu achten, daß diese auch Personalisierungsfunktionen und einen Fax- und/oder Mailservice anbieten. 

Falls man die Datenbank lieber selbst nach relevanten Patentdokumenten durchsuchen möchte, sollte diese über ausreichende Suchmöglichkeiten zur Eingrenzung der Suche verfügen. Weiterhin sollte man über die Datenbankbeschreibung sicherstellen, daß die benötigten Informationen in der betreffenden Datenbank auch gefunden werden können.

Auf welche (weiteren) wichtigen Punkte man bei der Auswahl von Patentdatenbanken achten sollte, erfahren Sie im nächsten Teilabschnitt.

Beispiel

Wie kann man sich einen speziellen Suchdienst für Patentinformationen anhand eines praktischen Beispiels vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

Systematischer Inhalt
Spezielle Bewertungskriterien für die Qualitätsbewertung von Suchmaschinen (Datenbanken)

Es sollen nun zunächst einige wichtige Kriterien genannt werden, die eine Datenbank generell erfüllen sollte. Danach soll eine Patentdatenbank gesucht werden, die diese Kriterien weitestgehend erfüllt, und die gefundene soll dann vor allem hinsichtlich ihrer Suchmöglichkeiten und Serviceleistungen genauer betrachtet werden.

Hinweis
Die genannten Kriterien sind ein Ausschnitt aus denen, die bereits im Abschnitt "Bewertungskriterien für Suchmaschinen" aufgestellt und beschrieben wurden.

Eine gute Datenbank sollte:

  • den Benutzer über die Identität des Anbieters, den Preis für die Datenbanknutzung, die Herkunft und Aktualität der Daten und den genauen Inhalt der Datenbank aufklären 

  • über ausreichende Suchmöglichkeiten zur Eingrenzung der Suche verfügen und das Suchergebnis übersichtlich und leicht auswertbar präsentieren. 

  • auch für den unerfahrenen Anwender nach kurzer Einarbeitungszeit bedienbar sein 

  • entsprechende Serviceleistungen anbieten, um dem Datenbankbenutzer entsprechende Anreize zu bieten, gerade diese und keine andere Datenbank zu verwenden  


Selbstlernkurs - Patentdatenbanken kompetent nutzen

 

Diese Inhalte sind in diesem kostenlosen Internet-Guide nicht zugänglich. Sie finden die Inhalte in der vollständigen und kostenpflichtigen Ausgabe des Lehrgangs oder im Selbstlernkurs "Patentdatenbanken kompetent nutzen".

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

 

 

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Technische Such- und Informationsdienste

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Was bietet das Internet an technischen Such- und Informationsdiensten ?

Spezielle technische Such- und Informationsdienste:

Spezielle Suchmaschinen und -kataloge Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • nationale und/oder internationale Informationen zu einem bestimmten Themen-/Fachgebiet, die von den unterschiedlichsten Informationsquellen (von Experten, Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medien, aus speziellen Dokumenten,…) stammen und über die verschiedensten Internetdienste (Artikel aus einer Newsletter, Beiträge aus Webforen, Produktbeschreibungen aus Online-Shops,…) bereitgestellt werden 
  • gezielte Suche nach Informationsquellen (Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medienangebote zum jeweiligen Themen-/Fachbereich,…), die in einem Katalog, in die jeweils relevanten Kategorien eingeordnet sind
  • bestimmte Elemente (Bild-, Audio- und Videodateien,…) die in themenrelevanten Internetseiten enthalten sind oder zum Download (Dokumente, Software bzw. Programmdateien,…) angeboten werden 
  • spezielle Suchfunktionen für die Suche nach themenrelevanten Dokumenten (HTML, Word, Excel,…), Produkten, aktuelle Nachrichten, Online-Shops, Diskussionsforen, Bildern, Audios, Videos,…
  • Online-Übersetzung der gefundenen Internetseiten
  • Personalisierungsfunktionen
  • eine Toolbar der Suchmaschine, die in den Web-Browser integriert werden kann
  • Suchergebnisse per E-Mail an Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte versenden

Relevante Internetadressen:

http://vifatec.tib.uni-hannover.de/, die Virtuelle Fachbibliothek Technik (ViFaTec) der UB/TIB Hannover will Ingenieuren und Technikern in Forschung und Industrie und anderen interessierten Fachleuten einen strukturierten Zugriff auf fachlich relevante Informationen bieten. Das Besondere an ViFaTec ist die Integration in die Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und deren Grundlagenwissenschaften.

http://www.ingenieur.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Ingenieurwissenschaften"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Computer und Technik"


Beispiel
Eine umfassende Quelle für technische Informationen bietet die virtuelle Fachbibliothek Technik ViFaTec! (http://vifatec.tib.uni-hannover.de).


Abb.  ViFaTec – Startseite


Die nachfolgende Beschreibung der Ziele die mit ViFaTec verfolgt werden sollen und welchen Nutzen das Fachinformationssystem dem Anwender bringt, wurde direkt aus der Website des Anbieters entnommen.  

Ihre Situation:

 Das kennen Sie alle

  • Unübersichtlichkeit des Informationsangebotes ingenieur- und technikrelevanter Themen
  • Unstrukturierte Zugriffsmöglichkeiten
  • Schwierigkeiten in der Einschätzung der Zuverlässigkeit, Vollständigkeit und der Aktualität der Internetdienste
  • Mehrere Tausend Treffer bei Anfragen an allgemeine Suchmaschinen

Hier finden Sie die Lösung!

Herzlich willkommen in der Virtuellen Fachbibliothek Technik ViFaTec!

 Unser Ziel:

  • ViFaTec will Ingenieuren und Technikern in Forschung und Industrie und anderen interessierten Fachleuten einen strukturierten Zugriff auf fachlich relevante Informationen bieten. Das Besondere an ViFaTec ist die Integration in die Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und deren Grundlagenwissenschaften. Unsere umfassende Quellenlage, unser Kow-how und Erfahrungsschatz bieten nicht nur eine überdurchschnittliche Summe an Informationen, sondern gewährleisten auch eine unter fachlichen Aspekten getroffene Vorauswahl.

  • Das ViFaTec-Angebot soll Ihnen den Zugang sowohl zu gedruckten als auch zu elektronischen Dokumenten ermöglichen, die sich auf den Servern verschiedener Einrichtungen befinden.

Unser Anspruch :

  • Bei der enormen Menge verfügbarer Hinweise zeigt sich zunehmend die Problematik in der Auswahl der geeigneten Informationen. Sowohl ständige Veränderungen der Web-Adressen, Darstellungsweisen als auch Neuzugänge stellen Sie oftmals vor eine umfangreiche, zeitaufwendige Recherchearbeit, die eine gezielte Suche erschwert oder unmöglich macht.

  • ViFaTec als hochqualifiziertes und systematisches Fachinformationssystem will hier ein integrierter Zugang bei besonderer Beachtung qualitativer Merkmale sein.

  • ViFaTec bietet Ihnen die Möglichkeit, alle fachlich relevanten, elektronischen und konventionellen Informationsquellen zu nutzen. Soweit möglich, werden Ihnen die Quellen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Da ein wesentlicher Aspekt für unsere Auswahl vor allem die fachliche Relevanz ist, werden auch kostenpflichtige Angebote und Quellen implementiert. Die Informationen über die Existenz und auch über die Inhalte der Quellen sollen Ihnen schon bei der Recherche die Entscheidung darüber erleichtern, was sie nutzen wollen.

Unsere Arbeitsweise:

Der Aufbau der Virtuellen Fachbibliothek Technik wird von der DFG im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek gefördert. Auf der Homepage der TIB/UB finden Sie weitere Informationen zu Projektdaten und dem Projektteam. Die Virtuelle Fachbibliothek Technik ist kein fertiges Produkt, sie ist eher ein Prozess, der die kontinuierliche Integration der bestehenden Informationsangebote durch Kooperationen beinhaltet.


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Abb.  ViFaTec – Über ViFaTec


Die nachfolgend abgebildete Einstiegsseite zum Fachinformationsführer bietet unter anderem den den Zugang zu Informationen über:

  • Produkte/Dienstleistungen
    Diese Informationen können beispielsweise zur Überwachung der Wettbewerberaktivitäten, zur Verfolgung der Entwicklung aktueller Technologien, Produkte und Dienstleistungen und als Anregung für die Verbesserung der eigenen Produkte/Dienstleistungen dienen.

  • Forschungsprojekte
    Hier erfährt man beispielsweise mehr über die Hintergründe eines bestimmten Forschungsprojekts und die beteiligten Unternehmen. Je nach Bedarf, kann man mit diesen Unternehmen, nach einer entsprechenden Anfrage auch gemeinsame Forschungsprojekte in Angriff nehmen.


Abb.  ViFaTec – Fachinformationsführer


Ministerien und Behörden Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden von bestimmten Ministerien, Behörden und Staatsbediensteten
  • die Kurzbeschreibung (Aufgaben, Dienstleistungen, Kontaktadresse,…) eines bestimmten Ministeriums oder einer Behörde 
  • genaue Beschreibung einer Behördenleistung, die vom Bürger erforderlichen Unterlagen, die Kosten und die Rechtsgrundlagen
  • internationale, nationale Forschungsprogramme (Informationen über Programme, Ergebnisse, beteiligte Firmen, Angebote/Nachfragen von Forschungspartnerschaften auch international)
  • Informationen der Bundesregierung über Investitionsprogramme, Kommissionen, innovative Projekte, Initiativen, Auszeichnungen, Förderprogramme, bestimmte Datenquellen (statistische Informationen, Erhebungen,…), Gesetze und Vorschriften und vieles mehr zu Themengebieten die Staat und Gesellschaft betreffen (Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf,  Familie und Partnerschaft, Natur und Umwelt, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Unternehmen, Gesundheit und Vorsorge, Bauen und Wohnen,…)
  • aktuelle Nachrichten zu den verschiedensten Themengebieten
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den betreffenden Mitarbeiter des jeweiligen Ministeriums oder der entsprechenden Behörde
  • Informationen zu Service-Angeboten der öffentlichen Verwaltung, wie etwa Beratungsstellen, Ratgeber, Online-Magazine, Datenbanken, Online-Bereitstellung von Formularen (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • E-Magazine (nur über das Internet verfügbare elektronische Dokumente) mit Hintergrundinformationen zu wichtigen Themen und aktuelle Entscheidungen der Bundesregierung
  • hochwertige Linksammlungen zum betreffenden Thema/Fachgebiet, für daß das jeweilige Ministerium bzw. die Behörden zuständig ist

Relevante Internetadressen:

Behörden

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) http://www.bsi.de

Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) http://www.zivit.de

Hochschulen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden einer bestimmten Hochschule (Universität, Fachhochschule,…)
  • Informationen über den Aufbau der Hochschule und die dort angebotenen Studiengänge
  • kurze Personenbeschreibungen und Kontaktadressen von Professoren, Dozenten und Mitarbeitern der jeweiligen Fachbereiche
  • Zugangsmöglichkeiten zur Hochschulbibliothek
  • kurze Beschreibungen von Forschungsprojekten der universitären Forschungseinrichtungen
  • qualitativ hochwertigen Fachinformationen bezüglich der von der Hochschule angebotenen Studiengänge
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Verzeichnisse über Fachdatenbanken
  • Bekanntgabe von Hochschul-Veranstaltungen
  • Homepages von Studenten, Vorstellung der Laboreinrichtungen und Labormitarbeiter

Relevante Internetadressen:

Technische Hochschulen

ETH Zürich http://www.ethz.ch

TU Berlin http://www.tu-berlin.de

RWTH Aachen http://www.rwth-aachen.de/go/id/hi/

http://www.uni-karlsruhe.de/

http://ranking.zeit.de/che9/CHE (Fachbereich eingeben und auswählen)

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissen: Bildung: Hochschulen"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Ausbildung und Beruf > Hochschulen" 

Web.de (www.web.de) —> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Hochschulen" 

Unternehmen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Selbstdarstellung des Unternehmens (Kurzbeschreibung, kurze Vorstellung der Unternehmensführung, Unternehmensbereiche, Vision, Vorstand, Standorte, Kooperationen, Referenzen, Beteiligungen, Geschäftsstellen, Anfahrtsskizze,…)
  • Informationen rund um die angebotenen Produkte und Dienstleistungen (Ratgeber, Tipps und Tricks,…)
  • firmeninterne Stellenangebote 
  • Support (Hilfe) für die Produkte und Dienstleistungen (Telefon, Online-Formular zur Supportanfrage, Service-Chat, E-Mail, Webforen,…)
  • aktuelle Nachrichten bezüglich des Unternehmens (Veranstaltungen, Änderungen im Produkt- oder Dienstleistungsangebot, Pressemeldungen über das Unternehmen
  • Anfrageformulare für die Produkte und Dienstleistungen
  • Newsletter (firmeninterne Neuigkeiten, Hinweise auf neue Produkte/Dienstleistungen, Schnäppchenangebote,…)
  • Onlineshop (Direktverkauf der Produkte an den Kunden, zentrales Shopangebot in dem Vertragshändler sich einmieten können,…) 

Relevante Internetadressen:

Microsoft http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx

IBM http://www.ibm.com/de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Produkte und Dienstleistungen" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wirtschaft: Industriegüter und -dienstleistungen" 

Forschungsinstitute Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Vorstellung des Instituts (Kernkompetenzen, Mission, Forschungsgebiete, Arbeitsgruppen,…)
  • kurze Beschreibung der Forschungsprogramme (Tätigkeitsberichte, Dokumente mit projektrelevanten Hintergrundinformationen zum Download) und die Kontaktadressen der damit beschäftigten Forscher 
  • Kooperationen mit Unternehmen, Verbänden, anderen Instituten,…
  • Veröffentlichungen (aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte, Presseberichte,…)
  • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Institutsseminare, Vorträge,…)
  • Archiv (Veranstaltungen, Presseberichte, abgeschlossene Projekte und Diplomarbeiten,…)
  • Stellenangebote des Instituts
  • Ausschreibungen des Instituts
  • Diplomarbeiten, Praxissemester die vom Institut angeboten werden
  • interessante Linksammlungen zu den Forschungsgebieten des jeweiligen Instituts

Relevante Internetadressen:

Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik http://www.ias.uni-stuttgart.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Forschungseinrichtungen"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Institute" oder "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Forschung > Institute"

Verbände und Vereine (Gemeinschaften, Gesellschaften, Vereinigungen) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Viele Informationen und Dienste sind nur für die Mitglieder verfügbar.

  • Such- und Informationsdienste
    • Kurzbeschreibung (Vereinssatzung, Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)
    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereichs und interne Nachrichten (Kurzmeldungen, Forschungsprogramme, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)
    • Beratungsangebote für Mitglieder
    • Berichte über die Präsenz des Verbands/Vereins in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…
    • Berichte über aktuelle Projekte
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Seminare, Vorträge,…)
    • hochwertige Linksammlungen zu den verbands- bzw.. vereinsrelevanten Themen-/Fachgebieten
    • Mitgliederliste
    • Versorgung der Mitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 
    • Bereitstellung eines Verbands-/Vereinsmagazins, in gedruckter und elektronischer Form
    • interne Stellenangebote
    • Jahresbericht über die Arbeit des Verbandes/Vereins
    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Verbands, Branchenberichte mit aktuellen Themen)
  • Kommunikationsdienste
    • Interessenvertretung der Mitglieder gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit
    • Mitgliederliste, eventuell mit Suchmaschine zum schnellen Auffinden von bestimmten Mitgliedern, an die dann beispielsweise per E-Mail bestimmte Fragen gestellt werden können
    • Diskussionsforen (für interne Konferenzen,…)
  • Aus- und Weiterbildungsdienste
    fachbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shop (Verkauf von Fachliteratur, interne Produkte,…)
    • interne Ausschreibungen

Relevante Internetadressen:

VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. http://www.vde.de/

Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. http://www.bitkom.org

VDEB Verband IT-Mittelstand e.V. http://www.vdeb.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Ingenieurwissenschaften: Organisationen"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Organisationen" 

Fachbibliotheken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte (weltweite) Suche nach (Fach)-Literatur (Fachbücher, Fachzeitschriften,…) zu allen möglichen Themen- und Fachgebieten
  • Fernleihe von (Fach)-Literatur (Dokumentenlieferdienste) und direkter Download falls die Bücher und Zeitschriften in elektronischer Form vorliegen
  • Aufsatzbestellung
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Linksammlungen zu nationaler und internationaler Fachliteratur
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Veranstaltungshinweise auf Tagungen oder Ausstellungen, die bei der Bibliothek vor Ort stattfinden
  • eigene Fachdatenbanken und Verweise auf andere relevante Anbieter
  • Nachschlagewerke in Print- und CD-ROM-Ausgaben
  • Sprachkurse und fremdsprachige Literatur
  • Romane, Gedichte, Märchen, Musik und und Hörbücher auf Kassette und CD und Film-Klassiker auf DVD und CD-ROMs zu aktuellen Themen

Relevante Internetadressen:

Technische Informationsbibliothek Universitätsbibliothek Hannover (TIB/UB) http://www.tib.uni-hannover.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Nachschlagen > Bibliotheken"

Web.de (www.web.de) —> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Bibliotheken & Medienzentren"

Fachverlage Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • Suche nach Fachbücher, Fachzeitschriften, aktuelle Nachrichten…
    • Bereitstellung von themenorientierten Portalen 
    • aktuelle Nachrichten zu einem bestimmten Fachgebiet
    • Fachlexika, Fachwörterbücher
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben der vom Verlag angebotenen Fachzeitschriften (Fachdatenbanken)
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • hochwertige Linksammlungen zu einem Fachgebiet
    • Newsletter (Neuerscheinungen, Sonderposten,…)
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Verlag, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen wo Experten und Fachinteressierte Informationen, Meinungen und Erfahrungen austauschen können
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shop (die über den jeweiligen Verlag publizierten Fachbücher und Fachzeitschriften (in der Regel mit Schwerpunkten auf bestimmte Fachbereiche, wie etwa der Elektor-Verlag auf die Fachgebiete Elektro- und Computertechnik), e-Books, Sonderauflagen, Verkauf von Inhalten (Brancheninfos, Nachrichten, Fachartikel,…) beispielsweise um diese im Intranet eines Unternehmens zu veröffentlichen, Anzeigen in den publizierten Fachzeitschriften,…)
    • Kopierservice (schwarzweiß, farbig,…)
    • Druck-Service (Prospekte, Flyern, Plakaten, Visitenkarten,…)

Relevante Internetadressen:

Vieweg+Teubner http://www.viewegteubner.de

VDE-Verlag GmbH http://www.vde-verlag.de

DIV Deutscher Ingenieur Verlag http://www.ingenieur-verlag.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

relevante Kategorie im Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Ingenieurwissenschaften: Verlage"

Fachdatenbanken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Artikel aus Fachzeitschriften
  • Aufsätze aus Fachbüchern, Nachschlagewerken (Lexika, Wörterbücher, Enzyklopädien,…) und Sammelwerken
  • Dokumente von den unterschiedlichsten Quellen (Ministerien, Behörden, Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen,…) beispielsweise:
    • wissenschaftliche Dokumente (Doktorarbeiten, Fachbeiträge, Forschungs- und Konferenzberichte, Diplomarbeiten, Hausarbeiten,…)
    • technische Dokumente (Patentdokumente, Berichte, Gebrauchsanweisungen, Vorschriften, Normen, technische Standards,…)
    • juristische Dokumente (Gerichtsurteile, Gesetze,…)
  • Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen 
  • Textprotokolle von Berichten, Reportagen oder Interviews von Fernseh- und Radiosendungen
  • Dokumente von staatlichen Einrichtungen (Regierungsdokumente)
  • Statistiken und Erhebungen
  • Überwachungsrecherchen
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Datenbankanbieter, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

FIZ Technik http://www1.fiz-technik.de

SpringerLink Technik http://www.springerlink.de/

Fachbücher Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • bibliografische Angaben zu Büchern und Zeitschriften
  • Online-Shops zum Fernkauf von Büchern, die in der Regel auch umfangreiche Informationen zum jeweiligen Buch liefern. Die Informationen reichen von Redaktions- und Leser-Empfehlungen über Buchbesprechungen aus der Presse, Klappentexte, Autorenkommentare, weitere Bücher des Autors und Käuferhitlisten bis hin zu automatisierten Bestellvorschlägen für Bücher die von anderen Kunden im Zusammenhang mit dem betreffenden Buch gekauft wurden.
  • elektronische Ausgaben (E-Books) von gedruckten Büchern, wobei erstere wesentlich günstiger sind  
  • ein Buch kapitelweise kaufen
  • sich die Inhalte von Büchern vorlesen lassen (Hörbücher)
  • zu ihren Fachbüchern stellen manche Autoren, Diskussionsforen bereit, in denen man über die Inhalte des
    Buches diskutieren kann
  • Kurzzusammenfassung in der die Schlüsselinformationen eines Buches enthalten sind, die als PDF-Dokument zum lesen oder als Hörbuch zum hören bereitgestellt werden. Die zentralen Aussagen eines Buches sind dabei auf wenigen Textseiten (um die 8 Seiten) zusammengefaßt
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Buchautor, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

Sauter, Martin
Grundkurs Mobile Kommunikationssysteme
Von UMTS und HSDPA, GSM und GPRS zu Wireless LAN und Bluetooth Piconetzen 

Hufschmid, Markus
Information und Kommunikation
Grundlagen und Verfahren der Informationsübertragung

Fachzeitschriften Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • Vorschau auf die aktuelle Heftausgabe
    • aktuelle Nachrichten zum Fachgebiet der Fachzeitschrift
    • Fachinformation (Top-Thema, Praxisfragen, Fachartikel, Neue Produkte, Buch-Shop)
    • Nachschlagewerke (Fachlexika, Fachwörterbücher,…)
    • kostenlose Artikelsuche im Online-Archiv, für die bereits erschienenen Artikel aus der Fachzeitschriften (kostenpflichtige Bestellung des Artikels)
    • fachbezogene Linksammlungen
    • Veranstaltungshinweise (Fachmessen, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Kongresse, Fachtagungen,…)
      aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Newsletter (aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise wie etwa aktuelle Online-Umfragen, Hinweise auf stattfindende Expertenchats, neue Themen im Webforum, relevante Studien und Untersuchungen,…)
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an das Redaktionsteam, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen
    • Expertenchats
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shop (Nachbestellung vergangener Heftausgaben oder von Sonderheften, Aboauftrag aufgeben,  Anzeigen in Fachzeitschrift aufgeben (Stellenangebote, Produktwerbung,…), Verkauf eigener Produkte die im Zusammenhang mit dem Fachgebiet stehen, etwa Bausätze für elektronische Schaltungen im Elektronikbereich, Verkauf von Rest- und Sonderposten anderer Hersteller,…)
    • fachbezogene Dienstleistungen

Fachzeitschriften

Relevante Internetadressen:

Computer-Magazin http://www.pcwelt.de

A&D – Automation & Drives http://www.aud24.net/…

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Computer und Technik > Zeitschriften und Online-Magazine" 

Nachschlagewerke (Lexika, Enzyklopädien, Wörterbücher,…) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • die Erläuterung von Begriffen in allgemeinen und fachbezogenen Lexika
  • Wörterbücher bzw. Fachwörterbücher, in denen die Rechtschreibung und Bedeutung von Wörtern bzw. Fachwörtern erklärt wird oder diese in eine andere Sprache übersetzt werden können
  • die Übersetzung von Internetseiten oder einzelnen Fremdwörtern
  • einige Anbieter von Nachschlagewerken, nutzen die multimedialen Möglichkeiten im Internet um bestimmte Inhalte beispielsweise durch Videos zu ergänzen
  • Neben der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten (Content-Syndication) stellt Xipolis auch einen digitalen Wortschatzmanager (Mr. Check) zur Verfügung, der dem Anwender  hilft, Onlinetexte besser zu verstehen
  • Verweise auf interessante Fachliteratur zu dem Begriff, für den eine Erklärung gesucht wurde
  • direkter Zugriff auf ein Nachschlagewerk (Lexika, Wörterbuch,…) über das Arbeitsmenü des Web-Browsers (Browser-Plug-In)

Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

www.din.de, Deutsches Institut für Normung (DIN), einschließlich Deutsches Institut für Technische Regeln (Euro Info Centre)

www.beuth.de/…, Suchmaschine für Normen

www.iso.ch, International Organization for Standardization (ISO) 

englischsprachig

das IPC- "Stich- und Schlagwortverzeichnis" www.wipo.int/…

www.astm.org, American Society for Testing Materials (ASTM) mit Suchmöglichkeit nach ASTM-Standards

www.ansi.org, American Standards Institute (ANSI) mit Suchmöglichkeit  

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Nachschlagen"

Tageszeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Meldungen und Hintergrundinformationen zu den Themen ( Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…) des Tages aus dem Inland (Deutschland, Bundesländer, Städte und Gemeinden) und dem Ausland (universale, tagesaktuelle Berichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit tagesaktuellen Nachrichten 
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse des Tages oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt einer Nachricht zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Produkte mit der Aufschrift der Tageszeitung, Dokumente zu speziellen Themen, Bücher der beschäftigten Redakteure,…)

Relevante Internetadressen:

http://www.faz.net/ FAZ-News, Rubrik "Computer"

Wochenzeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • Zusammenfassung der wichtigsten Themen (Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,.. ) der Woche (schwerpunktmäßige Hintergrundberichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit den wichtigsten Nachrichten des Tages, Hinweise auf aktuelle Datenbanken, Tests und andere Service-Berichte,…
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse der Woche oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt eines bestimmten Nachrichtenartikels zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Spezialausgaben, Hörbücher, Videos zur Zeitgeschichte, Jahresrückblicke,…)

Relevante Internetadressen:

http://www.spiegel.de/ Spiegel-News, Rubrik "Mensch und Technik"

Radio- und Fernsehsender Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Nachrichten (regional, deutschlandweit, international) und Sendungen (Berichte, Reportagen, Interview,…) zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Gesundheit, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…
    • Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…)  zum alltäglichen Leben
    • Hintergrundinformationen zu den einzelnen Sendungen (Kurzbeschreibung der Gäste, Kurzbeschreibungen und Kontaktinformationen zu den für die Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren, Wiederholungstermine für bereits ausgestrahlte Sendungen, relevante Artikel, Protokolle von vergangenen Sendungen, aktuelle Informationsbroschüren, Ratgeber, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise,…); die einzelnen Sendungen haben in der Regel einen eigenen Bereich auf dem Internetangebot des Senders
    • Radio online hören und einzelne Fernsehsendungen online ansehen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittenes (personalisierte) Fernseh-/ Radioprogramm
    • Programmübersicht des Senders zum Download
    • Quoten zu den einzelnen Sendungen, beispielsweise beim MDR (www.mdr.de/tv/quoten/)
    • Informationen zum aktuellen Programm und Programmvorschau 
    • Archiv mit bereits ausgestrahlten Sendungen (Reportagen, Berichte, Interviews,…), häufig handelt es sich dabei um Textprotokolle der Sendungen, aber auch Ton- und Videodateien werden zum Download angeboten
    • Wettervorhersage
    • Newsletter (nationale und internationale Kurznachrichten mit Links, Informationen über einschneidende Ereignisse im In- und Ausland wie Politikerrücktritte oder Katastrophen, Ratschläge, Wirtschafts-News, Informationen zu neuen Sendungen und Beiträgen, Tipps und Tricks, aktuelles Programm,…)
  • Kommunikationsdienste

    • Diskussionsforen und Chatforen (in der Regel zu beliebigen Themengebieten, Experten-Chats zu einzelnen Sendungen, teilweise auch unmoderierte themenorientierte Foren, beispielsweise zur Diskussion über die Inhalte bestimmter Sendungen oder eines vor kurzem ausgestrahlten Spielfilms,…)
    • Kontaktinformationen zu den für die betreffende Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren
    • Online-Umfragen
  • Ein- und Verkaufsdienste

    Online-Shop (Online-Kartenbestellung für Veranstaltungen, VHS-Mitschnitte bereits ausgestrahlter Fernsehsendungen, Begleitbücher zu den Sendungen, Musikprodukte, Hörbücher,…)


Relevante Internetadressen:

tectv http://www.tectv.de/

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

relevante Kategorie in Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Nachrichten und Medien > Fernsehen > Sendungen > Computer und Internet"

Personen Bildlink-Pfeil

Experten-Suchdienste

Informationen und Dienste:

  • zentraler Zugang zu Wissensträgern (Forscher, Unternehmer, Verbandsmitglieder,…) für bestimmte Fachgebiete
  • der gewünschte Experte, kann mit Hilfe von entsprechenden Suchwerkzeugen (Experten-Katalog, Experten-Suchmaschine) schnell und gezielt gefunden werden
  • zu jedem gefundenen Experten gibt es ein persönliches Qualifikationsprofil (Karriereweg, Tätigkeitsfeld,, Erfahrungen, Kenntnisse, Spezialisierungen, Lehr- und Weiterbildungsangebote, Veröffentlichungen,…) und entsprechende Kontaktinformationen (E-Mail-Adresse, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer,…), je nach Experten-Suchdienst, gibt es zusätzlich noch ein Profil der Institution/Organisation bei der der Experte tätig ist 
  • aktuelle Veranstaltungshinweise von den Experten bzw. den Institution/Organisation bei der er tätig ist:
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Seminare, Publikationen, Vorträge die von den beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten angeboten werden)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse/Konferenzen, Tagungen, Ausstellungen, die von den Institutionen/Organisationen angeboten werden bei denen die beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten tätig sind )
  • Interviews mit und aktuelle Artikel/Beiträge von den teilnehmenden Experten 
  • aktuelle Pressemitteilungen der Institutionen/Organisationen, in denen die teilnehmenden Experten tätig sind
  • moderierte Diskussionsforen in denen Experten, aber auch Fachinteressierte Fragen stellen und beantworten und Meinungen und Erfahrungen zu den Themengebieten des Experten-Suchdienstes austauschen können
  • Linksammlungen
  • Hitliste mit den aktuellen Top-Experten  

Relevante Internetadressen:

Tim Berners-Lee www.w3.org/People/Berners-Lee

Linus Torvalds "www.cs.helsinki.fi/u/torvalds/"

Themenorientierte Netzwerke Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Je nach Netzwerk können die Informationen und Dienste auch nur für die Mitglieder verfügbar sein. Themenorientierte Netzwerke ermöglichen den zentralen Zugang zu Informationen und Diensten, die von unterschiedlichen, mit dem jeweiligen Thema befaßten, Netzwerkteilnehmern (Staatliche Einrichtungen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Einzelpersonen,…), bereitgestellt werden.

  • Such- und Informationsdienste

    • Kurzbeschreibung des Netzwerks (Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)
    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereich des Netzwerks und netzwerksinterne Nachrichten (Kurzmeldungen, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)
    • bei internationaler Ausrichtung des Netzwerks stehen auch weltweite, auf das Themen-/Fachgebiet des Netzwerks fokussierte, Informationen aller Art zur Verfügung
    • zentraler Zugriff auf die einzelnen Internetangebote der Netzwerkmitglieder und die dort bereitgestellten Informationen und Dienste
    • Hinweise auf Fachliteratur (Publikationen von Netzwerkteilnehmern wie etwa Projektberichte, Studien, Protokolle von Vorträgen, Fachbücher, Fachzeitschriften,…)
    • Hinweise auf netzwerkrelevante Berichte und Reportagen in Radio- und Fernsehsendern
    • Berichte über die Präsenz des Netzwerks in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…
    • Bereitstellung von themenrelevanten Fachdatenbanken, Fachlexika, Fachwörterbücher,…
    • Berichte über aktuelle Projekte (Beratungsdienste, Internetprojekte, Forschungsprojekte, Ausstellungen,…) die von einzelnen Netzwerksmitgliedern durchgeführt oder Kooperationsprojekte, die von verschiedenen Netzwerksmitglieder (Einzelpersonen oder Gruppen) zusammen realisiert wurden
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Reden, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Seminare, Veranstaltungen, Messen, Workshops, Vorträge,…)
    • Archiv über die Inhalte vergangener Veranstaltungen (Reden, Podiumsdiskussionen, Berichte und Reportagen aus Radio- und Fernsehen,…)
    • hochwertige Linksammlungen zu den netzwerksrelevanten Themen-/Fachgebieten
    • Versorgung der Netzwerksmitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 
    • netzwerksinterne Stellenangebote
    • Jahresbericht über die Arbeit des Netzwerks
    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Netzwerks,…)
  • Kommunikationsdienste

    • Liste mit den Netzwerkteilnehmern (Einzelpersonen, Gruppen), eventuell mit Suchmaschine zum schnelles Auffinden von bestimmten Einzelpersonen oder Gruppen, die am Netzwerk teilnehmen
    • Interessenvertretung der Netzwerksteilnehmer gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit
    • Diskussions- und Chatforen/Diskussionslisten für die Netzwerksmitglieder (häufig sind diese, zumindest zum lesen, für jedermann zugänglich)
  • Aus- und Weiterbildungsdienste

    • Aus- und Weiterbildungsangebote von Netzwerksmitgliedern für die breite Öffentlichkeit
    • netzwerksinterne Schulungen
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shops bzw. virtuelle Marktplätze in denen gemeinsame Produkte und Dienstleistungen oder die von einzelnen Netzwerkmitglieder angeboten werden

Relevante Internetadressen:

www.kompetenznetze.de, themenorientierten Netzwerke die Kompetenz in Bildung, Forschung, Entwicklung, Anwendung und Dienstleistung bündeln

http://www.linuxforen.de/… Linux-Netzwerk

Themenorientierte Websites Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Nachrichten
    • Beratungsdienste
    • wichtige allgemeine Termine und aktuelle Veranstaltungen zum Themen-/Fachgebiet ( Ausstellungen, Kongresse, Messen,…
    • themenorientierte Linksammlungen
    • Newsletter
  • Kommunikationsdienste

    • Diskussionsforen
    • Chatforen
    • Diskussionslisten
    • virtuelle Gemeinschaften
  • Aus- und Weiterbildungsdienste

    • themenrelevante Weiterbildungsangebote
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shops (häufig Nischenprodukte, die im Offline-Handel gar nicht oder nur schwer zu bekommen sind)
    • Virtuelle Marktplätze (Kleinanzeigenmärkte, Ausschreibungen, Auktionen,…) 

Relevante Internetadressen:

www.batronix.com Website die sich mit der Programmierung von Microcontrollern beschäftigt

http://www.held-office.de Website, die sich mit MS Excel beschäftigt

Bild-, Audio- und Videodateien Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Bilder

    • Grafiken zur Veranschaulichung eines Sachverhalts (Schaubilder)
    • Bilder zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • Fotos von Menschen, Ereignissen, Tieren, Pflanzen, Objekten
      Das Bildangebot ist äußerst vielfältig und reicht von tagesaktuellen Pressefotos beispielsweise von der aktuellen Sportberichtserstattung über zeitlose Bilder und Fotos zu den verschiedensten Themenbereichen wie etwa Landschaften, Reisen, Natur oder Wissenschaft und Forschung und archivierten Pressefotos aus den letzten Jahren bis hin zu historischen Bildern und Pressefotos.
    • Skizzen
    • Tabellen
    • digitale Kunst (2D- und 3D-Illustrationen, Fractal-Pictures,…)
    • Mindmaps

    • .
  • Audios

    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • Audiodateien von Vorträgen, Tagungen, Reden und Konferenzberichten
    • Audios zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Radiosendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)
    • Musikdateien aller Art

    • .
  • Videos/Animationen

    • audiovisuelle Veranschaulichung von komplizierten Sachverhalten beispielsweise aus Wissenschaft und Technik
    • Kurzvideos über Länder, Regionen, Städte, bestimmte Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele (Blizze, Vulkane, Wasserfälle,…), Tiere,
    • Videos zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • aktuelle und archivierte  Fernsehsendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)
    • Kinovorschau
    • Musikvideos
    • Fun-Videos

Relevante Internetadressen:

http://images.google.com/… Bilder zum Schlagwort "Technik"

http://www.youtube.com/… Videos zum Schlagwort "Technik"

Programmdateien (Software) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte Suche nach kommerzieller Software, Free- und Sharewareprodukten zu den unterschiedlichsten Anwendungen
  • Suche nach älteren Programmen oder nach solchen, die offiziell nicht mehr im Handel erhältlich sind
  • Neuzugänge 
  • Updates
  • Top-Listen
  • Vermietung von Anwendungsprogrammen (Büroanwendungen,  Business-Software, Messaging-Software,…), die dann für eine bestimmte Mietzeit über einen Web-Browser via Internet genutzt werden können
  • Informationen und Dienste auf den Homepage der Software-Hersteller
    • Updates (neue Programmversionen), Bugfixes (kleine Programme zur Beseitigung von Softwarefehlern) 
    • ausführliche Bedienungsanweisungen für das Programm (z. B. elektronische Handbücher)
    • Anlaufstelle für Probleme oder Fragen zur Software (E-Mail, Problemdatenbank, Diskussionsforum in dem sowohl der Hersteller als auch andere Anwender wichtige Fragen beantworten,…)
    • Newsletter (elektronischer Informationsbrief) die wichtige Neuigkeiten (Updates, Bugfixes, Tipps und Tricks,…) bezüglich der Software liefert
  • Gratis-Software (kostenlose Vollversionen von ehemals oder zukünftig kommerziellen Softwareprodukten)
  • elektronische Bestellung, Bezahlung und Lieferung von Softwareprodukten durch Electronic Software Distribution (ESD)
  • personalisierte Angebote
  • themenrelevante Linksammlungen
  • Newsletter über neue Softwareprodukte
  • Diskussions- und Chatforen

Relevante Internetadressen:

http://sourceforge.net/  Networking-Programme (Open-Source-Software)  und Systems Administrations-Programme (Open-Source-Software)

A5 Technische Software (www.softguide.de)

  …
  A5.02 Elektronik, Elektrotechnik
  A5.03 KI, Expertensysteme
  A5.04 Messen, Steuern, Regeln
  A5.05 Simulation
 …

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Computer: Software" 

Dokumente Bildlink-Pfeil

Patentdokument (dient der Beschreibung einer technischen Erfindung)

Informationen und Dienste:

  • Artikel (schriftlicher Beitrag)
  • Best Practice Beispiel (Beschreibung anhand eines praktischen Beispiels, wie man etwas besonders gut machen kann)
  • Biographie (Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person)
  • Bericht/Reportage (sachliche Wiedergabe eines Geschehens oder Sachverhalts)
  • Broschüre (Schriftwerk von geringem Umfang, meist mit aktuellem Inhalt)
  • Chatprotokolle (Aufzeichnungen von Expertenchats)
  • Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…)
  • Diplomarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten, der kurz vor dem Abschluss des Studiums steht, bei der innerhalb einer bestimmten Zeit ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch bearbeitet werden soll)
  • Doktorarbeiten (wissenschaftliche Arbeit eines Experten, deren Ergebnis einen Fortschritt im betreffenden Forschungsthema leisten soll)
  • Dossier (umfänglichere Akte in der alle zu einer Sache, einem Vorgang, gehörenden Schriftstücke gesammelt sind)
  • Erfahrungsberichte 
  • Expertenmeinung
  • Fallbeispiele
  • Forenbeiträge (Beiträge aus Webforen und Newsgroups)
  • Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
  • Frequently Asked Questions (FAQ)
  • Gesetzestexte
  • Gerichtsentscheidungen
  • Geschäftslösungen
  • Hausarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Gymnasiasten)
  • Interviewprotokolle (ein Interview ist ein von einem Berichterstatter von Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit einer meist bekannten Persönlichkeit geführtes Gespräch, in dem diese sich zu gezielten, aktuellen Fragen äußert)
  • Kommentare (kritische Stellungnahme zu bestimmten Inhalten, beispielsweise aktuellen wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen)
  • Kommissionsprotokolle (eine Kommission ist eine mit einer bestimmten Aufgabe betraute Expertengruppe)
  • Konferenzprotokolle (eine Konferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen über fachliche und organisatorische Fragen, Zusammenkunft eines Kreises von Experten zur Beratung von Fragen zu einem bestimmten Thema)
  • Leitfaden (z. B. Branchen-Leitfaden)
  • Methoden (Anleitungen zum Lösen bestimmter Aufgaben)
  • Maßnahmenkatalog
  • Musterbriefe (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…)
  • Patentdokument (dient der Beschreibung einer technischen Erfindung)
  • Podiumsdiskussionsprotokolle (Diskussion von Experten -auf einem Podium- vor Zuhörern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern)
  • Programmbeschreibung (Software) 
  • Projektabschlussbericht
  • Ratgeber (Schriftwerk, in dem Anleitungen, Tipps und Tricks für die Praxis auf einem bestimmten Gebiet enthalten sind)
  • Redeprotokolle (eine Rede ist eine mündliche Darlegung von Gedanken vor einem Publikum über ein bestimmtes Thema oder Arbeitsgebiet)
  • Referenzlösung
  • Rezension (kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion, eines Filmes, einer Theaterinszenierung,…)
  • Schnell Anleitung
  • Seminar- und Studienarbeiten (wissenschaftliche Arbeiten eines Studenten während des Studiums)
  • Skript (Nachschrift einer Vorlesung, einer Rundfunk- oder Fernsehsendung zugrunde liegende schriftliche Aufzeichnung)
  • Statistik (Dokumentation der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, die meist in Tabellen und/oder Schaubildern erfolgt)
  • Studie (wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage) bzw. Fallstudie 
  • Symposiumsprotokolle (ein Symposium ist die Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Fachleuten, bei der bestimmte fachbezogene Themen in Vorträgen und Diskussionen erörtert werden)
  • Tagung-/Kongreßprotokolle (eine Tagung/ein Kongress ist eine dem Gedanken- und Informationsaustausch dienende ein- oder mehrtägige Zusammenkunft der Mitglieder von Institutionen, wo beispielsweise Vorträge gehalten und Ergebnisse aus der Marktforschung bekanntgegeben werden)
  • Umfrage/Erhebung (Befragung einer größeren Anzahl von Personen nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Problem)
  • Verträge (privaten oder gewerblichen KFZ-Kaufvertrag, Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…)
  • Vortragsprotokolle (ein Vortrag ist eine Rede über ein bestimmtes -häufig wissenschaftliches- Thema, wobei in der Regel auch Anschauungsmaterial etc. zum Einsatz kommt)
  • Workshop-Protokoll (ein Workshop ist ein Seminar oder ähnliches, in dem in freier Diskussion bestimmte Themen erarbeitet werden, ein Erfahrungsaustausch stattfindet)

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Wissenschaftliche Such- und Informationsdienste

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Was bietet das Internet an wissenschaftlichen Such- und Informationsdiensten ?

Spezielle wissenschaftliche Such- und Informationsdienste:

Spezielle Suchmaschinen und -kataloge Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • nationale und/oder internationale Informationen zu einem bestimmten Themen-/Fachgebiet, die von den unterschiedlichsten Informationsquellen (von Experten, Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medien, aus speziellen Dokumenten,…) stammen und über die verschiedensten Internetdienste (Artikel aus einer Newsletter, Beiträge aus Webforen, Produktbeschreibungen aus Online-Shops,…) bereitgestellt werden 
  • gezielte Suche nach Informationsquellen (Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medienangebote zum jeweiligen Themen-/Fachbereich,…), die in einem Katalog, in die jeweils relevanten Kategorien eingeordnet sind
  • bestimmte Elemente (Bild-, Audio- und Videodateien,…) die in themenrelevanten Internetseiten enthalten sind oder zum Download (Dokumente, Software bzw. Programmdateien,…) angeboten werden 
  • spezielle Suchfunktionen für die Suche nach themenrelevanten Dokumenten (HTML, Word, Excel,…), Produkten, aktuelle Nachrichten, Online-Shops, Diskussionsforen, Bildern, Audios, Videos,…
  • Online-Übersetzung der gefundenen Internetseiten
  • Personalisierungsfunktionen
  • eine Toolbar der Suchmaschine, die in den Web-Browser integriert werden kann
  • Suchergebnisse per E-Mail an Freunde, Arbeitskollegen oder Bekannte versenden

Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

http://forschungsportal.net/ Suche nach wissenschaftlichen Informationen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

www.alettra.de/, Suche nach wissenschaftlichen Arbeiten und Nachrichten

http://llek.de/index.html oder www.wissenschaftliche-suchmaschinen.de
Verzeichnis wissenschaftlicher Suchdienste, Institutionen, Organisationen, Fachliteratur, Medien,…

http://findemaschine.pro-physik.de/, Suchdienst für den Fachbereich "Physik"
Fachinformationszentrum Chemie GmbH, www.fiz-chemie.de, bietet den Zugang auf die, auf das Fachgebiet Chemie, beschränkten Suchmaschinen ChemGuide (Chemie), MedPharmGuide (Medizin/Pharmakologie) und PublishersGuide (naturwissenschaftliche Verlage und Zeitschriften)

www.chemie.de/search/?language=d, spezieller Suchdienst für den Fachbereich "Chemie"

www.bionity.com/search/?language=d, spezieller Suchdienst für die Bereiche "Biotechnologie" und Pharmazie

englischsprachig

www.scirus.com

www.eurekalert.org/links.php, Linksammlung für wissenschaftliche und technische Informationen

www.arl.org, Zusammenschluß von Forschungseinrichtungen

http://intl.highwire.org eines der weltweit größten frei zugänglichen wissenschaftlichen Archive

relevante Fachinformationsführer: 

Fernuniversität Hagen
www.ub.fernuni-hagen.de/recht/, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft

www.ub.uni-bielefeld.de/portals Übersicht über verschiedene Fachportale und spezielle wissenschaftliche Datenbanken

http://www.fh-lausitz.de/

relevante Fachinformationsdienste:

www.stn-international.de/…

http://www.dialog.com/products/guide/science.shtml

relevante Fachdatenbank-Verzeichnisse:

http://rzblx10.uni-regensburg.de/… Datenbank-Infosystem (DBIS)

www.getinfo-doc.de, Fachinformationen für Technik und Naturwissenschaften, neben Verlagsliteratur wird auch "Graue Literatur" (im Buchhandel nicht erhältliche Literatur) berücksichtigt

http://www.tib.uni-hannover.de/… Digitale Bibliothek der technischen Informationsbibliothek der Universität Hannover

Uni St Gallen Informationsdatenbanken Universität St. Gallen

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft" (http://dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/)

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften" (http://de.dir.yahoo.com/Forschung_und_Wissenschaften/)

Dino-online.de (www.dino-online.de/index.html) —> Suchpfad DINO > Wissenschaft (www.dino-online.de/wissenschaft/index.htm)
Hinweis: die in den Kategorien von Dino-online.de zum Thema Wissenschaft enthaltenen Verweise beruhen auf dem "Open Directory Project (ODP)"


Beispiel

Aktion
Suche nach Forschungseinrichtungen und wissenschaftlich relevanten Web-Dokumenten zum Thema "Solarenergie", diesmal mit Scirus.com

Ein spezieller Suchdienst für wissenschaftliche Informationen (Wissenschaft, Technik, Medizin) ist Scirus.com  (www.scirus.com/), dessen Aufgabe es ist: "Den Anwender beim Auffinden von wissenschaftlich relevanten Dokumenten im World Wide Web und beim Finden von wichtigen Forschungseinrichtungen, die sich mit einem gesuchten Thema befassen, zu unterstützen". Scirus.com ermöglicht aber auch die Suche auf internationaler Ebene. Um die Qualität der gefundenen Dokumente möglichst hoch zu halten, werden nur wissenschaftliche Dokumente von Universitäten und ausgewählten Servern in den Index der Suchmaschine aufgenommen.

Geben Sie nun den Suchbegriff "solarenergie" in das Eingabefeld der Schnellsuche ein. Bei den Suchkriterien belassen Sie die automatisch voreingestellten Werte:
als Verknüpfungsart (All of the words), die bei dieser Einwortsuche keine Rolle spielt; die Suche in Universitäten und ausgewählten Servern aus dem World Wide Web allgemein (All Web sources), die Ausgabe von hochwertigen Dokumenten aus auserwählten Forschungseinrichtungen (All Journal sources) und maximal 10 ausgegebene Treffer pro Suchergebnis-Seite.

Klicken Sie dann die Schaltfläche "search", um die Suche zu starten. 

Hinweis
Bei der Schnellsuche können mehrere Suchworte UND-verknüpft (All of the words) bzw. ODER-verknüpft (Any of the words) oder mit Hilfe der Phrasensuche (Exakt phrase) als bestimmte Wortfolge gesucht werden. 
Für erweiterte Suchanfragen steht die "Advanced Search" zur Verfügung. Dort kann die Suche auf spezielle wissenschaftliche Themengebiete wie Astronomie oder Medizin, auf den Autor oder einen bestimmten Zeitraum begrenzt werden. Weiterhin kann dort eingestellt werden, wie die Suchergebnisse ausgegeben werden sollen, etwa nur den Titel des gefundenen Dokuments oder nur den Autor.


Abb.  Scirus.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchanfrage


Resultat
Internetdokumente von Universitäten und ausgewählten Servern aus dem World Wide Web allgemein (All Web sources) und die Ausgabe von hochwertigen Dokumenten von auserwählten Forschungseinrichtungen (All Journal sources)

Die Suchmaschine findet insgesamt 1891 Dokumente zum Thema Solarenergie. Zu jedem Dokument ist je nach Verfügbarkeit der Titel, das Erstelldatum, eine kurze Beschreibung des Dokuments und die Internetadresse angegeben. 

Eine kurze Durchsicht der Dokumente ergab, daß die Suchergebnisse in Bezug auf wissenschaftliche Informationsversorgung zwar besser sind als bei der Suche mit einer allgemeinen Suchmaschine, aber nicht obligatorisch von höchster Qualität und Relevanz sein müssen. Aufgefallen ist auch, daß viele der gefundenen Internetseiten von ein und derselben Universität stammten. Die erste Seite beschreibt das Fachgebiet, weitere 20 Seiten die einzelnen Projekte und andere Seiten die Mitarbeiter.

Klicken Sie nun auf den Titel "Fachgebiet Bauphysik & Solarenergie: Veröffentlichungen" des ersten Treffers, um das gefundene Dokument anzuzeigen. 

Praxistip

Scirus.com stellt interessante Suchfunktionen zur Verfügung.

Die Suche kann über den Link "similar results" in ähnlichen Dokumenten fortgesetzt werden. Ähnlich bedeutet, daß die Dokumente aus der gleichen Website stammen oder eine ähnliche Thematik behandeln.

Am rechten Rand der Seite werden ähnliche Begriffe vorgeschlagen, mit deren Hilfe die Suche verfeinert werden kann. Das bedeutet, daß der Suchbegriff nach dem Anklicken automatisch mit einer UND-Verknüpfung an die vorhergehende Suchanfrage angeheftet wird. Ein Klick auf den Begriff "absorber" erweitert die vorhergehende Suchanfrage "solarenergie" also auf "solarenergie AND absorber.


Abb.  Scirus.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchergebnis


Es öffnet sich die Startseite des Fachbereichs "Bauphysik & Solarenergie" der Universität Siegen. Eine kurze Durchsicht des Internetangebots führte leider nicht zu den erhofften allgemeinen Informationen zum Thema "Solarenergie", mit denen ein Laie auf diesem Fachgebiet einen Einstieg in die Thematik finden könnte. Der Link "Veröffentlichungen Publications" war übrigens als einziger nicht aktiv (führt auf keine Seite).


Abb.  Universität Siegen – Fachbereich "Bauphysik & Solarenergie (Hauptmenü)


Theorie
Verwendung der Funktionen zum besseren Handling der Suchergebnisse

Die für gut bewerteten Dokumente können Sie durch Anklicken der Kontrollkästchen neben jedem Ergebnis markieren und durch das Anklicken der Schaltfläche "Save Checked Results" eine neue Ergebnisliste zusammenstellen, die nur noch die markierten Treffer enthält. Diese Liste kann über mehrere Suchen (mit verschiedenen Begriffen) aufgebaut werden. 


Abb.  Scirus.com – Suchergebnis – Markieren der relevanten Treffer und Erstellen einer neuen Ergebnisliste


Die Register "Basic Search" (Schnellsuche) und "Advanced Search" (Profisuche) werden automatisch nach dem Markieren der Treffer und dem Anklicken der Schaltfläche "Save Checked Results" um das Register "Saved Results" erweitert. Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet schließlich eine Seite, die nur noch die vorher markierten Treffer enthält.


Abb.  Scirus.com – Suchergebnis – Öffnen der Seite mit den zuvor markierten Treffern


Diese Liste kann über mehrere Suchen mit verschiedenen Begriffen aufgebaut werden. Leider bleibt die Liste nur während einer Sitzung erhalten, sie kann nicht für eine spätere Verwendung lokal gespeichert werden. 

Ein Teil der markierten Treffer jedoch, nämlich der Titel des gefundenen Dokuments und die Internetadresse, können über die Schaltfläche "Email Checked Results" per E-Mail versendet und somit gesichert oder an Kollegen verteilt werden.


Abb.  Scirus.com – Suchergebnis – Suchergebnis mit den zuvor markierten Treffern


Es öffnet sich ein Online-Formular zum Versenden von E-Mails in einem Pop-Up-Fenster. Dort muss unter "Recipients email" die E-Mail-Adresse des Empfängers und unter "Your email" die eigene Adresse angegeben werden. Zusätzlich kann noch eine kurze Nachricht eingegeben werden, bevor über den Submit -Button die oben angezeigten Treffer versendet werden können.


Abb.  Scirus.com – Suchergebnis – Versenden der markierten Treffer per E-Mail


Kehren Sie nun zurück zum Suchergebnis von Scirus.com und klicken Sie auf den Link "Sort by Date", um die gefundenen Dokumente nach ihrer Aktualität zu sortieren. 

Das Problem hierbei ist, daß jene Dokumente, die zwar inhaltlich gut sind, aber ohne Angabe des Erstelldatums veröffentlicht wurden, in die hinteren Ränge verschoben werden.


Abb.  Scirus.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchergebnis (Sort by Date)


Nicht alle der gefundenen Dokumente sind frei verfügbar. Inhalte, die von Scirus.com als besonders wertvoll eingestuft sind, erkennen Sie am Symbol unterhalb des Suchergebnisses. Die Dokumente lassen sich nur gegen eine Mitgliedschaft oder Bezahlung einsehen. 

Das nochfolgende Suchergebnis bekommen Sie nach einem Klick auf den Link "31 journal results".


Abb.  Scirus.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchergebnis (journal results)


Ein weiterer Suchdienst für wissenschaftliche Informationen ist " Fireball Wissen", der ein Teilangebot der allgemeinen Suchmaschine Fireball (www.fireball.de) ist; mit ihm kann nach wissenschaftlichen Dokumenten und zusätzlich nach wissenschaftlichen Newsgroups gesucht werden.

  • Suche nach wissenschaftlichen Dokumenten

    Mit Hilfe von Fireball Wissen können die an das deutsche Forschungsnetz (DFN, www.dfn.de)angeschlossenen Server nach relevanten Dokumenten durchsucht werden. Zentraler Bestandteil des DFN ist das Wissenschaftsnetz WIN, das lokale, hochschulinterne und regionale Rechnernetze miteinander verbindet und den Verbund dieser Netze mit anderen internationalen Wissenschaftsnetzen sichert.
    Der Suchdienst ermöglicht es, nicht nur nach Informationen zu suchen, die auf HTML-Seiten geschrieben wurden, sondern auch nach solchen, die in andere Dateiformate wie RTF, PDF, MS-Word, PostScript oder TXT gepackt und auf den jeweiligen Servern von den an das Wissenschaftsnetz WIN angeschlossenen Universitäten und Fachhochschulen veröffentlicht worden sind.

    Zur Suche stehen viele der Suchfunktionen bereit, die auch die allgemeine Suchmaschine von Fireball anbietet. Folgende Operatoren können verwendet werden:"+, -, *, "", link:, titel:, url:".

    Eine zusätzliche Suchfunktion ist die Suche nach Informationen, die in einem bestimmten Dokumentenformat veröffentlicht sind: 

    • doctype:html – Nur in HTML-Dateien suchen
    • doctype:pdf – Nur in PDF-Dateien suchen
    • doctype:doc – Nur in MS-Word-Dateien suchen
    • doctype:ps – Nur in PostScript-Dateien suchen

    Eine weitere Funktion ist die Suche nach dem Internetdienst, über den die Dateien veröffentlicht werden:

    • protocol:ftp – Nur auf FTP-Servern suchen
    • protocol:http – Nur auf Webservern suchen

    Beim Ranking wird positiv berücksichtigt, wenn die Suchbegriffe oder Phrase innerhalb der ersten Textpassagen eines Dokumentes, beispielsweise im Titel, vorkommen, die Suchbegriffe häufig auftauchen und am Fundort nahe beieinander stehen. 


    Abb.  Fireball.de – wissenschaftlich Suchmaschine (Schnellsuche)


  • Suche nach wissenschaftlichen Newsgroups

    Dazu stellt Fireball Wissen einen Suchkatalog bereit, in dem die gewünschte Newsgroup innerhalb der Themengebiete gesucht werden kann. Mit Hilfe einer Suchmaschine können die Nachrichten (Nachrichtentitel und -text), die in die jeweiligen Newsgroups gestellt wurden, nach bestimmten Stichwörtern durchforstet werden.


    Abb.  Fireball.de – Suche nach (wissenschaftlichen) Newsgroups


Hinweis
Neben speziellen Suchdiensten für wissenschaftliche Informationen (Scirus.com, Fireball-Wissen,…) zu allen Themenbereichen, gibt es natürlich auch zahlreiche spezielle Suchdienste die sich auf ein bestimmtes wissenschaftliches Fachgebiet beschränken.

Ein praktisches Beispiel eines solchen Suchdienstes ist "Pro-Physik" (http://findemaschine.pro-physik.de/), mit der nach Fachinformationen zum Thema "Physik" recherchiert werden kann. Für qualitativ hochwertige Suchergebnisse sorgt hier die Kombination aus menschlichem Experten- bzw. Erfahrungswissen und maschineller, lernfähiger Software. Dazu werden Suchagenten von Experten darauf trainiert, die zur Suchanfrage relevanten Informationen von den unwichtigen zu unterscheiden. Praktisch bedeutet das die Experten bewerten die Inhalte von Fachinformationen, stellen den Zusammenhang zu bestimmten Stich- und Schlagwörtern bzw. Wortkombinationen her und machen diese Erkenntnisse dem Suchagenten zugänglich. Jede Suchanfrage an "Pro-Physik" wird also an den Suchagenten weitergeleitet, der die darin enthaltenen Stichwörter, Schlagwörter und/oder Wortkombinationen mit den von den Experten vorgegebenen vergleicht und bei einer Übereinstimmung, die zugeordneten Inhalte (aktuelle Veröffentlichungen, Links, Pressemitteilungen,…) in das Suchergebnis überträgt. 

Ein weiteres Beispiel ist das Fachinformationszentrum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE Berlin, www.fiz-chemie.de), das den Zugang auf die, auf das Fachgebiet Chemie, beschränkten Suchmaschinen ChemGuide (Chemie), MedPharmGuide (Medizin/Pharmakologie) und PublishersGuide (naturwissenschaftliche Verlage und Zeitschriften) bereitstellt.

Ministerien und Behörden Bildlink-Pfeil

 

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden von bestimmten Ministerien, Behörden und Staatsbediensteten
  • die Kurzbeschreibung (Aufgaben, Dienstleistungen, Kontaktadresse,…) eines bestimmten Ministeriums oder einer Behörde 
  • genaue Beschreibung einer Behördenleistung, die vom Bürger erforderlichen Unterlagen, die Kosten und die Rechtsgrundlagen
  • internationale, nationale Forschungsprogramme (Informationen über Programme, Ergebnisse, beteiligte Firmen, Angebote/Nachfragen von Forschungspartnerschaften auch international)
  • Informationen der Bundesregierung über Investitionsprogramme, Kommissionen, innovative Projekte, Initiativen, Auszeichnungen, Förderprogramme, bestimmte Datenquellen (statistische Informationen, Erhebungen,…), Gesetze und Vorschriften und vieles mehr zu Themengebieten die Staat und Gesellschaft betreffen (Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf,  Familie und Partnerschaft, Natur und Umwelt, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Unternehmen, Gesundheit und Vorsorge, Bauen und Wohnen,…)
  • aktuelle Nachrichten zu den verschiedensten Themengebieten
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den betreffenden Mitarbeiter des jeweiligen Ministeriums oder der entsprechenden Behörde
  • Informationen zu Service-Angeboten der öffentlichen Verwaltung, wie etwa Beratungsstellen, Ratgeber, Online-Magazine, Datenbanken, Online-Bereitstellung von Formularen (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • E-Magazine (nur über das Internet verfügbare elektronische Dokumente) mit Hintergrundinformationen zu wichtigen Themen und aktuelle Entscheidungen der Bundesregierung
  • hochwertige Linksammlungen zum betreffenden Thema/Fachgebiet, für daß das jeweilige Ministerium bzw. die Behörden zuständig ist

Relevante Internetadressen:

Ministerien

www.bmbf.de, Bundesministerium für Bildung und Forschung, interessant ist auch der Förderkatalog des BMBF (www.foerderkatalog.de), in dem man aktuelle Informationen zu den einzelnen Projektfördermaßnahmen des BMBF und des BMWi erhält

www.bmu.de, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz u. Reaktorsicherheit

Behörden (staatliche Forschungsinstitute)

www.bafg.de, Bundesanstalt für Gewässerkunde, wissenschaftliches Institut des Bundes für die Forschung auf den Gebieten Gewässerkunde, Wasserwirtschaft und Gewässerschutz

www.baua.de, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, u ihren Aufgaben gehören die Beobachtung und Analyse der Arbeitsschutz- und Gesundheitssituation und der Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern, die Information der Öffentlichkeit und die Entwicklung von Präventivmaßnahmen

www.bibb.de, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

www.die-bonn.de, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung

www.bfa-fleisch.de, Bundesanstalt für Fleischforschung, zu den Aufgaben der Bundesanstalt für Fleischforschung gehört die Forschung auf dem Gebiet des Fleisches und der Fleischerzeugnisse und verwandter Wissenschaften sowie die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und Pflege der nationalen und internationalen Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen

Hochschulen Bildlink-Pfeil

 

Informationen und Dienste:

  • gezieltes Auffinden einer bestimmten Hochschule (Universität, Fachhochschule,…)
  • Informationen über den Aufbau der Hochschule und die dort angebotenen Studiengänge
  • kurze Personenbeschreibungen und Kontaktadressen von Professoren, Dozenten und Mitarbeitern der jeweiligen Fachbereiche
  • Zugangsmöglichkeiten zur Hochschulbibliothek
  • kurze Beschreibungen von Forschungsprojekten der universitären Forschungseinrichtungen
  • qualitativ hochwertigen Fachinformationen bezüglich der von der Hochschule angebotenen Studiengänge
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Verzeichnisse über Fachdatenbanken
  • Bekanntgabe von Hochschul-Veranstaltungen
  • Homepages von Studenten, Vorstellung der Laboreinrichtungen und Labormitarbeiter

Relevante Internetadressen:

www.hochschulkompass.de, hier informiert die Hochschulrektorenkonferenz über die Studienangebote aller deutschen Hochschulen

www.forschungsportal.net, Suche nach deutschen Forschungseinrichtungen und Hochschulen 

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Fakultäten und Institute" oder "Top: "World: Deutsch: Wissen: Bildung: Hochschulen"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Ausbildung und Beruf > Hochschulen" 

Web.de (www.web.de) —> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Hochschulen" 


Beispiel

Aktion
Suche nach Universitäten in Bayern und den von ihnen angebotenen Studiengängen (Fachbereiche)

Auf der Startseite von Forschungsportal.net (www.forschungsportal.net) befindet sich unterhalb des Suchmaschinenformulars eine Tabelle, mit der entweder in der linken Spalte die Listen oder in der rechten Spalte die interaktiven Forschungslandkarten von Forschungseinrichtungen angezeigt werden können.

Klicken Sie dort in der rechten Spalte auf den Link "Standorte von Hochschulen", um die Standorte deutscher Hochschulen auf einer Landkarte anzuzeigen.


Abb.  Forschungsportal.net – Forschungseinrichtungen auf Forschungslandkarten


Resultat
Forschungslandkarte – Standorte von Hochschulen

Dort erhalten Sie einen Überblick über die in der Legende im rechten unteren Teil der Landkarte aufgeführten Bildungseinrichtungen. Mit einem Klick auf das entsprechende Bundesland kann eine Liste der dort vorhandenen Hochschulen und ihren Studienangeboten geöffnet werden.

Klicken Sie nun in der Landkarte auf das Bundesland Bayern, um die entsprechende Liste anzuzeigen.


Abb.  Forschungsportal.net – Forschungseinrichtungen auf Forschungslandkarten – Standorte von Hochschulen


Es öffnet sich eine Liste mit den in Bayern vorhandenen Hochschulen, deren Postadresse, Telefon-Nummer und Studienangeboten. Die in der Spalte "Internetadressen" aufgeführten Links führen direkt zur Startseite des Internetangebots der jeweiligen Hochschule.


Abb.  Forschungsportal.net – Forschungseinrichtungen auf Forschungslandkarten – Standorte von Hochschulen – Hochschulen in Bayern


Die entsprechenden Fachbereiche von Universitäten oder Fachhochschulen können natürlich auch zur Suche nach wissenschaftlichen Informationen dienen. 

Unternehmen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Selbstdarstellung des Unternehmens (Kurzbeschreibung, kurze Vorstellung der Unternehmensführung, Unternehmensbereiche, Vision, Vorstand, Standorte, Kooperationen, Referenzen, Beteiligungen, Geschäftsstellen, Anfahrtsskizze,…)
  • Informationen rund um die angebotenen Produkte und Dienstleistungen (Ratgeber, Tipps und Tricks,…)
  • firmeninterne Stellenangebote 
  • Support (Hilfe) für die Produkte und Dienstleistungen (Telefon, Online-Formular zur Supportanfrage, Service-Chat, E-Mail, Webforen,…)
  • aktuelle Nachrichten bezüglich des Unternehmens (Veranstaltungen, Änderungen im Produkt- oder Dienstleistungsangebot, Pressemeldungen über das Unternehmen
  • Anfrageformulare für die Produkte und Dienstleistungen
  • Newsletter (firmeninterne Neuigkeiten, Hinweise auf neue Produkte/Dienstleistungen, Schnäppchenangebote,…)
  • Onlineshop (Direktverkauf der Produkte an den Kunden, zentrales Shopangebot in dem Vertragshändler sich einmieten können,…) 

Relevante Internetadressen:

www.alvito-biotech.de, Auftragsforschung für die Schwerpunkte Zellkultur, Biochemie und Molekularbiologie und Entwicklung eigener, innovative Produkte für den sensiblen Bereich des Tissue Engineering sowie für Spezialanwendungen der Zellkultivierung

www.laborluedemann.de/, führen in ihren Laboratorien chemische und physikalische Untersuchungen an Polymeren, Elastomeren, Schmierstoffen und vielen anderen Werkstoffarten für die Industrie, chemische und analytische Laboratorien sowie öffentliche und private Auftraggeber durch

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Produkte und Dienstleistungen" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Firmen > Business to Business > Wissenschaften" 

Forschungsinstitute Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Vorstellung des Instituts (Kernkompetenzen, Mission, Forschungsgebiete, Arbeitsgruppen,…)
  • kurze Beschreibung der Forschungsprogramme (Tätigkeitsberichte, Dokumente mit projektrelevanten Hintergrundinformationen zum Download) und die Kontaktadressen der damit beschäftigten Forscher 
  • Kooperationen mit Unternehmen, Verbänden, anderen Instituten,…
  • Veröffentlichungen (aktuelle und zukünftige Forschungsprojekte, Presseberichte,…)
  • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Institutsseminare, Vorträge,…)
  • Archiv (Veranstaltungen, Presseberichte, abgeschlossene Projekte und Diplomarbeiten,…)
  • Stellenangebote des Instituts
  • Ausschreibungen des Instituts
  • Diplomarbeiten, Praxissemester die vom Institut angeboten werden
  • interessante Linksammlungen zu den Forschungsgebieten des jeweiligen Instituts

Relevante Internetadressen:

Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH (HMI) www.hmi.de

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Forschungseinrichtungen"

Yahoo.de ( http://de.dir.yahoo.com/)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Institute" oder "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Forschung > Institute"


Beispiel

Aktion
Suche nach Forschungseinrichtungen und wissenschaftlich relevanten Web-Dokumenten zum Thema "Solarenergie" 

Dazu eignet sich beispielsweise das "Deutsche Forschungsportal", das unter http://forschungsportal.net zu finden ist. 

Das vom Suchmaschinenlabor im Regionalen Rechenzentrum der Universität Hannover entwickelte Forschungsportal soll laut eigenen Aussagen den Zugang zu deutschsprachigen, wissenschaftlichen Informationen für eine breite Öffentlichkeit (gegenüber der Suche mit allgemeinen Suchdiensten) verbessern  und als Schnittstelle zu Wirtschaft, Handwerk und Industrie dienen.

Dazu bietet der wissenschaftliche Suchdienst, im Unterschied zu den allgemeinen Suchdiensten, folgende Dienste an:

  • einen qualitativ hochwertigen Index, in dem nur Internetseiten von redaktionell ausgewählten Quellen (Server von universitären und privatwirtschaftlichen Forschungsinstituten) erfaßt sind
  • die Möglichkeit verschiedene Rankingverfahren auszuwählen, etwa nach der Zahl der Online-Publikationen einer Forschungseinrichtung
  • die Erfassung von dynamischen Internetseiten die aus Forschungsdatenbanken generiert werden und damit über allgemeine Suchdienste nicht auffindbar sind

Geben Sie den Suchbegriff "Solarenergie" in das Eingabefeld der Schnellsuche ein und klicken Sie auf die Schaltfläche "Go", um die Suche zu starten. 

Hinweis
Mehrere eingegebene Suchworte werden von der Suchmaschine (Schnellsuche) automatisch UND-verknüpft. Für erweiterte Suchanfragen steht eine Profisuche zur Verfügung. 


Abb.  Forschungsportal.net – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchanfrage


Resultat
Forschungseinrichtungen und deren im Web veröffentlichte Dokumente zum Thema "Solarenergie"

Die Suchmaschine findet insgesamt 55 Dokumente zum Thema Solarenergie, die den jeweiligen Forschungseinrichtungen zugeordnet sind, von denen sie im World Wide Web veröffentlicht wurden. Zu jedem Dokument ist je nach Verfügbarkeit der Titel, das Dokumenten-Format (HTML, PDF, …), die Internetadresse, eine kurze Beschreibung und der Autor angegeben. Die jeweiligen Dokumente der Forschungseinrichtungen sind nur teilweise aufgeführt, können jedoch über den Link "alle anzeigen" alle angezeigt werden.

Eine kurze Durchsicht der Dokumente, vor allem der nachfolgend aufgeführten, ergab, daß diese tatsächlich nur von renommierten Quellen stammen und teilweise sehr interessante, meist aber für den Laien nur schwer verständliche Informationen enthielten. Die Palette reicht von Pressemeldungen über Tätigkeitsberichte von Forschungseinrichtungen bis hin zu Ausschreibungen für Diplomarbeiten.

Die beiden englischsprachigen PDF-Dokumente des "Instituts für Solarenergieforschung GmbH (ISFH)" etwa enthalten sehr spezifische Informationen, mit denen nur Fachleute (Wissenschaftler, Ingenieure,…) etwas anfangen können, die sich intensiv mit dem Thema "Solarenergie" beschäftigen; zudem sind gute Englischkenntnisse notwendig, um die technischen Berichte lesen zu können.

Bei den beiden deutschsprachigen HTML-Dokumenten des Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH (HMI), von denen in der nachfolgenden Abbildung nur eines ersichtlich ist, handelte es sich zum einen um eine Seite, auf der aktuelle Veranstaltungen zum Thema "Solarenergieforschung" bekannt gegeben werden, und zum anderen um eine Beschreibung der Abteilung "Solare Energetik", die eine von 5 Abteilungen zum Schwerpunkt "Solarenergieforschung" darstellt. Beide Internetseiten stammen aus dem Internetangebot des Instituts, auf dem natürlich auch andere Forschungsschwerpunkte, Abteilungen und zukünftige Forschungsfelder beschrieben werden.


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Abb.  Forschungsportal.net – Suchmaschine (Schnellsuche) – Suchergebnis


  Verbände und Vereine (Gemeinschaften, Gesellschaften, Vereinigungen) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Viele Informationen und Dienste sind nur für die Mitglieder verfügbar.

  • Such- und Informationsdienste
    • Kurzbeschreibung (Vereinssatzung, Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)
    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereichs und interne Nachrichten (Kurzmeldungen, Forschungsprogramme, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)
    • Beratungsangebote für Mitglieder
    • Berichte über die Präsenz des Verbands/Vereins in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…
    • Berichte über aktuelle Projekte
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse, Tagungen, Preisverleihungen, Seminare, Vorträge,…)
    • hochwertige Linksammlungen zu den verbands- bzw.. vereinsrelevanten Themen-/Fachgebieten
    • Mitgliederliste
    • Versorgung der Mitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 
    • Bereitstellung eines Verbands-/Vereinsmagazins, in gedruckter und elektronischer Form
    • interne Stellenangebote
    • Jahresbericht über die Arbeit des Verbandes/Vereins
    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Verbands, Branchenberichte mit aktuellen Themen)
  • Kommunikationsdienste
    • Interessenvertretung der Mitglieder gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit
    • Mitgliederliste, eventuell mit Suchmaschine zum schnellen Auffinden von bestimmten Mitgliedern, an die dann beispielsweise per E-Mail bestimmte Fragen gestellt werden können
    • Diskussionsforen (für interne Konferenzen,…)
  • Aus- und Weiterbildungsdienste
    fachbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shop (Verkauf von Fachliteratur, interne Produkte,…)
    • interne Ausschreibungen
    • ….

Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

www.aif.de, die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) fördert Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen und bietet praxisnahe Innovationsberatung an

www.we-heraeus-stiftung.de, die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung fördert die Forschung und Ausbildung in den Naturwissenschaften, insbesondere der Physik, die Stiftung arbeitet eng mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG, www.dpg-physik.de) zusammen

www.kts.villa-bosch.de, die Klaus Tschira Stiftung fördert vor allem Forschungsvorhaben der angewandten Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik, das von Klaus Tschira 1997 gegründete European Media Laboratory (EML), ein Institut für angewandte Informatik hat das Ziel, neue informationsverarbeitende Systeme zu entwickeln, bei denen der Nutzer die Technik nicht mehr als Hindernis wahrnehmen soll

www.fraunhofer.de/,  Fraunhofer-Gesellschaft

www.helmholtz.de, Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft

www.mpg.de Max-Planck-Gesellschaft

www.dfg.de, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland

englischsprachig

www.aaas.org American Association for the advancement of science

www.oecd.org

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Organisationen"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Organisationen" 

Web.de (www.web.de)
—> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Wissenschaftsorganisationen" 


Beispiel
Ein bedeutende wissenschaftliche Organisation ist beispielsweise die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, www.dfg.de). Die zentrale Organisation zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstituten in Deutschland unterstützt auch innovativen Ideen mit guten Marktchancen. Haben Sie eine Idee mit hohem Anwendungspotential, dann hilft Ihnen die DFG, diese Idee aufzubereiten und zu vermarkten, indem sie als Moderator zwischen Wissenschaft und Wirtschaft agiert. Weiteres erfahren Sie unter www.dfg.de/ideenwerkstatt.



Abb.  DFG.de – Startseite (Ideenwerkstatt)


Aktion
Suche nach dem Jahresbericht der DFG für das Jahr 1999 

Woher bekommt man Informationen, in welche Forschungsgebiete wieviel investiert wird und wer an welchem Forschungsprogramm arbeitet ?

Im Hauptmenü auf der Startseite (www.dfg.de) rechts finden Sie ganz unten die Suchmaschine für das Internetangebot von DFG.de. Geben Sie nun den Suchbegriff "Jahresbericht" in das Eingabefeld der Suchmaschine ein. Danach starten Sie die Suchmaschine durch einen Klick auf den Button "Suche im Volltext".


Abb.  DFG.de – Startseite – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Die Suchmaschine für das Internetangebot von DFG.de findet zur gestellten Suchanfrage 520 relevante Dokumente.


Abb.  DFG.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Der dritte Treffer im Suchergebnis klingt laut der kurzen Beschreibung vielversprechend. Klicken Sie auf den Link "DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft/Jahresbericht 1999", um zum gesuchten Jahresbericht für das Jahr 1999 zu gelangen.


Abb. DFG.de – Suchmaschine – Suchergebnis (Jahresbericht 1999)


Aktion
Suche nach Schwerpunktprogrammen im Bereich "Ingenieurwissenschaften" und dort nach Forschungsprogrammen im Teilbereich "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik".

Klicken Sie auf den Link "Jahresbericht 1999".


Abb.  DFG.de – Jahresbericht 1999 


Klicken Sie nun auf den Hotspot "Schwerpunktprogramme".

Besonderes Kennzeichen eines Schwerpunktprogramms ist die überregionale Kooperation der teilnehmenden Wissenschaftler. Schwerpunktprogramme können vom Senat der DFG eingerichtet werden, wenn die koordinierte Förderung für das betreffende Gebiet wissenschaftlichen Gewinn verspricht. Ein Schwerpunktprogramm wird in der Regel auf die Dauer von 6 Jahren gefördert. Zur Mitarbeit in einem Schwerpunktprogramm fordert die DFG die interessierten Wissenschaftler zu bestimmten Terminen auf, Anträge vorzulegen.


Abb.  DFG.de – Jahresbericht 1999 – Schwerpunktprogramme


Sie erhalten nun die verschiedenen Bereiche, in denen Schwerpunktprogramme gefördert werden. Wählen Sie den Bereich "Ingenieurwissenschaften".


Abb. DFG.de – Jahresbericht 1999 – Schwerpunktprogramme (Ingenieurwissenschaften)


Aus der weiteren Unterteilung des Bereichs "Ingenieurwissenschaften" wählen Sie "Elektrotechnik, Informatik", da diese Kategorie am besten auf die eingangs beschriebene Suche nach Forschungsprogrammen im Teilbereich "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik" paßt.


Abb. DFG.de – Jahresbericht 1999 – Schwerpunktprogramme (Ingenieurwissenschaften) – Elektrotechnik, Informatik


Damit haben Sie das gesuchte Schwerpunktprogramm zum Thema "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik" gefunden. Klicken Sie auf den gleichnamigen Link, um nähere Informationen dazu zu bekommen.


Abb. DFG.de – Jahresbericht 1999 – Schwerpunktprogramme (Ingenieurwissenschaften) – Elektrotechnik, Informatik – Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik


Resultat
Das Schwerpunktprogramm 1079 zum Thema "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik"


Abb.  DFG.de – Jahresbericht 1999 – Schwerpunktprogramm (Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik)


Fachbibliotheken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte (weltweite) Suche nach (Fach)-Literatur (Fachbücher, Fachzeitschriften,…) zu allen möglichen Themen- und Fachgebieten
  • Fernleihe von (Fach)-Literatur (Dokumentenlieferdienste) und direkter Download falls die Bücher und Zeitschriften in elektronischer Form vorliegen
  • Aufsatzbestellung
  • Hinweise auf Neuerwerbungen
  • Linksammlungen zu nationaler und internationaler Fachliteratur
  • hochwertige Fachinformationsführer
  • Veranstaltungshinweise auf Tagungen oder Ausstellungen, die bei der Bibliothek vor Ort stattfinden
  • eigene Fachdatenbanken und Verweise auf andere relevante Anbieter
  • Nachschlagewerke in Print- und CD-ROM-Ausgaben
  • Sprachkurse und fremdsprachige Literatur 
  • ….

Relevante Internetadressen:

Virtuelle Fachbibliotheken der SUB Göttingen www.sub.uni-goettingen.de

www.vascoda.de, stellt den zentralen Zugriff auf wissenschaftlichen Informationen zahlreicher, am Vascoda-Netzwerk teilnehmender wissenschaftlicher Bibliotheken (Elektronische Zeitschriftenbibliothek, Virtuelle Fachbibliothek Medizin, Virtuelle Fachbibliothek Technik,…) und Informationsverbände (EconDoc, GetInfo, infoconnex,…) bereit

www.fu-berlin.de, DARWIN (Dahlemer Naturwissenschaftler im Netz) ist eine digitale naturwissenschaftliche Bibliothek der FU (Berlin) und hilft bei der Suche nach abonnierten und frei zugänglichen elektronische Zeitschriften, der Suche nach Dissertationen, bietet personalisierte Dienste wie etwa die Benachrichtigung über neue Zeitschriftenausgaben und Artikel an und stellt eine kommentierte Sammlung von Quellen naturwissenschaftlicher Fachinformation bereit

www.bbf.dipf.de, Spezial- und Forschungsbibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF)

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Nachschlagen > Bibliotheken"

Web.de (www.web.de) —> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Bibliotheken & Medienzentren" 

Fachverlage Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • Suche nach Fachbücher, Fachzeitschriften, aktuelle Nachrichten…
    • Bereitstellung von themenorientierten Portalen 
    • aktuelle Nachrichten zu einem bestimmten Fachgebiet
    • Fachlexika, Fachwörterbücher
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben der vom Verlag angebotenen Fachzeitschriften (Fachdatenbanken)
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • hochwertige Linksammlungen zu einem Fachgebiet
    • Newsletter (Neuerscheinungen, Sonderposten,…)
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Verlag, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen wo Experten und Fachinteressierte Informationen, Meinungen und Erfahrungen austauschen können
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shop (die über den jeweiligen Verlag publizierten Fachbücher und Fachzeitschriften (in der Regel mit Schwerpunkten auf bestimmte Fachbereiche, wie etwa der Elektor-Verlag auf die Fachgebiete Elektro- und Computertechnik), e-Books, Sonderauflagen, Verkauf von Inhalten (Brancheninfos, Nachrichten, Fachartikel,…) beispielsweise um diese im Intranet eines Unternehmens zu veröffentlichen, Anzeigen in den publizierten Fachzeitschriften,…)
    • Kopierservice (schwarzweiß, farbig,…)
    • Druck-Service (Prospekte, Flyern, Plakaten, Visitenkarten,…)
    • …<

Relevante Internetadressen:

www.duv.de, Deutscher Universitäts-Verlag

www.oldenbourg.de/verlag, Oldenbourg-Verlag

www.hansebuch.de, der Hansebuch Verlag verlegt wissenschaftliche Bücher, die einen Transfer von besonderem Know-how aus der Wissenschaft in die Unternehmenspraxis gestatten, Schwerpunkt der Publikationen sind die Gebiete der Unternehmensführung und Unternehmensberatung

http://home.t-online.de/home/dwverlag, Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV), der Publikation von wissenschaftlichen Themen aus allen Forschungsbereichen herausgibt, weiterhin werden auch Books-on-Demand im Digitalformat angeboten

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

relevante Kategorie im Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Verlage"

Fachdatenbanken Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Artikel aus Fachzeitschriften
  • Aufsätze aus Fachbüchern, Nachschlagewerken (Lexika, Wörterbücher, Enzyklopädien,…) und Sammelwerken
  • Dokumente von den unterschiedlichsten Quellen (Ministerien, Behörden, Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen,…) beispielsweise:
    • wissenschaftliche Dokumente (Doktorarbeiten, Fachbeiträge, Forschungs- und Konferenzberichte, Diplomarbeiten, Hausarbeiten,…)
    • technische Dokumente (Patentdokumente, Berichte, Gebrauchsanweisungen, Vorschriften, Normen, technische Standards,…)
    • juristische Dokumente (Gerichtsurteile, Gesetze,…)
  • Artikel aus Tages- und Wochenzeitungen 
  • Textprotokolle von Berichten, Reportagen oder Interviews von Fernseh- und Radiosendungen
  • Dokumente von staatlichen Einrichtungen (Regierungsdokumente)
  • Statistiken und Erhebungen
  • Überwachungsrecherchen
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Datenbankanbieter, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

vascoda http://www.vascoda.de

http://www.biblio.unisg.ch/…

Fachbücher Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • bibliografische Angaben zu Büchern und Zeitschriften
  • Online-Shops zum Fernkauf von Büchern, die in der Regel auch umfangreiche Informationen zum jeweiligen Buch liefern. Die Informationen reichen von Redaktions- und Leser-Empfehlungen über Buchbesprechungen aus der Presse, Klappentexte, Autorenkommentare, weitere Bücher des Autors und Käuferhitlisten bis hin zu automatisierten Bestellvorschlägen für Bücher die von anderen Kunden im Zusammenhang mit dem betreffenden Buch gekauft wurden.
  • elektronische Ausgaben (E-Books) von gedruckten Büchern, wobei erstere wesentlich günstiger sind  
  • ein Buch kapitelweise kaufen
  • sich die Inhalte von Büchern vorlesen lassen (Hörbücher)
  • zu ihren Fachbüchern stellen manche Autoren, Diskussionsforen bereit, in denen man über die Inhalte des
    Buches diskutieren kann
  • Kurzzusammenfassung in der die Schlüsselinformationen eines Buches enthalten sind, die als PDF-Dokument zum lesen oder als Hörbuch zum hören bereitgestellt werden. Die zentralen Aussagen eines Buches sind dabei auf wenigen Textseiten (um die 8 Seiten) zusammengefaßt
  • direkte Rückfragemöglichkeiten an den Buchautor, beispielsweise per E-Mail

Relevante Internetadressen:

Physik, Für Wissenschaftler und Ingenieure von Paul A. Tipler http://www.amazon.de/…

Fachzeitschriften Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste
    • Vorschau auf die aktuelle Heftausgabe
    • aktuelle Nachrichten zum Fachgebiet der Fachzeitschrift
    • Fachinformation (Top-Thema, Praxisfragen, Fachartikel, Neue Produkte, Buch-Shop)
    • Nachschlagewerke (Fachlexika, Fachwörterbücher,…)
    • kostenlose Artikelsuche im Online-Archiv, für die bereits erschienenen Artikel aus der Fachzeitschriften (kostenpflichtige Bestellung des Artikels)
    • fachbezogene Linksammlungen
    • Veranstaltungshinweise (Fachmessen, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Kongresse, Fachtagungen,…)
      aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Newsletter (aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise wie etwa aktuelle Online-Umfragen, Hinweise auf stattfindende Expertenchats, neue Themen im Webforum, relevante Studien und Untersuchungen,…)
  • Kommunikationsdienste
    • direkte Rückfragemöglichkeiten an das Redaktionsteam, beispielsweise per E-Mail
    • Fach-Diskussionsforen
    • Expertenchats
  • Ein- und Verkaufsdienste
    • Online-Shop (Nachbestellung vergangener Heftausgaben oder von Sonderheften, Aboauftrag aufgeben,  Anzeigen in Fachzeitschrift aufgeben (Stellenangebote, Produktwerbung,…), Verkauf eigener Produkte die im Zusammenhang mit dem Fachgebiet stehen, etwa Bausätze für elektronische Schaltungen im Elektronikbereich, Verkauf von Rest- und Sonderposten anderer Hersteller,…)
    • fachbezogene Dienstleistungen

Relevante Internetadressen:

deutschsprachige Fachzeitschriften

www.wissenschaft.de

http://bdw.wissenschaft.de Bild der Wissenschaft

www.spektrum.de, Spektrum der Wissenschaft  

www.forschung-und-lehre.de, Forschung und Lehre

englischsprachige Fachzeitschriften

www.evolutionary-ecology.com

www.nature.com, die britische Nature

www.sciencemag.org, die amerikanische 'Science'

www.newscientist.com

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Zeitschriften und Online-Magazine" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Zeitschriften und Online-Magazine" 

Web.de (www.web.de)
—> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Zeitschriften & Online-Magazine" 

Nachschlagewerke (Lexika, Enzyklopädien, Wörterbücher,…) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • die Erläuterung von Begriffen in allgemeinen und fachbezogenen Lexika
  • Wörterbücher bzw. Fachwörterbücher, in denen die Rechtschreibung und Bedeutung von Wörtern bzw. Fachwörtern erklärt wird oder diese in eine andere Sprache übersetzt werden können
  • die Übersetzung von Internetseiten oder einzelnen Fremdwörtern
  • einige Anbieter von Nachschlagewerken, nutzen die multimedialen Möglichkeiten im Internet um bestimmte Inhalte beispielsweise durch Videos zu ergänzen
  • Neben der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten (Content-Syndication) stellt Xipolis auch einen digitalen Wortschatzmanager (Mr. Check) zur Verfügung, der dem Anwender hilft, Onlinetexte besser zu verstehen
  • Verweise auf interessante Fachliteratur zu dem Begriff, für den eine Erklärung gesucht wurde
  • direkter Zugriff auf ein Nachschlagewerk (Lexika, Wörterbuch,…) über das Arbeitsmenü des Web-Browsers (Browser-Plug-In)

Relevante Internetadressen:

deutschsprachig

www.din.de, Deutsches Institut für Normung (DIN), einschließlich Deutsches Institut für Technische Regeln (Euro Info Centre)

www.beuth.de/…, Suchmaschine für Normen

www.iso.ch, International Organization for Standardization (ISO) 

englischsprachig

www.astm.org/, American Society for Testing Materials (ASTM) mit Suchmöglichkeit nach ASTM-Standards

www.ansi.org/, American Standards Institute (ANSI) mit Suchmöglichkeit  

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Nachschlagewerke" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Nachschlagen" 

Web.de (www.web.de
—> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Lexika & Nachschlagewerke"  

Tageszeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Meldungen und Hintergrundinformationen zu den Themen ( Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…) des Tages aus dem Inland (Deutschland, Bundesländer, Städte und Gemeinden) und dem Ausland (universale, tagesaktuelle Berichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit tagesaktuellen Nachrichten 
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse des Tages oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt einer Nachricht zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Produkte mit der Aufschrift der Tageszeitung, Dokumente zu speziellen Themen, Bücher der beschäftigten Redakteure,…)

Relevante Internetadressen:

www.faz.net, Rubrik "Wissen & Technik > Natur und Wissenschaft"

www.welt.de/chl/15.html

www.zeit.de/wissen/index

www.magportal.com/c/sci

Wochenzeitungen Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • Zusammenfassung der wichtigsten Themen (Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,.. ) der Woche (schwerpunktmäßige Hintergrundberichterstattung)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (aktuelle Sendungen aus Radio und Fernsehen, neue Internetangebote, Studien, Kongresse, Vorträge, Interviews,…)
    • Umfassende Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…) zu den verschiedensten Themenbereichen des alltäglichen Lebens, wie etwa Beruf und Karriere (Schule, Studium, Jobsuche, Bewerbung, Selbstständigkeit, Arbeitsrecht), Gesundheit (Körper, Psyche, Medikamente, Heilmittel, Fitness, Wellness, Essen,…) oder Technik (Computer, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Internet,…)
    • Archive mit Artikeln aus vergangenen Ausgaben
    • lokale Suchmaschine und -katalog (Menüsystem) zum Auffinden von bestimmten Informationen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittene (personalisierte) Nachrichtenangebote
    • Newslettern mit den wichtigsten Nachrichten des Tages, Hinweise auf aktuelle Datenbanken, Tests und andere Service-Berichte,…
  • Kommunikationsdienste

    • direkte Rückfragemöglichkeiten an die Redaktion, beispielsweise per E-Mail
    • Diskussions- und Chatforen zur Diskussion über die Geschehnisse der Woche oder um Antworten auf bestimmte Fragen bezüglich dem Inhalt eines bestimmten Nachrichtenartikels zu finden
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Stellenmärkte, Immobilienmärkte, Kleinanzeigenmärkte, Singlebörsen,..
    • Online-Shop (Spezialausgaben, Hörbücher, Videos zur Zeitgeschichte, Jahresrückblicke,…)

Relevante Internetadressen:

www.spiegel.de/wissenschaft

Radio- und Fernsehsender Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Nachrichten (regional, deutschlandweit, international) und Sendungen (Berichte, Reportagen, Interview,…) zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Gesundheit, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Technik, Sport,…
    • Informationen (Tipps und Tricks, Ratschläge, Tests, aktuelle Veranstaltungen,…)  zum alltäglichen Leben
    • Hintergrundinformationen zu den einzelnen Sendungen (Kurzbeschreibung der Gäste, Kurzbeschreibungen und Kontaktinformationen zu den für die Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren, Wiederholungstermine für bereits ausgestrahlte Sendungen, relevante Artikel, Protokolle von vergangenen Sendungen, aktuelle Informationsbroschüren, Ratgeber, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise,…); die einzelnen Sendungen haben in der Regel einen eigenen Bereich auf dem Internetangebot des Senders
    • Radio online hören und einzelne Fernsehsendungen online ansehen
    • auf die persönlichen Interessen zugeschnittenes (personalisierte) Fernseh-/ Radioprogramm
    • Programmübersicht des Senders zum Download
    • Quoten zu den einzelnen Sendungen, beispielsweise beim MDR (www.mdr.de/tv/quoten/)
    • Informationen zum aktuellen Programm und Programmvorschau 
    • Archiv mit bereits ausgestrahlten Sendungen (Reportagen, Berichte, Interviews,…), häufig handelt es sich dabei um Textprotokolle der Sendungen, aber auch Ton- und Videodateien werden zum Download angeboten
    • Wettervorhersage
    • Newsletter (nationale und internationale Kurznachrichten mit Links, Informationen über einschneidende Ereignisse im In- und Ausland wie Politikerrücktritte oder Katastrophen, Ratschläge, Wirtschafts-News, Informationen zu neuen Sendungen und Beiträgen, Tipps und Tricks, aktuelles Programm,…)
  • Kommunikationsdienste

    • Diskussionsforen und Chatforen (in der Regel zu beliebigen Themengebieten, Experten-Chats zu einzelnen Sendungen, teilweise auch unmoderierte themenorientierte Foren, beispielsweise zur Diskussion über die Inhalte bestimmter Sendungen oder eines vor kurzem ausgestrahlten Spielfilms,…)
    • Kontaktinformationen zu den für die betreffende Sendung zuständigen Moderatoren/ Redakteuren/Autoren
    • Online-Umfragen
  • Ein- und Verkaufsdienste

    Online-Shop (Online-Kartenbestellung für Veranstaltungen, VHS-Mitschnitte bereits ausgestrahlter Fernsehsendungen, Begleitbücher zu den Sendungen, Musikprodukte, Hörbücher,…)


Relevante Internetadressen:

Quarks & Co, http://www.wdr.de/tv/quarks

Hobbythek, www.hobbythek.de

Leonardo, http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo

Kopfball, www.kopfball-online.de

Lernzeit, www.lernzeit.de

Planet Wissen, www.planet-wissen.de

www.3sat.de/nano, Nano, eine wissenschaftliche Sendung von 3sat

www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak

www.discovery-channel.de, Dokumentationen über Natur, Wissenschaft und Technik, kann über das Pay-TV-Angebot "Premiere World" empfangen werden

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

relevante Kategorie in Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com)
—> Suchpfad " Web-Verzeichnis > Nachrichten und Medien > Fernsehen > Sendungen > Wissenschafts-Sendungen

Personen Bildlink-Pfeil

Experten-Suchdienste

Informationen und Dienste:

  • zentraler Zugang zu Wissensträgern (Forscher, Unternehmer, Verbandsmitglieder,…) für bestimmte Fachgebiete
  • der gewünschte Experte, kann mit Hilfe von entsprechenden Suchwerkzeugen (Experten-Katalog, Experten-Suchmaschine) schnell und gezielt gefunden werden
  • zu jedem gefundenen Experten gibt es ein persönliches Qualifikationsprofil (Karriereweg, Tätigkeitsfeld,, Erfahrungen, Kenntnisse, Spezialisierungen, Lehr- und Weiterbildungsangebote, Veröffentlichungen,…) und entsprechende Kontaktinformationen (E-Mail-Adresse, Postadresse, Telefonnummer, Faxnummer,…), je nach Experten-Suchdienst, gibt es zusätzlich noch ein Profil der Institution/Organisation bei der der Experte tätig ist 
  • aktuelle Veranstaltungshinweise von den Experten bzw. den Institution/Organisation bei der er tätig ist:
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Seminare, Publikationen, Vorträge die von den beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten angeboten werden)
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Kongresse/Konferenzen, Tagungen, Ausstellungen, die von den Institutionen/Organisationen angeboten werden bei denen die beim Experten-Suchdienst teilnehmenden Experten tätig sind )
  • Interviews mit und aktuelle Artikel/Beiträge von den teilnehmenden Experten 
  • aktuelle Pressemitteilungen der Institutionen/Organisationen, in denen die teilnehmenden Experten tätig sind
  • moderierte Diskussionsforen in denen Experten, aber auch Fachinteressierte Fragen stellen und beantworten und Meinungen und Erfahrungen zu den Themengebieten des Experten-Suchdienstes austauschen können
  • Linksammlungen
  • Hitliste mit den aktuellen Top-Experten  

Relevante Internetadressen:

www.fh-koblenz.de/kompetenzen

http://nl.intota.com/default.asp

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Naturwissenschaften: Personen" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Wissenschaftler, Forscher und Erfinder" 

Praxistip

Ein weiteres interessantes Internetangebot, vor allem für die Suche nach Experten zu bestimmten wissenschaftlichen Themengebieten ist der "Informationsdienst Wissenschaft" (idw) (http://idw.tu-clausthal.de).

Der nachfolgende Text wurde direkt aus der Beschreibung des Internetangebots entnommen.

Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) ist eine Initiative der Pressestellen der Universität Bayreuth, der Universität Bochum und der Technischen Universität Clausthal sowie des Rechenzentrums der TU Clausthal. Ziel ist es, den Kontakt zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu verbessern. Mehr als 400 Wissenschaftseinrichtungen nehmen am idw teil. Alle Seiten des idw sind kostenlos abrufbar.

Dieses Projekt wird finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Der Informationsdienst Wissenschaft hilft Print-, Fernseh- und Hörfunkjournalisten bei der Recherche zu wissenschaftlichen Themen. Im besonderen hilft er bei der Suche nach Experten, die in der Lage sind, kompetent Auskunft zu geben.

Der idw ermöglicht es PR-Beauftragten aus Forschung und Wissenschaft, Informationen zielgerichtet und sehr schnell an Journalisten und Wissenschaftsredaktionen zu liefern. Der idw hilft Unternehmen bei der Suche nach wissenschaftlicher Hilfe und Unterstützung. Er vermittelt zwischen Unternehmen und den Transferstellen der angeschlossenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Der idw bietet der allgemeinen Öffentlichkeit einen Zugang zu Informationen aus der Wissenschaft.

Die folgenden Angebote des idw richten sich an die allgemeine Öffentlichkeit:

Ticker – aktuelle Pressemitteilungen
Recherche im Pressearchiv
Wissenschaftskalender
Kiosk – die Link-Bibliothek
Adreßbuch des idw

 

Schnelle Möglichkeit zur Suche nach Experten aus Forschung und Wissenschaft beim Informationsdienst Wissenschaft" (idw).
Der idw versendet täglich rund 30 Pressemitteilungen und speichert diese in einem Archiv ab. Durchsuchen Sie dieses Archiv nach dem gewünschten wissenschaftlichen Thema, so finden Sie auf den betreffenden  Pressemitteilungen einen geeigneten Ansprechpartner der Universität.

Themenorientierte Netzwerke Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

Je nach Netzwerk können die Informationen und Dienste auch nur für die Mitglieder verfügbar sein. Themenorientierte Netzwerke ermöglichen den zentralen Zugang zu Informationen und Diensten, die von unterschiedlichen, mit dem jeweiligen Thema befaßten, Netzwerkteilnehmern (Staatliche Einrichtungen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Einzelpersonen,…), bereitgestellt werden.

  • Such- und Informationsdienste

    • Kurzbeschreibung des Netzwerks (Postadresse, Kontaktadressen, Ziele, Gründungsgeschichte,…)
    • aktuelle Meldungen zum betreffenden Themen- bzw. Fachbereich des Netzwerks und netzwerksinterne Nachrichten (Kurzmeldungen, Pressemitteilungen, Veranstaltungen, Stellenanzeigen, Verkaufsanzeigen,…)
    • bei internationaler Ausrichtung des Netzwerks stehen auch weltweite, auf das Themen-/Fachgebiet des Netzwerks fokussierte, Informationen aller Art zur Verfügung
    • zentraler Zugriff auf die einzelnen Internetangebote der Netzwerkmitglieder und die dort bereitgestellten Informationen und Dienste
    • Hinweise auf Fachliteratur (Publikationen von Netzwerkteilnehmern wie etwa Projektberichte, Studien, Protokolle von Vorträgen, Fachbücher, Fachzeitschriften,…)
    • Hinweise auf netzwerkrelevante Berichte und Reportagen in Radio- und Fernsehsendern
    • Berichte über die Präsenz des Netzwerks in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Radio- und Fernsehsendungen,…
    • Bereitstellung von themenrelevanten Fachdatenbanken, Fachlexika, Fachwörterbücher,…
    • Berichte über aktuelle Projekte (Beratungsdienste, Internetprojekte, Forschungsprojekte, Ausstellungen,…) die von einzelnen Netzwerksmitgliedern durchgeführt oder Kooperationsprojekte, die von verschiedenen Netzwerksmitglieder (Einzelpersonen oder Gruppen) zusammen realisiert wurden
    • aktuelle Veranstaltungshinweise (Reden, Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Seminare, Veranstaltungen, Messen, Workshops, Vorträge,…)
    • Archiv über die Inhalte vergangener Veranstaltungen (Reden, Podiumsdiskussionen, Berichte und Reportagen aus Radio- und Fernsehen,…)
    • hochwertige Linksammlungen zu den netzwerksrelevanten Themen-/Fachgebieten
    • Versorgung der Netzwerksmitglieder mit aktuellen für sie relevanten Informationen (Tipps, Tricks, Ratschläge,…) 
    • netzwerksinterne Stellenangebote
    • Jahresbericht über die Arbeit des Netzwerks
    • Newsletter (regelmäßige Informationen über ausgewählte themenbezogene Neuigkeiten, Nachrichten, Veranstaltungen, Publikationen und Tipps aus dem Arbeitsbereich des Netzwerks,…)
  • Kommunikationsdienste

    • Liste mit den Netzwerkteilnehmern (Einzelpersonen, Gruppen), eventuell mit Suchmaschine zum schnelles Auffinden von bestimmten Einzelpersonen oder Gruppen, die am Netzwerk teilnehmen
    • Interessenvertretung der Netzwerksteilnehmer gegenüber staatlichen Einrichtungen, Organisationen und der Öffentlichkeit
    • Diskussions- und Chatforen/Diskussionslisten für die Netzwerksmitglieder (häufig sind diese, zumindest zum lesen, für jedermann zugänglich)
  • Aus- und Weiterbildungsdienste

    • Aus- und Weiterbildungsangebote von Netzwerksmitgliedern für die breite Öffentlichkeit
    • netzwerksinterne Schulungen
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shops bzw. virtuelle Marktplätze in denen gemeinsame Produkte und Dienstleistungen oder die von einzelnen Netzwerkmitglieder angeboten werden

Relevante Internetadressen:

www.dfn.de Deutsches Forschungsnetz (DFN)

www.innovations-report.de, ein Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zur Förderung der Innovationsdynamik und Vernetzung von Innovations- und Leistungspotenzialen

www.vascoda.de, in diesem Netzwerk haben sich zahlreiche wissenschaftliche Bibliotheken (Elektronische Zeitschriftenbibliothek, Virtuelle Fachbibliothek Medizin, Virtuelle Fachbibliothek Technik,…) und Informationsverbände (EconDoc, GetInfo, infoconnex,…) zusammengeschlossen und bieten dem Anwender so den gebündelten Zugriff auf ihre wissenschaftlichen Informationen

www.kompetenznetze.de, auf dieser Plattform findet man Netzwerke (Kompetenznetze) zu verschiedenen Themengebieten wie etwa Biotechnologie, Informationstechnologie oder Umwelttechnik

www.nutrigenomik.de, wissenschaftliches Netzwerk zur Nutrigenomforschung

www.biotop.de, wissenschaftliches Netzwerk für die Glykobiotechnologie

www.bcbio.de, wissenschaftliches Netzwerk für die Bioinformatik 

Themenorientierte Websites  Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Such- und Informationsdienste

    • aktuelle Nachrichten
    • Beratungsdienste
    • wichtige allgemeine Termine und aktuelle Veranstaltungen zum Themen-/Fachgebiet ( Ausstellungen, Kongresse, Messen,…
    • themenorientierte Linksammlungen
    • Newsletter
  • Kommunikationsdienste

    • Diskussionsforen
    • Chatforen
    • Diskussionslisten
    • virtuelle Gemeinschaften
  • Aus- und Weiterbildungsdienste

    • themenrelevante Weiterbildungsangebote
  • Ein- und Verkaufsdienste

    • Online-Shops (häufig Nischenprodukte, die im Offline-Handel gar nicht oder nur schwer zu bekommen sind)
    • Virtuelle Marktplätze (Kleinanzeigenmärkte, Ausschreibungen, Auktionen,…) 

Relevante Internetadressen:

"Innovationsreport.de" (www.innovationsreport.de) Es handelt sich dabei um ein Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zur Förderung der Innovationsdynamik und Vernetzung von Innovations- und Leistungspotenzialen; Über ein Suchmaschine können die Informationen aus mehr als 20.000 ausgewählten Veröffentlichungen zukunftsorientierter Unternehmen und renommierter wissenschaftlicher Einrichtungen aus 14 Fachrichtungen gezielt durchsucht werden.

www.wissenschaft-online.de, die Wissenschaft Online GmbH stellt auf ihrer Website Nachrichten, Lexika, Links, Archive, Recherche-Tools zu den Wissensgebieten Astronomie, Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Mathematik, Medizin, Physik und Technik bereit

www.g-o.de, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Heidelberger Springer Verlags und der MMCD GmbH und wird von führenden Forschungsinstituten und wissenschaftlichen Gesellschaften unterstützt

www.morgenwelt.de, wissenschaftliches Online-Magazin der Morgenwelt Media GmbH

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch
—> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Zeitschriften und Online-Magazine" oder "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Persönliche Seiten"

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com)
—> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Forschung und Wissenschaften > Zeitschriften und Online-Magazine"  

Bild-, Audio- und Videodateien Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Bilder

    • Grafiken zur Veranschaulichung eines Sachverhalts (Schaubilder)
    • Bilder zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • Fotos von Menschen, Ereignissen, Tieren, Pflanzen, Objekten
      Das Bildangebot ist äußerst vielfältig und reicht von tagesaktuellen Pressefotos beispielsweise von der aktuellen Sportberichtserstattung über zeitlose Bilder und Fotos zu den verschiedensten Themenbereichen wie etwa Landschaften, Reisen, Natur oder Wissenschaft und Forschung und archivierten Pressefotos aus den letzten Jahren bis hin zu historischen Bildern und Pressefotos.
    • Skizzen
    • Tabellen
    • Mindmaps
  • Audios

    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • Audiodateien von Vorträgen, Tagungen, Reden und Konferenzberichten
    • Audios zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Radiosendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)
    • Musikdateien aller Art
  • Videos/Animationen

    • audiovisuelle Veranschaulichung von komplizierten Sachverhalten beispielsweise aus Wissenschaft und Technik
    • Kurzvideos über Länder, Regionen, Städte, bestimmte Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele (Blitze, Vulkane, Wasserfälle,…), Tiere,
    • Videos zur Erklärung von Produkten und Dienstleistungen
    • aktuelle und archivierte Reden und Interviews von und mit Wissenschaftlern, Technikern, Politikern,…
    • aktuelle und archivierte  Fernsehsendungen (Sport, Nachrichten, Berichte, Reportagen,…)   

Relevante Internetadressen:

www.iwf.de, die IWF Wissen und Medien GmbH stellt in ihrem Medienkatalog (www.iwf.de/…) eine nach Themengebieten sortierte Auswahl an Medientiteln ( Film, Video, CD-ROM oder DVD) für den Einsatz in Wissenschaft und Lehre
www.fwu.de/db-bm/index.html
   

Programmdateien (Software) Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • gezielte Suche nach kommerzieller Software, Free- und Sharewareprodukten zu den unterschiedlichsten Anwendungen
  • Suche nach älteren Programmen oder nach solchen, die offiziell nicht mehr im Handel erhältlich sind
  • Neuzugänge 
  • Updates
  • Top-Listen
  • Vermietung von Anwendungsprogrammen (Büroanwendungen,  Business-Software, Messaging-Software,…), die dann für eine bestimmte Mietzeit über einen Web-Browser via Internet genutzt werden können
  • Informationen und Dienste auf den Homepage der Software-Hersteller
    • Updates (neue Programmversionen), Bugfixes (kleine Programme zur Beseitigung von Softwarefehlern) 
    • ausführliche Bedienungsanweisungen für das Programm (z. B. elektronische Handbücher)
    • Anlaufstelle für Probleme oder Fragen zur Software (E-Mail, Problemdatenbank, Diskussionsforum in dem sowohl der Hersteller als auch andere Anwender wichtige Fragen beantworten,…)
    • Newsletter (elektronischer Informationsbrief) die wichtige Neuigkeiten (Updates, Bugfixes, Tipps und Tricks,…) bezüglich der Software liefert
  • Gratis-Software (kostenlose Vollversionen von ehemals oder zukünftig kommerziellen Softwareprodukten)
  • elektronische Bestellung, Bezahlung und Lieferung von Softwareprodukten durch Electronic Software Distribution (ESD)
  • personalisierte Angebote
  • themenrelevante Linksammlungen
  • Newsletter über neue Softwareprodukte
  • Diskussions- und Chatforen

Relevante Internetadressen:

www.softguide.de/software/chemie.htm

www.softguide.de/software/mathematik.htm

www.softguide.de/software/physik.htm

www.softguide.de/software/labore.htm

relevante Kategorien in allgemeinen Suchkatalogen:

Open Directory Project (ODP, http://dmoz.org/World/Deutsch/) —> Suchpfad "Top: World: Deutsch: Wissenschaft: Software" 

Yahoo.de (http://de.dir.yahoo.com/) —> Suchpfad "Web-Verzeichnis > Computer und Technik > Software > Wissenschaft" 

Web.de (www.web.de) —> Suchpfad "WEB.DE > Verzeichnis > Bildung & Wissenschaft > Wissenschaftsinformation > Wissenschaftliche Software" 

Dokumente Bildlink-Pfeil

Informationen und Dienste:

  • Artikel (schriftlicher Beitrag)
  • Best Practice Beispiel (Beschreibung anhand eines praktischen Beispiels, wie man etwas besonders gut machen kann)
  • Biographie (Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person)
  • Bericht/Reportage (sachliche Wiedergabe eines Geschehens oder Sachverhalts)
  • Broschüre (Schriftwerk von geringem Umfang, meist mit aktuellem Inhalt)
  • Chatprotokolle (Aufzeichnungen von Expertenchats)
  • Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…)
  • Diplomarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten, der kurz vor dem Abschluss des Studiums steht, bei der innerhalb einer bestimmten Zeit ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch bearbeitet werden soll)
  • Doktorarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Experten, deren Ergebnis einen Fortschritt im betreffenden Forschungsthema leisten soll)
  • Dossier (umfänglichere Akte in der alle zu einer Sache, einem Vorgang, gehörenden Schriftstücke gesammelt sind)
  • Erfahrungsberichte 
  • Expertenmeinung
  • Fallbeispiele
  • Forenbeiträge (Beiträge aus Webforen und Newsgroups)
  • Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
  • Frequently Asked Questions (FAQ)
  • Gesetzestexte
  • Gerichtsentscheidungen
  • Geschäftslösungen
  • Hausarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Gymnasiasten)
  • Interviewprotokolle (ein Interview ist ein von einem Berichterstatter von Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit einer meist bekannten Persönlichkeit geführtes Gespräch, in dem diese sich zu gezielten, aktuellen Fragen äußert)
  • Kommentare (kritische Stellungnahme zu bestimmten Inhalten, beispielsweise aktuellen wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen)
  • Kommissionsprotokolle (eine Kommission ist eine mit einer bestimmten Aufgabe betraute Expertengruppe)
  • Konferenzprotokolle (eine Konferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen über fachliche und organisatorische Fragen, Zusammenkunft eines Kreises von Experten zur Beratung von Fragen zu einem bestimmten Thema)
  • Leitfaden (z. B. Branchen-Leitfaden)
  • Methoden (Anleitungen zum Lösen bestimmter Aufgaben)
  • Maßnahmenkatalog
  • Musterbriefe (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…)
  • Patentdokument (dienen der Beschreibung einer technischen Erfindung)
  • Podiumsdiskussionsprotokolle (Diskussion von Experten -auf einem Podium- vor Zuhörern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern)
  • Programmbeschreibung (Software) 
  • Projektabschlussbericht
  • Ratgeber (Schriftwerk, in dem Anleitungen, Tipps und Tricks für die Praxis auf einem bestimmten Gebiet enthalten sind)
  • Redeprotokolle (eine Rede ist eine mündliche Darlegung von Gedanken vor einem Publikum über ein bestimmtes Thema oder Arbeitsgebiet)
  • Referenzlösung
  • Rezension (kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion, eines Filmes, einer Theaterinszenierung,…)
  • Schnell Anleitung
  • Seminar- und Studienarbeiten (wissenschaftliche Arbeiten eines Studenten während des Studiums)
  • Skript (Nachschrift einer Vorlesung, einer Rundfunk- oder Fernsehsendung zugrunde liegende schriftliche Aufzeichnung)
  • Statistik (Dokumentation der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, die meist in Tabellen und/oder Schaubildern erfolgt)
  • Studie (wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage) bzw. Fallstudie 
  • Symposiumsprotokolle (ein Symposium ist die Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Fachleuten, bei der bestimmte fachbezogene Themen in Vorträgen und Diskussionen erörtert werden)
  • Tagung-/Kongreßprotokolle (eine Tagung/ein Kongress ist eine dem Gedanken- und Informationsaustausch dienende ein- oder mehrtägige Zusammenkunft der Mitglieder von Institutionen, wo beispielsweise Vorträge gehalten und Ergebnisse aus der Marktforschung bekanntgegeben werden)
  • Umfrage/Erhebung (Befragung einer größeren Anzahl von Personen nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Problem)
  • Verträge (privaten oder gewerblichen KFZ-Kaufvertrag, Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…)
  • Vortragsprotokolle (ein Vortrag ist eine Rede über ein bestimmtes -häufig wissenschaftliches- Thema, wobei in der Regel auch Anschauungsmaterial etc. zum Einsatz kommt)
  • Workshop-Protokoll (ein Workshop ist ein Seminar oder ähnliches, in dem in freier Diskussion bestimmte Themen erarbeitet werden, ein Erfahrungsaustausch stattfindet)


Die vorher fettmarkierten Dokumentenarten sollen nun nachfolgend etwas näher beschrieben werden:

  • Dissertationen und Habilitationsschriften
    Dissertationen unterscheiden sich von den im nächsten Aufzählungspunkt kurz beschriebenen Diplomarbeiten vor allem durch einen wesentlichen innovativen Anteil der Arbeit. Bei der Beurteilung einer Dissertation spielt das neu erarbeitete Wissen der Arbeit eine besondere Rolle, denn mit einer Dissertation soll ein deutlicher Fortschritt der Forschung erzielt werden. Das Aufarbeiten und auch Verändern vorangehender wissenschaftlicher Leistungen oder eine Systementwicklung für einen neuen Anwendungsbereich reichen nicht aus.
    Die Ergebnisse einer Dissertation werden nicht selten in Thesen zusammengefaßt, die in der Abhandlung an den Anfang gestellt und in der Arbeit geprüft werden. In ähnlicher Weise kann dies auch in Seminararbeiten und Diplomarbeiten gehandhabt werden.
    Mit einer Habilitation soll unter anderem die Lehrbefähigung eines Wissenschaftlers nachgewiesen werden. Hier wird eine nicht unerhebliche Breite des Wissens in einem bestimmten Wissensgebiet erwartet, die in einer Habilitationsschrift ihren Niederschlag finden soll. Die in der Dissertation nachgewiesene Fähigkeit der Forschung "in die Tiefe" ist hier durch eine Forschung "in die Breite" zu ergänzen. Gemeint ist die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge gebietsübergreifend zu erkennen, darzustellen und jetzt auch zu vermitteln.

    Die Word-Formatvorlage "dissertation-97.dot", die man kostenlos vom Publikationsserver der HU Berlin herunterladen und in die Textverarbeitung Word 97/2000/XP integrieren kann, zeigt den Grundaufbau einer Dissertation
    Die Vorlage wurde übrigens deshalb mit der Textverarbeitung MS Word erstellt, weil dies laut einer im Rahmen des Projekts "Digitale Dissertationen" durchgeführten Befragung, die meistgenutzte Textverarbeitung zum Erstellen von Doktorarbeiten, war. Die Verwendung dieser Vorlage zur Erstellung der auf dem Dokumenten-Server der HU Berlin veröffentlichten Dissertationen ist Pflicht und ermöglicht erst die Automatisierung vieler manueller Handlungen, die in Verbindung mit der elektronischen Verwaltung und Veröffentlichung der Doktorarbeiten notwendig sind.
    Eine Dissertation gliedert sich in drei große Bereiche: das Deckblatt (enthält wichtige Daten wie Titel, Autor, Datum, Fakultät, Gutachter, Schlüsselwörter,…), der Hauptteil (enthält die eigentlichen Inhalte die mit Kapiteln, Absätzen, Überschriften, Abbildungsunterschriften, Tabellen, Querverweisen, Literaturverzeichnissen, Fußnoten, Aufzählungen und weiteren Mitteln strukturiert und mit Hilfe von Grafiken, Diagrammen, Tabellen, Formeln, Audios, Videos usw. näher beschrieben werden) und den Anhang (inhaltliche Anhänge, wie Tabellen, Quellcode von Programmen, Abbildungen, Versuchsprotokollen und dissertationsspezifische Anhänge, wie Lebenslauf, Danksagung, Selbständigkeitserklärung, Veröffentlichungslisten und Literatur).

  • Diplomarbeiten
    Die Diplomarbeit ist die erste größere wissenschaftliche Arbeit, mit der ein systematisches und selbständiges Arbeiten nachgewiesen werden soll. Innerhalb einer bestimmten Zeit (in der Regel drei oder sechs Monate) ist ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch zu bearbeiten.
    Im Gegensatz zu Seminar- und Studienarbeiten enthalten Diplomarbeiten einen entscheidenden Anteil einer eigenen wissenschaftlichen Leistung. Dies betrifft sowohl die Konzeption der Arbeit als auch deren inhaltliche Gestaltung. Hier soll nicht nur ein Sachverhalt bewältigt und aufgearbeitet werden, sondern auch die Kritikfähigkeit und die Formulierung eigener, eventuell sogar innovativer Ideen geschult werden.

  • Hausarbeiten, Seminararbeiten und Studienarbeiten
    Hausarbeiten werden meist in den jeweiligen Schulfächern der Gymnasien gefordert, Seminararbeiten müssen häufig von den Studenten am Ende des Grundstudiums oder im Hauptstudium für das ein oder andere Seminar erarbeitet werden. Diese haben wie auch die Hausarbeiten in der Regel einen Umfang von 15 bis 20 Seiten und beinhalten keinen oder nur einen sehr geringen Anteil einer eigenen wissenschaftlichen Leistung. In einem Seminarvortrag (und in der anschließenden Ausarbeitung) soll vor allem ein inhaltlich abgeschlossener Themenbereich erarbeitet und wiedergegeben werden. Die Literatur ist in der Regel bekannt; es kann aber gefordert sein, daß weitere Publikationen ermittelt und hinzugezogen werden. 
    Ähnliches gilt für die Anfertigung von Studienarbeiten, wobei hier gedanklich mehr Selbständigkeit als bei Seminararbeiten erwartet wird und auch eigene Gedanken und Bewertungen in die Arbeit einfließen. Der Umfang einer solchen Arbeit überschreitet mit 50 bis 80 Seiten auch deutlich das Maß einer Seminararbeit.

Die Inhalte der vorher genannten wissenschaftlichen Arbeiten werden in der Regel mit Hilfe einer Vielzahl von Informationsquellen erstellt: Informationen von Ministerien, Behörden und Forschungsinstituten, technische Handbücher, Fachlexika, Wörterbücher und Enzyklopädien,  Bücher, insbesondere Fach- und Lehrbücher, Tagungsberichte, (Fach)- Zeitschriften und Zeitungen, technische Berichte, Kommunikation mit Experten und Informationen von Unternehmen, Verbänden und Vereinen. Sie stellen somit eine Informationssammlung aus den genannten Quellen dar und erspart so die eigene Suche, Bewertung und Auswertung der in den relevanten Informationsquellen gefundenen Inhalte. Da die Qualität der Informationssammlung aber vom Engagement und von der Qualifikation des betreffenden Autors abhängt ist es empfehlenswert das wissenschaftliche Dokument, vor allem in Bezug auf die verwendeten Informationsquellen, genau zu prüfen. 

Die Artikel aus Fachzeitschriften stellen wohl die wichtigste Quelle für das wissenschaftliche Arbeiten dar. In ihnen werden Forschungsergebnisse publiziert, die man nicht oder nur selten in Büchern finden kann. Da Zeitschriftenartikel vor der Veröffentlichung einem Gutachtergremium zur Beurteilung vorgelegt werden, werden in der Regel nur inhaltlich sehr gute Arbeiten veröffentlicht. Es kann jedoch einige Zeit dauern, bis ein eingereichter Artikel veröffentlicht wird. Deshalb sollte man sich bemühen, Vorveröffentlichungen zu erhalten, wenn dies für die Arbeit wichtig ist. 
Wo (Fach)-Zeitschriften zu bestimmten Themenbereichen gefunden werden können, wurde im Abschnitt "Fachliteratur (Verlage, Bibliotheken, Bücher, Zeitschriften, Nachschlagewerke)" beschrieben.
Aber auch die Kommunikation mit Experten kann sehr nützlich sein. Hier ist das größte Problem, einen geeigneten Experten zu finden, der Zeit hat und bereitwillig Auskunft gibt. Mögliche Anlaufpunkte hierfür sind die jeweiligen Fachbereiche von Universitäten und Fachhochschulen oder Forschungseinrichtungen. Sehr nützlich kann auch die Kontaktaufnahme mit dem Autor einer wissenschaftlichen Arbeit (Doktorarbeit, Diplomarbeit, Hausarbeit,…) sein. 
Weitere Möglichkeiten um Kontakte mit Experten zu knüpfen, bieten Experten-Suchdienste oder entsprechende Diskussionsforen, Diskussionslisten, Expertenchats oder virtuelle Gemeinschaften. Wie man diese finden, bewerten und zur Kommunikation nutzen kann, wird in den Lektionen "Webforen und Newsgroups", "Diskussionslisten", "Webchats und IRC-Kanäle" und "Virtuelle Gemeinschaften" beschrieben. Die meisten der genannten Quellen wurden im Abschnitt "Personen" beschrieben.
Auch die Informationen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden und Vereinen können für das Erstellen von wissenschaftlichen Arbeiten von großer Bedeutung sein. Wie diese gezielt gesucht werden können, wird im Abschnitt "Unternehmen, Forschungsinstitute, Verbände und Vereine" gezeigt. 

Eine weitere interessante Quelle für wissenschaftliche Informationen sind "Tagungsberichte" und "technische Berichte". Da auch diese nicht jedem bekannt sein dürften, sollen sie nachfolgend kurz erläutert werden.

  • Tagungsberichte
    Eine weitere wichtige Quelle im Rahmen der Literatursuche sind Tagungsberichte (Proceedings). Auf Tagungen und Workshops werden neue Forschungsergebnisse vorgetragen, so daß man über die dazu erstellten Berichte relativ schnell in den Besitz schriftlicher Fassungen von Vorträgen über aktuelle Fragestellungen kommt. 

  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
    Forschungsberichte werden oft in kleiner Auflage vervielfältigt, um schnell die erzielten Ergebnisse einem festen Interessentenkreis zugänglich zu machen. Solche auch technische Berichte genannten Arbeiten zählen nicht als Veröffentlichungen. Ein Problem besteht im Aufspüren technischer Berichte. Wenn gewisse Forschungsergebnisse in einer wissenschaftlichen Einrichtung vermutet werden, ist es immer noch am einfachsten, über E-Mail mit den möglichen Autoren zu kommunizieren oder mit den Personen Kontakt aufzunehmen, die im Besitz technischer Berichte sein könnten. Eine Bestellung über den Buchhandel ist aussichtslos.


In welchen Dateiformaten werden die wissenschaftlichen Arbeiten im Internet veröffentlicht ?

Die meisten Bibliotheken benutzen als Dateiformat das Postscript und/oder das Portable Document Format (PDF) der Firma Adobe. Diese beiden Formate sind aus Sicht von Autoren und Bibliotheken am schnellsten herzustellen und erfordern den geringsten Aufwand. Vereinzelt werden die wissenschaftlichen Arbeiten auch direkt über das HTML-Format veröffentlicht.

Die beiden Dateiformate dürften eher eine Zwischenlösung sein , da Archivierungsformate auf dem Markt sind, die weitaus geeigneter sind als beispielsweise das PDF-Format. Vor allem wären hier XML (Xtensible Markup Language) und SGML (Standard Generalized Markup Language) zu nennen.


Welche Vorteile bietet das Internet ganz allgemein für die wissenschaftliche Arbeit ?

Für die wissenschaftliche Arbeit bieten die Informations- und Kommunikationstechnologien des Internets eine hervorragende Unterstützung, so können beispielsweise:

  • die oft weltweit an verschiedenen Standorten arbeitenden Wissenschaftler (bzw. die Institute/Organisationen bei denen sie beschäftigt sind), auf einfache Art und Weise, zwecks Zusammenarbeit, miteinander vernetzt werden

  • die Informationen orts- und zeitunabhängig recherchiert, bereitgestellt und verteilt werden

  • durch die multimediale Darstellung der Informationen in Form von Text, Bild, Ton und/oder bewegten Bildern (Animation, Video), können gerade komplexere Sachverhalte einfacher und schneller vermittelt werden

Die genannten und weitere Mehrwerte, die das Internet für die Wissenschaft bietet, werden diese nachhaltig beeinflussen. 

Welche Vorteile bringt das Internet in Bezug auf die wissenschaftliche Literaturversorgung ?

Problem
Da viele wissenschaftliche Zeitschriften nur einen sehr kleinen Leserkreis besitzen und die Verlage zur Erstellung der Magazine feste Kosten ansetzen, kommt es zu regelmäßigen Preiserhöhungen. Diese führen durch die dann folgenden Abbestellungen wiederum zu einer Reduzierung der Leserschaft (z. B. Universitätsbibliotheken, Forschungseinrichtungen,…). Mit sinkender Auflage müssen die Verlage aber die Preise noch weiter erhöhen, um die Kosten der Zeitschrift zu decken. Das führt dazu, daß die Herstellung von immer mehr wissenschaftlichen Magazinen eingestellt werden muß. 

Dazu ein Auszug aus der Newsletter des Internet-Magazins "Internet World" vom 21.02.01/14:08 Uhr:

Die Lage an Deutschlands Universitätsbibliotheken ist nach Einschätzung der "Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände" äußerst schlecht. Aufgrund der schlechten finanziellen Ausstattung seien sie gezwungen, im Schnitt rund ein Drittel ihrer wissenschaftlichen Zeitschriften und Periodika abzubestellen, so der Verbands-Vorsitzende Georg Ruppelt. Die schlechte Verfügbarkeit neuer Publikationen führe aber zu längeren Studienzeiten und zu einer Abkopplung der Universitäten von der internationalen Forschung. 

Loesung
Weitaus kostengünstiger und platzsparender als in den Universitätsbibliotheken können wissenschaftliche Schriften der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wenn diese in digitaler Form von einem Server bequem und jederzeit abrufbar sind. 

Das Problem hierbei ist, daß die Zwischenschaltung des Verlages und damit dessen Beitrag zur Qualitätssicherung der Publikationen entfallen kann.

Weitere Vorteile der digitalen Publikation von wissenschaftlichen Dokumenten wären:

  • Schnelle Veröffentlichung
    Es entfallen die monatelangen Vorlaufzeiten vom Einreichen des Manuskripts bis zum Erscheinen der Veröffentlichung in den Bibliotheksregalen.

  • Leichte Durchsuchbarkeit des Dokuments
    Ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil der elektronischen Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Magazinen oder Dissertationen ist die schnelle und gezielte Suche innerhalb des Dokuments nach indizierbaren Bestandteilen wie Schlagwörtern oder bestimmten Textpassagen.

  • Multimediale Aufbereitung von komplexen Zusammenhängen möglich
    Eine solche Aufbereitung würde es ermöglichen, komplexe Zusammenhänge durch Animationen, Videos, Audios in Verbindung mit Text und Graphik verständlich zu erklären. 

  • Leichte Aktualisierung des Dokuments, das damit immer den neuesten Stand in einem Forschungsgebiet wiedergibt
    Das geänderte Dokument kann mit wenigen Mausklicken wieder auf den Server geladen werden.

  • Die Möglichkeit zur Erstellung interaktiver Dokumente
    Der Leser könnte beispielsweise mit den im Dokument enthaltenen Programmen und Formeln eigene Berechnungen und Auswertungen durchführen und diese dann in den Diskussionsprozess einbringen.

Viele Universitäten erlauben inzwischen die elektronische Veröffentlichung von wissenschaftlichen Arbeiten, schreiben aber oftmals bestimmte Formate vor und wollen zusätzlich noch eine Printversion des Dokuments. In den USA ist man hier schon wesentlich weiter: dort gibt es Universitäten, die kein Papier mehr akzeptieren.

Hinweis
Es wurde sogar eine eigene Organisation, die BOAI (www.soros.org/openaccess) ins Leben gerufen, die sich gegen die derzeit vorherrschende Praxis wendet, den Zugang zu der ganz überwiegenden Zahl an Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften nur gegen Zahlung von Gebühren zu ermöglichen.

Diese Gebühren haben zur Folge, daß die Informationen nur für die Wissenschaftlern/innen verfügbar sind, die das Glück haben, in Forschungseinrichtungen tätig zu sein, die diese Mittel aufbringen können.

Das Problem ist durch die Publikation im Internet doch nicht so einfach lösbar, wie der Newsletter des Internet-Magazins "Internet World" vom 21.02.01/14:08 Uhr, zu entnehmen war:

Der Erwerb von Publikationen im Internet sei keine wirkliche Alternative, sagte Ruppelt, Verbands-Vorsitzender der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Zum einen stünden nicht alle Forschungsberichte im weltweiten Netz zur Verfügung, zum anderen müssten Bibliotheken für die Nutzung der Texte Lizenzen zahlen. Vor Monaten machten US-amerikanische Bibliotheken schon darauf aufmerksam, daß durch den Trend hin zu umfassendem Digital Rights Management im Internet der Zugriff auf frei verfügbares Wissen für Bibliotheken und öffentliche Institutionen stark beschränkt werde. (Lesen Sie dazu auch den IW-Artikel "Wem gehört das Wissen im Netz", IW 3/01, Seite 42.). Um den Anschluss an internationale Standards wieder herzustellen, sind nach Einschätzung Ruppelts 80 Millionen Mark an „Soforthilfe" für die Hochschulbibliotheken nötig. Für die nächsten fünf Jahre müsse der Bund rund 120 Millionen Mark jährlich aufwenden. Auch durch Rationalisierungen und Umstrukturierungen könnten die Bibliotheken das Finanzdefizit nicht mehr ausgleichen.

Das Internet hat aber noch einen weiteren großen Vorteil für die Forscher und Wissenschaftler:  Diese mußten früher viele Monate warten, bis ihre Arbeiten von einer Fachzeitschrift angenommen und schließlich gedruckt wurden, zusätzlich vergingen noch weitere bange Wochen, bis Zuspruch oder Kritik von den Kollegen eintrafen. Die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets haben heute dazu geführt, daß ein revolutionärer Gedanke oft hastig in den PC eingetippt und sofort der Fachöffentlichkeit in aller Welt kundgetan wird. Lob oder Tadel finden sich dann mitunter schon am nächsten Tag in der Mailbox.

Warum können Forscher und Wissenschaftler eigentlich nicht kostengünstig über ihren eigenen Weblog Informationen verteilen ? Das wäre doch eine kostengünstige Alternative zur Veröffentlichung in wissenschaftlichen Zeitschriften und Periodika.


Relevante Internetadressen:

http://search.dissonline.de, alle an der Deutschen Nationalbibliothek nachgewiesenen Online-Dissertationen und Online-Habilitationen im Volltext durchsuchen

http://elib.uni-stuttgart.de/…, OPUS-Metasuche nach elektronischen Hochschulschriften

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de offener Zugriff auf wissenschafltiche Literatur

http://edoc.hu-berlin.de/…, Online-Publikationen in Deutschland (OAI-Suche)

http://www.oaister.org, OAIster is a union catalog of digital resources

Einen kostenpflichtigen Zugang zu einem umfangreichen Datenbestand an elektronischen Dokumenten aus Technik und Naturwissenschaften, wie etwa wissenschaftlichen Zeitschriften, Forschungsberichte, Reports, Preprints und Dissertationen, bietet das TIB und das FIZ Karlsruhe unter GetInfo-doc.de (www.getinfo-doc.de).

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB (http://rzblx1.uni-regensburg.de/…) ist ein Service zur effektiven Nutzung wissenschaftlicher Volltextzeitschriften im Internet. Dieser Dienst wurde im Rahmen eines Projektes von der Universitätsbibliothek Regensburg in Kooperation mit der Bibliothek der Technischen Universität München entwickelt. Mittlerweile nehmen über 186 Bibliotheken an der EZB teil; die Titel werden kooperativ gesammelt und in einer zentralen Datenbank gemeinsam gepflegt. Die Zugriffsmöglichkeiten lassen sich für jede Institution an der farbigen Ampelschaltung ablesen.
Bei Wissen24 (www.wissen24.de/) können wissenschaftliche Texte (Diplomarbeiten, Hausarbeiten, Seminararbeiten,…) veröffentlicht und natürlich auch gezielt gesucht und gelesen werden.
http://www.osti.gov/graylit, das Netzwerk ermöglicht den Zugriff auf die sogenannte graue Literatur (technische Berichte vom U.S. Department of Energy, dem Department of Defense, der "Environmental Protection Agency" , der National Aeronautics und der Weltraumbehörde " NASA")


Praxis
Wie kann man wissenschaftliche Dokumente gezielt finden ?  

Mögliche Anlaufpunkte für Tagungsberichte und Forschungsberichte sind beispielsweise die Fachbereiche von Universitäten bzw. deren Forschungseinrichtungen. Wie diese gefunden werden können, wird im nächsten Teilabschnitt ausführlich erklärt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anfrage bei den entsprechenden Forschungsabteilungen von Unternehmen, die sich mit dem relevanten Forschungs- oder Entwicklungsthema beschäftigen. Wie nach Informationen von und über Unternehmen gesucht werden kann, wird im Abschnitt "Unternehmen, Forschungsinstitute, Verbände und Vereine" gezeigt. 

Wie Doktor- und Diplomarbeiten zu bestimmten Themen gefunden werden können, zeigen die nachfolgenden Praxisbeispiele.

Wo kann man sich Doktorarbeiten über die verschiedensten Themengebiete ansehen und auf die heimische Festplatte herunterladen ?  

Aktion
Suche nach einer wissenschaftlichen Arbeit im Fachbereich "Physik" zum Thema Krypton-Ionen

Rufen Sie dazu das Internetangebot dissonline.de über die Internetadresse www.educat.hu-berlin.de/… auf. Auf der Startseite klicken Sie auf den Hotspot (Bild-Link) "Fachbereiche"; scrollen Sie anschließend die Seite im Hauptframe (Frame = Rahmen) nach unten, bis der Link "Projekte und Bibliotheken mit elektronischen Publikationen" erscheint – klicken Sie auf diesen Link.


Abb.  Dissonline.de – Startseite 


Daraufhin erscheint eine Tabelle, die eine Sammlung aus der immer größer werdenden Liste von Projekten und Dissertationsarchiven an deutschen Universitäten zeigt. In der ersten Spalte der Tabelle steht die jeweilige Universitätsbibliothek, die für die jeweiligen digitalen Dissertationen zuständig ist, in der zweiten Spalte finden Sie den Link zur entsprechenden Bibliotheksseite und in der dritten Spalte sind Formatangaben und die Anzahl der aktuell veröffentlichten Dokumente ersichtlich. Da das Angebot der Humboldt-Universität zu Berlin mit 223 Dissertationen sehr umfangreich erscheint, klicken Sie auf den Link "http://dochost.rz.hu-berlin.de/epdiss", der zur entsprechenden Bibliotheksseite dieser Universität führt.


Abb. Dissonline.de – Projekte und Bibliotheken mit elektronischen Publikationen (Humboldt-Universität zu Berlin)


Danach klicken Sie auf den Link "Dissertationsarchiv", um eine Übersicht über die vorhandenen Fachgebiete zu bekommen, in denen die Dissertationen geschrieben wurden.


Abb.  Humboldt-Universität zu Berlin – Startseite des Dissertationsarchivs


Aus den angebotenen Fachgebieten, von denen Sie in der Abbildung nur einen Teil sehen können, wählen Sie das Fachgebiet "Physik" aus.


Abb.  Humboldt-Universität zu Berlin – Dissertationsarchiv (Fachgebiete)


Aus den angebotenen Teilgebieten der Physik wählen Sie "Struktur der Flüssigkeiten, Physik der Gase, Plasmaphysik" aus.


Abb.  Humboldt-Universität zu Berlin – Dissertationsarchiv (Teilgebiete der Physik)


Resultat
Ergebnis der Suche nach einer wissenschaftlichen Arbeit im Fachbereich "Physik" zum Thema Krypton-Ionen

Hier steht Ihnen nun eine Dissertation zum Thema "Spektroskopische Untersuchungen hochgeladener Krypton-Ionen im Röntgen-Bereich" zur Verfügung, die Sie sich durch einen Klick auf den Link, der gleichzeitig der Name des Autors "Fuchs, Tino" ist, ansehen können.


Abb.  Humboldt-Universität zu Berlin – Dissertationsarchiv (Struktur der Flüssigkeiten, Physik der Gase, Plasmaphysik)


Sie erhalten nun eine kurze Zusammenfassung der Doktorarbeit und bekommen die Möglichkeit, die gesamte Arbeit im PDF-Format (Dateigröße: 280k) über das hoffentlich installierte PDF-Plug-in (Zusatzprogramm für den Browser) in Verbindung mit Ihrem Browser anzusehen. Klicken Sie dazu auf den Link "PDF". Bevorzugen Sie das PostScript-Format (Dateigröße: 26314k), klicken Sie auf den Link "PostScript".


Abb.  Humboldt-Universität zu Berlin – Dissertationsarchiv (Dissertation: Spektroskopische Untersuchungen hochgeladener Krypton-Ionen im Röntgen-Bereich)


Beispiel
Ein interessantes Internetangebot über das Diplomarbeiten nach Themenbereichen sortiert ausfindig gemacht werden können ist Diplomarbeit.de (www.diplomarbeit.de). Klicken Sie auf der Startseite im Hauptmenü am linken Rand der Seite auf die Rubrik "Kostenlose Diplomarbeiten".


Abb.  Diplomarbeit.de – Hauptmenü (Kostenlose Diplomarbeiten)


Sie erhalten eine Seite, auf der die vorhandenen kostenlos erhältlichen Diplomarbeiten nach Fachgebieten sortiert sind. Die Arbeiten können Sie über die Einträge, die zugleich eine Themenbeschreibung sind, in den entsprechenden Pull-Down-Menüs (siehe Abb. unten) aufrufen.


Abb.  Diplomarbeit.de – Kostenlose Diplomarbeiten – Hauptkategorien (Design allgemein) 


Aktion
Suche nach einer kostenpflichtigen Diplomarbeit zur Fachrichtung "Automatisierungstechnik" und zum Thema "Übertragung multimedialer Daten"

Klicken Sie dazu im Hauptmenü im linken Frame (Rahmen) auf die Rubrik "Kaufangebote Diplomarbeiten".


Abb.  Diplomarbeit.de – Hauptmenü (Kostenpflichtige Diplomarbeiten)


Sie bekommen nun eine Tabelle, in der die Hauptkategorien der kostenpflichtigen Diplomarbeiten aufgeführt sind. Klicken Sie dort auf den Link "Technik", da die gesuchte Arbeit dieser Hauptkategorie zuzuordnen ist.


Abb.  Diplomarbeit.de – Kostenpflichtige Diplomarbeiten – Hauptkategorie (Technik) 


Die unter der Hauptkategorie "Technik" vorhandenen Diplomarbeiten sind nach Fachrichtung und Titel der Arbeit sortiert. Wählen Sie dort die Diplomarbeit in der Fachrichtung "Elektrotechnik/Automatisierungstechnik" mit dem Titel "Übertragung multimedialer Prozessdaten" aus.


Abb.  Diplomarbeit.de – Kostenpflichtige Diplomarbeiten – Technik (vorhandene Diplomarbeiten)


Resultat
Diplomarbeit in der Fachrichtung "Elektrotechnik/Automatisierungstechnik" mit dem Titel "Übertragung multimedialer Prozessdaten"

Sie erhalten nun die Diplomarbeit und deren Eckdaten wie die Adresse des Autors, Kontaktmöglichkeiten, die Internetadresse zu einer Kurzfassung der Arbeit und viele mehr.


Abb.  Diplomarbeit.de – Kostenpflichtige Diplomarbeiten – Technik (vorhandene Diplomarbeiten) – Diplomarbeit mit dem Titel: Übertragung multimedialer Prozessdaten  


Aktion
Betrachtung der Rubrik "Kauf- und Hilfegesuche"

Für den Fall, daß Sie weder im Angebot der kostenlosen noch der kostenpflichtigen Diplomarbeiten nach dem Werk Ihrer Wahl fündig werden, können Sie probieren, über ein Kaufgesuch an dieses zu gelangen. Gehen Sie dazu im Hauptmenü auf die Rubrik "Kauf- und Hilfegesuche".


Abb.  Diplomarbeit.de – Hauptmenü (Kauf- und Hilfegesuche)


Falls Sie sich dazu entscheiden, ein Kaufgesuch für eine Diplomarbeit aufzugeben, dann würde dies, wie in der nachfolgenden Abbildung dargestellt, erscheinen. 


Abb.  Diplomarbeit.de – Kauf- und Hilfegesuche


Die Verfasser von Diplomarbeiten können dann, falls sie Ihr gesuchtes Themengebiet behandelt haben, mit Ihnen Kontakt aufnehmen.


Abb.  Diplomarbeit.de – Kauf- und Hilfegesuche (vorhandene Kaufgesuche) – Kontakt


Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: spezielle Such- und Informationsdienste > Dokumente > wissenschaftliche Such- und Informationsdienste > technische Such- und Informationsdienste

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FTP – File Transfer Protokoll

Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: spezielle Such- und Informationsdienste > Down-/Upload von Dateien mit dem Internetdienst "FTP"

Buch geöffnetDown-/Upload von Dateien mit dem Internetdienst "FTP"

Einstieg  Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was ist das File Transfer Protokoll (FTP) ? Bildlink-Pfeil

  • Gibt es eine Möglichkeit, den FTP-Dienst direkt über das World Wide Web zu verwenden ? Bildlink-Pfeil

  •  Was sollte man bei der Auswahl eines FTP-Clients beachten und welche bekannten Clients gibt es ? Bildlink-Pfeil

  • Wie können Dateien mit dem FTP-Client herunter- und hochgeladen werden ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was ist das File Transfer Protokoll (FTP) ? Bildlink-Pfeil

FTP ist wie das World Wide Web oder die elektronische Post (E-Mail) ein Internet-Dienst, der speziell dazu verwendet wird, Dateien (Bilder, Musik, Software,…) von einem Rechner (Server) zu einem anderen Rechner (Client) oder umgekehrt zu übertragen. Hierzu wird in der Regel auf der Client-Seite ein eigenes Programm, der sogenannte FTP-Client, verwendet, mit dessen Hilfe dann die betreffenden Dateien von dem jeweiligen FTP-Server auf den heimischen Rechner übertragen (Download ) oder eigene Dateien auf diesen Server hochgeladen (Upload ) werden können. FTP-Clients sind damit unverzichtbare Werkzeuge für Massendownloads oder die Pflege einer Website. 

Das Zusammenspiel zwischen einem FTP-Server und einem FTP-Client ist vom Prinzip her vergleichbar mit den anderen Internetdiensten, die ebenfalls über eine Client-Server-Architektur realisiert werden. Wenn Sie beispielsweise eine Internetadresse in den Web-Client (Web-Browser) eingeben, dann stellt dieser die Verbindung zu dem betreffendem Web-Server her und lädt über diese die angewählte Internetseite auf Ihren Rechner herunter, die nach dem vollständigen Download im Browser-Fenster angezeigt wird. Handelt es sich beispielsweise dabei um ein Online-Formular, das Sie mit den geforderten Daten füllen, so werden diese Formulardaten nach dem Anklicken der Schaltfläche "Senden" über die bestehende Verbindung wieder zum Web-Server hochgeladen und dort beispielsweise in eine Datenbank eingetragen. 

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Damit der reibungslose Datenaustausch zwischen dem FTP-Client und dem FTP-Server unabhängig vom Übertragungsmedium (Kupferleitung, Funk, Satellit usw.) und der Rechnerarchitektur (Unix, Linux, Windows,…) ist, müssen auf beiden Seiten gemeinsame Regeln und Steuerkommandos (Befehle) eingehalten und verstanden werden; diese sind im File Transfer Protokoll (FTP) festgelegt. So können Sie beispielsweise mit Ihrem Computer auf einem entfernten Rechner Verzeichnisinhalte anzeigen, Verzeichnisse anlegen, Dateien löschen oder mit dem Befehl "get" bestimmte Dateien auf Ihren Rechner kopieren, wie wenn Sie das auf Ihrem eigenen Computer tun würden. 

Um die vorher genannten Operationen auf dem entfernten Rechner durchführen zu können, muß man sich in der Regel bei dem jeweiligen FTP-Server mit einem vorher vom Server-Administrator zugeteilten Benutzerkennwort und Paßwort anmelden. Nach der erfolgreichen Anmeldung erwartet Sie nicht etwa eine schöne bunte Oberfläche, sondern schlichte, in einer Baumstruktur angeordnete Datei-Verzeichnisse, wie Sie diese beispielsweise vom Windows-Explorer kennen. In dem Teil des Dateisystems, für das man volle Zugriffsrechte (lesen, schreiben, Ausführen von Dateien) hat, kann man dann die vom eigenen Rechner her gewohnten Dateioperationen durchführen. 

Es gibt aber auch FTP-Server, bei denen man keine Zugangsdaten wie die Benutzerkennung (UserID) und das Passwort eingeben muß, um sich dort anzumelden. Auf diesen sogenannten "anonymen FTP-Servern" sind bestimmte Bereiche des Dateisystems für die Öffentlichkeit freigegeben, auf denen man sich aber in der Regel damit begnügen muß, daß man nur ausgewählte Dateien herunterladen darf. Dies ist eigentlich verständlich, sonst könnte ein Spaßvogel beispielsweise alle vorhandenen Verzeichnisse samt der darin abgespeicherten Dateien löschen und damit für unfreiwillige Zusatzarbeit sorgen.

Stellt sich nun noch die Frage, für was man den Internetdienst FTP eigentlich benötigt. Ein besonders wichtiger Anwendungsfall ist beispielsweise die Verwaltung und Pflege der einzelnen Internetseiten einer Website. Ein anderes Beispiel ist das Hoch- und Herunterladen von Dateien auf gemeinsame Ordner, die via FTP orts- und zeitunabhängig erreichbar sind.

Hinweis
Vorsicht, Dateien und Dokumente können auch Schad- und Spionageprogramme enthalten.
Vor allem ausführbare Dateien (Programmdateien) sollten am Besten nur von sicheren Quellen heruntergeladen oder zumindest mit einem aktuellen Virenscanner überprüft werden. 

Workshop - das Basis-Sicherheitskonzept

Praxis

Gibt es eine Möglichkeit, den FTP-Dienst direkt über das World Wide Web zu verwenden ? Bildlink-Pfeil

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Man nennt die Nutzung anderer Internetdienste über das World Wide Web auch webbasierten Zugriff. Es stellt sich nun die Frage: "Was versteht man eigentlich unter dem webbasierten Zugriff auf den FTP-Dienst und warum gibt es ein spezielles Programm, den FTP-Client, um auf einem FTP-Server Verzeichnisse anzulegen, Dateien zu löschen oder Dateien herunter- bzw. hochzuladen ?".

Der webbasierte Zugriff auf den FTP-Dienst bedeutet, daß die eben genannten Operationen auf dem entfernten FTP-Server über das World Wide Web ausgeführt werden. Zwischen dem Web-Server und dem betreffenden FTP-Server ist ein Gateway (Dolmetscher) geschaltet, der für den korrekten Datenaustausch der eigentlich unterschiedlichen Internetdienste sorgt. Somit ist es möglich, den FTP-Dienst über eine entsprechende Benutzeroberfläche, die über den Web-Browser angezeigt wird, in ähnlich umfassender Weise zu nutzen wie bei einer direkten Verbindung zwischen dem FTP-Client und dem FTP-Server. Für den Anwender bedeutet das, er muss keine zusätzlichen Programme, in diesem Fall einen FTP-Client, installieren, und er kann über seinen Browser mit jedem internetfähigen Endgerät den FTP-Dienst nutzen. Ein praktisches Beispiel für die Nutzung dieses Dienstes ist, wenn Sie Ihre Homepage von einem fremden Rechner aus aktualisieren möchten, der weder einen FTP-Client noch einen Upload-fähigen Browser installiert hat. 

Ein Internetanbieter, der einen webbasierten Zugriff  auf den FTP-Dienst unter deutschsprachiger Benutzeroberfläche erlaubt, ist www2ftp.de (www.www2ftp.de). 

Die Dienstleistung wird von der Domain-Handelsbörse Sedo angeboten und stellt Ihnen die grundlegenden Funktionen eines FTP-Clients auf einer Internetseite bereit. Der Dienst ist kostenlos und erfordert auch keine Registrierung. Die Webschnittstelle basiert vollständig auf HTML und Javascript, das bedeutet, Sie brauchen keine Zusatzprogramme in Form von Plug-ins oder Java-Applets mit der eigentlichen Internetseite herunterzuladen.

Beispiel

Aktion
Herunterladen der Programmdatei des FTP-Clients "FTP Voyager vom FTP-Server mit der Adresse "ftp.rz.uni-wuerzburg.de"

Auf der Startseite von www2ftp.de finden Sie das Online-Formular (Login), über das Sie die zur Anmeldung bei dem betreffenden FTP-Server notwendigen Daten eingeben können. 

Für häufig gestellte Fragen bezüglich der Bedienung von www2ftp.de gibt es übrigens eine FAQ (Frequently Asked Questions = häufig gestellte Fragen), die unter der Adresse www.www2ftp.de/faq.html
bereitgestellt wird.

Geben Sie dort unter "Server:" die Adresse des FTP-Servers "ftp.rz.uni-wuerzburg.de" ein. Dies ist übrigens die Adresse des FTP-Servers, bei dem im vorhergehenden Teilabschnitt mit dem FTP-Suchdienst von Lycos die Programmdatei des FTP-Clients "FTP Voyager" gefunden wurde.

Da es sich (hoffentlich) um einen anonymen FTP-Server handelt, brauchen Sie keine weiteren Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) eingeben. 
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche "login", um eine Verbindung zwischen www2ftp.de und dem FTP-Server herzustellen. 

Das bedeutet, zwischen Ihrem Rechner und www2ftp.de werden die Daten über das Hypertext Transfer Protokoll (HTTP), das für die Übertragung von Internetseiten zuständig ist, übertragen und zwischen www2ftp.de und dem FTP-Server werden die Daten über das File Transfer Protokoll (FTP) ausgetauscht.

Hinweis
Der SSL-Login erfüllt im Prinzip die gleiche Funktion wie der Login, nur daß in diesem Fall eine abhörsichere Verbindung zwischen Ihrem Rechner und dem FTP-Server aufgebaut wird, so daß die von Ihnen eingegebenen Daten, während sie über das Datennetz transportiert werden, nicht von einem unbefugten Dritten ausgespäht werden können.


Abb.  www2ftp.de- Verbindung zum FTP-Server herstellen (Einloggen)


Nachdem www2ftp.de eine Verbindung zum FTP-Server hergestellt hat, bekommen Sie zunächst in einem zusätzlich geöffneten Browser-Fenster einige Hinweise (Login Messages), die Sie bei der Benutzung des jeweiligen FTP-Servers beachten sollten.

Im ursprünglichen Browser-Fenster wird die FTP-Benutzeroberfläche angezeigt. Diese ist in zwei Spalten aufgeteilt: Die linke zeigt den Inhalt des Hauptverzeichnisses auf dem FTP-Server und beinhaltet die Funktionen, um dort bestimmte Operationen durchzuführen wie beispielsweise das Auswählen einer bestimmten Datei oder das Erstellen eines neuen Verzeichnisses. Die rechte Spalte beinhaltet Funktionen, um bestimmte Aktionen auf dem Dateisystem Ihres eigenen Rechners auszuführen.

Es lassen sich neue Verzeichnisse erstellen, Dateien umbenennen und die Rechte an Dateien ändern (r = lesen, w = schreiben, x = ausführen), wobei die Rechte durch die Aktivierung des jeweiligen Kontrollkästchens erlaubt werden. Zusätzlich kann noch festgelegt werden, für welchen Benutzer die Dateirechte gelten, für den Besitzer der Datei (user), für die Arbeitsgruppe des Benutzers (group) und/oder den Rest der Welt (others). Weiterhin kann durch das Aktivieren des Kontrollkästchens "ZIP it!" eine zuvor ausgewählte Datei zur schnelleren Übertragung komprimiert werden.

Klicken Sie nun doppelt auf das Hauptverzeichnis "pub", um in die dort angelegten Unterverzeichnisse zu wechseln. Das gleiche machen Sie solange, bis Sie am Ende des Verzeichnispfades "ftp.rz.uni-wuerzburg.de/pub/local/networking/win95/ftp/client/ftp_voyager" angelangt sind; das nächste Unterverzeichnis wäre also "local". 

Diese Aktion dient der Übung, denn prinzipiell hätten Sie statt der bloßen Adresse des Servers die gesamte Adresse des FTP-Servers mitsamt des Verzeichnispfades zur Programmdatei "ftpv5051.exe" beim Einloggen angeben können und wären so nach dem Verbindungsaufbau direkt im richtigen Verzeichnis gelandet.

Hinweis
Über die Schaltfläche "Editieren" kann der Inhalt einer zuvor ausgewählte Text- oder HTML-Datei direkt auf dem FTP-Server geändert werden. Dies kann beispielsweise nützlich sein, um kleine Fehler im HTML-Code einer Internetseite schnell zu korrigieren.


Abb.  www2ftp.de- FTP-Benutzeroberfläche – Programmdatei auf dem FTP-Server auswählen 


Markieren Sie nun die Programmdatei "ftpv5051.exe ". Das automatisch aktivierte Kontrollkästchen "ZIP it!" lassen Sie unverändert, dann wird die Datei automatisch vor dem Download auf Ihren Rechner komprimiert (Zip-Format). Die Datei wird dabei unkomprimiert vom FTP-Server zu www2ftp.de übertragen und erst dort komprimiert und als Zip-Datei zum WWW-Client gesendet. 

Danach starten Sie den Download durch einen Klick auf die Schaltfläche "Herunterladen". Die Programmdatei wird dann bei Windows-Rechnern im Ordner "Temporary Internet Files" abgelegt und kann von dort in das gewünschte Verzeichnis verschoben werden.
Nachdem Sie die Verbindung zum FTP-Server nicht mehr benötigen, in diesem Fall, wenn der Download abgeschlossen ist, beenden Sie diese durch einen Klick auf die Schaltfläche "Logout".



Abb. www2ftp.de- FTP-Benutzeroberfläche – Programmdatei auf den eigenen Rechner herunterladen


Resultat
Die Datei wurde auf den heimischen Rechner heruntergeladen und im Verzeichnis "c:\ftp client" abgelegt.


Abb.  Windows Datei-Explorer – heruntergeladene Datei im Verzeichnis "c:\ftp client"


Hinweis
Das Hochladen einer Datei auf den FTP-Server gestaltet sich ähnlich einfach wie der Download.

Im Gegensatz zum Download, bei dem Sie zuerst im Dateisystem des FTP-Servers die gewünschte Datei markieren und auf Ihren Rechner herunterladen, wählen Sie beim Upload zuerst die betreffende Datei auf Ihrem Dateisystem aus; dann legen Sie fest, in welchem Verzeichnis des FTP-Servers die Datei abgespeichert werden soll und laden Sie dann hoch. Allerdings brauchen Sie dazu das Schreibrecht für ein Verzeichnis. Dies bekommt man in der Regel nur, wenn man sich bei dem jeweiligen Betreiber des FTP-Servers registriert, da sonst dieses Recht leicht mißbraucht werden kann; beispielsweise könnte das Verzeichnis als Tauschplatz für illegale Dateien verwendet werden. 

Für den Upload einer oder mehrerer Dateien benötigen Sie die rechte Spalte der FTP-Benutzeroberfläche von www2ftp.de. Klicken Sie dort auf die Schaltfläche "Durchsuchen", um die gewünschte Datei, die auf den FTP-Server hochgeladen werden soll, auf Ihrem Rechner auszuwählen.

Außerdem müssen Sie noch festlegen, wie die Datei übertragen werden soll:

  • ASCII, 

    zur Übertragung von Textdateien (z. B. Script-Dateien), bei denen beispielsweise die Zeilenumbruchzeichen gegebenenfalls konvertiert werden sollen

  • Binary (Binär),

    zur Übertragung von beliebigen Bild-, Programm- und Datendateien, die ja in der Regel nicht konvertiert werden sollen

Wählen Sie hier die Übertragungsart "Binary", indem Sie in das entsprechende Optionsfeld klicken. Danach laden Sie die ausgewählte Datei mit einem Klick auf die Schaltfläche "Hochladen" auf den FTP-Server hoch.

Übrigens können Sie bis zu 5 Dateien gleichzeitig von Ihrer Festplatte auf den FTP-Server hochladen, indem Sie über jede der fünf Schaltflächen "Durchsuchen" eine dieser Dateien auswählen und anschließend auf die Schaltfläche "Hochladen" klicken.

Um die Datenübertragung zu beschleunigen, können Sie die zuvor komprimierten Dateien (Zip-Format) über den Zip-Upload zum FTP-Server hochladen. Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Hochladen und entpacken" werden die so komprimierten Dateien dann zu www2ftp.de übertragen, dort entpackt und die einzelnen Dateien an den FTP-Server weitergereicht.


Abb.  www2ftp.de – FTP-Benutzeroberfläche – Bilddatei auf der eigenen Festplatte auswählen und auf den FTP-Server hochladen


Hinweis
Der an sich sehr nützliche Dienst von www2ftp.de bietet eine Alternative zu einem FTP-Client, kann ihn jedoch keinesfalls ersetzen.

Die Verwendung eines webbasierten FTP-Dienstes weist sicherheitstechnische Risiken auf. Zwischen Ihnen und dem FTP-Server besteht keine direkte Verbindung, wie es mit einem FTP-Client der Fall wäre, sondern eine indirekte. Der gesamte Datenaustausch läuft über den dazwischen geschalteten Gateway-Server von www2ftp.de. Da also der Anbieter direkt zwischen Ihnen und dem von Ihnen angewählten FTP-Server sitzt, kann er theoretisch Ihren gesamten Datenaustausch aufzeichnen und speichern. Technisch ist er außerdem in der Lage, Ihre Zugangsdaten (Benutzerkennwort und Paßwort) zu erfassen. Das bedeutet, auch wenn www2ftp.de in seinen Datenschutzrichtlinien den diskreten Umgang und die sichere Verwaltung der Serverdaten (z. B. verschlüsselte SSL-Verbindung) verspricht, so übernimmt er laut eigenen Aussagen keine Garantie für die Sicherheit der Verbindung. Es bleibt also eine gewisse Unsicherheit; vor allem dann, wenn es sich um hochsensible Daten wie Kunden- oder Auftragsdaten handelt.

Da die Verbindung nicht direkt zum FTP-Server, sondern über den webbasierten FTP-Dienst aufgebaut wird und dieser die vom Anwender gewünschten Aktionen erst dem FTP-Server verständlich machen muß, verläuft der Datenaustausch zwischen dem Anwender und dem FTP-Server wesentlich langsamer als  über eine Direktverbindung über einen FTP-Client. Außerdem bietet die webbasierte Variante nur die gängigsten Funktionen von all denen, die ein hochwertiger FTP-Client standardmäßig bereitstellt.

Praxis

Was sollte man bei der Auswahl eines FTP-Clients beachten und welche bekannten Clients gibt es ? Bildlink-Pfeil

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Wer oft auf FTP-Server zugreifen muß, beispielsweise, um seine Homepage zu pflegen oder Musikdateien herunterzuladen, sollte sich einen FTP-Client installieren. Die gängigen aktuellen WWW-Clients wie der Internet Explorer oder der Nescape Navigator können zwar ebenfalls zum Hoch- und Herunterladen von Dateien per FTP verwendet werden, bieten aber nur einen Bruchteil der Funktionen, die ein spezieller FTP-Client zur Verfügung stellt. Auch der vorher genannte webbasierte Zugriff kann einen hochwertigen FTP-Client nicht ersetzen, außerdem stellt er für sensible Daten ein Sicherheitsrisiko dar. Nachfolgend soll nun kurz die technische Funktion eines FTP-Clients erläutert werden.

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Nachdem Sie einen geeigneten FTP-Client ausgewählt und installiert haben, können Sie die direkte Verbindung zum jeweiligen FTP-Server herstellen. Dazu geben Sie die Adresse des FTP-Servers (z. B. ftp.rz.uni-wuerzburg.de) und, falls erforderlich, Ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort), in das entsprechende Dialog-Fenster Ihres FTP-Clients ein. Steht diese Verbindung, dann ermöglicht Ihnen der FTP-Client, daß Sie mit dem angewählten FTP-Server kommunizieren können. Der FTP-Client hat dabei die Funktion, die von Ihnen gewünschten Aktionen an den FTP-Server weiterzuleiten. Diese können Sie durch manuelle Eingabe von Befehlen oder durch Anklicken des entsprechenden Symbols mit der Maus dem FTP-Client mitteilen. Auf der Seite des FTP-Servers wird dann die von Ihnen gewünschte Aktion ausgeführt. Beide Programme verwenden zum korrekten Austausch der Befehle und Daten das File Transfer Protocol (FTP), das die dazu notwendigen Regeln beinhaltet.

Kriterien bei der Auswahl eines FTP-Clients

  • Allgemeine Ausstattung

    • Können die Dateien per "Drag and Drop" ausgewählt werden (Drag and Drop-Dateihandling) ?
    • Wird der FTP-Client automatisch in den Datei-Explorer integriert (Explorer Integration) ? Dabei werden die Verzeichnisse und Unterverzeichnisse auf dem FTP-Server wie ein weiteres Laufwerk in den Windows-Datei-Explorer integriert.
    • Können die Dateien übersichtlich aus dem Dateisystem ausgewählt werden (Explorer-Darstellung) ?
    • Können Dateien über den FTP-Client zwischen zwei entfernten FTP-Servern übertragen (verschoben) werden, ohne daß diese erst auf dem lokalen Rechner abgespeichert werden müssen (Server-Server-Übertragung) ? Dies hat zudem den Vorteil, daß die Datenübertragung in der Regel schneller durchgeführt wird, da viele FTP-Server mit einer schnellen Internetanbindung ausgestattet sind. 
    • Können bestimmte Dateien auf dem jeweiligen FTP-Server gesucht werden, während man im Vordergrund ungestört weiterarbeiten kann (Dateisuche im Hintergrund) ?
    • Gibt es eine Chat-Funktion, mit der man über den FTP-Client mit dem zuständigen Administrator des FTP-Servers Textnachrichten austauschen kann, um beispielsweise wichtige Fragen zu klären (Chat-Funktion) ?
    • Können häufig manuell ausgeführte Aufgaben durch die Programmierung eines Skripts (Makros) automatisiert werden (Scripting) ? 
  • Down- und Upload-Features

    • Kann eine Warteschlange [Queue] für das Hoch- und Herunterladen von Dateien eingerichtet werden, beispielsweise, um nach einer unfreiwilligen Pause aufgrund einer Serverüberlastung diese Dateien mit einem Befehl zu übertragen (Warteschlangensystem) ?
    • Können die Dateien vor dem Up- oder Download komprimiert werden, um Online-Gebühren zu sparen ?
    • Können abgebrochene Down- oder Uploads an der Stelle, wo sie abgebrochen wurden, wieder fortgesetzt werden ? Diese Funktion muß natürlich auch vom FTP-Server unterstützt werden.
    • Ist eine automatische Wiederholung des Verbindungsaufbaus möglich (Auto-Reconnect) ?
    • Können mehrere Verbindungen zu verschiedenen FTP-Servern parallel aufgebaut werden (Mehrfachverbindung) ?
  • Management-Features

    • Können die Inhalte von Verzeichnissen miteinander verglichen werden (Verzeichnisvergleich) ?
    • Können Dateien direkt auf dem FTP-Server bearbeitet werden ?
    • Können die wichtigsten Daten (FTP Serveradresse, ein Verzeichnis auf dem FTP Server, der Benutzername, das Paßwort…) von häufig verwendeten FTP-Servern in einem Adreßbuch (verschlüsselt) abgespeichert werden ?
  • Sicherheits-Features

    Können sowohl die Zugangsdaten als auch die Dateien selbst verschlüsselt zum und vom FTP-Server übertragen werden ? Das stellt unter anderem sicher, daß auf den FTP-Server hochgeladene Dateien nur von berechtigten Personen heruntergeladen und wieder entschlüsselt werden können (verschlüsselte Datenübertragung via FTP) ? 

Es gibt zwei Hauptanwendungsgebiete für einen FTP-Client, bei denen unterschiedliche der vorher genannten Kriterien eine Rolle spielen:

  • Massen-Downloads von bestimmten FTP-Servern
    Für diesen Anwendungszweck spielen vor allem die Down- und Upload-Features eine tragende Rolle, etwa die Funktion, unterbrochene Downloads wieder an der betreffenden Stelle weiterzuführen, die Komprimierung der Dateien vor dem Download oder ein Warteschlangensystem.

  • Pflege der eigenen Homepage
    Soll  der FTP-Client vorwiegend für die Pflege einer Website verwendet werden, so spielen vor allem die allgemeine Ausstattung und die Management-Features eine wichtige Rolle. Hier wäre beispielsweise das Feature wichtig, eine Datei direkt auf dem Server bearbeiten zu können, um eine schnelle Online-Korrektur in einer HTML-Seite durchzuführen. Weiterhin ist es nützlich, mit Hilfe eines Verzeichnisvergleichs nur die seit dem letzten Upload durchgeführten Änderungen auf den Server  übertragen zu können. Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit, mit Hilfe eines Skripts (Makros) den Verbindungsaufbau (Login) und die regelmäßige Aktualisierung einer Datei zu automatisieren.


Welche bekannten FTP-Clients gibt es ?

FTP Voyager, www.ftpvoyager.com 
großer Funktionsumfang und komfortable Bedienung, besonders geeignet zu Website-Pflege, ab Version 9 eignet sich der FTP-Client auch für sehr sicherheitsrelevante Up- und Downloads

WS-FTP-Pro, www.wsftp.com 
unterstützt Verbindungen über Firewalls und besitzt ein Adressbuch, leichte Handhabung

NORMAN FTP Client, www.norman.no
FTP-Client, der sich vor allem für sehr sicherheitsrelevante Up- und Downloads eignet 

Cute FTP, www.cuteftp.com

Transsoft FTP-Control, www.ftpcontrol.com
Explorer-Integration und Scripting-Funktionen

lftp (für Linux), http://lftp.yar.ru
Textmodus, aber trotzdem benutzerfreundlich, Mirror-Funktion, parallele Downloads und Adressbuch

Weitere FTP-Clients finden Sie beispielsweise mit speziellen Software-Suchdiensten entweder durch die Eingabe relevanter Stichwörter in das Eingabefeld der Suchmaschine oder durch die entsprechende Unterkategorie in der Hauptkategorie "Internet" des Suchkatalogs.

Beispiel

Wie können Dateien mit dem FTP-Client herunter- und hochgeladen werden ? Bildlink-Pfeil

Für die nachfolgende Demonstration eines Down- bzw. Uploads einer Datei wurde der FTP-Client "WS-FTP-LE" auf Windows 95 installiert, da dieser viele der vorher genannten Kriterien erfüllt, leicht zu bedienen ist und in der LE-Version (Limitierte Ausgabe) kostenlos für die private Anwendung benutzt werden darf.

Aktion
Herunterladen der Programmdatei des FTP-Clients "FTP Voyager" vom FTP-Server mit der Adresse "ftp.rz.uni-wuerzburg.de"

Dies ist übrigens die Adresse des FTP-Servers, der in der Antwort zur Frage "Gibt es spezielle Suchdienste für bestimmte Dateien auf FTP-Server ?" mit dem FTP-Suchdienst von Lycos bei der Suche nach der Programmdatei des FTP-Clients "FTP Voyager" gefunden wurde.

  • Klicken Sie unter Windows auf die Start-Schaltfäche und wählen Sie den Eintrag Programme –
    Programmpfad – WS_FTP95LE
    , um den FTP-Client zu starten. Es öffnet sich automatisch zusätzlich das Dialogfenster "Session Profile".

    Dort können folgende Angaben gemacht werden:

    • Profile Name:
      In diesem Pulldown-Menü können Sie einen automatisch vom Hersteller voreingestellten (anonymen) FTP-Server auswählen oder dort mit "New" selbst einen häufig verwendeten FTP-Server mit den betreffenden Zugangsdaten (Adresse des FTP-Servers, Benutzerkennwort,…) eintragen. 
      Nach der Auswahl des jeweiligen Servernamens müssen Sie nur noch mit "OK" bestätigen, daß der FTP-Client die Verbindung zum FTP-Server aufnehmen soll.

    • Host Name:
      Adresse des FTP-Servers (z. B. ftp.leo.org)

    • Host Type:
      Typ des FTP-Servers; mit der automatisch voreingestellte Option "Automatic detect" wird der FTP-Server-Typ (Hard- und Softwareaufbau) automatisch erkannt

    • User ID:
      User ID; für den Zugang zu einem anonymen FTP-Server benötigen Sie keine User ID, belassen Sie in diesem Fall das automatisch voreingestellte Benutzerkennwort "anonymous".

    • Password:
      Passwort; für den Zugang zu einem anonymen FTP-Server benötigen Sie auch kein bestimmtes Passwort, belassen Sie in diesem Fall ebenfalls das automatisch voreingestellte Passwort "guest@unknown".

    • Account:
      Bei manchen FTP-Servern ist anstatt einer User ID ein Account notwendig, der hier eingegeben werden muß. Für den Zugang zu einem anonymen FTP-Server benötigen Sie keinen Account.

      Theorie
      Unterschied zwischen Account und User-ID

      Der Account bezeichnet allgemein den Bereich (hier beispielsweise ein bestimmtes Verzeichnis auf dem jeweiligen FTP-Server) der für einen bestimmten Anwender eingerichtet wurde um den betreffenden Internetdienst (hier FTP) zu nutzen. Um den Zugang zu diesem Bereich nur einer bestimmten Person zu gestatten, muß diese sich mit einem Benutzerkennwort und einem Paßwort identifizieren. Die User ID wird in der Regel automatisch bei der Einrichtung des Accounts vom System erzeugt. Die Nummer ist eindeutig einem bestimmten Account zugeordnet und dient dem System dazu den Account zu identifizieren.

    • Remote Host:
      Hier kann der Verzeichnispfad zu dem Verzeichnis auf dem FTP-Server eingegeben werden, dessen Dateien nach dem Aufbau der Verbindung im FTP-Client angezeigt werden sollen.

    • Local PC:
      Hier kann der Verzeichnispfad zu dem Verzeichnis auf dem eigenen Rechner eingegeben werden, dessen Dateien nach dem Aufbau der Verbindung im FTP-Client angezeigt werden sollen.

  • Geben Sie nun unter "Host Name" die Adresse "ftp.rz.uni-wuerzburg.de" des FTP-Servers der Universität Würzburg ein, die restlichen Einstellungen belassen Sie so, wie sie von WS_FTP automatisch voreingestellt wurden.

    Hinweis
    Da Sie die gewünschten Dateien in der Regel über einen speziellen Suchdienst suchen, wird im Falle, daß die Suchmaschine fündig geworden ist, im Suchergebnis die Adresse des FTP-Servers samt dem Verzeichnispfad angezeigt; im eingangs gezeigten Beispiel war das die Angabe "ftp://ftp.rz.uni-wuerzburg.de/…". Die benötigten Teile der gesamten Adresse können Sie dann mit der Tastenkombination "Strg + C" kopieren und mit "Strg + V" in das entsprechende Eingabefeld im FTP-Client einfügen.

  • Bestätigen Sie dann die Eingaben mit "OK", um die Verbindung zwischen dem FTP-Server und Ihrem FTP-Client herzustellen.

    Hinweis
    Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß Sie eine Verbindung zum Internet bzw. zu Ihrem Provider/Online-Dienst hergestellt haben. 


Abb.  WS-FTP-LE – Verbindung zum FTP-Server herstellen (Einloggen)


Nachdem die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, bekommen Sie zunächst einige Hinweise (Login Messages), die Sie bei der Benutzung des jeweiligen FTP-Servers beachten sollten.

Die Benutzeroberfläche des FTP-Clients "WS-FTP" ist in zwei Spalten aufgeteilt: Die rechte (Remote System) zeigt den Inhalt des Hauptverzeichnisses auf dem FTP-Server und beinhaltet die Funktionen, um dort bestimmte Operationen durchzuführen, wie beispielsweise das Auswählen einer bestimmten Datei oder das Erstellen eines neuen Verzeichnisses. Die linke Spalte (Local System) zeigt den Inhalt des Laufwerks "C:\" und beinhaltet Funktionen, um bestimmte Aktionen auf dem Dateisystem Ihres eigenen Rechners auszuführen. 

Klicken Sie nun doppelt auf das Hauptverzeichnis "pub", um in die dort angelegten Unterverzeichnisse zu wechseln. Das gleiche machen Sie solange, bis Sie am Ende des Verzeichnispfades "ftp.rz.uni-wuerzburg.de/pub/local/networking/win95/ftp/client/ftp_voyager" angelangt sind; das nächste Unterverzeichnis wäre also "local". 

Diese Aktion dient der Übung, denn prinzipiell hätten Sie statt der bloßen Adresse des Servers die gesamte Adresse des FTP-Servers mitsamt dem Verzeichnispfad zur Programmdatei "ftpv5051.exe" beim Einloggen unter "Initial Directories – Remote Host:" angeben können und wären so nach dem Verbindungsaufbau direkt im richtigen Verzeichnis gelandet.

Hinweis
In den Pull-Down-Menüs oberhalb des jeweiligen Verzeichnisfensters wird der aktuelle Verzeichnispfad angezeigt. 


Abb.  WS-FTP-LE- FTP-Benutzeroberfläche – Programmdatei auf dem FTP-Server auswählen 


Theorie
Die Schaltflächen rechts neben der jeweiligen Verzeichnisansicht dienen zum Ausführen folgender Befehle:

  • Chdir – Wechseln des Verzeichnisses
  • MKDIR – Erstellen eines Verzeichnisses
  • View – Datei- oder Verzeichnisinhalt anzeigen
  • Exec – Datei ausführen
  • RENAME – Datei oder Verzeichnis umbenennen
  • DELETE – Löschen einer Datei oder eines Verzeichnisses
  • REfresh – Dateien und/oder Verzeichnisse aktualisieren 
  • DirInfo – Informationen zum Verzeichnis abrufen (Zugriffsrechte, Größe, Inhalt,…) 
  • Pfeil nach rechts – Datei vom lokalen Rechner (FTP-Client) zum FTP-Server kopieren (Upload einer Datei)
  • Pfeil nach links – Datei vom FTP-Server zum lokalen Rechner (FTP-Client) verschieben (Download einer Datei)

Die Optionsfelder unterhalb der Verzeichnisansichten dienen zum Festlegen folgender Übertragungsarten:

  • ASCII – Stellt ASCII-Übertragungsmodus ein zur Übertragung von Textdateien (z. B. Script-Dateien), bei denen beispielsweise die Zeilenumbruchzeichen gegebenenfalls konvertiert werden sollen
  • Binary (Binär) – Stellt Binär-Übertragungsmodus ein zur Übertragung von beliebigen Bild-, Programm- und Datendateien, die ja in der Regel nicht konvertiert werden sollen 
  • Auto – automatische Erkennung der Übertragungsart

Die Schaltflächen am unteren Ende des Programmfensters dienen zum Ausführen folgender Befehle:

  • CLOSE – Beenden der FTP-Sitzung
  • Cancel – Vorher ausgeführten Befehl abbrechen
  • LogWnd – Anzeigen der "Login Message", die Hinweise zur Benutzung des jeweiligen FTP-Servers beinhaltet
  • Help – Programmhilfe
  • Options – Programmeinstellungen
  • Abhout – Hinweise vom Programm-Hersteller
  • Exit – Beenden der FTP-Sitzung und des FTP-Clients

Markieren Sie nun die Programmdatei "ftpv5051.exe". Danach starten Sie den Download durch einen Klick auf die Schaltfläche, auf der der nach "links zeigende Pfeil" abgebildet ist. 

Hinweis
Mit WS_FTP können Sie die Dateien, wie dies bereits vom Windows-Datei-Explorer bekannt ist, per Drag & Drop zwischen FTP-Server und Ihrem PC bewegen.



Abb.  WS-FTP-LE- FTP-Benutzeroberfläche – Programmdatei auf den eigenen Rechner herunterladen


Resultat
Die Datei wurde auf den heimischen Rechner heruntergeladen und im Verzeichnis "c:\ftp client" abgelegt.

Anhand der nachfolgenden Statusmeldung des FTP-Clients wird der vollständige Empfang aller Datenbytes der Programmdatei "ftpv5051.exe" bestätigt; zusätzlich ist dort angegeben, wieviel Bytes (1,899 Millionen Bytes) in welcher Zeit (258,4 Sekunden) mit welcher mittleren Datentransferrate (72000 Bits pro Sekunde) vom FTP-Server auf den eigenen Rechner übertragen wurden.



Abb.  Windows Datei-Explorer – heruntergeladene Datei im Verzeichnis "c:\ftp client" des eigenen Rechners


Hinweis
Das Hochladen einer Datei auf den FTP-Server gestaltet sich ähnlich einfach wie der Download.

Im Gegensatz zum Download, bei dem Sie zuerst im Dateisystem des FTP-Servers die gewünschte Datei markieren und auf Ihren Rechner herunterladen, wählen Sie beim Upload zuerst die betreffende Datei auf Ihrem Dateisystem aus; dann legen Sie fest, in welchem Verzeichnis des FTP-Servers die Datei abgespeichert werden soll und laden Sie dann hoch. Allerdings brauchen Sie dazu das Schreibrecht für dieses Verzeichnis. Dies bekommt man in der Regel nur, wenn man sich bei dem jeweiligen Betreiber des FTP-Servers registriert, da sonst dieses Recht leicht mißbraucht werden kann; beispielsweise könnte das Verzeichnis als Tauschplatz für illegale Dateien verwendet werden. 

Um beispielsweise die in der unteren Abbildung markierte Bilddatei hoch zu laden, müßten Sie weiterhin die Übertragungsart "Binary" auswählen, indem Sie in das entsprechende Optionsfeld klicken, und danach die ausgewählte Datei mit einem Klick auf die Schaltfläche, auf der der nach "rechts zeigende Pfeil" abgebildet ist, auf den FTP-Server hochladen.

Übrigens können Sie auch mehrere Dateien gleichzeitig von Ihrer Festplatte auf den FTP-Server hoch laden, indem Sie diese mit gedrückter Strg-Taste einzeln markieren oder mit gedrückter Shift-Taste gruppenweise auswählen und anschließend hoch laden.


Abb.  WS-FTP-LE – FTP-Benutzeroberfläche – Programmdatei auf der eigenen Festplatte auswählen und auf den FTP-Server hochladen


Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: spezielle Such- und Informationsdienste > Down-/Upload von Dateien mit dem Internetdienst "FTP"

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Dokumente – Beispiele

Bildlink-Pfeil     Sie sind hier:  Startseite > Inhaltsverzeichnis: spezielle Such- und Informationsdienste > Programm-Dateien (Software) > Dokumente > wissenschaftliche Such- und Informationsdienste

Buch geöffnetDokumente   zurück

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Beispiel

Wie kann man sich spezielle Suchdienste für Dokumente anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen ?  

Aktion 
Suche nach Powerpoint-Dokumenten, die Informationen darüber liefern, welche Zukunfts-Chancen das Internet bieten kann 

Rufen Sie dazu die deutschsprachige Ausgabe der Suchmaschine Google (www.google.de) auf. Wählen Sie die Option "Seiten auf Deutsch", geben Sie die Suchanfrage filetype:ppt internet zukunft chance ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine liefert jetzt nur Dokumente, die mit MS Powerpoint (*.ppt) erstellt wurden, und in denen die Suchbegriffe internet und zukunft und chance vorkommen.

Hinweis
Mit Hilfe der Feldsuche "filetype" kann nach folgenden Dateiformaten gesucht werden: PDF-Dokumente (filetype:pdf), Word-Dokumente (filetype:doc), PostScript-Dokumente (filetype:pd), Powerpoint-Dokumente (filetype:ppt) und Excel-Dokumente (filetype:xls).


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Google findet 48 passende Powerpoint-Dokumente. Ein interessantes Dokument scheint das mit dem Titel "Zukunft der Arbeit" zu sein, das von der Kiersch GmbH veröffentlicht wurde. 

Vor dem Herunterladen des Dokuments auf den lokalen Rechner ist es empfehlenswert, kurz die HTML-Version anzusehen. Dazu steht der Link "HTML-Version" unterhalb des Titels des Dokuments zur Verfügung. Die Suchbegriffe sind in der HTML-Version farblich hinterlegt, so daß der Zusammenhang zwischen der gewünschten Information und dem tatsächlichen Inhalt des Dokuments schnell erkannt werden kann. Erst nachdem sichergestellt ist, daß es den gewünschten Inhalt enthält, sollte es im Originalformat (Powerpoint) heruntergeladen werden.  

Hinweis
Ein Problem ist, daß viele der gefundenen Dokumente von ihren Autoren ohne Titel veröffentlicht wurden.

Dort steht dann anstatt eines aussagekräftigen Titels "kein Folientitel" oder "Folie 1". Das Problem wird sich allerdings mit der Zeit automatisch entschärfen, wenn den Autoren diese Tatsache bewußt wird.

Vor allem bei den Textversionen von PDF-Dokumenten zeigt sich auch das Problem, daß deren Anzeige im Textformat ohne die sonst im Originalformat evtl. vorhandenen Grafiken erfolgt. Diese gehen nämlich bei der Umwandlung vom PDF-Format ins Text-Format verloren.


Seiten in Deutsch wurden nach filetype:ppt internet zukunft chance durchsucht. Resultate 110 von ungefähr 48. Suchdauer: 0.10 Sekunden.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis (Zukunft der Arbeit)  


Zum Herunterladen des Dokuments klicken Sie am besten mit der rechten Maustaste auf den Dokumententitel und wählen dann im Kontextmenü den Befehl "Ziel speichern unter".
Es erscheint dann das übliche Dialogfenster, mit dem Sie das betreffende Laufwerk und den entsprechenden Ordner auswählen können, in dem das Dokument abgespeichert werden soll.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis – Download des gefundenen Dokuments


Das Dokument mit dem Titel "Zukunft der Arbeit" beschreibt in Stichpunkten die vielfältigen Auswirkungen, die das Internet auf das zukünftige Privat- und Geschäftsleben haben wird und welche Chancen die globale Vernetzung für die einzelnen Unternehmen bietet. 

Weltweit operierende Unternehmen können beispielsweise mit Hilfe von schnellen und kostengünstigen Kommunikationssystemen und der Standardisierung von Aufgabenstellungen und Arbeitsprozessen ihre globalen Geschäfte kostengünstig koordinieren und kontrollieren. Kleine und mittelständische Unternehmen können die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien dazu nutzen um mit anderen Unternehmen (sowohl inländische, als auch ausländische) kostengünstige Netzwerke (Stichwort: virtuelle Unternehmen) aufzubauen – etwa um gemeinsam Innovationen zu realisieren oder Einkaufsgemeinschaften zu gründen. Dadurch erweitert sich die Handlungsfähigkeit der einzelnen Unternehmen und sie können sich auf dem Markt besser behaupten. Leider bremsen bisher Emotionen und Kommunikationsschwierigkeiten die Entwicklung von Kooperationen im Mittelstand. 
Durch das Internet wird sich der gesamte wirtschaftliche Wettbewerb verändern, lokale Handels- und Arbeitsmärkte werden globalisiert und dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt. 

Für den Einzelnen ändert sich ebenfalls einiges: "Die Netzwerkkompetenz in Verbindung mit der Fähigkeit zu lebenslangem, eigenverantwortlichem Lernen werden die Schlüsselkompetenzen auf dem künftigen Arbeitsmarkt sein."

Aktion 
Suche nach einem Jahresbericht 2000  über den Umweltschutz in Deutschland  im DOC-Format 

Wählen Sie die Option "Seiten auf Deutsch" , geben Sie die Suchanfrage filetype:doc umweltschutz jahresbericht deutschland +2000 ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine liefert jetzt nur Dokumente, die mit MS Word (*.doc) erstellt wurden und in denen die Suchbegriffe umweltschutz und jahresbericht und deutschland und das Stoppwort 2000 vorkommen.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Google findet 72 passende Word-Dokumente. Leider konnte bei der Durchsicht der ersten zwanzig Treffer kein Dokument gefunden werden, das sich ausschließlich mit dem Thema Umweltschutz in Deutschland befaßt. 

In dem Jahresbericht 2000 der ICC Deutschland etwa waren nur sehr wenig Informationen zum Thema "Umweltschutz" zu finden und wenn, dann wurden lediglich die Aktivitäten der ICC im Hinblick auf dieses Thema kurz beschrieben. Interessant zu lesen waren aber die Argumente, die laut ICC (www.iccwbo.org) für die Globalisierung sprechen. 

Eines davon war beispielsweise, daß die internationale Zusammenarbeit mit Hilfe der Informations- und Kommunikationsmittel des Internets verbessert und so die Suche nach Lösungen beschleunigt wird. Ein anderes war, daß die Globalisierung das Wirtschaftswachstum fördert und somit zusätzliche Ressourcen für den Umweltschutz bereitstellt und verteilt. 

Ein anderes Argument (nicht auf das Thema Umweltschutz bezogen) war, daß die Globalisierung zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in den Entwicklungsländern beitragen kann.


Seiten in Deutsch wurden nach filetype:doc umweltschutz jahresbericht deutschland +2000 durchsucht. Resultate 1 – 10 von ungefähr 72 . Suchdauer: 1.45 Sekunden.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis (Jahresbericht 2000 der ICC Deutschland)


Hinweis
Der Jahresbericht 2000 über den Umweltschutz in Deutschland kann übrigens am besten über das Umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de) unter der Rubrik "Daten und Fakten " gefunden werden. 


Abb.  Umweltbundesamt.de – Online-Fassung des Berichts des Bundes zur Lage der Umwelt in Deutschland im Jahre 2000


Eine weitere Möglichkeit, diesen Bericht zu finden, wäre die Verwendung eines speziellen Suchdienstes zum Thema "Umweltschutz". Ein besonders guter Anbieter ist das German Environmental Information Network (GEIN) oder zu deutsch Umweltinformationsnetz Deutschland, das unter www.gein.de zu finden ist.
Die Meta-Suchmaschine dient als maschineller Information Broker für Umweltinformationen die von Ministerien und Behörden in Deutschland bereitgestellt werden. 


Abb.  Gein.de – Startseite – Meta-Suchmaschine und Katalogsystem zum Thema "Umwelt"


Praxistip
Die allgemeine Suchanfrage "Dokumentenart Thema Quelle" (z. B. kommentar steuerreform "Oskar Lafontaine" ) liefert in vielen Fällen recht brauchbare Ergebnisse, falls nach einer bestimmten Dokumentenart (Statistik, Rede, Umfrage,…) zu einem fest umrissenen Themengebiet gesucht werden soll. Natürlich kann sich die Suche auch auf die Dokumentenart und das Thema beschränken und darüber hinaus zeitlich eingegrenzt werden (z. B. podiumsdiskussion windkraft 2003).

Nachfolgend sollen nun einige praktische Beispiele gezeigt werden.

Aktion 
Suche nach Statistiken vom Jahr 2000 zum Energieverbrauch in Deutschland

Rufen Sie dazu die deutschsprachige Ausgabe der Suchmaschine Google ( www.google.de) auf. Wählen Sie die Option "Seiten auf Deutsch" , geben Sie die Suchanfrage statistik energieverbrauch deutschland +2000 ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine liefert jetzt alle in der Google-Datenbank vorhandenen Internetseiten in denen die Suchbegriffe statistik und energieverbrauch und deutschland und 2000 vorkommen.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Google findet 2530 passende Internetdokumente. Besonders relevant erscheint dabei der 4. Treffer mit dem Titel (der zugleich die Quelle nennt) "Statistischen Bundesamts "Deutschland" – Umwelt". 


Seiten auf Deutsch wurden nach statistik energieverbrauch deutschland +2000 durchsucht. Ergebnisse 110 von ungefähr 2,530 . Suchdauer: 0.09 Sekunden


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Es handelt sich dabei um eine Seite aus dem Internetangebot des Statistischen Bundesamts Deutschland, auf der verschiedene Statistiken zum Thema "Umwelt" verzeichnet sind. Der Verweis "Direkter Energieverbrauch nach Wirtschaftsbereichen" könnte zur gesuchten Statistik führen.


Abb.  Destatis.de – Statistiken zum Thema "Umwelt"


Die betreffende Seite zeigt eine Statistik, aus der man den Energieverbrauch (in Petajoule) des "produzierenden Gewerbes", der Dienstleistungen (beides nach Wirtschaftsbereichen eingeteilt) und der privaten Haushalte entnehmen kann. Auffällig sind vor allem der hohe Energieverbrauch der Energieversorger (3077 Petajoule im Jahre 2000) und der privaten Haushalte (3808 Petajoule im Jahre 2000).



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Abb.  Destatis.de – Statistiken zum Thema "Umwelt" – Direkter Energieverbrauch nach Wirtschaftsbereichen im Inland


Aktion 
Suche nach einem aktuellen Ratgeber zum Einkaufen im Internet

Rufen Sie dazu die deutschsprachige Ausgabe der Suchmaschine Google (www.google.de) auf. Wählen Sie die Option "Seiten auf Deutsch", geben Sie die Suchanfrage ratgeber internet einkauf +2003 ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine liefert jetzt alle in der Google-Datenbank vorhandenen Internetseiten, in denen die Suchbegriffe ratgeber und internet und einkauf und 2003 vorkommen.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Google findet 12900 passende Internetdokumente. Besonders relevant erscheint dabei der 3. Treffer mit dem Titel (der zugleich die Quelle nennt) " Verbraucherzentralen BaWü, BrdBg, NRW: Wie funktioniert der…". 


Seiten auf Deutsch wurden nach ratgeber internet einkauf +2003 durchsucht. Ergebnisse 110 von ungefähr 12,900. Suchdauer: 0.09 Sekunden


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Die vorher gezeigte Suchmethode "Dokumentenart Thema Quelle" kann übrigens auch überraschende Ergebnisse liefern, wie das nachfolgende Beispiel zeigen soll. 
Es soll nun durch entsprechende Suchanfragen grob ermittelt werden, wie wichtig die Agenda 2010 von der Presse genommen wird. 

Die Agenda 2010 soll das Problem der steigenden Arbeitslosigkeit lösen, indem die angeblich Schuldigen, nämlich die Arbeitslosen,  die nicht arbeiten wollen, durch Leistungskürzungen (Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe, Verkürzung der Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld für über 45-jährige,…) zum Arbeiten angeregt werden. 

Die Agenda 2010 lies zahlreiche Fragen offen, beispielsweise wie die damals 4,5 Millionen Arbeitslosen die offiziell 400 000 freien Arbeitsplätze besetzen sollten und warum gerade die über 45-jährigen, die der moderne Arbeitsmarkt, bei dem Produktivität an erster Stelle steht, nicht mehr benötigt, besonders von den Leistungskürzungen betroffen sind. 
Diese Agenda 2010 hat auf jeden Fall eine finanziell einschneidende Auswirkung auf viele, scheinbar vor allem auf Arbeitslose, tatsächlich aber auch auf die Arbeitenden, da im Prinzip, gerade in der heutigen Zeit, jeder seinen Arbeitsplatz verlieren kann und dann auch unmittelbar von den Maßnahmen der Agenda 2010 betroffen sein kann. 

Das Thema wäre für die Öffentlichkeit also von großer Bedeutung und müßte deshalb von der Presse entsprechend aufgegriffen werden.

Ob das so ist, soll nun durch entsprechende Suchanfragen bei Google festgestellt werden. Für den Vergleich soll der damals ebenfalls sehr heiß diskutierte "Deutschland sucht den Superstar" -Teilnehmer "Daniel Küblböck" dienen. 

Die Suchanfragen lieferten folgende Trefferzahlen (in Klammer hinter der jeweiligen Suchanfrage):

Berichte aus dem Radio über die Agenda 2010/Daniel Küblböck:
bericht agenda 2010 radio (1260)
bericht küblböck radio (152)

Berichte aus dem Fernsehen über die Agenda 2010/Daniel Küblböck:
bericht agenda 2010 fernseh (161) 
bericht küblböck fernseh (28) 

Kommentare über die Agenda 2010/Daniel Küblböck:
kommentar agenda 2010 (5560)
kommentar küblböck (1800)

Umfragen über die Agenda 2010/Daniel Küblböck:
umfrage agenda 2010 (5280)
umfrage küblböck (1900)

Hinweis
Für bestimmte Dokumentenarten wie etwa Formulare, Doktorarbeiten, Diplomarbeiten oder Hausarbeiten, gibt es auch spezielle Suchdienste. 

Anzeige Muster, Vorlage, Vertrag, Download

 

Bei Formblitz.de (www.formblitz.de) beispielsweise findet man eine sehr umfassende Auswahl an Formularen (Bankvollmacht, Steuerformulare, Antrag auf Patenterteilung, Formulare der Stadtverwaltung und Link zum Formularserver von Städten und Gemeinden…), Musterbriefen (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…), Verträgen (privater oder gewerblicher KFZ-Kaufvertrag, sonstige Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…), Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…), Mustertexten (Geheimhaltungsvereinbarung,…) und Erinnerungsschreiben (Einladungen, Gratulationen, Glückwunschkarten,), die im PDF-Format kostenlos heruntergeladen, am Computer ausgefüllt und danach ausgedruckt werden können. 


Abb.  Formblitz.de – Startseite


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Dokumente

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Buch geöffnetDokumente

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was bietet das Internet an elektronischen Dokumenten ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich spezielle Suchdienste für Dokumente anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für Dokumente ? Bildlink-Pfeil

Programme zum Lesen der Dokumente

  • Welche wichtigen Kriterien gilt es bei der Auswahl der Programme zu beachten ? Bildlink-Pfeil

  • Welche bekannten Programme gibt es ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was bietet das Internet an elektronischen Dokumenten ? Bildlink-Pfeil

Definition
Dokumente enthalten Informationen in Form von Texten, deren Inhalt zusätzlich durch Bilder (Bild-Dateien), Sprache (Audio-Dateien), Animationen (Animations-Dateien) oder Videos (Video-Dateien) verständlich gemacht werden kann. Dokumente können also unterschiedliche Dateien enthalten, so kann beispielsweise ein HTML-Dokument aus Texten, Bild-Dateien, Video-Dateien und zusätzlichen Programm-Dateien wie etwa Java Applets aufgebaut sein. Dokumente haben die Aufgabe, die Informationen festzuhalten und deren Weitergabe zu ermöglichen. Sie sind Behälter (Container) für die Aufbewahrung und den Transport von Informationen.

Verwendet man allgemeine Suchmaschinen, um nach Informationen zu suchen, so stellt man fest, daß diese im Suchergebnis überwiegend Dokumente liefern, die im HTML-Format verfaßt wurden. Es gibt aber noch viele weitere Dateiformate, das bekannteste dürfte wohl das PDF-Format (Portable Document Format) sein. In diesem Format werden beispielsweise Handbücher, Forschungs- und Firmenberichte sowie Produkt- und Marketingberichte veröffentlicht, die mit einem kostenlos erhältlichen Zusatzprogramm, dem Acrobat-Reader, betrachtet werden können.

Hinweis
Ganz allgemein legen Dateiformate fest, wie ein Programm eine Datei darzustellen hat.

  • dateiname.dateiformat
    z. B. mit dem Textverarbeitungsprogramm MS Word erstellte Dokumente "dateiname.doc" oder "dateiname.dot" 
  • dateiname.dateiformat 
    z. B. mit der Tabellenkalkulation MS Excel erstellte Dokumente "dateiname.xls" oder "dateiname.xlt"
  • dateiname.dateiformat
    z. B. mit einem HTML-Editor wie etwa Frontpage oder Dreamweaver erstellte Dokumente "dateiname.htm" 

Jedes Dateiformat hat dabei seine spezifischen Vor- und Nachteile. 

So hat beispielsweise das PDF-Format unter anderem folgende Vor- und Nachteile gegenüber dem HTML-Format:

Vorteile

  • die Darstellung und das Aussehen des Dokuments sind im Gegensatz zu HTML auf jeder Plattform (Betriebssystem und Anwendungsprogramme) identisch
  • PDF-Dokumente lassen sich vor Veränderungen und Bearbeitung schützen
  • der Autor kann verhindern, daß der Inhalt des Dokuments ausgedruckt und/oder kopiert werden kann
  • umfangreichere Dateien können mit einem Index versehen werden, was dem Anwender erlaubt, schnell bestimmte Inhalte wiederzufinden
  • integrierte Internet-Funktion für Formulare

Nachteile

  • für die Erstellung von PDF-Dokumenten ist das nicht ganz preiswerte Acrobat-Programmpaket notwendig, das zudem nicht ganz einfach zu bedienen ist
  • zur Anzeige von PDF-Dokumenten im Browser ist ein Plug-in (Zusatzprogramm) notwendig
  • der Seitenaufbau dauert aufgrund der Dateigröße meist länger als bei reinem HTML
  • PDF-Dokumente müssen vor dem Anzeigen vollständig geladen werden.
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Die beiden Dateiformate "HTML" und "PDF" sind derzeit die Formate mit denen die meisten Daten/Informationen im World Wide Web veröffentlicht werden. 

Ein Dateiformat das auch eine sehr große Bedeutung für die Verteilung von Informationen via Internet hat, ist die Metasprache XML (Xtensible Markup Language), die vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelt wurde. XML ist ein offener technischer Standard und somit nicht abhängig von einem bestimmten Hersteller, genauso wenig von einem bestimmten Betriebssystem, Protokoll oder einer speziellen Programmiersprache. Aus diesem Grund und wegen der verlustfreien Konvertierbarkeit (keine Verfälschung der Inhalte) in andere Formate ist XML sehr gut als Datenformat für die langfristige Archivierung wertvoller Daten und Informationen geeignet. Noch ist es zwar möglich Daten/Informationen von einem Datenträger auf einen anderen zu kopieren und alte Dateiformate mit aktuellen Programmversionen zu öffnen. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis das nicht mehr möglich sein wird, spätestens dann wird man für die Wahl eines archivierungsfreundlichen Dateiformats belohnt.

Die Regeln und Bestandteile von XML wurden genauso wie die von HTML bis einschließlich HTML 4.x mit Hilfe der als ISO 8879 standardisierten Meta-Sprache SGML (Standard Generalized Markup Language = standardisierte verallgemeinerte Auszeichnungssprache) definiert. SGML ermöglicht das Definieren von Auszeichnungssprachen mit Hilfe so genannter DTDs (Document Type Definitions = Dokumenttyp-Definitionen), in denen die Elemente, markiert durch Tags, Attribute mit erlaubten Wertzuweisungen und Regeln der Auszeichnungssprache festgelegt werden.  Da SGML, der Alleskönner, etwas schwerfällig und kompliziert in der Handhabung ist, wurde eine auf die wesentlichen Funktionen beschränkte Auszeichnungssprache, mit dem Namen XML geschaffen. Mit Hilfe von XML ist es deshalb einfacher DTDs zu formulieren, als mit SGML.

Ein praktisches Beispiel für eine in XML formulierte DTD, finden Sie auf dem Publikationsserver der HU Berlin. Es handelt sich dabei um die "Dissertation Markup Language" (DiML), eine spezielle DTD um die Inhalte von Dissertationen (Doktorarbeiten) mit Metadaten maschinenverständlich zu beschreiben. Mit Hilfe von XML und weiterer Technologien des "Semantic Web" können Maschinen wesentlich genauere Suchergebnisse liefern, als mit den bisherigen Technologien (Feldsuche, Volltextsuche).

Hinweis
Da die Bedeutung von XML ganz allgemein, insbesondere aber für den Einsatz als Dateiformat im Internet wächst, liegt nahe auch HTML mit XML zu definieren, anstatt wie bisher mit SGML. Das Ergebnis heißt XHTML (Extensible HyperText Markup Language = erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache).

Die Kernidee von XML ist einfach: Jedes Dokument wird in drei Teile zerlegt: Inhalt, Struktur und Layout. Zu HTML gibt es einen zentralen Unterschied: HTML definiert vorrangig die Darstellung der Inhalte von Dokumenten, XML dagegen  beschreibt den Inhalt von Dokumenten. HTML definiert also vorwiegend, wie Daten aussehen, XML dagegen zeigt, was die Daten bedeuten. 

Eine reine XML-Datei enthält nur die Inhalte und deren maschinenverständliche Beschreibung, aber keine Informationen darüber wie die Inhalte dargestellt werden sollen, also auf welchem Medium (Bildschirm, Display, Papier,…) sie ausgegeben und wie sie formatiert (Art, Größe und Farbe einer Schrift, die Position eines Bildes auf dem Bildschirm,…) werden sollen. Eine XML-Datei ist deshalb in ihrer Rohform unabhängig vom Ausgabemedium und die Daten können mit Hilfe entsprechender Formatierungsanweisungen beliebig formatiert werden ohne dabei den Inhalt des betreffenden Dokuments verändern zu müssen. Für die Formatierung von XML-Dateien kommen die beiden Formatsprachen CSS (Cascading Stylesheets) und XSL (Extensible Stylesheet Language = erweiterbare Formatsprache) zum Einsatz.

Durch die strikte Trennung des Inhalts eines Dokuments von dessen Darstellung ist es möglich den gleichen Inhalt auf verschiedene Art und Weise darzustellen. Hier wird auch der Unterschied zu HTML besonders deutlich. Bei HTML werden die Tags dazu verwendet um dem Browser mitzuteilen, wie die Daten angezeigt werden sollen, also ob beispielsweise ein Text fett und farbig dargestellt werden soll. Bei XML dienen die Tags zur Beschreibung des Inhalts der Daten. Diese Trennung des Inhalts der Daten von deren Darstellung ermöglicht neben dem effektiven Datenaustausch, bei dem die Daten auf einfache Weise aus unterschiedlichen Quellen (Forschungsergebnisse, Rechnungen, Kaufbestätigungen,…) in einem neuen XML-Dokument zusammengeführt werden können, auch die Möglichkeit selbst zu entscheiden wie die Daten am besten präsentiert werden sollen. Mit Hilfe von XML kann auch die Suche nach komplexen Fachinformationen wesentlich vereinfacht werden, da sich die Webinhalte besser strukturieren und maschinenlesbar beschreiben lassen. Somit kann man wesentlich genauer suchen, als dies mit den derzeit üblichen Feld- und Volltextsuchtechnologien möglich ist.

Hinweis
Weitere interessante Informationen zu XML und XHTML finden Sie in der Online-Dokumentation "SelfHTML" (http://de.selfhtml.org).
Einen Teil dieser Informationen bzw. die Informationen darüber welche Auswirkungen ein universell einsetzbares Dateiformat wie XML auf den klassischen Software-Markt hat findet Sie in der nachfolgenden Abbildung.


Abb.  Selfhtml.org – Einführung in XML


Vor- und Nachteile des XML-Formats gegenüber dem PDF-Format

Vorteile

  • ermöglicht einen vom Endgerät unabhängigen Datenaustausch 
    Dokumente im XML-Format können unabhängig vom Endgerät (stationärer Computer, tragbarer Computer wie Notebook, PDA oder Handheld-PC, Fernsehen, Festnetz-Telefon, Mobilnetz-Telefon usw.) ausgetauscht und verlustfrei in andere Formate konvertiert werden, damit macht XML einen sehr flexiblen Datenaustausch möglich.
  • erlaubt die kontextbezogene Suche innerhalb eines Dokuments
    XML erlaubt präzisere Suchanfragen als es mit PDF und auch HTML möglich ist, da der Aufbau der Tags, Attribute und Elemente Räume für Kontextinformationen schafft, mit denen eine korrekte Deutung des wahren Dokumenteninhalts möglich ist. Suchmaschinen die den Inhalt von XML-Dokumenten durchsuchen können die Fundstellen wesentlich genauer auswerten und liefern so auf korrekte Suchanfragen sehr präzise Suchergebnisse. Die Datenformate HTML oder PDF bieten nur wenig Möglichkeiten um später zur Suche auswertbare Kontextinformationen festzuhalten.
  • XML ist problemlos erweiterbar
    Mit selbst gewählten Tags können anwendungsbezogene XML-Strukturen entworfen werden. 
  • Einbettung mehrerer Datentypen möglich
    XML-Dokumente können jeden denkbaren Datentyp enthalten – von Bild-, Audio- und Videodateien bis zu aktiven Inhalten wie etwa Java-Applets oder ActiveX-Steuerelemente.

Nachteile

  • nur die aktuellen Web-Browser können XML vollständig darstellen, damit ist der Leser gezwungen auf neuere Browser-Versionen umzusteigen
  • die vorhandenen kommerziellen Entwicklungsumgebungen, mit denen XML-Dateien erzeugt werden, sind bisher relativ teuer

Hinweis
Vorsicht, Dokumente können auch Schad- und Spionageprogramme enthalten. Während PDF-Dokumente beispielsweise völlig ungefährlich sind, sollten MS-Office-Dokumenten, wie etwa Word- oder Excel-Dokumente, die sogenannte Makroviren enthalten können, am Besten nur von sicheren Quellen heruntergeladen werden. Eine weitere Möglichkeit MS-Office-Dokumente zu öffnen ohne daß eventuell darin enthaltene Makroviren ausgeführt werden können, bieten die im nächsten Abschnitt "Programme zum Lesen der Dokumente" genannten Office-Viewer (Word-Viewer, Excel-Viewer,…).

Workshop - das Basis-Sicherheitskonzept

Neben unterschiedlichen Formaten, in denen Dokumente erstellt und gespeichert werden, gibt es auch vielfältige Arten von Dokumenten, von denen nun nachfolgend einige genannt werden sollen:

Hinweis
Falls Sie also bestimmte Dokumente suchen, so sollten Sie die Art des Dokuments in ihrer Suchanfrage mit angeben (z. B. diplomarbeit methoden informationsmanagement).   

  • Artikel (schriftlicher Beitrag)
  • Best Practice Beispiel (Beschreibung anhand eines praktischen Beispiels, wie man etwas besonders gut machen kann)
  • Biographie (Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person)
  • Bericht/Reportage (sachliche Wiedergabe eines Geschehens oder Sachverhalts)
  • Broschüre (Schriftwerk von geringem Umfang, meist mit aktuellem Inhalt)
  • Chatprotokolle (Aufzeichnungen von Expertenchats)
  • Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…)
  • Diplomarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten, der kurz vor dem Abschluss des Studiums steht, bei der innerhalb einer bestimmten Zeit ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch bearbeitet werden soll)
  • Doktorarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Experten, deren Ergebnis einen Fortschritt im betreffenden Forschungsthema leisten soll)
  • Dossier (umfänglichere Akte in der alle zu einer Sache, einem Vorgang, gehörenden Schriftstücke gesammelt sind)
  • Erfahrungsberichte 
  • Expertenmeinung
  • Fallbeispiele
  • Forenbeiträge (Beiträge aus Webforen und Newsgroups)
  • Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
  • Frequently Asked Questions (FAQ)
  • Gesetzestexte
  • Gerichtsentscheidungen
  • Geschäftslösungen
  • Hausarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Gymnasiasten)
  • Interviewprotokolle (ein Interview ist ein von einem Berichterstatter von Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit einer meist bekannten Persönlichkeit geführtes Gespräch, in dem diese sich zu gezielten, aktuellen Fragen äußert)
  • Kommentare (kritische Stellungnahme zu bestimmten Inhalten, beispielsweise aktuellen wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen)
  • Kommissionsprotokolle (eine Kommission ist eine mit einer bestimmten Aufgabe betraute Expertengruppe)
  • Konferenzprotokolle (eine Konferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen über fachliche und organisatorische Fragen, Zusammenkunft eines Kreises von Experten zur Beratung von Fragen zu einem bestimmten Thema)
  • Leitfaden (z. B. Branchen-Leitfaden)
  • Methoden (Anleitungen zum Lösen bestimmter Aufgaben)
  • Maßnahmenkatalog
  • Musterbriefe (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…)
  • Patentdokument (dient der Beschreibung einer technischen Erfindung)
  • Podiumsdiskussionsprotokolle (Diskussion von Experten -auf einem Podium- vor Zuhörern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern)
  • Programmbeschreibung (Software) 
  • Projektabschlussbericht
  • Ratgeber (Schriftwerk, in dem Anleitungen, Tipps und Tricks für die Praxis auf einem bestimmten Gebiet enthalten sind)
  • Redeprotokolle (eine Rede ist eine mündliche Darlegung von Gedanken vor einem Publikum über ein bestimmtes Thema oder Arbeitsgebiet)
  • Referenzlösung
  • Rezension (kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion, eines Filmes, einer Theaterinszenierung,…)
  • Schnell Anleitung
  • Seminararbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten am Ende des Grundstudiums oder im Hauptstudium für das ein oder andere Seminar)
  • Skript (Nachschrift einer Vorlesung, einer Rundfunk- oder Fernsehsendung zugrunde liegende schriftliche Aufzeichnung)
  • Statistik (Dokumentation der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, die meist in Tabellen und/oder Schaubildern erfolgt)
  • Studie (wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage) bzw. Fallstudie 
  • Symposiumsprotokolle (ein Symposium ist die Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Fachleuten, bei der bestimmte fachbezogene Themen in Vorträgen und Diskussionen erörtert werden)
  • Tagung-/Kongreßprotokolle (eine Tagung/ein Kongress ist eine dem Gedanken- und Informationsaustausch dienende ein- oder mehrtägige Zusammenkunft der Mitglieder von Institutionen, wo beispielsweise Vorträge gehalten und Ergebnisse aus der Marktforschung bekanntgegeben werden)
  • Umfrage/Erhebung (Befragung einer größeren Anzahl von Personen nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Problem)
  • Verträge (privaten oder gewerblichen KFZ-Kaufvertrag, Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…)
  • Vortragsprotokolle (ein Vortrag ist eine Rede über ein bestimmtes -häufig wissenschaftliches- Thema, wobei in der Regel auch Anschauungsmaterial etc. zum Einsatz kommt)
  • Workshop-Protokoll (ein Workshop ist ein Seminar oder ähnliches, in dem in freier Diskussion bestimmte Themen erarbeitet werden, ein Erfahrungsaustausch stattfindet)

Einige der vorher genannten Dokumente sollen nun grob den Institutionen, Organisationen und Pressemedien zugeordnet werden, von denen bzw. über die sie veröffentlicht werden.

  • Ministerien, Behörden und Hochschulen 

    Statistiken, Broschüren, Jahresberichte, Gerichtsurteile, Gesetzessammlungen, Verträge, Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…), "Berichte über politische Programme, Kommissionsprotokolle, innovative Projekte, Initiativen, Auszeichnungen, Förderprogramme", "Textprotokolle von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden" , Patentdokumente, Vorschriften, Normen, technische Standards, Diplomarbeiten (vor allem von Fachhochschulen), Skript, Hausarbeiten (Gymnasien), Unterrichtsmaterial, Stadtpläne, Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel,…

  • Forschungseinrichtungen (universitäre und privatwirtschaftliche)

    Forschungsberichte, Doktorarbeiten, Umfragen, Studien, Kommentare, "Textprotokolle von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden" , Konferenzberichte, Symposiumsprotokolle,… 

  • Verlage und Bibliotheken

    (Fach)-Bücher, Fachzeitschriften, Nachschlagewerke (Lexika, Wörterbücher, Enzyklopädien,…) bzw. bestimmte Inhalte der genannten Werke, sogenannte Aufsätze und Fachartikel, Bücher-Rezensionen,…

  • Unternehmen

    Produkt-/Dienstleistungsbroschüren, Handbücher, Betriebsanleitungen, "Textprotokolle von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden", Umfragen, Workshop, technische Zeichnungen,…

  • Verbände und Vereine

    Broschüren, Kommentare, Jahresberichte, Konferenz, Ratgeber, "Textprotokolle von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden",…

  • Tages- und Wochenzeitungen

    themenbezogene Artikel, Berichte/Reportagen, Broschüren, "Textprotokolle/Audio- oder Videodateien von Interviews" , Kommentare, Ratgeber, "Textprotokolle/Audio- oder Videodateien von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden" , Zeitzeugenberichte (in der Regel von Privatpersonen),…

  • Fernseh- und Radiosender

    Berichte/Reportagen, Broschüren, "Textprotokolle/Audio- oder Videodateien von Interviews" , Kommentare, Ratgeber, "Textprotokolle/Audio- oder Videodateien von Tagungen/Kongressen, Vorträgen, Reden" , Zeitzeugenberichte (in der Regel von Privatpersonen),…

Hinweis
Natürlich gibt es neben den informativen Dokumenten von Institutionen, Organisationen und der Presse bzw. bestimmten Einzelpersonen, die dort tätig sind, auch zahlreiche und hochinteressante Dokumente von Privatpersonen, die man vor allem in themenorientierten Websites findet. Allerdings können diese, wie das alltägliche Leben auch, nicht genau klassifiziert werden 🙂

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für Dokumente ? Bildlink-Pfeil

Dokumente

  • Artikel (schriftlicher Beitrag)
  • Best Practice Beispiel (Beschreibung anhand eines praktischen Beispiels, wie man etwas besonders gut machen kann)
  • Biographie (Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person)
  • Bericht/Reportage (sachliche Wiedergabe eines Geschehens oder Sachverhalts)
  • Broschüre (Schriftwerk von geringem Umfang, meist mit aktuellem Inhalt)
  • Chatprotokolle (Aufzeichnungen von Expertenchats)
  • Checklisten (Gebrauchtwagenkauf, Checkliste für den Vermieter,…)
  • Diplomarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Studenten, der kurz vor dem Abschluss des Studiums steht, bei der innerhalb einer bestimmten Zeit ein vorgegebenes oder auch selbst gewähltes Thema eigenständig ohne fremde Hilfe kritisch bearbeitet werden soll)
  • Doktorarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Experten, deren Ergebnis einen Fortschritt im betreffenden Forschungsthema leisten soll)
  • Dossier (umfänglichere Akte in der alle zu einer Sache, einem Vorgang, gehörenden Schriftstücke gesammelt sind)
  • Erfahrungsberichte 
  • Expertenmeinung
  • Fallbeispiele
  • Forenbeiträge (Beiträge aus Webforen und Newsgroups)
  • Formulare (Anträge, Formblätter, Bescheinigungen,…)
  • Forschungsberichte (Technische Berichte)
  • Frequently Asked Questions (FAQ)
  • Gesetzestexte
  • Gerichtsentscheidungen
  • Geschäftslösungen
  • Hausarbeit (wissenschaftliche Arbeit eines Gymnasiasten)
  • Interviewprotokolle (ein Interview ist ein von einem Berichterstatter von Presse, Rundfunk- und Fernsehen mit einer meist bekannten Persönlichkeit geführtes Gespräch, in dem diese sich zu gezielten, aktuellen Fragen äußert)
  • Kommentare (kritische Stellungnahme zu bestimmten Inhalten, beispielsweise aktuellen wirtschafts-, finanz- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen)
  • Kommissionsprotokolle (eine Kommission ist eine mit einer bestimmten Aufgabe betraute Expertengruppe)
  • Konferenzprotokolle (eine Konferenz ist eine Besprechung mehrerer Personen über fachliche und organisatorische Fragen, Zusammenkunft eines Kreises von Experten zur Beratung von Fragen zu einem bestimmten Thema)
  • Leitfaden (z. B. Branchen-Leitfaden)
  • Methoden (Anleitungen zum Lösen bestimmter Aufgaben)
  • Maßnahmenkatalog
  • Musterbriefe (Beschwerde Industrie- und Handelskammer (IHK), Beschwerde an Verteiler unerlaubte Zustellung Werbezettel,…)
  • Patentdokument (dient der Beschreibung einer technischen Erfindung)
  • Podiumsdiskussionsprotokolle (Diskussion von Experten -auf einem Podium- vor Zuhörern, Rundfunkhörern, Fernsehzuschauern)
  • Programmbeschreibung (Software) 
  • Projektabschlussbericht
  • Ratgeber (Schriftwerk, in dem Anleitungen, Tipps und Tricks für die Praxis auf einem bestimmten Gebiet enthalten sind)
  • Redeprotokolle (eine Rede ist eine mündliche Darlegung von Gedanken vor einem Publikum über ein bestimmtes Thema oder Arbeitsgebiet)
  • Referenzlösung
  • Rezension (kritische Besprechung eines Buches, einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, einer Hörfunk- oder Fernsehproduktion, eines Filmes, einer Theaterinszenierung,…)
  • Schnell Anleitung
  • Seminar- und Studienarbeiten (wissenschaftliche Arbeiten eines Studenten während des Studiums)
  • Skript (Nachschrift einer Vorlesung, einer Rundfunk- oder Fernsehsendung zugrunde liegende schriftliche Aufzeichnung)
  • Statistik (Dokumentation der Ergebnisse von Massenuntersuchungen, die meist in Tabellen und/oder Schaubildern erfolgt)
  • Studie (wissenschaftliche Untersuchung über eine Einzelfrage) bzw. Fallstudie 
  • Symposiumsprotokolle (ein Symposium ist die Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Fachleuten, bei der bestimmte fachbezogene Themen in Vorträgen und Diskussionen erörtert werden)
  • Tagung-/Kongreßprotokolle (eine Tagung/ein Kongress ist eine dem Gedanken- und Informationsaustausch dienende ein- oder mehrtägige Zusammenkunft der Mitglieder von Institutionen, wo beispielsweise Vorträge gehalten und Ergebnisse aus der Marktforschung bekanntgegeben werden)
  • Umfrage/Erhebung (Befragung einer größeren Anzahl von Personen nach ihrer Meinung zu einem bestimmten Problem)
  • Verträge (privaten oder gewerblichen KFZ-Kaufvertrag, Kaufverträge, Kooperationsverträge, Lieferverträge, Mietverträge…)
  • Vortragsprotokolle (ein Vortrag ist eine Rede über ein bestimmtes -häufig wissenschaftliches- Thema, wobei in der Regel auch Anschauungsmaterial etc. zum Einsatz kommt)
  • Workshop-Protokoll (ein Workshop ist ein Seminar oder ähnliches, in dem in freier Diskussion bestimmte Themen erarbeitet werden, ein Erfahrungsaustausch stattfindet)

Spezielle Suchdienste

http://edoc.hu-berlin.de, Dokumenten- und Publikationsserver

http://www.d-nb.de/sammlungen/index.htm, Deutsche Nationalbibliothek – Kataloge und Sammlungen

http://www.diplomarbeiten24.de/…, verschiedenste Dokumente

http://www.hausarbeiten.de/…, verschiedenste Dokumente

http://www.gleich-lesen.de, hier können die Dokumente nicht nur schnell und gezielt gefunden, sonder auch gleich online gelesen werden

http://dispatch.opac.d-nb.de/…, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

http://www.tectum-verlag.de/suchen/erweitert.html, wissenschaftlicher Verlag


Doktorarbeiten

http://search.dissonline.de, alle an der Deutschen Nationalbibliothek nachgewiesenen Online-Dissertationen und Online-Habilitationen im Volltext durchsuchen

http://elib.uni-stuttgart.de/…, OPUS-Metasuche nach elektronischen Hochschulschriften

http://edoc.hu-berlin.de/…, Online-Publikationen in Deutschland (OAI-Suche)

http://www.oaister.org, OAIster is a union catalog of digital resources


Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten

www.diplomarbeit.com, Diplomica Verlag GmbH

http://www.examicus.de/ Examicus GmbH & Co. KG

http://diplomarbeiten.gleich-lesen.de, hier können die Diplomarbeiten nicht nur schnell und gezielt gefunden, sonder auch gleich online gelesen werden


Formulare, Vordrucke und Musterverträge

Hunderte Verträge und Vorlagen vom Rechtsanwalt, inklusive kostenlosem Aktualisierungsservice, 1 Jahr unbegrenzt runterladen.
www.vorlagenflat.de

www.formblitz.de, Formulare, Verträge, Muster und Vorlagen zum Download

http://www.redmark.de/index_html, Lösungen und Downloads für Firmen, Vereine usw.

http://www.vertrag.de, Vertragsmuster und Vorlagen

http://office.microsoft.com/…, Vorlagen für MS-Office

http://de.openoffice.org/downloads/komponenten.html, Vorlagen für Open Office


Sonstige

http://www.faqs.org/faqs, How-tos, FAQs, Dokumentationen,….


Praxis

Welche wichtigen Kriterien gilt es bei der Auswahl der Programme zu beachten ? Bildlink-Pfeil

Einführung
Im nachfolgenden soll kurz erläutert werden, welche technische Funktion das Leseprogramm (Reader oder Viewer) hat. 

Nachdem Sie das Leseprogramm auf Ihrem Rechner installiert haben (Doppelklick auf die exe-Datei und Befolgen der Anweisungen des Installationsassistenten), können Sie mit dem Programm die vom Internet heruntergeladenen Dokumente auf Ihrem Bildschirm anzeigen, ausdrucken oder Textpassagen und Bilder kopieren, wobei das Kopieren und Ausdrucken vom Verfasser des Dokuments beispielsweise bei der Verwendung des Acrobat Reader auch verhindert werden kann. Sie können also die mit dem jeweiligen Anwendungsprogramm erstellten Dokumente anzeigen, ohne daß Sie das dazu notwendige Anwendungsprogramm selbst gekauft und installiert haben müssen.

Kriterien:

  • Auf welchem Betriebssystem soll das Programm installiert werden ?

  • Sprache der Benutzeroberfläche

Praxis

Welche bekannten Programme gibt es ? Bildlink-Pfeil

Gerade die Viewer für die Microsoft-Anwendungen Word und Excel haben einen unschätzbaren Wert in Bezug auf den Datenschutz, da diese Programme keine Makros ausführen können, in denen möglicherweise Schad- oder Spionagefunktionen (Computerviren) eingebaut sind. Die Download-Adressen einiger wichtiger Viewer und Reader finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

gängige Viewer und Reader:

Foxit Reader (PDF), http://www.foxitsoftware.com

Acrobat Reader, www.adobe.de/…
Anzeigen und Ausdrucken von PDF-Dokumenten, Ausfüllen und Senden von Adobe PDF-Formularen (PDF-Format),…

PDF readers
eine Übersicht über gängige PDF-Werkzeuge

Word Viewer, http://office.microsoft.com/…
Anzeigen und Ausdrucken von Word-Dokumenten (DOC-Format)

Excel-Viewer, http://office.microsoft.com/…
Anzeigen und Ausdrucken von Excel-Dokumenten (XLS-Format)

Powerpoint-Viewer, http://office.microsoft.com/…
Anzeigen und Ausdrucken von Powerpoint-Dokumenten (ppt-Format)

Hinweis
Auf der Homepage von Microsoft stehen noch weitere Viewer für Dokumente zum Download bereit, die mit Anwendungsprogrammen dieses Software-Herstellers erstellt wurden.

Wordpad (in der Standardinstallation von Windows bereits enthalten)
Anzeigen und Ausdrucken von Dokumenten im TXT- oder RTF-Format

GhostScript und GSview (PostScript-Viewer), www.cs.wisc.edu/…
Anzeigen und Ausdrucken von Postscript-Dokumenten (PS-Format)

Hinweis
Um die Vielzahl der verschiedenen Dokumentenformate und deren Umwandlung in ein bestimmtes anderes Format möglichst einfach zu gestalten, benötigt man ein Format, das zu allen anderen Formaten konvertierbar ist und somit als Standardformat dient. Dieses Format wurde mit der Scriptsprache "PostScript" von der Firma Adobe realisiert.

Um ein PostScript Dokument mit seiner Formatierung darstellen zu können, werden ein entsprechender Interpreter für das PostScript (GhostScript) und ein Viewer (Gsview) als grafische Schnittstelle zur Darstellung der PS Dokumente auf einem Monitor, benötigt. Die genannten Softwareprodukte werden von der Firma Alladin hergestellt und dürfen von Einzelpersonen für den privaten Gebrauch kostenlos genutzt werden.

Weitere Viewer und Reader finden Sie beispielsweise mit speziellen Software-Suchdiensten entweder durch die Eingabe relevanter Stichwörter in das Eingabefeld der Suchmaschine oder durch die entsprechende Unterkategorie in der Hauptkategorie "Internet" des Suchkatalogs.

Hinweis
Die Bedienung des jeweiligen Programms können Sie mit der Programmhilfe lernen oder im Internet nach entsprechenden Hilfen suchen. 

Dazu gehen Sie beispielsweise zu einer allgemeinen Suchmaschine wie etwa Google und geben dort die entsprechende Suchanfrage, beispielsweise hilfe UND "Foxit Reader" oder hilfe UND "Foxit Reader", ein.

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Programm-Dateien – Beispiele

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Buch geöffnet Programm-Dateien (Software)  zurück

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Beispiel

Wie kann man sich spezielle Such- und Informationsdienste für Programmdateien (Software) anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen ?  

Um nach Software zu suchen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wenn Sie nach aktuellen Programmen suchen, ist es am besten, Sie recherchieren mit einem speziellen Suchdienst oder Sie steuern gleich die Homepage des Programm-Herstellers an. Dieser kann häufig durch die Eingabe des Programmnamens in die Domain gefunden werden, wie etwa "www.programmname.de".

Weniger gut geeignet sind die genannten Möglichkeiten für die Suche nach älteren Programmen oder nach solchen, die offiziell nicht mehr angeboten werden, da die speziellen Suchdienste ältere Software relativ schnell wieder aus ihrem Angebot nehmen. Ist das gesuchte Programm auch auf der Homepage des Herstellers nicht mehr zu finden, dann können Sie versuchen, über eine allgemeine Suchmaschine und einer englischsprachigen (internationalen) Suche nach dem Programmnamen und evtl. zusätzlich nach der gewünschten Version zu recherchieren. So finden Sie vielleicht private Homepages, die das gesuchte Programm zum Download anbieten. 

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung der speziellen Suchfunktion für die Free- und Sharewaresuche von allgemeinen Suchmaschinen. Als Suchergebnis erhalten Sie Internetadressen zu FTP-Servern, auf denen die Suchmaschine die Programmdatei gefunden hat.

Nicht zu verachten sind auch die themenorientierten Netzwerke, über die Sie die freigegebenen Ordner der Festplatten von anderen Anwendern, die ebenfalls an dieses Netzwerk angeschlossen sind, mit Hilfe eines speziellen Programms nach der gewünschten Programmdatei (Free- oder Shareware) durchsuchen können. 

Hinweis
Vorsicht, Programmdateien können auch Schad- und Spionageprogramme enthalten.
Programmdateien sollten am Besten nur von sicheren Quellen heruntergeladen oder zumindest mit einem aktuellen Virenscanner überprüft werden. 

Workshop - das Basis-Sicherheitskonzept

Systematischer Inhalt
Nachfolgend sollen nun die genannten Möglichkeiten zur Suche nach Software noch einmal genauer erklärt werden. Diese Schritt für Schritt-Anleitung können Sie in der angegebenen Reihenfolge durchführen, das bedeutet, werden Sie unter 1. nicht fündig, versuchen es mit 2. und so weiter.

  1. Die Suche mit speziellen Suchdiensten Bildlink-Pfeil

  2. Die Suche in themenorientierten Websites (Homepage des Software-Herstellers) Bildlink-Pfeil

  3. Die Suche mit allgemeinen Suchdiensten  oder, falls vorhanden, mit deren speziellen Suchfunktionen für die Free- und Sharewaresuche Bildlink-Pfeil

  4. Die Suche in themenorientierten Netzwerken Bildlink-Pfeil

1. Die Suche mit speziellen Suchdiensten Bildlink-Pfeil

Mit den speziellen Suchdiensten kann nach aktueller Software zu allen denkbaren Anwendungsmöglichkeiten gesucht werden, entweder mit Hilfe eines Katalogsystems über die entsprechenden Kategorien oder über eine Suchmaschine per Stichworteingabe zum Abruf der relevanten Seiten von einer Datenbank. 

Insgesamt ist vor allem das Angebot an verschiedener Free- und Shareware auf amerikanischen Servern umfangreicher als auf den deutschen; ein herausragender amerikanischer Suchdienst wird von C-Net unter der Adresse www.download.com angeboten. Dieser soll nun nachfolgend kurz vorgestellt werden. 

Aktion 
Suche nach einem Programm zur Wortübersetzung von Englisch nach Deutsch mit Hilfe des speziellen Free- und Shareware-Suchdienstes Download.com

Dieser ist unter der Adresse www.download.com zu finden. Eine der besonderen Funktionen von Download.com ist die erweiterte Suche (Advanced Search), mit der die Recherche sehr genau eingegrenzt werden kann. 

Klicken Sie auf der Startseite neben dem Eingabefeld der Schnellsuche auf den Link "Advanced Search", um dieses Suchformular anzuzeigen.


Abb.  Download.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Link: Advanced Search


Hinweis
Auf der Startseite befindet sich auch die Übersicht des Suchkatalogs, über den die Free- und Sharewareprogramme in Kategorien gesucht werden können.

Der Suchkatalog zeigt außerdem, daß es nahezu für jeden Anwendungsbereich Free- und Sharewareprogramme gibt.


Abb.  Download.com – Suchkatalog (Übersicht)


Es soll nun nach einem Programm zur Wortübersetzung von Englisch nach Deutsch gesucht werden. Da hier ein englischsprachiger Suchdienst verwendet wird, ist es besser, wenn man englische Begriffe für die Suchanfrage verwendet. Der englischsprachige Ausdruck für das gesuchte (elektronische) Wörterbuch lautet "dictionary" und soll auf einem Windows -Betriebssystem installiert werden. Es soll vor allem dazu verwendet werden, um unbekannte Wörter beim Lesen von englischsprachigen Internetseiten zu übersetzen. 

Die Recherche läßt sich über das Suchformular der erweiterten Suche nach folgenden Suchkriterien eingrenzen:

  • Title
    Titel der Software
    Beispiel: keine Angabe

  • Author/Publisher
    Software-Autor/Software-Herausgeber
    Beispiel: keine Angabe

  • Description
    Beschreibung, welche Aufgabe das Programm erfüllen soll
    Beispiel: keine Angabe

  • Full Text Search
    Volltextsuche, also die Suche nach einem bestimmten Stichwort im Titel und in der Beschreibung des Programms
    Beispiel: dictionary

  • Category
    Kategorie, also ob das Programm für einen Handheld-PC (Taschen-Computer), für das Betriebssystem Linux, Apple Macintosh oder Windows bestimmt ist; diese Kategorien sind dann noch einmal in die jeweiligen Anwendungsfälle unterteilt;

    Beispiel: Windows – Internet

  • Operating System
    Betriebssystem, auf dem das Programm installiert werden soll; ein Suchdienst übrigens, der auch Free- und Shareware-Programme für andere Betriebssysteme als Windows anbietet, ist keine Selbstverständlichkeit.

    Beispiel: PC (Windows/DOS)


    Abb.  Download.com – Suchmaschine (Schnellsuche) – Operating System


  • Show titles added in the last
    Nur die Programme anzeigen, die in den letzten (1 day …20 days) Tagen in das Softwareangebot von Download.com aufgenommen wurden oder der Eintrag "all" für den Fall, daß es egal ist, wann die Software in den Index der Datenbank integriert wurde.
    Beispiel: all

  • License
    Lizenz, also ob das gesuchte Programm eine Demo, Free- oder Shareware sein soll. Bei Demos oder Shareware handelt es sich in der Regel um zeit- und/oder funktionsbeschränkte Ausgaben eines Programms. 
    Beispiel: all licenses

  • Number of Downloads
    Anzahl der Downloads, also die Vorgabe einer bestimmten Häufigkeit, mit der das Programm von anderen Anwendern von Download.com heruntergeladen wurde; dies läßt Rückschlüsse auf die Qualität des Programms zu. Man sollte allerdings hier nicht vergessen, daß dies nur für ältere Programme gilt, nicht aber für brandaktuelle, die ihre Qualität erst unter Beweis stellen müssen.
    Beispiel: over 1000

  • File size less than
    Die Dateigröße des Programms soll kleiner sein als (50 kByte….200 MByte).
    Beispiel: less than 5 MB

Die Suchmaschine sucht anhand der Angabe der Suchkriterien nach einem Programm, in dessen Volltext (Titel, Beschreibung,…) das Wort "dictionary" vorkommt, das in die Kategorie "Windows-Internet" eingeordnet ist, also auf einem Windows-Betriebssystem installiert werden soll, das bisher von mehr als 1000 Anwendern heruntergeladen wurde und das eine Dateigröße kleiner als 5 MByte hat. Starten Sie nach der Angabe der Suchkriterien die Suche.


Abb.  Download.com – Suchmaschine (Erweiterte Suche) – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Programme

Download.com findet 8 zur Suchanfrage passende Programme mit Link zum Server, von dem es auf die heimische Festplatte heruntergeladen werden kann. Besonders interessant scheinen viele Anwender das Shareware-Programm "Babylon-Pro 3.2.40" gefunden zu haben, da es immerhin fast 7 Millionen auf ihre Festplatte geladen haben. Diese Software soll nun nachfolgend näher betrachtet werden.

Zu jedem gefundenen Programm gibt es, falls vorhanden, Angaben über den Software-Titel (Babylon-Pro 3.2.40), das Betriebssystem, auf dem es installiert werden kann (Windows "all"), die Dateigröße (1,9 MB), die Lizenzart (Shareware), den Preis für die Registrierung (18 Dollar), das Datum, an dem das Programm bzw. die Version der Software in die Datenbank aufgenommen wurde (31.01.2002), Bewertung des Programms durch die Anwender (67 % von 295 Anwendern finden es gut), Anzahl der Anwender, die das Programm (nicht die aktuelle Version) bisher heruntergeladen haben (fast 7 Millionen), einen Link zum Download-Server (Download now) und eine kurze Beschreibung des Programms.

Klicken Sie nun auf den Titel "Babylon-Pro 3.2.40" der Software, um weitere Informationen zu diesem Programm zu erhalten.


Abb.  Download.com – Suchmaschine (Erweiterte Suche) – Suchergebnis


Sie finden dort neben schon bekannten Informationen wie etwa der Zahl der Anwender, die das Programm bereits auf ihre Festplatte heruntergeladen haben, den Link "Babylon.com" zur Homepage des Herstellers, daß ein Uninstaller (Programm zum Deinstallieren einer Software) integriert ist, um die Software wieder von der Festplatte zu löschen, und daß die Benutzung des Programms zum Testen auf 30 Tage begrenzt ist. Unterhalb von diesen Angaben befindet sich weiterhin eine genaue Beschreibung des Programms.

Kehren Sie dann wieder zurück zum Suchergebnis und klicken Sie dort in der Spalte "User Rating" auf die Angabe "67%", um weitere Informationen zur Bewertung des Programms zu erhalten.



Abb.  Download.com – Suchmaschine (Erweiterte Suche) – Suchergebnis (Programmbeschreibung)


Dort finden Sie Einzelheiten darüber, wie (1 = sehr schlecht bis 5 = sehr gut) verschiedene Kriterien (Funktionen, Bedienbarkeit, Stabilität und Geschwindigkeit) des Programms von den Anwendern bewertet wurden. Rechts daneben können Sie das Programm mit gut oder schlecht bewerten.
Unterhalb dieser Tabelle befinden sich konkrete Meinungen und Erfahrungen von Anwendern, die das Programm getestet haben.



Abb.  Download.com – Suchmaschine (Erweiterte Suche) – Suchergebnis (Bewertung des Programms durch andere Anwender)


Nach dem Download und der Installation des Programms müssen Sie unter anderem festlegen, mit welcher Maus-Tastenkombination die Übersetzung gestartet werden soll. Hier wurde das gleichzeitige Betätigen der rechten Maustaste und der Steuerungstaste (Strg oder Ctrl) eingestellt.


Abb.  Babylon Translator – Konfiguration


Zur Übersetzung muß nur das gewünschte Wort markiert, dann der Mauszeiger auf der Markierung platziert und anschließend gleichzeitig die rechte Maustaste und die Strg-Taste auf der Tastatur gedrückt werden.


Abb.  Download.com – Markierung des englischen Wortes, das in deutsch übersetzt werden soll


Es erscheint das Übersetzungsfenster von Babylon mit dem englischen Wort und der deutschsprachigen Bedeutung.


Abb.  Babylon Translator – deutsche Übersetzung von "review"


Praxistip

Wer beispielsweise Anwendungs-Software für das Betriebssystem Linux sucht, wird mit vielen Free- und Shareware-Suchdiensten nur mäßig oder gar nicht bedient, da diese oft auf Windows spezialisiert sind.
Hierfür gibt es Anbieter, die auf Linux-Software spezialisiert sind, wie etwa Linuxberg.de, oder themenorientierte Websites wie Linuxstart.com (www.linuxstart.com) oder Linuxsearch.de (www.linuxsearch.de)

Ein sehr nützlicher Suchdienst ist auch Rpmfind.com (www.rpmfind.com), mit dem sich vorkompilierte Installations-Pakete für die meisten Linux-Distributionen finden lassen. Dort findet man auch einzelne Programmbibliotheken, die für die korrekte Installation von Linux-Software notwendig sind.

Aktion 
Suche nach einem Programm zum Datenschutz mit Hilfe eines Software-Katalogs für kommerzielle Anwendungsprogramme

Einen sehr umfangreichen Software-Katalog bietet Softguide unter der Adresse www.softguide.de an. Dort findet man eine Marktübersicht mit detaillierten Informationen über Software für betriebliche Anwendungsbereiche (Produktion, Einkauf, Vertrieb, Verwaltung), branchenspezifische Software (Hersteller, Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, öffentliche Organisationen) und Standard- und Systemsoftware (Programmierung, Netzwerk, Standardsoftware, technisch-wissenschaftliche Programme, Internet, Homeware, Sonstige) mit Herstellerinformation und Bezugsquellen.

Es soll nun nach einem Programm gesucht werden, mit dem die Gefahren, die beim Surfen im Internet lauern, abgewendet werden können. Hier wäre insbesondere der Schutz vor Schad- und Spionageprogrammen in Form von Computerviren und Trojanischen Pferden wichtig.

Das gesuchte Programm könnte am ehesten in der Hauptkategorie "Standard- und Systemsoftware" und dort unter der Kategorie "Programmierung – Datensicherung, -schutz" zu finden sein. Klicken Sie also auf den Link "Datensicherung, -schutz".


Abb.  Softguide.de – Startseite (Übersicht des Softwareangebots) – Rubrik: Standard- und Systemsoftware


Resultat
Liste mit Programmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit

Es öffnet sich eine Seite mit einer langen Liste von Programmen, die den Anwender dabei unterstützen sollen, für die Sicherheit und den Schutz seiner Daten zu sorgen. 

Das Programm "Norton Internet Security" in der Version 2002 klingt vielversprechend – klicken Sie auf diesen Link, um weitere Angaben zu dieser Software zu bekommen. 

Hinweis
Das Programm kann übrigens per ESD gekauft werden, wie dem Hinweis "Sofortkauf mit Download" zu entnehmen ist. 


Abb.  Softguide.de – Rubrik: Standard- und Systemsoftware (Datensicherung, -schutz)


Das Programm für Windows-Betriebssysteme ab der Version 95 scheint laut der Beschreibung für das sichere Surfen im Internet sehr geeignet zu sein. 


Abb.  Softguide.de – Datensicherung, -schutz – Programm "Norton Internet Security" (Programmbeschreibung)


Auch die Pressemeldungen von verschiedenen Computer-Magazinen sprechen für dieses Programm.


Abb.  Softguide.de – Datensicherung, -schutz – Programm "Norton Internet Security" (Pressemeldungen zum Programm)


Am unteren Ende der Seite befinden sich Links zu Softwarehändlern, bei denen das Programm "Norton Internet Security" per ESD gekauft werden kann. 


Abb.  Softguide.de – Datensicherung, -schutz – Programm "Norton Internet Security" (Links zu Softwarehändlern, bei denen es per ESD gekauft werden kann)


2. Die Suche in themenorientierten Websites (Homepage des Software-Herstellers) Bildlink-Pfeil

Die Homepage von Software-Herstellern finden Sie entweder über die vorher genannten speziellen Suchdienste, indem Sie dort beispielsweise ein Programm für eine bestimmte Aufgabe suchen und im Suchergebnis neben vielen anderen Angaben die Internetadresse zur Homepage des Herstellers erhalten. Ansonsten verwenden Sie, um fündig zu werden, den Programmnamen zur Eingabe in die Domain. Natürlich gibt es auch viele Hersteller, die ihren eigenen Vor- und Nachnamen (z. B. www.vorname_zuname) oder ihren Firmennamen (z. B. www.firmenname.de) in die Domain einbauen. 

Wenn Sie sich für ein bestimmtes Programm entschieden haben, sollten Sie auf jeden Fall die Homepage des Herstellers besuchen und genauer betrachten. Oft sind dort neben Angaben zum Softwarehersteller sehr ausführliche Bedienungsanweisungen für das Programm (z. B. elektronische Handbücher) zu finden. Außerdem ist sie in der Regel die Anlaufstelle Nr. 1, wenn Sie Probleme oder Fragen zur Software haben; meist können Sie dazu den Hersteller per E-Mail befragen oder im optimalen Fall steht dort eine Problemdatenbank oder ein gut besuchtes Webforum zur Verfügung, in dem sowohl der Hersteller als auch andere Anwender wichtige Fragen beantworten. In der Regel wird an einem Programm weiterentwickelt und die Verbesserungen in Form von Updates (Folgeversion eines Programms, das auf das Softwaregerüst der Vorgängerversion aufbaut) an den Kunden weitergegeben. Diese veröffentlicht der Hersteller meistens auf seiner Homepage, was bedeutet, daß Sie diese ab und zu besuchen sollten, damit Ihnen keine wichtigen Neuigkeiten entgehen. Noch besser ist es natürlich, wenn der Hersteller Sie über eine Newsletter (elektronischer Informationsbrief) auf dem Laufenden hält.


Abb.  Babylon.com – Homepage


Abb.  Babylon.com – Webforen für den technischen Support


Aktion 
Suche nach dem Namen des Herstellers des Programms "Norton Internet Security"  mit der allgemeinen Suchmaschine Google

Da im vorangegangenen Teilabschnitt mit Softguide.de zwar sehr viele Informationen zu diesem Programm gefundenen werden konnten, aber leider nicht der Name des Programmherstellers, soll dieser nun mit Hilfe von Google gesucht werden.

Rufen Sie dazu die deutschsprachige Ausgabe der Suchmaschine Google (www.google.de) auf. Wählen Sie die Option "Seiten auf Deutsch", geben Sie die Suchanfrage "Norton Internet Security" hersteller ein und starten Sie die Suche. Die Suchmaschine liefert jetzt nur Internetdokumente, in denen die Phrase "Norton Internet Security" und der Suchbegriff "hersteller" vorkommen.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Ergebnis der Suchanfrage und Auswertung der gefundenen Dokumente

Google findet 1530 passende Internetseiten. Ein interessantes Dokument scheint das mit dem Titel " PC-Welt Norton Internet Security 2002" zu sein, da es schon in seiner Kurzbeschreibung die Antwort auf die Suchanfrage liefert. Der Hersteller des Programms heißt demnach "Symantec".


Seiten auf Deutsch wurden nach "Norton Internet Security" hersteller durchsucht. Resultate 1 – 10 von ungefähr 1,530 . Suchdauer: 0.11 Sekunden.


Abb.  Google.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Geben Sie nun die Internetadresse www.symantec.de (www.firmenname.de) in die Adresseingabezeile Ihres Browsers ein. 

Aktion 
Suche auf der Homepage von Symantec nach einer Möglichkeit, das Programm "Norton Internet Security" per ESD zu kaufen

Es öffnet sich dann die deutschsprachige Ausgabe der Hersteller-Homepage von Symantec. Klicken Sie dort im Hauptmenü auf die Schaltfläche "Produkte", um zu der Internetseite zu gelangen, auf der Symantec seine Produkte vorstellt.


Abb.  Symantec.de – Startseite der deutschsprachigen Homepage-Ausgabe


Sie können nun das Software-Produkt auswählen, zu dem Sie Informationen benötigen. Wählen Sie im Pull-Down-Menü "Lösungen für kleine bis mittelständische Unternehmen" den entsprechenden Eintrag aus.


Abb.  Symantec.de – Produkte (Norton Internet Security)


Es öffnet sich eine Seite mit einer Beschreibung des Programms.


Abb.  Symantec.de – Programm "Norton Internet Security 2002" (Programmbeschreibung)


Resultat
Am unteren Ende der Seite befindet sich eine Schaltfläche zum Symantec Store, über den das Programm "Norton Internet Security 2002" per ESD gekauft werden kann. Klicken Sie dort auf die Schaltfläche "Jetzt kaufen" in der Spalte "Box/ESD*" und der Zeile "Deutschland", um auf die gewünschte Seite des Online-Shops von Symantec zu gelangen.


Abb.  Symantec.de – Programm "Norton Internet Security 2002" (Verkauf der Software per ESD)


Abb.  Symantec.de – Symantec Store – Kauf per ESD (Software Download)


Aktion 
Kurze Betrachtung des Service-Angebots, das für das Programm "Norton Internet Security 2002" auf der Hersteller-Homepage bereitgestellt wird 

Klicken Sie dazu im Hauptmenü auf den Menüpunkt "Service und Unterstützung".


Abb.  Symantec.de – Hauptmenü (Service und Unterstützung) 


Sie können nun das Software-Produkt auswählen, für das Sie technische Unterstützung benötigen. Wählen Sie dazu in den Pull-Down-Menüs die entsprechenden Einträge aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Weiter".


Abb.  Symantec.de – Service und Unterstützung (Datenbank mit Problemlösungen) – Auswahl des Programms und Betriebssystems


Dort können Sie nun wiederum über Pull-Down-Menüs die entsprechenden Einträge auswählen, um das Problem einzugrenzen.


Abb.  Symantec.de – Datenbank mit Problemlösungen – Programm "Norton Internet Security" (Lösung eines Software-Problems)


Hinweis
Am unteren Ende der Seite finden Sie einen Link mit dem Namen "Unterstützungsdatenbank". Dort kann durch eine Stichworteingabe nach den Antworten zu den häufigsten Fragen und Problemen recherchiert werden.


Abb.  Symantec.de – Unterstützungsdatenbank – Auswahl des Programms "Norton Internet Security" und der Programmversion "2002 Professional Edition"


Abb.  Symantec.de – Unterstützungsdatenbank – Auswahl des Programms "Norton Internet Security" und der Programmversion "2002 Professional Edition" – Suchmaschine


Die themenorientierten Websites beziehen sich aber nicht nur auf die Homepages der Softwarehersteller, sondern auch auf kommerzielle oder private Websites, die sich entweder ausschließlich oder teilweise mit dem Thema "Software" beschäftigen. Einige davon sollen nun nachfolgend kurz demonstriert werden.

Aktion 
Suche nach einem kommerziellen Anwendungsprogramm zum Erstellen von eigenen Internetseiten mit Hilfe eines Software-Shops

Ein interessanter Software-Shop wird von Softwarehouse.de unter der Adresse www.softwarehouse.de angeboten. Laut eigenen Angaben können viele der dort gehandelten Softwareprodukte per ESD gekauft, also sofort nach erfolgter Bezahlung auf den Rechner heruntergeladen und installiert werden.

Das gesuchte Programm soll nun über den Produktkatalog gesucht werden. Klicken Sie dazu im Hauptmenü unter der Rubrik "Finden" auf den Link " Kategorien A-Z".


Abb.  Softwarehouse.de – Startseite 


Es öffnet sich eine Katalogseite, auf der die Programme nach ihrem Anwendungsbereich ausgewählt werden können. Da in diesem Fall ein Programm zum Erstellen von Internetseiten gesucht werden soll, könnte die Kategorie "Internet" die richtige sein. Klicken Sie auf diesen Link.


Abb.  Softwarehouse.de – Kategorien A-Z (Internet) – Auswahl des Anwendungsbereichs 


In der Kategorie Internet sind nun die Programme alphabetisch aufgelistet, die in diesen Anwendungsbereich eingeordnet werden können. Klicken Sie hier auf das Programm mit dem Namen "Dreamweaver", um dessen Produktbeschreibung anzuzeigen.


Abb.  Softwarehouse.de – Kategorien A-Z (Internet) – Auswahl des Programms 


Resultat
Das ausgewählte Programm scheint laut Beschreibung und Pressestimmen, die über das Menü oben links angezeigt werden können, eine besonders gute Software zur Erstellung von professionellen Websites zu sein.

Leider kann dieses Programm, wie am Symbol zu erkennen ist, nicht per ESD gekauft werden. Bei Softwarehouse.de muss sich der Kunde übrigens, wie bei den meisten anderen Online-Shops auch, vor dem ersten Kauf online registrieren. Nur so können die Software-Lizenzen ausgestellt werden.


Abb.  Softwarehouse.de – Produktinformationen zum Programm Dreamweaver 


Hinweis
Die Symbole, die in der vorangegangenen Abbildung zu sehen waren, haben folgende Bedeutung:

Schnellbestellung Das Produkt wird einmal erworben und Sie begeben sich direkt zum Bestellen.
Warenkorb Sie legen das Produkt in der gewünschten Anzahl in den Warenkorb.
face=verdana,arial,helvetica size=-1>Paket-Produkt face=verdana,arial,helvetica size=-1>Es handelt sich um eine Paketversion, die Ihnen innerhalb Deutschlands versandkostenfrei zugesendet wird.
face=verdana,arial,helvetica size=-1>Download-Produkt face=verdana,arial,helvetica size=-1>Sie können das Produkt direkt nach der Bestellung downloaden und sofort damit arbeiten.

Tab.   Softwarehouse.de – Symbolerklärungen 


Eine sehr interessantes Internetangebot ist beispielsweise Vollversion.de (www.vollversion.de), das zum Online-Gratisdienst Geizkragen.de (www.geizkragen.de) gehört. Dieser Dienst bietet keine Free- und Sharewareprogramme wie die vorher genannten speziellen Suchdiensten an, sondern ausschließlich echte Vollversionen von ehemals kommerziellen Softwareprodukten. Dabei handelt es sich um Programme, die anfangs als kommerzielle Produkte im Handel käuflich erworben werden konnten und vom Hersteller oder Autor nach Ablauf der kommerziellen Phase für die Verbreitung auf Heft-CDROMs oder als Download freigegeben wurden. Weiterhin können bei Vollversion.de nicht mehr im Einzelhandel erhältliche Heft-CDROMs mit oft interessanten Software-Produkten nachbestellt werden.


Abb.  Vollversion.de – Startseite (Software von CD-ROM's aus Computer-Magazinen)


Ein weiteres interessantes Internetangebot ist das komplette Microsoft Office-kompatible Büropaket "StarOffice" mit professionellen Komponenten wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation zum kostenlosen Download. StarOffice erhalten Sie unter anderem auf der deutschsprachigen Webseite des Software-Riesen Sun Microsystems GmbH unter der Adresse www.sun.com/…

Es kann nur empfohlen werden, über die Verwendung dieses hochwertigen Büropakets als Alternative zu Microsofts Office nachzudenken. Wichtige Kriterien hierbei sind der Anschaffungspreis, die leichte Bedienbarkeit, der Funktionsumfang, der Datenschutz und die Datensicherheit und leicht verständliche Programmhilfen. Da das Paket etwa 65 MByte groß ist, dauert es auch bei einer ISDN-Verbindung noch mehr als 2 Stunden, bis die Software vom Server auf die heimische Festplatte heruntergeladen wird. Deshalb ist es generell überlegenswert, ob man sich den Download spart und solch umfangreiche Softwarepakete über den Postweg auf CD-ROM zuschicken läßt. Die nachfolgend abgebildete Seite ist unter der Adresse www.sun.de/… zu finden.


Abb.  Sun.de – Büropaket: StarOffice 5.2


Interessante Softwareangebote findet man auch bei den Online-Gratisdiensten, meist unter der Rubrik "Software". Diese Internetdienste sind praktisch die Zentrale, auf der eine Vielzahl an kostenlosen Dienstleistungen und Produkten präsentiert wird und von der aus man auf die Homepage des jeweiligen Anbieters des kostenlosen Angebots verzweigen kann. Diese Anbieter sind keineswegs vom Wohlfahrtsinstitut, sondern verfolgen damit natürlich auch ihre Geschäftsinteressen – gerade zum Zwecke der Bekanntmachung eines Produkts oder einer Dienstleistung sind kostenlose Angebote eine hervorragende Möglichkeit. 

Ein sehr bekannter Online-Gratisdienst ist beispielsweise Kostenlos.de (www.kostenlos.de), der nachfolgend kurz demonstriert werden soll.

Zum Software-Angebot von Kostenlos.de gelangen Sie, indem Sie auf der Startseite im Hauptmenü auf den Menüpunkt "Software" klicken.


Abb.  Kostenlos.de – Startseite (Menüpunkt: Software)


Die dort angebotenen Programme können gezielt aus den Kategorien "Die Neuesten", "Die Besten", "PC-Spiele", "Anwendungen" und "Bildschirmschoner" ausgewählt werden.



Abb.  Kostenlos.de – Software


3. Die Suche mit allgemeinen Suchdiensten oder, falls vorhanden, mit deren speziellen Suchfunktionen für die Free- und Sharewaresuche Bildlink-Pfeil

Gerade für die Suche nach der Homepage eines Software-Herstellers oder älteren oder bereits vergriffenen Programmen sind allgemeine Suchmaschinen eine gute Anlaufstelle. Nach der Eingabe des Programmnamens liefern diese meist die Homepage des Herstellers oder kommerzielle und private Internetseiten, auf denen die Programme zum Download angeboten werden.

Die Meta-Suchmaschine Nettz.de (www.nettz.de) stellt unter der Adresse www.nettz.de/Sucher/shareware.html einen speziellen Meta-Suchdienst für die Suche nach Free- und Shareware zur Verfügung. Nach der Eingabe des Stichworts und dem Starten der Suchmaschine befragt diese gleichzeitig die Datenbanken der Computer-Magazine "Chip" und "c't" sowie die der speziellen Free- und Shareware-Suchdienste Download-tipp.de, Freewarepage.de, Shareware.com und Shareware.de.

Hinweis
Wie schon im Abschnitt "Spezielle Suchdienste für Bild-, Audio- und Videodateien" erwähnt:" Beachten Sie das Urheberrecht!"

Gerade auf privaten Internetseiten werden häufig eigentlich kostenpflichtige Programme zum kostenlosen Download angeboten. Da die Entwicklung von Software eine zeit- und arbeitsintensive Aufgabe ist, verdient sich der Free- und Sharewareautor sein Geld mehr als redlich. Laden Sie also nur jene Programme auf Ihren Rechner, bei denen Sie sicher sind, daß sie vom Urheber freigegeben wurden. 

Wenn Sie sich diesbezüglich nicht sicher sind, dann könnte Ihnen beispielsweise die Business Software Alliance (BSA) weiterhelfen. Diese Vereinigung setzt sich auch dafür ein, dass Internet-Seiten mit illegaler Software geschlossen werden, wobei dies nur für jene Seiten gilt, die dem deutschen Urheberrecht unterliegen; bei Programmen, die etwa auf amerikanischen Servern gespeichert sind, gilt deren Urheberrecht, das wesentlich mehr Freiheiten einräumt.

4. Die Suche in themenorientierten Netzwerken  Bildlink-Pfeil

Hier können Sie an einem Netzwerk innerhalb des weltweiten Netzwerks Internet teilnehmen und die freigegebenen Ordner der Festplatten der anderen Anwender, die ebenfalls an dieses Netzwerk angeschlossen sind, mit Hilfe eines Programms nach den unterschiedlichsten Dateien (Programm-Dateien) durchsuchen. 

Um an einem solchen Netzwerk teilnehmen zu können, muß, wie schon angesprochen, ein entsprechender Client installiert werden. Nach dessen Installation und Konfiguration kann man auf den freigegebenen Ordnern der Festplatten der übrigen Teilnehmer nach der gewünschten Datei suchen. Einzige Voraussetzung für den Zugriff ist, daß der betreffende Teilnehmer online ist. Sehr bekannte Netze, mit denen im Prinzip auch Peer-to-Peer-Netzwerke aufgebaut werden können, sind der Internet Relay Chat (IRC-Netzwerke) und Instant Messaging. Mehr über diese interessante Alternative zur Suche nach Software finden Sie hier in dieser Lektion im Abschnitt "Themenorientierte Netzwerke" oder zum Thema IRC in der Lektion "Webchats und IRC-Kanäle".

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Programm-Dateien

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Buch geöffnet Programm-Dateien (Software)

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Welche verschiedenen Softwareformen gibt es ? Bildlink-Pfeil

  • Wie funktioniert die elektronische Bestellung und Lieferung von Softwareprodukten (ESD) ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich spezielle Such- und Informationsdienste für Programmdateien (Software) anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für Programmdateien (Software) ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Welche verschiedenen Softwareformen gibt es ? Bildlink-Pfeil

Die vertraglichen Rechte und Pflichten, unter denen die Programmierer ihre Software veröffentlichen, werden in sogenannten Lizenzmodellen beschrieben.

Einige gängige Lizenzmodelle sind: 

  • Open Source Software (OSS)

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    Open Source Software wird im Rahmen sogenannter Open-Source-Projekte entwickelt wo Menschen auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich ein bestimmtes, für die Allgemeinheit nützliches Software-Produkt zu schaffen. An diesen funktionierenden Netzwerken können alle teilnehmen, die etwas Konstruktives zum Erreichen des gemeinsamen Ziels beitragen können, unabhängig von ihren Beziehungen, ihrer Position, ihrem Herkunftsland oder sonstigen unwichtigen Kriterien. Was im Rahmen eines Open-Source-Projekts zählt, ist nicht Geld und Profit, sondern Menschen, die Freude am Programmieren haben und denen es darum geht, etwas zu verwirklichen, was ihren ganz individuellen Vorstellungen entspricht und anderen einen Nutzen bringt.

    Angestoßen wurde die Open-Source-Bewegung von Richard Stallman, der 1984 das GNU-Projekt und 1985 die Free Software Foundation gründete. Seine Definition (GNU GPL) von Freier Software gilt auch heute noch als Standard. Die Lizenz ermöglicht es den Nutzern der Programme nicht nur, diese kostenlos und mitsamt Quelltext zu erhalten, sondern auch, diese beliebig zu verändern und an eigene Bedürfnisse anzupassen. Die originale, sowie die veränderte Software dürfen kopiert und (mit Copyright-Vermerk und Lizenz) weitergegeben werden. 

    Auf diese Weise entstehen im Internet durch die Zusammenarbeit von Programmierern aus aller Welt leistungsfähige Softwarepakete, die es in Funktionsumfang und Qualität leicht mit kommerziellen Produkten aufnehmen können und für jedermann kostenlos erhältlich sind. Auch die häufig zu hörende Kritik, das es für Open-Source-Software keinen Support gibt, wird durch die zahlreichen Newsgroups, Webforen, Diskussionslisten, Problemdatenbanken, Tipps- und Tricks-Artikel usw. die es im Internet zu den meisten Open-Source-Programmen gibt, widerlegt.

    Open-Source-Software bietet beispielsweise folgende entscheidende Vorteile:

    • die Software ist kostenlos verfügbar, das bedeutet keine hohen Anfangsinvestitionen durch Lizenzkosten und keine Folgekosten durch kostenpflichtige Updates

      Hinweis
      Dies ist gerade für Visionäre, Erfinder und Existenzgründer, die bekanntlich gerade am Anfang sehr knapp bei Kasse sind, ein unschätzbarer Vorteil – ohne Open-Source-Software wären viele innovative Produkte und Dienste, die auf den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien beruhen, gar nicht möglich.

    • da der Quellcode offen liegt, kann die Software wesentlich einfacher an die individuellen Bedürfnisse angepaßt und  weiterentwickelt werden als kommerzielle, herstellerabhängige Software-Produkte

    • nicht zuletzt sind Open-Source-Produkte auch vertrauenswürdiger, da die interessierte Öffentlichkeit (Programmierer aus aller Welt, die Experten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, des Chaos Computer Clubs oder des TÜV-IT,…) Zugang zum Quellcode hat und so überprüfen kann ob der Code in Ordnung ist 

      Hinweis
      Natürlich ist Open-Source-Software (z. B. das Betriebssystem Linux, der Web-Server Apache,..), genauso wie proprietäre (herstellerabhängige) Software (z. B. das Betriebssystem Windows, der Web-Server Internet Information Server,…) auch nicht fehlerfrei wie zahlreiche Sicherheitsnachrichten belegen, aber durch die hersteller-unabhängige Kontrolle des Quellcodes durch Sicherheitsexperten aus aller Welt, wird der Druck auf den Hersteller, eine qualitativ hochwertige Software zu entwickeln, erhöht.

    • da die Kommunikationsforen der Entwickler von Open-Source-Software in der Regel öffentlich zugänglich sind, kann man zeitnah wichtige Neuigkeiten über die Weiterentwicklung der Software erfahren

      Hinweis
      Die Aktivität der Entwickler-Community ist ein Maß für die Zukunftssicherheit der Software. Ein wichtiges Kriterium für eine aktive Community ist, daß sie in regelmäßigen Zeitabständen neue Versionen der Software veröffentlicht. Wichtig dabei ist, daß die Entwickler auch für weniger versierte Anwender verständlich mitteilen, was sie an der jeweiligen Version gegenüber der (den) vorhergehenden Version(en) verändert haben und wie diese Veränderungen dem Anwender nützen sollen.

      Ein weiteres Indiz für eine stabile und zukunftssichere Software ist, wenn diese von vielen angewendet (getestet) und gelobt wird. Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, bietet die Anwender-Community (die Support-Foren auf der Website zur Software), über die die Anwender ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam Probleme lösen, indem sie Fragen stellen oder die Fragen anderer beantworten. Darüber hinaus erfährt man so auch, welche Änderungen und Verbesserungen sich die Anwender der Software wünschen. Wer die Zeit hat, kann überprüfen, welche von den Anwendern vorgeschlagenen Änderungen in welchem Zeitabstand tatsächlich realisiert wurden.

      Neben den Kommunikationsinhalten aus den Entwickler- und Anwender-Communities spielen natürlich auch die Standards, die von der Software unterstützt werden, eine tragende Rolle für deren Zukunftssicherheit – diese Standards sollten auf jeden Fall zukunftsorientiert (also offen) sein. Ein solcher technischer Standard ist beispielsweise "XML", ein Dateiformat, das es dem Anwender ermöglicht eine Datei (ein Dokument) mit allen Anwendungsprogrammen zu bearbeiten, die dieses Format unterstützen. Der Anwender kann sich also völlig frei für das Bearbeitungsprogramm entscheiden, daß ihm am besten erscheint und ist nicht abhängig von einem bestimmten Software-Hersteller.

    • man ist nicht abhängig von einem einzelnen Unternehmen, das den noch weit verbreiteten fehlgeleiteten Konkurrenzkämpfen (die großen finanzstarken Unternehmen, mit einflußreichen Beziehungen zu anderen in den Hierarchien ganz oben angesiedelten Einzelpersonen und Gruppen, beseitigen oder kaufen die kleinen Unternehmen, die zwar gute Leistung bringen, aber nicht über das entsprechende Geld und die einflußreichen Beziehungen verfügen) ausgeliefert ist und schützt sich so besser vor dem möglichen Problem, daß der Software-Hersteller Konkurs anmeldet und damit möglicherweise auch die Weiterentwicklung der Software in Frage gestellt ist

    Hinweis
    Weitere wichtige Gründe die für Open-Source-Software sprechen finden Sie auf der Webseite "www.opensource.co.at/", die vom Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Österreich herausgegeben wird. 

     

  • Freeware 

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    Die Benutzung von Freeware ist, wie der Name schon verrät, für den (in der Regel nicht kommerziellen) Anwender völlig kostenlos. Die Software darf beliebig verteilt und kostenlos genutzt werden. Daneben kann Software von ihren Autoren auch als Public Domain (kurz PD) freigegeben sein – das bedeutet, der Autor verzichtet auf sein Urheberrecht. Das Wort "Public Domain" stammt aus dem Englischen und bedeutet „öffentliches Gut". Diese Produkte dürfen dann nicht nur frei kopiert, sondern zumeist auch beliebig verändert und an eigene Bedürfnisse angepaßt werden. 

    Da die Entwicklung einer Software meist mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist, stellt sich die Frage, wie sich die Hersteller von Freeware-Programmen finanzieren. Die Haupteinnahmequellen sind Marketing-Einnahmen für die Werbung, die auf der Benutzeroberfläche des Programms eingeblendet wird, aber auch freiwillige Spenden werden von den Herstellern gerne und verdientermaßen entgegengenommen. 

    Viele Freeware-Programme sind zudem auf die private Anwendung beschränkt, bei kommerziellem Einsatz fallen entsprechende Nutzungsgebühren an. Weiterhin sollte man die Mächtigkeit eines guten und weitverbreiteten Programms als Mittel zur Kundenbindung und zur Sicherung der Marktposition nicht außer Acht lassen.  Aber es geht nicht grundsätzlich nur um finanzielle oder wirtschaftliche Interessen, sondern auch um puren Idealismus nach dem Motto: "Ich verwende selbst gerne kostenlose Programme von anderen, also stelle ich meine Software ebenfalls den anderen umsonst zur Verfügung".

  • Shareware

    Shareware ist copyright-geschützte Software, die von ihrem Autor in der Regel ohne Quellcode und ohne Veränderungserlaubnis verteilt wird. Für die langfristige Nutzung von Shareware muß meist ein geringer Geldbetrag bezahlt werden. Dieser wird aber häufig erst nach einer bestimmten Testphase von beispielsweise 30 Tagen fällig; so hat man genügend Zeit, sich für oder gegen das Programm zu entscheiden. Übrigens ist die Weitergabe dieser Testversion an Freunde, Bekannte oder sonstige Interessenten ausdrücklich erwünscht – im Unterschied zu den Vollversionen kommerzieller Software; hier wäre es streng rechtlich sogar strafbar. 

    Hat man sich dann gegen Ablauf der Testphase für das Programm entschieden, dann muß man sich für den rechtmäßigen Erwerb beim Hersteller registrieren (Angabe des Namens, der E-Mail-Adresse, der Seriennummer des Programms, …) und das Shareware-Produkt bezahlen (Lastschriftverfahren, Kreditkarte,…). Danach erhält man vom Shareware-Hersteller einen Freischaltcode (Registrierungsnummer), mit dem die meist funktions- oder zeitlimitierte Testversion zur Vollversion ohne Einschränkungen freigeschaltet werden kann. 

    Die Funktionseinschränkungen können dabei recht unterschiedlich sein und reichen von einer nicht vorhandenen Funktion für das Ausdrucken oder Speichern der bearbeiteten Datei bis hin zu einer vom Anbieter begrenzten Anzahl von möglichen Programmstarts. Zur Erstellung solcher Testversionen gibt es verschiedene Programme, die nicht einmal einen Eingriff in den Quellcode der jeweiligen Software erfordern. Ein Beispiel hierfür ist das Programm "Flexim" der Firma Globetrotter (www.globetrotter.com). 

    Eine andere, eher seltene Variante des direkten Softwarevertriebs ist folgende: Der Hersteller bietet die Vollversion des Programms zum Download an und vertraut darauf, daß der Kunde diese bezahlt, wenn er sich für die dauerhafte Nutzung der Software entscheidet.

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    Ein Problem, mit dem viele Shareware-Hersteller zu kämpfen haben, ist, daß sie durch sogenannte Cracker um ihren verdienten Lohn gebracht werden. Diese veröffentlichen Freischaltcodes (Seriennummern) von zuvor gecrackter Shareware oder publizieren bereits freigeschaltete Programme im Internet, wo sie von jedermann einsehbar sind bzw. heruntergeladen werden können. Dies ist im Sinne des Gesetzes eindeutig ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

    Solche Listen mit Freischaltcodes (Seriennummern) können aber auch die letzte Chance für den legalen Besitzer eines Shareware-Programms sein, um dieses etwa nach einem Festplatten-Crash oder einer Virus-Attacke wieder freizuschalten, denn nach einer Neuinstallation des Betriebssystems sind auch die Registrierungsschlüssel sämtlicher Shareware-Programme weg. Der erste Weg, diese wieder zu bekommen, führt zum Shareware-Hersteller, der die Schlüssel nur dem erneut zusendet, bei dem er sicher weiß, daß er das Programm legal bei ihm erstanden hat. Was aber passiert, wenn der Shareware-Hersteller keinen Nachweis hat, daß der Betroffene das Programm von ihm erstanden hat oder wenn der Hersteller gar nicht mehr existiert ? Dann helfen diese Listen mit Seriennummern, unter der im optimalen Fall auch der Freischaltcode für die gesuchte Shareware aufgeführt ist. Übrigens existiert sogar eine spezielle Suchmaschine für diese Seriennummern, die unter der Adresse "http://astalavista.box.sk" von der allgemeinen Suchmaschine Altavista angeboten wird. Dort kann man den Programmnamen und eventuell durch ein Leerzeichen getrennt noch die Versionsnummer eingeben, die automatisch mit einem logischen UND verknüpft werden, und dann die Suche einleiten.

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    Ein wirksame Methode, um den Softwaredieben entgegenzutreten, wäre, jedem Programm eine eigene Seriennummer zuzuordnen. Diese wird automatisch zum Software-Hersteller übertragen, wenn der jeweilige Programminhaber sich online auf dessen Homepage registriert. Aus der Seriennummer, dem (richtigen!) Namen des Kunden und dem Kaufdatum wird dann der Freischaltcode berechnet, der ihm nach der Bezahlung beispielsweise per E-Mail zugeschickt wird. Nach der Eingabe des so empfangenen Freischaltcodes in das Registrierungsformular des Programms und dem verschlüsselten Abspeichern der Eingaben wird die eingeschränkte Testversion zur Vollversion. Diese Online-Eintragung kann beispielsweise vor der Inanspruchnahme des technischen Supports oder vor dem Zugriff auf ein Update oder eine (kostenlose) Programmerweiterung, die auf der Hersteller-Homepage zum Download angeboten wird, erzwungen werden. Oft wird man aber auch während der Benutzung, etwa beim Starten des Programms, auf die Online-Registrierung hingewiesen. Übrigens ist laut dem deutschen Datenschutzrecht eine zwanghafte Registrierung nur dann zulässig, wenn diese ausdrücklich und schriftlich im Kaufvertrag vereinbart und dem Kunden vor dem Kauf nachweislich mitgeteilt worden ist. Nach der Eintragung kann das jeweilige Programm eindeutig einem bestimmten Besitzer zugeordnet und im Fall des Falles als Raubkopie erkannt werden. 

    Noch sicherer wäre, den Freischaltcode aus bestimmten Hardwareinformationen wie etwa der BIOS-Seriennummer oder bestimmten Festplattendaten zu erzeugen. Das Problem hierbei ist, daß der Anwender beim Austausch einer Hardwarekomponente automatisch Gefahr läuft, daß die Shareware, die beim Start vielleicht gerade diese Informationen abfragt, nicht mehr funktioniert. Noch eindeutiger ersichtlich wird das Problem bei einem Neukauf des gesamten Computers.

Wo findet man Open-Source-Software, Freeware und Shareware ?

Eine riesige Auswahl an Open-Source-Softwareprodukten findet man beispielsweise auf der Entwickler-Website Sourceforge.net (http://sourceforge.net). Sourceforge.net stellt freien Software-Entwicklern eine Plattform, mit wichtigen Werkzeugen (Diskussionslisten, CVS-Repositorien, Bug-Tracking, Dateiarchive, Diskussionsforen,…) zur gemeinsamen Durchführung von Open-Source-Projekten zur Verfügung und ist auch eine Anlaufstelle für Endnutzer, um geeignete freie Software-Produkte zu finden oder falls eine solche bereits installiert wurde, mit den Entwicklern in Kontakt zu treten, beispielsweise um Antworten auf offene Fragen zu finden oder Verbesserungsvorschläge anzubringen.

Free- bzw. Shareware für fast jeden Anwendungszweck findet man beispielsweise bei "scriptsearch.com" (www.scriptsearch.com), "koders.com" (www.koders.com) oder "php-resource.de" (www.php-resource.de/…). Um die Programme (z. B. in C/C++ oder Visual Basic) und Scripte (z. B. in Java Script oder Perl) zu verwenden, sollte man allerdings programmiertechnisches Hintergrundwissen besitzen.

Beachten Sie auch, daß Programmdateien Schad- und Spionageprogramme enthalten können und deshalb am besten nur von sicheren Quellen heruntergeladen oder zumindest mit einem aktuellen Virenscanner überprüft werden sollten. 

Software mieten anstatt kaufen

Praxistip

Kommerzielle Software muß nicht zwingend gekauft, selbst installiert, konfiguriert und gewartet werden, sondern kann auch über einen Application Service Provider gemietet und damit direkt über das Internet und einen gängigen Browser genutzt werden. 

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Die Entwicklung vom Großrechner zum Application Service Provider

Ganz am Anfang der Computerentwicklung teilten sich noch mehrere Benutzer einen Großrechner, der seinen Rechenaufgaben und Anzahl der Zugriffe entsprechend ausgelastet war. Um diese Rechnerleistung besser zu verteilen wurde in der nächsten Stufe jedem Anwender ein eigener Rechner zugeteilt, die allerdings noch nicht untereinander verbunden waren und damit keine effektive Nutzung gemeinsamer Datenbestände zuließen. Die benötigten Daten des jeweils anderen mußten auf eine Diskette kopiert und zum betreffenden Rechner getragen werden.

Die Lösung hierfür waren Computernetzwerke zur direkten Datenübertragung, bei denen ein großer Rechner (Server) die übrigen Computer (Clients) im Netzwerk mit den relevanten Daten versorgt. Eine Alternative zum Aufbau vor allem kleiner Computer-Netzwerke, ohne zentralen Server ist das sogenannte Peer-To-Peer-Netzwerk, bei dem alle Clients gleichberechtigt auf die Daten des jeweils anderen Clients zugreifen können. Die beschriebenen Netzwerke können zum Aufbau des lokalen Netzwerks, eines an einen bestimmten Standort gebundenen Unternehmens verwendet werden, genauso ist es jedoch möglich (weltweit) verteilte Arbeitsgruppen via Internet über ihre Computer zu verbinden oder einzelnen Mitarbeitern  (weltweites Netzwerk) unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, den Zugang zum lokalen Netzwerk des Unternehmens zu ermöglichen.

Beide Netzwerke, ob nun mit oder ohne Server, stellen mehr oder weniger hohe Anforderungen an die Systemadministration, man denke hier an die Kosten zur Anschaffung der benötigten Hard- und Software und vor allem an den Aufwand die vorhandene IT-Umgebung (Betriebssystem, Anwendungsprogramme,…) generell in Betrieb und auf dem aktuellen Stand zu halten. Das fängt bei der regelmäßigen Installation von Updates (neue Programmversionen) oder Bugfixes (kleine Programme zur Beseitigung von Softwarefehlern) für das verwendete Betriebssystem und die darauf installierten Anwendungsprogramme an, setzt sich bei der nicht selten dadurch notwendigen Anpassung anderer Hard- und Softwarekomponenten des Systems und der zeitraubenden Fehlersuche fort und endet bei der regelmäßigen, nicht immer funktionierenden Datensicherung.

Ein Lösungsansatz hierfür ist es, bestimmte Anwendungssoftware nicht mehr für das eigene Netzwerk oder den eigenen Rechner zu kaufen und dort zu installieren und zu verwalten, sondern diese Aufgabe an einen entsprechenden Dienstleister zu delegieren, der die benötigten Programme über das Internet bereitstellt. Diese können dann, vorausgesetzt das Firmennetzwerk oder der Einzelplatzrechner hat Zugang zum Internet, gegen eine entsprechende Gebühr zur Nutzung gemietet werden. Der Kauf, die Installation und Konfiguration der jeweiligen Anwendungsprogramme entfallen, bzw. werden vom betreffenden Dienstleister übernommen. 

Den genannten Lösungsansatz versprechen sogenannte Application Service Provider (ASP), die über einen sehr leistungsfähigen Internet-Server, die benötigten, immer auf dem aktuellsten Stand befindlichen Anwendungsprogramme, gegen ein entsprechendes Entgeld (Miete) oder kostenlos durch Werbung finanziert, bereitstellen. Auf der Client-Seite ist dabei in der Regel nur ein Computer mit installiertem Betriebssystem beispielsweise Linux oder Windows, ein schneller Internetzugang (DSL, Kabel, Satellit,…) und ein gängiger und aktueller Web-Browser erforderlich. Mit dieser IT-Ausstattung kann dann nach der Anmeldung beim ASP-Anbieter, das benötigte Anwendungsprogramm direkt genutzt werden. 

Damit der Web-Browser das gerade benötigte Anwendungsprogramm ausführen kann, muß dessen Funktionalität in der Regel durch entsprechende Zusatzprogramme (Java Applets, ActiveX, Plug-ins,…) erweitert werden. Die dafür erforderlichen Programmdateien werden dazu einfach mit der jeweiligen Webseite heruntergeladen, in speziellen Verzeichnissen auf der Benutzer-Festplatte abgespeichert und anschließend lokal installiert. Nach dieser kurzen Prozedur kann das jeweilige Anwendungsprogramm genutzt werden. Um die Verbindung zwischen dem Benutzer und dem ASP-Anbieter abhörsicher gegen den Zugriff unbefugter Dritter abzusichern, werden die Daten in der Regel verschlüsselt ausgetauscht. Dazu kommt meist die SSL-Technologie (Secure Socket Layer) zum Einsatz. Im Web-Browser kann man diese sichere Verbindung meist über die Web-Adresse, die dann mit "https://" anfängt oder über ein Schloßsymbol in der Statusleiste erkennen. Grundsätzlich sollte man bei SSL auf eine möglichst aktuelle Version achten. Nach dem Gebrauch werden die vorher installierten Programmdateien meist automatisch wieder entfernt. Übrigens versprechen viele ASP-Anbieter die so erzeugten Daten, täglich auf ihrem System zu sichern. Das hat den Vorteil, das selbst bei einem Totalausfall des eigenen Rechners, die wichtigen Daten und Anwendungen sicher auf dem System des Anbieters lagern.

Application Service Provider stellen von typischer Standardsoftware wie Office-Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation,…) und Business-Software (Content-Managmentsystem, Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Groupware,…) über Messaging-Software (E-Mail, FAX, SMS,…) bis hin zur Kommunikations-Software (Diskussionsforen, Diskussionslisten, Chatforen,…) eine große Palette aus den gängigen Softwareanwendungen zur Verfügung. 

Allerdings birgt die Verwendung von ASP auch Risiken. Hier wäre vor allem die technische Abhängigkeit vom ASP-Anbieter zu nennen. Nur wenn die gesamte beteiligte Technik funktioniert, also sowohl die Netzwerksverbindung zum ASP-Anbieter und dessen Systemumgebung selbst, können die Programme genutzt werden. 

Prinzipiell sind wichtige Daten auf einem gut gewarteten Internet-Server besser aufgehoben als auf dem in der Regel mit weniger Aufwand betreuten Rechner eines Einzelanwenders oder dem lokalen Netzwerk eines kleinen Unternehmens. 

Da es sich bei ASP um eine neue Internetdienstleistung handelt, sind die Anbieter meist noch nicht lange auf dem Markt. Das bedeutet, daß es relativ schwierig ist, deren Zukunftssicherheit einzuschätzen. Geht das Unternehmen pleite, sollte gewährleistet sein, daß die dort gespeicherten Daten nicht verloren gehen.

Insgesamt kann sich ASP gerade für kleine und mittlere Unternehmen lohnen, die meist keine eigene IT-Abteilung samt Rechenzentrum und Fachpersonal haben und so viel Zeit- und Arbeit sparen können, um die Anwendungsprogramme bzw. das gesamte IT-System auf dem aktuellen Stand zu halten. Um diese Aufgaben kümmert sich dann der ASP-Anbieter. Andererseits sollte man zur Entscheidung für oder gegen eine Softwarenutzung per ASP auch die vorher genannten Risiken genau abwägen.

Hinweis
Die Leistungen eines Application Service Providers können übrigens weit über die reine Bereitstellung von Anwendungssoftware hinausgehen. 
So kann dieser beispielsweise auch Dienstleistungen für das Kundensystem selbst anbieten. Praktische Beispiele hierfür wären die Einrichtung und Pflege von Datenbanksystemen, die Absicherung des IT-Systems gegen Angriffe von innen und außen, die Instandhaltung und Instandsetzung des Kundensystems, die regelmäßige Datensicherung (Backups) und die Durchführung von Schulungsmaßnahmen.

Auch für Privatanwender kann sich die Nutzung von ASP-Software lohnen, dies hängt im Wesentlichen davon ab wie häufig und über welchen Zeitraum das jeweilige Programm verwendet wird. Denn mit diesen beiden Faktoren steigt auch die Miete für die Software und die Höhe der Online-Gebühren. Wobei letztere durch eine Flatrate stark gemindert werden können.

Die Adressen einiger ASP-Anbieter finden Sie am Ende des Abschnitts.

Ein praktisches Beispiel für eine ASP-Anwendung ist die Online-Version des Wiso-Sparbuchs, beispielsweise um die Einkommensteuererklärung zu machen, www.wiso-sparbuch.de

Praxis

Wie funktioniert die elektronische Bestellung und Lieferung von Softwareprodukten (ESD) ? Bildlink-Pfeil

Gerade für die Verbreitung von Software-Produkten bietet das Internet hervorragende Möglichkeiten, da diese wie auch andere in digitaler Form vorliegenden Produkte wie etwa Bild-, Musik- oder Video-Dateien gleich über das weltweite Datennetz direkt vom Anbieter zum Empfänger übertragen werden können. Damit sparen sich Anbieter und Kunde den zeit-, arbeits- und kostenaufwendigen Versand der Ware per Post.

Electronic Software Distribution (ESD) ist eine Vertriebsform, bei der die Software elektronisch bestellt, bezahlt und geliefert wird. Die Besonderheit gegenüber den anderen in großer Vielfalt erhältlichen Produkten ist, daß die Ware auf elektronischem Wege vom Anbieter zum Kunden gelangt und nicht, wie in der Regel üblich, auf dem Postweg. Hierfür eignen sich allerdings nur jene Produkte, die schon in digitaler Form vorliegen, wie etwa Software, Musik, Videos oder Bilder.

Beim Softwarekauf per ESD erhält der Kunde das Programm nach der Bestellung sofort als ESD-Paket; dieses wird nach erfolgter Zahlung mit einem Schlüssel zur unbeschränkten Nutzung umgehend freigeschaltet. Eine andere Form dieser neuen Art des Softwarevertriebs ist, daß der Kunde die Software auf dem Postweg erhält oder im Laden um die Ecke kauft und die Updates, Patches und Programmerweiterungen (Add-ons) dann über das Internet in einem geschützten Bereich der Hersteller-Homepage per ESD bezieht. In der Praxis findet man diese Vertriebsform beispielsweise häufig bei Antiviren-Programmen oder Intrusion-Detection-Software, da diese ständig aktualisiert werden müssen, um ihren Anwendungszweck optimal zu erfüllen.


Abb.  Handel mit digitalen Produkten (Software) im Internet


Nachdem der Kunde den Freischaltschlüssel erhalten und in das entsprechende Eingabefeld des Programms eingetragen hat, wird die volle Funktionalität der Software freigeschaltet.

Diskussion
Es soll nun nachfolgend eine kurze Diskussion über die Chancen und Risiken von ESD vor allem beim Software-Vertrieb geführt werden.

Welche Chancen bietet ESD für den Vertrieb von Software über das Internet ? 

  • Die Software-Hersteller können neue Programmversionen, Updates oder Patches sofort nach deren Fertigstellung anbieten.
    Für den Kunden bedeutet dies, das gekaufte Programm entspricht immer dem neuesten Stand, und das Problem mit den langen Wartezeiten bei eventuellen Lieferengpässen entfällt.

  • Die Einsparung der Kosten, die beim herkömmlichen Vertrieb für die CD-Herstellung, Lagerung der CD's, Verpackung und den Versand anfallen, können direkt an den Kunden weitergegeben werden.
    Bei der direkten Lieferung der Ware auf elektronischem Wege müssen weder CD-ROMs gebrannt noch diese in attraktive Hüllen gepackt werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß diese Vertriebsart auch sehr umweltfreundlich ist, da keine CD's produziert, verpackt (Verpackungsmüll) und versendet (Fahrzeugabgase) werden müssen. 

  • Der ESD-Shop hat 7 Tage rund um die Uhr geöffnet, ist also immer erreichbar und kann von zuhause aus, also ohne Anfahrtswege und Parkplatzsuche besucht werden.
    Wer beispielsweise am Sonntag Vormittag seinen Virenscanner aktualisieren möchte, kann dies über die Homepage des Software-Herstellers oder eines entsprechenden ESD-Shops sofort tun.

  • Der Anbieter kann eine bessere Nähe zum Kunden herstellen, die eine Fülle von Vorteilen sowohl für den Kunden als auch für den Anbieter eröffnet.
    Da der Kunde die Software nicht mehr anonym im Geschäft kauft, sondern in der Regel mit einer entsprechenden Registrierung direkt auf der Homepage des Anbieters, ist der Kunde kein unbekannter Käufer mehr. Viele Hersteller bieten auf ihren Homepages eine Community (Webforen, Webchats,…) an, in der die Kunden die Möglichkeit haben, ihre Wünsche, Erfahrungen oder Probleme bezüglich des Programms auszutauschen und gemeinsam mit anderen Anwendern Lösungen und Antworten zu finden. Dadurch profitiert nicht nur der Kunde, dem ein kostenloses Support und eine Mitwirkung am optimalen Gelingen einer Software zuteil wird, sondern auch der Anbieter, der die Kunden besser an sich binden und sofort auf ihre Wünsche reagieren kann, beispielsweise in Form von Programmverbesserungen.


Welche Risiken birgt ESD für den Verkauf von Software über das Internet ?

  • Die Software kann nicht mehr angefaßt werden.
    Die CD, die Kaufbelege, das Benutzerhandbuch und die Lizenz sind nur noch in elektronischer Form vorhanden, also mit Händen nicht mehr greifbar. Dadurch entstehen Unsicherheiten: Was passiert beispielsweise, wenn die Festplatte, auf der die genannten Daten gespeichert sind, wegen eines technischen Fehler unbrauchbar wird oder ein Virus die komplette Formatierung der Festplatte erfordert? In diesem Fall wird natürlich auch die Software mit allen Installationsmedien gelöscht.  

  • Vorbehalte hinsichtlich der Sicherheit bei Bezahlung und Download.
    Gerade bei der Bezahlung mit einer Kreditkarte muß sichergestellt sein, daß diese Daten nicht während der Übertragung zum Anbieter von einem unbefugten Dritten ausgespäht werden können. Eine weitere Frage ist: "Führen technische Fehler während des Downloads der Programmdatei (en) zu einer fehlerhaften Software ?"

  • Für die Anbieter besteht die Gefahr, daß die eigentlich kostenpflichtige Software Raubkopierern zum Opfer fällt.
    Daß diese Angst begründet ist, bestätigt auch die BSA (Business Software Alliance, www.bsa.de), ein internationaler Zusammenschluss führender Software-Hersteller zum Kampf gegen Raubkopierer. Gesetze, die das Kopieren und vor allem Verkaufen von fremdem Gedankengut klar untersagen, helfen dem Händler relativ wenig; er ist vielmehr gezwungen, mit Hilfe von (meist teuren) technischen Produkten zum Kopierschutz seine Software selbst zu schützen. Ein großes Problem hierbei ist, daß es offensichtlich für manche Cracker zur Lebensaufgabe geworden ist, diese Kopierschutzmaßnahmen zu unterwandern, so daß diese oft schon kurz nach ihrer Einführung in den Markt wieder geknackt werden.


Fazit:

Grundsätzlich ist der Softwarekauf per ESD nicht risikoreicher als der im Laden um die Ecke. Es empfiehlt sich aber, die in elektronischer Form vorliegenden digitalen Zertifikate, den Kaufvertrag und die Rechnung auszudrucken und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Eine speziell für den deutschen Markt zugeschnittene Form des ESD bietet beispielsweise der Software-Hersteller Ulead an. Der Kunde bestellt die Software, lädt sie herunter und kann sie nach erfolgter Bezahlung frei schalten. Außerdem bekommt er (etwas später) das traditionelle Softwarepaket aus CD-ROM und Handbuch auf dem Postweg zugeschickt. Das hat den Vorteil, daß die Software sofort zur Verfügung steht und später als greifbare Ausgabe ins Regal gestellt werden kann.

Während die Programmdatei (en) übertragen werden, kann es zu technischen Fehlern kommen; diese dürfen keinesfalls dazu führen, daß die Software fehlerhaft auf der Festplatte des Kunden abgespeichert wird. Um diesem Problem zu begegnen, stellen manche Anbieter ein spezielles Download-Programm zur Verfügung. Zur sicheren Übertragung von Zahlungsdaten (Kreditkarteninformationen, Lastschriftdaten,…) beim Online-Kauf gibt es hochentwickelte Verschlüsselungsmethoden wie etwa Secure Socket Layer (SSL) oder den speziell für die Kreditkartenzahlung per Internet entwickelten Sicherheitsstandard Secure Electronic Transfer (SET). Es empfiehlt sich, darauf zu achten, daß der Software-Anbieter die genannten Techniken zur sicheren Übertragung sensibler Daten per Internet anbietet. Nachdem die Software heruntergeladen, installiert und bezahlt worden ist, kann sie in der Regel vom Kunden mit dem nach der Bezahlung erhaltenen Schlüssel, freigeschaltet werden. Vor der Bezahlung kann das Programm in der Regel nur mit Funktionseinschränkungen bedient werden, so kann der Anwender überprüfen, ob die Software korrekt heruntergeladen und installiert wurde, und der Anbieter hat eine Sicherheit, daß er für die von ihm verkaufte Software das Geld auch erhält.

Alle genannten Nachteile können also entweder durch entsprechende technische Maßnahmen seitens des Software-Händlers vermieden werden, oder sie werden durch die Vorteile von ESD ausgeglichen. Ein Problem, das bleibt und für das es noch keine hinreichende Lösung gibt, sind die Raubkopierer. Hierfür gibt es zwar bisher keine optimale technische Lösung, der Umfang, in dem das Ganze stattfindet, kann aber wesentlich durch den Preis der Software und durch eine entsprechende Zivilcourage des Einzelnen in Grenzen gehalten werden. Was spricht dagegen, die BSA (Business Software Alliance, www.bsa.de) zu verständigen, wenn man auf eine Website gelangt, auf der Raubkopien angeboten werden?

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger spezieller Suchdienste für Programmdateien (Software) ? Bildlink-Pfeil

Programmdateien (Software)

Informationen und Dienste:

  • gezielte Suche nach kommerzieller Software, Open-Source-Software (freie Software), Free- und Sharewareprodukten zu den unterschiedlichsten Anwendungen
  • Suche nach älteren Programmen oder nach solchen, die offiziell nicht mehr im Handel erhältlich sind
  • Neuzugänge 
  • Updates
  • Top-Listen
  • Vermietung von Anwendungsprogrammen (Büroanwendungen,  Business-Software, Messaging-Software,…), die dann für eine bestimmte Mietzeit über einen Web-Browser via Internet genutzt werden können
  • Informationen und Dienste auf den Homepage der Software-Hersteller
    • Updates (neue Programmversionen), Bugfixes (kleine Programme zur Beseitigung von Softwarefehlern) 
    • ausführliche Bedienungsanweisungen für das Programm (z. B. elektronische Handbücher)
    • Anlaufstelle für Probleme oder Fragen zur Software (E-Mail, Problemdatenbank, Diskussionsforum in dem sowohl der Hersteller als auch andere Anwender wichtige Fragen beantworten,…)
    • Newsletter (elektronischer Informationsbrief) die wichtige Neuigkeiten (Updates, Bugfixes, Tipps und Tricks,…) bezüglich der Software liefert
  • Gratis-Software (kostenlose Vollversionen von ehemals oder zukünftig kommerziellen Softwareprodukten)
  • elektronische Bestellung, Bezahlung und Lieferung von Softwareprodukten durch Electronic Software Distribution (ESD)
  • personalisierte Angebote
  • themenrelevante Linksammlungen
  • Newsletter über neue Softwareprodukte
  • Diskussions- und Chatforen


Programmdateien (Software)

Spezielle Suchdienste

deutschsprachig

www.softguide.de großer Software-Katalog zum Stöbern nach kommerzieller Software

www.winload.de sehr umfangreiches Download-Angebot für Share- und Freeware, leider keine Stichwortsuche vorhanden

www.shareware4u.de

http://freewarepage.de mit Webforum und Webchat

www.shareware.de große Auswahl auch für verschiedene Betriebssysteme

www.freeware.de

www.zdnet.de/download

www.gratissoftware.de

www.top-download.de

http://download-tipp.de mit aktuellen Download-Tipps

englischsprachig

C-Net www.download.com

www.jumbo.com   

http://rpmseek.com/ Software für Linux


Suche in themenorientierten Websites

www.scriptsearch.com

www.koders.com Suchdienst für Open-Source und anderen Code zum Downloaden

www.php-resource.de/…

http://www.kostenlos.de/software

http://www.nulltarif.de/technik-software/

www.thefreesite.com Rubrik: free software

Online-Shops

www.softline.de

www.softwarehouse.de


Suche in themenorientierten Netzwerken

http://sourceforge.net Entwickler-Plattform für Open-Source-Projekte

http://www.osdl.org/

das GNU-Projekt, http://savannah.gnu.org

Debian, http://alioth.debian.org/

BerliOS38, http://developer.berlios.de/

das Spieleportal Icculus, www.icculus.org

Devunity www.devunity.com
gemeinsam programmieren und via Chat kommunizieren, bereits entwickelten Code von Google Code oder SourceForge importieren

Insoshi, http://insoshi.com
Aufbau eigener Open Source-Netzwerke

FogBugz, www.fogcreek.com/FogBugz
Software-Projekte verwalten, sich über ein Wiki-System austauschen und Fehler mit dem BugTracker finden und beheben


Application Service Provider

asp4you.de, www.asp4you.de/index_js.htm

PIRONET NDH AG, http://www.pironet-ndh.com/…

Software-as-a-Service- (SaaS), http://www.saas-forum.net/…

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Musik-Dateien – Beispiele

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Buch geöffnet Spezielle Suchdienste für Musik-Dateien (MP3-Dateien) – praktische Beispiele  zurück

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Beispiel

Wie kann man sich spezielle Suchdienste für MP3-Dateien anhand einiger praktischer Beispiele vorstellen und wie kann man eigene Musik-CDs mit MP3-Dateien aus dem Internet erstellen ? 

Dazu benötigen Sie grundsätzlich nur einen beliebigen Pentium-Rechner, einen entsprechenden MP3-Player, einen möglichst schnellen Internetzugang, eine Standard-Soundkarte und einen CD-Brenner mit entsprechender Bediensoftware. Für professionelle Anwendungen müssen natürlich entsprechend leistungsfähige Komponenten eingesetzt werden.

Ein sehr umfassendes von vielen denkbaren Beispielen wäre das folgende:

  1. MP3-Player-Software installieren

  2. Nach den gewünschten Musiktiteln im MP3-Format suchen

    1. allgemeine Musik-Informationen im Internet suchen 

    2. nach Musikstücken (zum Download) stöbern

    3. gezielte Suche nach Titeln (zum Download)

  3. die Musikdatei (MP3-Datei) herunterladen und auf der lokalen Festplatte abspeichern

  4. die Lautstärke anpassen

  5. die MP3-Dateien ins wav-Format wandeln (mp3 –> wav)

  6. die Musik-Dateien auf die CD brennen 

1. MP3-Player-Software installieren  Bildlink-Pfeil

Grundsätzlich reicht ein gängiger Multimedia-Player aus, um die gefundenen MP3-Dateien anzuhören. Meist sollen die Musikstücke aber weiterverarbeitet werden und dazu sind zusätzliche Funktionen, die über das reine Abspielen hinausgehen, erforderlich. Der Player sollte es also ermöglichen, MP3-Dateien abzuspielen, zu bearbeiten, wie etwa Dateien im MP3-Format im WAV-Format abzuspeichern und zu organisieren; das bedeutet, die Musiktitel sollten leicht wiederauffindbar abgespeichert werden können. 

Einige Player bzw. spezielle MP3-Player, die diesen Anforderungen gerecht werden, sind beispielsweise die englischsprachige Freeware "Musicmatch Jukebox" (www.musicmatch.com) und die ebenfalls englischsprachige Freeware Winamp (www.winamp.com). Diese können Sie dann von der entsprechenden Website herunterladen und durch einen Doppelklick auf die Exe-Datei den Installationsvorgang starten. Während der Installation werden Sie meist von einem Installationsassistenten begleitet, so daß es hier kaum Probleme geben dürfte. 

2. Nach den gewünschten Musiktiteln im MP3-Format suchen Bildlink-Pfeil

Naheliegend wäre hier die Suche mit den speziellen Suchfunktionen von allgemeinen Suchmaschinen für die Suche nach Audio-Dateien, wie sie beispielsweise von Altavista (http://de.altavista.com/…) oder Lycos (http://suche.lycos.de/…) angeboten werden. Leider liefern diese häufig sehr umfangreiche Suchergebnisse mit vielen irrelevanten Treffern. Spätestens aber beim Versuch, die MP3-Dateien auf die lokale Festplatte herunterzuladen, stellt man häufig fest, daß die Internetseiten, auf die der angeklickte Link verweist, aus unterschiedlichen Gründen nicht erreichbar sind; als Beispiel wäre hier zu nennen, daß die betreffende Website inzwischen gesperrt wurde. 

Wesentlich bessere und vor allem legale Suchergebnisse (MP3-Dateien) erhält man auf MP3-Plattformen (meist kostenlose Musik von noch unbekannten Musikern) wie MP3.com (www.mp3.com) oder kostenpflichtigen Musikdiensten wie beispielsweise Musicload.de. Beim letztgenannten erhält man prinzipiell jeden Musiktitel, vor allem aber auch solche, die nicht massenmarkt-tauglich sind. Als weitere Quellen stehen speziell für die Suche nach MP3-Dateien ausgelegte Suchdienste wie Musiktauschbörsen innerhalb von themenorientierten Netzwerken bereit.

Grundsätzlich kann die Suche nach Musik in folgende drei Fälle unterteilt werden.

Sie möchten:

2a. allgemeine Musik-Informationen im Internet suchen Bildlink-Pfeil

Dazu gibt es ein riesiges Angebot an Websites, die Informationen zu jedem Gebiet aus dem großen Themenbereich "Musik" liefern. Diese Websites zum gesuchten Musikthema können am besten mit Hilfe von Suchkatalogen (Kategorie: Musik) oder speziellen Linklisten gefunden werden. 

Wie man CD's findet, die ein bestimmtes Lied beinhalten, und wie man nach Informationen zu einer bestimmten Rockgruppe sucht, soll nachfolgend anhand eines praktischen Beispiels gezeigt werden. Außerdem soll am Ende überprüft werden, ob die so gefundene CD auch im Handel erhältlich ist. 

Aktion
Suche nach CD's mit dem Song "Turn me loose" von der Rockgruppe Loverboy und Informationen zu dieser Band

Um nach Informationen zu einzelnen Musikstücken wie etwa Titel, Interpret oder auf welcher CD das Lied erhältlich ist, zu suchen, eignen sich sogenannte CD-Datenbanken. Eine äußerst umfangreiche, englischsprachige und nicht kommerziell orientierte Datenbank dieser Art ist CDDB, die unter der Adresse  www.cddb.com zu erreichen ist. Diese enthält übrigens auch zahlreiche Musiktitel und CD's von deutschsprachigen Bands.

Auf der Startseite finden Sie neben digital "Top 10" und weiteren Diensten das Eingabefeld der Suchmaschine. Klicken Sie dort in das Kontrollkästchen "Artist" und geben Sie den Namen des  Interpreten ein, in diesem Fall die Rockgruppe "Loverboy ". Starten Sie dann die Suche nach CD's von dieser Band durch einen Klick auf die Schaltfläche "Search".


Abb.  CDDB.com – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine findet insgesamt 16 CD's, die bisher von Loverboy veröffentlicht wurden. Klicken Sie nun auf den CD-Titel "Loverboy/Superhits", um weitere Informationen zu dieser CD zu bekommen.

Hinweis
Wie eingangs schon erwähnt, ist CDDB eine nichtkommerzielle Datenbank, das bedeutet, Sie können hier keine einzelnen Musikstücke oder CD's kaufen. 

Allerdings werden rechts von den CD-Titeln Händler genannt, bei denen man die CD online kaufen kann.


Abb.  CDDB.com – Suchmaschine – Suchergebnis (relevante CD's)


Es wird nun eine Seite mit den einzelnen Songs der CD angezeigt. Leider ist keine Möglichkeit vorhanden, sich zumindest kurz in die einzelnen Lieder reinzuhören. 

Über den Link "Gracenote.com" in der Rubrik "Loverboy Info" unterhalb der Track-Liste bekommen Sie zusätzliche Informationen über die Band.


Abb.  CDDB.com – Suchmaschine – Suchergebnis (einzelne Songs auf der CD)


Abb.  CDDB.com – zusätzliche Informationen über Loverboy


Hinweis
CDDB.com bietet mit dem "CDKey" eine sehr interessante Zusatzfunktion an.

Sie können mit einem speziellen Zusatzprogramm (ActiveX Control), das kostenlos über die Website von CDDB.com heruntergeladen werden kann bzw. nach einer manuellen Anforderung automatisch vom Anbieter auf dem lokalen Rechner installiert wird, die Spieldauer, den Interpreten und den Titel der einzelnen Songs einer im CD-ROM-Laufwerk Ihres Computers befindlichen CD anzeigen. Diese Zusatzprogramme sind übrigens auch für das Betriebssystem Linux erhältlich.

Dazu liest das Zusatzprogramm die TOC (Table of Contents), also das Inhaltsverzeichnis, das jede CD enthält, aus. Sie sollten hierfür online sein, denn falls das Zusatzprogramm die ausgelesenen Daten nicht in der ebenfalls lokal installierten Datenbank findet, sendet es die TOC-Daten (Track-Nummer, Länge …) an den zuständigen CDDB-Server. Dieser antwortet dann, falls die Daten in der jeweiligen Datenbank aufzufinden waren, mit den zusätzlichen CD-Informationen. Das geht allerdings nur, wenn eine Internetverbindung vorhanden ist. 


Aktion
Suche nach weiteren Informationen zur Rockgruppe Loverboy mit Allmusic.com

Ein beindruckender englischsprachiger Suchdienst für detaillierte Informationen von der Gründung und der aktiven Zeit einer Musikgruppe über persönliche Informationen der Bandmitglieder bis hin zu Discographien von Tausenden von Bands liefert der "All Music Guide", ein Lexikon der Musik. Diese umfangreiche Datenbank, die alle Musikrichtungen berücksichtigt, ist unter "www.allmusic.com" zu erreichen.

Geben Sie dort auf der Startseite in das Eingabefeld der Suchmaschine den Namen der Band ein und wählen Sie die Option "artist". Klicken Sie dann auf die Schaltfläche "go", um die Suche nach Informationen zur Rockgruppe "Loverboy" zu starten.


Abb.  Allmusic.com – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine liefert eine sehr gut strukturierte und umfassende Informationsseite über die Band.

Hinweis
Die Datenbank ist weniger geeignet, um beispielsweise nach Schlagersängern oder Komponisten zu suchen.

Die Suche "Udo Juergens" lieferte als Treffer den ähnlich geschriebenen Sänger Udo Jagers, und die Recherche nach Ludwig van Beethoven lieferte ebenfalls viele vom Namen her ähnliche Musiker, nicht aber den sehr berühmten Klassik-Komponisten.


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Abb.  Allmusic.com – Suchmaschine – Suchergebnis


Hinweis
Die Informationen können auch in die deutsche Sprache übersetzt werden.

Klicken Sie dazu am Anfang der englischsprachige Seite auf den Link "German". Die Übersetzung ist allerdings teilweise sehr fehlerhaft, wie Sie beim Lesen und Vergleichen der beiden abgebildeten Seitenausschnitte erkennen können.


Abb.  Allmusic.com – deutsche Übersetzung 


Praxistip

Da die meisten bekannten Musiker eine Homepage im Web veröffentlicht haben, kann man diese Seite meist mit sinnvollen Internetadressen wie etwa "www.bandname.de" oder "www.sängername.de" finden und sich die gewünschten Informationen beschaffen.

Aktion
Überprüfung, ob die vorher gefundene CD  mit dem Titel "Superhits" von Loverboy im Handel erhältlich ist

Dazu gibt es eine Vielzahl von Verkaufsplattformen wie Online-Shops oder entsprechende Marktplätze. Ein sehr bekannter Online-Shop ist Amazon.de (www.amazon.de bzw. die amerikanische Ausgabe unter www.amazon.com), der neben anderen gut über das Internet verkäuflichen Produkten wie etwa Bücher oder Videos auch Musik-CD's anbietet.

Geben Sie dort auf der Startseite das Stichwort "loverboy " ein und wählen Sie die Rubrik "Pop Musik", um nur in dieser Kategorie nach relevanten Produkten zu suchen. Starten Sie dann die Suche durch einen Klick auf den Los-Button.


Abb.  Amazon.de – Startseite (Suchmaschine) – Suchanfrage


Resultat
Liste mit relevanten CD's zum Stichwort "loverboy"

Die Suchmaschine findet für die Kategorie "Beste Treffer" insgesamt fünf relevante CD's. Klicken Sie nun auf die CD mit dem Titel "Super Hits", um weitere Informationen zu bekommen.


Abb.  Amazon.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Auf der Seite wird neben speziellen CD-Infos auch das Menü "Album-Info" angezeigt. Klicken Sie dort auf den Link "Reinhören".



Abb.  Amazon.de – CD mit dem Titel "Superhits"


Sie können nun zeitlich limitierte Ausgaben der einzelnen Lieder der CD mit einem Klick per Streaming-Audio anhören. Dazu müssen Sie natürlich einen streamingfähigen Multimedia-Player wie etwa den Real-Player auf Ihrem Rechner installiert haben. 

Hinweis
Für die Suche nach einem bestimmten einzelnen Musikstück im MP3-Format eignet sich eine spezielle MP3-Suchmaschine wie unter Punkt "c." genannt wesentlich besser.


Abb.  Amazon.de – CD mit dem Titel "Superhits" – den Song "Turn me Loose" anhören


2b. nach Musikstücken (zum Download) stöbern Bildlink-Pfeil

Wer sich noch für keinen bestimmtes Song entschieden hat, der kann sich beispielsweise auf MP3-Plattformen wie MP3.com (www.mp3.com) oder MP3.de (www.mp3.de) von noch unentdeckten musikalischen Talenten inspirieren lassen. Dort können die Musiktitel, die in der Regel in der Vollversion vorliegen, kostenlos per Streaming-Audio angehört oder auf die lokale Festplatte heruntergeladen werden. Natürlich können Sie auch in den vorher unter a.) demonstrierten CD-Online-Shops oder Musik-Websites nach interessanten Musiktiteln suchen, nur können diese, wenn überhaupt, nur in zeitlich begrenzten Fassungen angehört und nicht kostenlos auf die lokale Festplatte heruntergeladen werden.

Aktion
Auf der deutschsprachigen Ausgabe der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken stöbern (Auswahl aus den deutschen Top 40)

Die Plattform ist unter der Adresse www.mp3.com zu erreichen und bietet eine sehr umfangreiche Sammlung an vielen tausend kostenlosen Musikdateien von Tausenden (noch) unbekannten Künstlern an. Diese können gezielt über eine Stichwortsuche oder über ein Katalogsystem, das in verschiedene Musikrichtungen sortiert ist, durchsucht werden.

MP3.com vermittelt zwischen Musikfreunden, die neue Songs entdecken möchten, und Musikern, die ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten. Die Künstler und die Anbieter von MP3.com verdienen daran, daß sie die CD's der Musiker verkaufen und dabei die Anbieter die Künstler bis zu 50% an den Einnahmen beteiligen. 

Neben der Vielzahl an Musikstücken ist auf der Plattform auch eine Übersicht über gängige Mp3-Hard- und -Software zu finden; auch Nachrichten gibt es, beispielsweise in Bezug auf die Musikindustrie. Die Bands können übrigens auch gebucht werden; mehr dazu erfahren Sie unter dem Link "Book a band". 

Klicken Sie nun auf die deutsche Nationalflagge auf der Startseite von MP3.com, um zur deutschsprachigen Ausgabe zu gelangen.

Hinweis
Bevor man bei MP3.com Musikdateien anhören und herunterladen darf, muß man sich allerdings beim Anbieter registrieren. 


Abb.  MP3.com – Startseite der englischsprachigen Ausgabe 


Kehren Sie nun zurück zur Startseite von MP3.com und klicken Sie dort auf die deutsche Nationalflagge, um zur deutschsprachigen Ausgabe zu gelangen.

Die Startseite bietet im rechten Teil der Seite die Hauptkategorien (Musikrichtungen) des Katalogsystems und links ein Hauptmenü zu weiteren Angeboten. Im Hauptmenü links unter der Rubrik "Mehr Musik:" finden Sie die deutschen, europäischen und weltweiten Top 40. Klicken Sie auf den Link "Deutsche Top 40 ", um die Musiktitel anzuzeigen, die von deutschen Anwendern aktuell am häufigsten heruntergeladen wurden.

Hinweis
Ebenfalls im Hauptmenü befindet sich die Rubrik "Live Veranstaltungen", über die aktuelle Veranstaltungstermine der Künstler in Deutschland oder Europa eingesehen werden können.


Abb.  MP3.com – Startseite der deutschen Ausgabe – Deutsche Top 40


Resultat
Dort befindet sich der Song mit dem Titel "Bambolino" von der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" auf dem ersten Rang. 

Durch einen Klick auf "Lo Fi" können Sie den Titel erst einmal in schlechterer Qualität anhören und dann entscheiden, ob Sie die MP3-Datei auf Ihren Rechner herunterladen möchten. 

Hinweis
Bevor Sie die Musikstücke anhören oder herunterladen können, müssen Sie sich bei MP3.com anmelden. 
Sehr negativ aufgefallen ist hier die Datenschutz-Erklärung, die es MP3.com erlaubt, alle Nutzerdaten auf einem amerikanischen Server zu speichern und auch an Dritte weiterzugeben. Falls man sich dennoch zur Anmeldung entschließt, sollte man bedenken, das die erforderlichen Daten (Land, Postleitzahl, ungefähres Alter und Sprache) nicht zwingend richtig angegeben werden müssen.


Abb.  MP3.com – Deutsche Top 40 – Auswahl des aktuell bestplatzierten  Musikstücks mit dem Titel "Bambolino"


Kehren Sie dann wieder zurück zu der Seite, auf der die deutschen Top 40 aufgelistet sind, und klicken Sie dort auf den Namen "HR-Spanish Guitar Collection" der Musikgruppe. Sie gelangen so zur Homepage, die von der Band bei MP3.com eingerichtet wurde. 

Dort finden Sie die von der Gruppe zum kostenlosen Download bereitgestellten MP3-Dateien, die Sie entweder in minderer Qualität mit einer Datenrate von 24 kbit pro Sekunde oder in höherer Qualität mit einer Datenrate von 128 kbit pro Sekunde als Streaming-Datei anhören können, wobei Sie hierfür einen High-Speed-Internetzugang, beispielsweise DSL, benötigen. Außerdem können Sie die 3,2 MByte umfassende MP3-Datei mit einem Klick auf den Link "Download" auf Ihren Rechner herunterladen. 

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Ziel speichern unter". Es öffnet sich dann das gewohnte Dialogfenster, in dem Sie auswählen können, wohin die Datei gespeichert werden soll.

Klicken Sie dann auf den Link "Veranstaltungskalender" am oberen Rand der Seite, um die aktuellen Veranstaltungstermine der Band abzurufen.


Abb.  MP3.com – Homepage der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" – Herunterladen der MP3-Datei


Im Hauptmenü der Homepage, das am oberen Rand zu sehen ist, können weitere Informationen über HR-Spanish Guitar Collection eingeholt werden. Dies sind beispielsweise der Wohnort, vergleichbare Musik von bekannten Künstlern, Musikstil, verwendete Instrumente und die Kontaktadresse.

Unterhalb des Bildes finden Sie die Rubrik "Alben", unter der die DAM-CD's (DAM = Digital Automatic Music) der Gruppe gekauft werden können. DAM-CD's werden nach dem Eingang der Bestellung, also nach Bedarf gebrannt und enthalten sowohl die Audio-Daten die mit einem handelsüblichen Gerät, wie etwa einer Stereoanlage, abgespielt werden können, als auch die ursprünglichen MP3-Dateien der Songs und Informationen zum Künstler.

In der Rubrik "Extras" befindet sich ein Link "Künstlersite", der  zur persönlichen Homepage der Band führt.


Abb.  MP3.com – Homepage der Gruppe "HR-Spanish Guitar Collection" – Veranstaltungskalender


Aktion
Auf der deutschsprachigen Ausgabe der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken stöbern (Auswahl über das Katalogsystem)

Kehren Sie nun zurück zur Startseite der deutschen Ausgabe von MP3.com. Dort finden Sie unter anderem auch die Hauptseite des Suchkatalogs, über den die vielen tausend Musikdateien, in den gängigsten Musikrichtungen sortiert, durchstöbert werden können. Wählen Sie dort die Musikrichtung "Pop & Rock" aus.

Hinweis
Am Ende der Katalog-Übersicht über die gängigen Musikrichtungen befindet sich der Link "Liste aller Musikrichtungen"; dort bekommen Sie eine riesige Auswahl an verschiedenen Musikstilen. 

Diese reichen von alternativer Musik (Alternative Country, Gothic Rock,…) und Blues (Blues Rock, Spiritual Blues,…) über Musik für Kinder, klassische Musik (Mittelalter, Barock,…), Holzblasinstrumente, Easy Listening (Entspannungsmusik, New Age,…), elektronische Musik (Dance, House,…) bis hin zu Weltmusik/Folk (Arabische Musik, Amerikanische Ureinwohner,…).


Abb.  MP3.com – Startseite (Suchkatalog-Übersicht) 


Resultat
Seite mit Liedern aus der Musikrichtung "Pop & Rock"

Am Anfang der Seite erhalten Sie eine Rückmeldung, wo Sie sich momentan befinden (Musik > Pop & Rock Hits), und weitere Musikstile (Klassischer Rock, Oldies,…), die unter die Kategorie "Pop & Rock" fallen. Durch das Anklicken kann der Musikfan relativ gezielt die Musik auswählen, die seinen persönlichen Vorlieben entspricht.

Darunter sind die 40 meistgeladenen Songs dieser Kategorie aufgelistet, die mit einem Klick auf den Link "Lo Fi" sofort angehört werden können, oder man wechselt mit einem Klick auf den Namen des Interpreten auf dessen Download-Seite, um sich den Titel auf die lokale Festplatte herunterzuladen.


Abb.  MP3.com – Musikrichtung "Pop & Rock"


Hinweis
Eine sehr nützliche Suchfunktion ist übrigens die leider bei MP3.com nicht vorhandene Möglichkeit, einen noch unbekannten Künstler zu finden, der eine ähnliche Art von Musik spielt wie ein bereits bekannter Musiker.

Die Suche hierzu gestaltet sich relativ einfach: Man gibt als Stichwort den Namen des bekannten Künstlers in das Eingabefeld der Suchmaschine ein und erhält als Suchergebnis jene (noch) unbekannten Musiker, deren Musikstücke ähnlich klingen wie die des bekannten Interpreten. Eine solche Suchfunktion wird beispielsweise auf der MP3-Plattform von Peoplesound.com (www.peoplesound.com) bzw. auf der deutschsprachigen Ausgabe hiervon angeboten.


 

Abb.  Peoplesound.com – Startseite der deutschen Ausgabe


Aktion
Auf der MP3-Plattform MP3.com nach interessanten Musikstücken von regionalen Musikern aus Regensburg stöbern

Die Suchmaske für die Suche nach regionalen Künstlern können Sie über den Link "Local Music" oder durch die Eingabe der Internetadresse "http://golocal.mp3.com" erreichen. Diese ist automatisch auf Musiker aus der USA voreingestellt. Klicken Sie nun auf den Link "All regions" in der Rubrik "Region", um auf die Auswahl der Kontinente zu gelangen.


Abb.  MP3.com- Lokal Music – USA


Wählen Sie nun im Pull-Down-Menü "Region – All regions" zuerst den Kontinent "Europe", dann das Land "Germany" und zuletzt die Stadt "Regensburg" aus.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Die gesamte Welt (All Regions)


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Europa (Europe)


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Deutschland (Germany)


Resultat
Liste mit Musikern aus dem Großraum Regensburg

Sie erhalten nun eine alphabetisch sortierte Liste mit Künstlern aus Regensburg. Durch einen Klick auf den jeweiligen Namen der Band gelangen Sie zu deren auf der Plattform von MP3.com eingerichteter Homepage, auf der Sie weitere Informationen wie etwa Songs und Kontaktadresse zur jeweiligen Musikgruppe finden.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Alle Künstler


Wählen Sie nun in der Suchmaske im Pull-Down-Menü "Genre" die Musikrichtung "Pop & Rock" aus, um nur die Regensburger Bands anzuzeigen, die diesen Musikstil spielen.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg 


Die Liste der Künstler ist nun nach der Eingrenzung auf eine bestimmte Musikrichtung wesentlich kleiner geworden.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Künstler der Musikrichtung Pop & Rock


Klicken Sie nun in der Suchmaske auf den Link "Show songs" ,um die nach Download-Häufigkeit sortierten Musikstücke der Regensburger Bands zur Musikrichtung Pop & Rock anzuzeigen.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Künstler der Musikrichtung Pop & Rock (Show songs)


Rechts neben dem Musiktitel und der in Klammern angegebenen Band, die ihn spielt, können Sie über den Link "Play " den Song sofort anhören.


Abb.  MP3.com – Lokal Music – Regensburg – Musiktitel der Musikrichtung Pop & Rock 


Hinweis
Eine ähnliche Suchfunktion zur Suche nach regionalen Künstlern bietet auch die auf Deutschland beschränkte MP3-Plattform MP3.de (www.mp3.de) an.

Auch hier wählt man über ein Pull-Down-Menü die gewünschte Stadt aus und erhält im Suchergebnis die im Großraum der ausgewählten Stadt aktiven Musiker, natürlich nur die, die sich bei MP3.de angemeldet haben. Weiterhin bekommt man in der Rubrik "Bandinfo" für jede eingetragene Band eine Seite mit Songs zum Anhören und Herunterladen, ein Gästebuch, ein Bandportrait, falls vorhanden, einen Zugang zum Bandradio und unter "Feedback" eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.



Abb.  MP3.de – Suche nach regionalen Musikern 


2c. Gezielte Suche nach Titeln (zum Download) Bildlink-Pfeil

Um gezielt nach MP3-Dateien einzelner Musikstücke zu suchen, sind MP3-Suchmaschinen wie Musicseek.net (www.musicseek.net) eine brauchbare Hilfe. Noch effektiver ist die Suche mit speziellen Musik-Meta-Suchmaschinen wie etwa MP3-suchmaschinen.de (http://mp3-suchmaschinen.de/mp3). Bei der Suche ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn Sie den Titel des gewünschten Musikstücks und/oder den Interpret genau kennen, da bei einer ungenauen Suche meist eine riesige Zahl von irrelevanten Treffern im Suchergebnis angezeigt wird. 

Aber selbst bei genauen Suchanfragen gehen häufig viele Links ins Leere. Das liegt daran, daß diese häufig auf Internetseiten verweisen, die illegale MP3-Dateien zum Download anbieten und nach den eindeutigen Aufforderungen der Musikindustrie rasch wieder verschwinden. Welche Probleme sonst noch auftreten können, werden im nachfolgenden Punkt 3.) beschrieben.

Hinweis
Eine interessanter Anlaufpunkt, um nach einem bestimmten Musikstück zu recherchieren, von dem Sie weder den Titel noch den Interpreten genau kennen, wären beispielsweise die Online-Ausgaben von Radio- und Fernsehsendern. 
Dort könnten Sie gezielt nach Sendungen suchen, in denen Lieder in der betreffenden Musikrichtung gespielt werden und daher die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß hier Leute sind, die sich gut in diesem Genre auskennen. Haben Sie die relevante Sendung gefunden, so ist es nicht schwer, die E-Mail-Adresse des Moderators oder des zuständigen Teams zu finden. Über diese Kontaktadresse könnten Sie dann bestimmte Fragen hinsichtlich des gewünschten Musikstücks stellen. 

Weitere effektive Möglichkeiten zur Suche nach MP3-Dateien bietet die Suche in themenorientierten Netzwerken (Peer-to-Peer-Netzwerke).

Um an einem solchen Netzwerk teilnehmen zu können, muß ein entsprechender Client installiert werden. Nach dessen Installation und Konfiguration kann man auf den freigegebenen Ordnern der Festplatten der übrigen Teilnehmer nach der gewünschten MP3-Datei suchen. Einzige Voraussetzung für den Zugriff ist, daß der betreffende Teilnehmer online ist. Sehr bekannte Netze, mit denen im Prinzip auch Peer-to-Peer-Netzwerke aufgebaut werden können, sind der Internet Relay Chat (IRC-Netzwerke) und Instant Messaging. Mehr über diese interessante Alternative zur Suche nach MP3-Dateien finden Sie hier in dieser Lektion im Abschnitt "Themenorientierte Netzwerke" oder zum Thema IRC in der Lektion "Webchats und IRC-Kanäle".

3. die Musikdatei (MP3-Datei) herunterladen und auf der lokalen Festplatte abspeichern Bildlink-Pfeil

In der Regel gibt es zwei technische Möglichkeiten, die Musikstücke im Internet anzubieten. Zum einen können sie als Streaming-Datei (Real Audio, Windows Media, Quicktime) zum Empfänger gesendet und bereits während dem Download abgespielt, und zum anderen als Datei, die meist im MP3-Format vorliegt, zum direkten Herunterladen bereitgestellt werden. 

Beide Technologien beruhen auf dem Prinzip, daß redundante und vom Menschen nicht wahrnehmbare Toninformationen aus dem Song herausgefiltert werden, um die über das Internet zu übertragende Datenmenge möglichst gering zu halten. Der große Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist, daß die Streaming-Datei auch bei einer ISDN-Verbindung schon nach einigen Sekunden abgespielt wird und keine Kopie der Datei auf der Festplatte verbleibt, während im zweiten Fall die MP3-Datei erst vollständig auf den Rechner heruntergeladen werden muß, ehe sie abgespielt werden kann. 

Mehr zum Thema Streaming-Technologien erfahren Sie im schon behandelten Abschnitt "Spezielle Suchdienste für Fernseh- und Radiosender".

Weiterhin kann man unterscheiden zwischen dem:

  • kostenlosen Download von MP3-Dateien
    Diese kostenlosen Musikstücke stammen in der Regel von (noch) unbekannten Musikern, die das Internet dazu verwenden, um sich einen höheren Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Gefunden werden diese MP3-Dateien meist auf den großen MP3-Plattformen wie die vorher beschriebene MP3.com, aber auch auf den Homepages der Künstler. Weitere Fundorte sind private Homepages, bei denen man allerdings vorher sicherstellen sollte, ob die Songs tatsächlich vom Urheber freigegeben wurden. Es ist nämlich kein besonders großer Aufwand, die einzelnen Lieder der im Handel gekauften Musik-CD's in das MP3-Format umzuwandeln, die MP3-Dateien auf einen Web-Server oder FTP-Server hochzuladen und dort zum Download für jedermann anzubieten.

  • kostenpflichtigen Download von MP3-Dateien
    Diese Musikdateien sind in der Regel mit einem speziellen Kopierschutz versehen, ohne den die Musikindustrie die Songs nicht freigeben würde. 

Die zum Download angebotenen Dateien kann man dann über den entsprechenden Link auf einer Internetseite von einem Web-Server und/oder einem FTP-Server auf die heimische Festplatte herunterladen.

  • Download über einen Web-Server
    Bei vielen der Links, die auf angebliche Internetseiten führen, die MP3-Dateien anbieten, kann man tolle Überraschungen erleben. Viele führen ins Leere, weil der Besitzer gerade wieder von der Musikindustrie dazu aufgefordert wurde, die Seite mit illegalen Musikstücken vom Netz zu nehmen. Andere führen direkt zu Pornoseiten, die ungefragt gleich weitere Browser-Fenster öffnen und im Extremfall dazu führen, daß der Rechner abstürzt. 

    Wenn Sie allerdings tatsächlich fündig geworden sind, sollten Sie darauf achten, daß Sie die Links zum Download der MP3-Dateien nicht wie gewohnt mit der linken Maustaste anklicken, sondern mit der rechten. Danach wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Ziel speichern unter" (Internet Explorer) bzw. "Verknüpfung speichern unter" (Netscape Navigator), legen fest, wo in Ihrem Dateisystem die Datei gespeichert werden soll und bestätigen die Auswahl mit "Ok". Wenn Sie die Datei mit der linken Maustaste anklicken würden, gibt es einen Konflikt zwischen dem Web-Server und dem Web-Client (Ihr Browser) bezüglich des Mime-Typs, anhand dessen der Client erkennen kann, daß zwar Daten angezeigt werden müssen, die nicht im HTML-Format (sondern im MP3-Format) vorliegen, aber er weiß nicht, wie.

  • Download über einen FTP-Server
    Dies ist gerade bei den über spezielle MP3-Suchmaschinen gefundenen Links relativ häufig der Fall. Sie erkennen das am "ftp://" am Anfang der Internetadresse in der Adresszeile des Browsers. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Ratio-Server, bei denen man, bevor man MP3-Dateien herunterladen darf, zuerst welche hochladen muß. Damit wird der Datenbestand und damit die Attraktivität des FTP-Servers automatisch vergrößert. Um allerdings Dateien auf diesen FTP-Server hochzuladen, benötigen Sie ein spezielles Programm, einen sogenannten FTP-Client. Übrigens ist die Verwendung eines solchen Programms auch für den Download zu empfehlen, der prinzipiell auch mit dem Browser zu bewerkstelligen wäre. Die Gründe hierfür sind schnellere Downloads und vor allem im Fehlerfall aussagekräftige Fehlermeldungen, mit denen die vorhandenen Probleme auch erkannt und gelöst werden können. Ein praktisches und häufig vorkommendes Beispiel sind passwortgeschützte FTP-Archive, auf die ein Browser grundsätzlich über eine anonyme Verbindung zugreift, was natürlich zu einer Fehlermeldung führt. Wie ein FTP-Client installiert, konfiguriert und bedient wird, erfahren Sie im Abschnitt "Download der Software über FTP".

4. die Lautstärke anpassen  Bildlink-Pfeil

Bei einer im Handel gekauften CD sind alle Lieder in der gleichen Lautstärke abgespeichert. Dies ist bei MP3-Dateien, die von unterschiedlichen Anbietern im Internet zusammengetragen wurden, in der Regel nicht der Fall. Um die Lieder auf die gleiche Lautstärke zu nivellieren, gibt es spezielle Programme wie etwa Cool Edit (Homepage des Herstellers: www.syntrillium.com).

5. die MP3-Dateien ins wav-Format wandeln (mp3 –> wav) Bildlink-Pfeil

Um die vom Internet heruntergeladenen MP3-Dateien auf eine Musik-CD zu brennen, deren Inhalte auch von den (alten) handelsüblichen Stereoanlagen abgespielt werden können, müssen diese vom MP3-Format ins Wav-Format gewandelt werden.

Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • aktuelle Brenner-Software, die dies automatisch erledigt
    Win on CD ab Version 3.6, Nero Burning ROM ab Version 4.0.2.0 und Easy CD Creator Deluxe ab 4.0 und die Shareware Feurio seit Version 0.931.

  • mit Hilfe eines entsprechenden Programms
    Ein sehr empfehlenswertes Programm für diese Konvertierungsaufgabe ist der Audio-Converter "FreeRIP" (www.mgshareware.com). Das entsprechende Dialogfenster einfach über "Menü Extras –  mehrere Audio-Dateien konvertieren" öffnen, die betreffenden MP3-Dateien hinzufügen, als Ausgabeformat "Wav" auswählen und mit der Schaltfläche "Konvertiere" die Konvertierung  starten . Das Programm wandelt übrigens auch von "wav" nach "MP3".

    Hinweis
    Die Konvertierung können Sie auch mit Hilfe eines MP3-Players wie beispielsweise Winamp (Menü "Options – Preferences") oder Musicmatch Jukebox (Menü "Options – File – Convert") durchführen.

6. die Musik-Dateien auf die CD brennen  Bildlink-Pfeil

Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:

  • die MP3-Dateien auf eine Daten-CD brennen
    Das hat den Vorteil, daß Sie die zehnfache Musikmenge auf einer CD unterbringen können. Allerdings ist die CD dann auch nur vom PC, nicht aber von einem CD-Player abspielbar. Besitzen Sie aber einen der tragbaren MP3-Player, dann haben Sie mit einer solchen CD jederzeit ein Archiv, aus dem Sie den Player aufladen können.

  • die MP3-Dateien auf eine Audio-CD brennen
    Solche CDs können Sie in jedem Player abspielen, auch im PC. Natürlich sind Sie dann auch auf die normalen 74 Minuten Musik, die nun mal auf eine normale Audio-CD passen, beschränkt.

    Brennen der Musik-CD mit der Brenner-Software "Nero Burning ROM": 

    1. Ein neues Projekt starten
      Legen Sie fest, welches CD-Format das Brennprogramm erstellen soll. Wählen Sie dazu im Menü "Datei – Neu" , Audio CD – Neu aus.

    2. Die Musikdateien importieren
      Wählen Sie für Ihr neues Projekt die Musikdateien aus, die auf CD gebrannt werden sollen. Falls die Musikdateien von einer Musik-CD stammen , so können Sie diese über das Menü "Extras – Track speichern" von der CD auf die Festplatte übertragen. Wählen Sie dazu das "wav-Format", als Datei-Ausgabeformat.
      Falls es sich um Musikdateien handelt, die direkt auf der Festplatte, beispielsweise als MP3-Dateien gespeichert sind, so können Sie diese direkt per Drug&Drop in vom rechten Fenster „Datei Browser" aufs linke Fenster „Audiol" ziehen. 

    3. Die Reihenfolge der Tracks festlegen
      Falls Sie beim Integrieren der Lieder ins neue Projekt nicht gleich die richtige Reihenfolge erwischt haben, so können Sie das problemlos korrigieren. Bei Nero Burning ROM ziehen Sie die Musik-Dateien einfach per Drug&Drop an die jeweils gewünschte Stelle. 

    4. Möglicherweise individuelle Einstellungen an der CD bzw. an einzelnen Musikdateien vornehmen
      Sie können beispielsweise die Pausen zwischen den einzelnen Musik-Titeln nach Ihrem Geschmack festlegen. In der Regel dauert eine Pause zwischen zwei Musikstücken zwei Sekunden – die meisten Programme stellen standardmäßig diesen Wert ein.
      Wollen Sie für ein Musikstück eine andere Zeitspanne festlegen, dann klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Eigenschaften". Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster. Die Pause können Sie im Teilfenster "Audiotrack-Eigenschaften" nach den eigenen Wünschen einstellen. In diesem Fenster können Sie übrigens auch den Titel und den Namen des Interpreten angeben, der als CD-Text ausgegeben werden soll.

      Falls Sie Änderungen an einzelnen Musikstücken vornehmen möchten, so können Sie dies mit dem Nero Wav Editor tun. Starten Sie dieses Zusatzprogramm, in dem Sie die betreffende Musikdatei mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü den Befehl "Audio Editor" auswählen.

    5. Den DAO-Modus aktivieren
      Damit Ihre CD in möglichst vielen CD-Playern läuft, muss sie kompatibel zum Audio-CD-Standard sein. Brennen Sie deshalb den Rohling im DAO-Format (Disk at once), also in einem Rutsch. Eine Alternative wäre der TAO-Modus, bei dem nach dem Brennen, im Gegensatz zum DAO-Modus, der CD weitere Musiktitel hinzugefügt werden können. Leider sind viele CD-Player, vor allem ältere, nicht in der Lage, in mehreren Durchgängen gebrannte CDs abzuspielen.  

    6. Starten Sie abschließend den Brennvorgang

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