der Internet-Guide

Nutzen wir die Möglichkeiten, die das Internet bietet, damit wir unsere Ziele schneller und einfacher erreichen!

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Woher bekommt man Verbraucherschutz-Informationen ?

Relevante Anlaufstellen sind beispielsweise Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände, die dem Verbraucher bei wichtigen Fragen zum privaten Konsum von Produkten und der Inanspruchnahme von Dienstleistungen zur Seite stehen. Für ein Produkt könnten das beispielsweise Fragen zu dessen Qualität, dem Preis und der Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sein, bezüglich des Händlers und seines Shops/Marktplatzes sind vielleicht Einzelheiten zu wichtigen Gesetzen und Verordnungen unklar.

Sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer hat die Sicherheit des Online-Zahlungssystems einen hohen Stellenwert. Wenn Sie einen Rechner ans Internet anschließen, ist dieser Rechner Bestandteil eines großen Computer-Netzwerkes. Deshalb werden die Daten (Postanschrift, Kreditkartennummer, Kontonummer,…), die Sie beispielsweise in ein WWW-Bestellformular eingeben und absenden oder per E-Mail verschicken, nicht direkt zum Empfänger gesendet, sondern – durch die Netzstruktur des Internets bedingt – auf jedem Netzknoten zwischengespeichert, der auf dem Weg zum Empfänger liegt. Wegen der Datensicherung und als Vorsorge für Systemausfälle nehmen diese Netzknotenrechner auch längerfristige Speicherungen vor.

Der Online-Handel läuft überwiegend nach folgendem Muster ab: Der Kunde informiert sich online und bestellt im World Wide Web, die Auslieferung der Waren und das Einziehen des Rechnungsbetrages erfolgen jedoch offline. Für die Begleichung seiner Rechnung bedient er sich bereits bekannter Verfahren: Zusenden einer Rechnung mit ausgefülltem Überweisungsformular, Versand per Nachnahme oder Bankeinzug. Kann der Anbieter über weitere Verhandlungen einen Auftrag oder eine gesicherte Zahlungsvereinbarung erreichen, etwa durch Unterschrift des Kunden unter einen entsprechenden Beleg, dann kann er relativ sicher sein, daß er sein Geld auch erhält.

Es gibt eine ganze Reihe von Zahlungssystemen, die theoretisch auch im Internet zum Einsatz kommen können. Nachfolgend werden jedoch nur einige davon vorgestellt, die in nennenswertem Umfang zur Anwendung kommen oder spezifische und erfolgversprechende Lösungsmöglichkeiten für Händler und Käufer anbieten.

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Bei der Nutzung vieler Internetdienstleistungen ist es erforderlich, daß Sie dort einige persönliche Angaben machen. Im Einzelfall kann dies nur eine (anonyme) E-Mail-Adresse sein wie etwa bei der Bestellung einer Newsletter; wenn Sie jedoch Waren über das Internet einkaufen, die Ihnen nach Hause geliefert werden müssen, wird Ihre komplette Anschrift benötigt, und falls Sie zur Begleichung der Rechnung vielleicht auch noch eine Online-Einzugsermächtigung erteilen, müssen Sie sogar Ihre Bankverbindung angeben.

Was genau sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) ? Bildlink-Pfeil

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluß eines Vertrages stellt (§ 305 Abs. 1 BGB).

Beim Abschluß eines (Kauf-)Vertrages geht es in erster Linie darum, eine Vereinbarung über eine Leistung der einen und eine Gegenleistung der anderen Seite zu treffen. Um diese jedoch jeweils ordnungsgemäß erfüllen zu können, sind neben dem eigentlichen Abschluss des Kaufvertrags noch eine ganze Reihe von Fragen zu regeln, die unmittelbar damit in Zusammenhang stehen. So ist beispielsweise bei einem Kaufvertrag, in dem kein genauer Liefertermin vereinbart worden ist, der Käufer in einer etwas unsicheren Position, da er nicht weiß, wann genau er mit dem Erhalt der Ware rechnen kann. Gleiches gilt für den Verkäufer, wenn keine Frist für die Entrichtung des Kaufpreises durch den Käufer besteht. Werden hingegen jeweils feste Zeitpunkte vereinbart, so ist beiden Geschäftspartnern bewußt, wann der Vertrag zu erfüllen ist bzw. von der anderen Vertragspartei erfüllt werden muß.

Zusammenfassung wichtiger Maßnahmen, um Probleme im Online-Handel zu verhindern.

Wie läuft der Einkauf per Internet außerhalb von Deutschland ab ?

Beim Online-Einkauf unterscheidet sich der Abschluß eines Kaufvertrages mit einem Geschäftspartner, der seinen Sitz außerhalb Deutschlands hat, grundsätzlich nicht von einem, der mit einem inländischen Anbieter zustande kommt (abgeschlossen wird). Bei Bestellungen werden gleich oder ähnlich benannte Buttons angeklickt, der Aufbau der Shops unterscheidet sich nicht so voneinander, als daß man daran die Nationalität des Anbieters erkennen könnte; vielmehr sind hier eher branchentypische Merkmale festzustellen. Manchmal ist lediglich über die verwendete Sprache oder die Angaben in den AGB’s erkennbar, wer hinter einem Online-Shop steht und wo dieser Anbieter seinen Sitz hat. Der entscheidende Unterschied ist jedoch hier nicht die Art und Weise des Abschlusses, sondern die Rechtsfolgen, die dieser mit sich bringt.

Was sind Gewährleistungsrechte ?

Wird ein Vertrag geschlossen, verpflichten sich zwei (oder mehrere) Vertragspartner zu bestimmten Leistungen – der eine in der Regel zur Lieferung einer Ware oder Erbringung einer Dienstleistung, der andere zur Bezahlung. Nun kann es aber vorkommen, daß die Ware oder Dienstleistung nicht so beschaffen oder erbracht worden ist, wie dies eigentlich sein sollte, oder nicht zu dem eigentlich vereinbarten Zeitpunkt geliefert wurde. In einem solchen Fall hat natürlich derjenige, dessen Anspruch aus dem Vertrag vom anderen Teil nicht oder nicht optimal erfüllt worden ist, bestimmt Rechte an den anderen, um einen Ausgleich für die dadurch entstandenen oder noch entstehenden Unannehmlichkeiten zu haben. Diese Rechte nennt man Gewährleistungsrechte.

Grundsätzlich ist bezüglich dieser Frage der zweite Teil des BGB, das Schuldrecht, einschlägig. Es handelt sich hierbei weitgehend um dispositives Recht (die Einzelheiten der Vertragsabwicklung stehen zur Disposition), das heißt, die beiden Vertragspartner können weitgehend frei vereinbaren, wie der Vertrag abgewickelt werden soll bzw. wie die jeweiligen Einzelheiten des Vertrages geregelt werden, so beispielsweise die Art der Zahlung.

Wie läuft ein Vertragsabschluss per Internet ab ?

Käufer und Verkäufer sind bei Vertragsabschluß nicht gleichzeitig anwesend und können deshalb kein Vertrauen von Angesicht zu Angesicht aufbauen. Im Internethandel fehlt außerdem beim Zustandekommen eines Vertrages (Kaufvertrag) die rechtsverbindliche Unterschrift des Kunden. Es tritt also die Situation auf, dass man mit einer Person kommuniziert und geschäftlich verkehrt, die man nicht kennt. Woher soll man wissen, ob diese wirklich diejenige ist, für die sie sich ausgibt ? Weiterhin fehlt eine Bestätigung, daß die Daten so ankommen, wie sie abgesendet wurden. Von einem vertrauensvollen, wirklich rechtsverbindlichen Handel kann hier kaum die Rede sein.