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Die universelle Einkaufsstrategie

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Systematischer Inhalt

Buch geöffnet Die universelle Einkaufsstrategie

Die Vielzahl der hier in der Lektion genannten Ein- und Verkaufsdienste sollen nun sinnvoll in ein universelles System – die universelle Einkaufsstrategie – integriert werden. Diese Methode soll Ihnen als praxisrelevante Hilfestellung zum günstigen und sicheren Einkauf von qualitativ hochwertigen Produkten und Dienstleistungen dienen.

Selbstlernkurs: die universelle Einkaufsstrategie

 


Gibt es eine universelle Strategie, die meistens zu einem zufriedenstellenden Einkauf führt und relativ unabhängig von dem gewünschten Produkt oder der benötigten Dienstleistung ist ? 

Nachdem Sie wissen, welches Produkt bzw. welche Dienstleistung Sie erwerben möchten, sollten die nachfolgenden Fragen der Reihe nach beantwortet werden:

  1. Wie kann ich qualitativ hochwertige Produkte bzw. Dienstleistungen finden ? Bildlink-Pfeil

  2. Wie kann ich einen günstigen Anbieter für das von mir ausgewählte Produkt bzw. den gewählten Dienst finden ? Bildlink-Pfeil

  3. Kann ich das Produkt oder die Dienstleistung über den gefundenen Online-Shop oder virtuellen Marktplatz sicher einkaufen ? Bildlink-Pfeil

1. Wie kann ich qualitativ hochwertige Produkte bzw. Dienstleistungen finden ? Bildlink-Pfeil

Im einfachsten Fall, haben Sie die Adresse einer geeigneten Informationsquelle bereits im Gedächtnis oder in Ihrer individuellen Internetquellensammlung (Bookmark-Liste) abgespeichert.

Ist das nicht der Fall, so gilt es zu überlegen, wo entsprechende Information am ehesten gefunden werden können.

Denken Sie darüber nach, wo Sie entsprechende Produkt/Dienstebeschreibungen, professionelle Testberichte oder Erfahrungsberichte finden können. Natürlich können Sie auch die universelle Suchstrategie anwenden um diese Informationen zu finden.

Hinweis
In der vollständigen und kostenpflichtigen Ausgabe des Lehrgangs finden Sie ausführliche Beispiele zu dieser universellen Einkaufsstrategie.

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2. Wie kann ich einen guten und günstigen Anbieter für das von mir ausgewählte Produkt bzw. den gewählten Dienst finden ?  Bildlink-Pfeil

Falls Sie eine relevante Quelle kennen, so können Sie diese nutzen, um entsprechende Anbieter ausfindig zu machen, ansonsten können Sie mit Hilfe relevanter Internetdienste bzw. mit Hilfe der universellen Suchstrategie nach den entsprechenden Informationen/Quellen suchen.

Grundsätzlich sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen ob das Produkt sofort verfügbar sein soll, da der Online-Kauf immer mit der obligatorischen Lieferzeit verbunden ist. Diese beträgt in der Regel bis zu 5 Tagen und beim Expressversand immer noch einen Tag.  

Weiterhin sollten Sie wissen, ob Sie das Produkt nur als Neuware oder auch als Gebrauchtware kaufen möchten. Soll es beispielsweise nur Gebrauchtware sein, so macht die Verwendung eines Preisvergleichers, der ausschließlich die Preise von Neuwaren bestimmter Online-Shops vergleicht, wenig Sinn. Es sei denn, Sie möchten feststellen, wie weiter der Preis für die Gebrauchtware und dem günstigsten Neupreis liegt.

Ein praktisches Beispiel wäre die Suche nach einem günstigen Angebot für eine bestimmte Markenware. Die Frage ist nun: "Wo könnte diese normalerweise günstig angeboten werden ?" Eine Antwort könnte der direkte Verkauf ab Werk (Fabrikverkauf) sein. 

Hinweis
In der vollständigen und kostenpflichtigen Ausgabe des Lehrgangs finden Sie ausführliche Beispiele zu dieser universellen Einkaufsstrategie.

Lehrgang - Das Internet effektiv und individuell nutzen

3. Kann ich das Produkt oder die Dienstleistung über den gefundenen Online-Shop oder virtuellen Marktplatz sicher einkaufen ? Bildlink-Pfeil

Um dies sicherzustellen nutzen Sie am besten die folgende Bewertungskriterien und -methoden:

Für die individuelle Bewertung von Online-Handelsplattformen, gibt es die grundsätzlichen und die speziellen Bewertungskriterien. Außerdem gibt es noch staatlich anerkannte Prüfsiegel und eine universelle Methode zur Relevanz- und Qualitätsbewertung von Online-Handelsplattformen, die beschreibt, wie Sie schnell und gezielt anhand einiger wichtiger Bewertungskriterien, die grundsätzliche Qualität einer Handelsplattform vor allem in Bezug auf Sicherheit (Verbraucherschutz, Datenschutz, Datensicherheit) und auf das Produktangebot (Auffindbarkeit von Produkten, Qualität der Produktinformationen, Bestellung, Lieferung,…) überprüfen können.

Praxistip

Nutzen Sie relevante Such- und Bewertungsdienste.
Falls der Anbieter eines speziellen Suchdienstes für Online-Shops/virtuelle Marktplätze (B2B | B2C) eine gewisse Qualität der bei ihm verzeichneten Handelsplattformen sicherstellt, so ist es empfehlenswert, bei dem Suchdienst nach dem gefundenen Shop zu suchen. 
Werden Sie fündig, so können Sie davon ausgehen, daß der Shop einem gewissen Qualitätsstandard erfüllt. Häufig bieten die Suchdienste-Anbieter ihren Nutzern auch die Möglichkeit, die verzeichneten Handelsplattformen mit Hilfe entsprechender Bewertungssysteme zu beurteilen. Die kollektive Bewertung der betreffenden Handelsplattform kann ebenfalls in die eigene Bewertung miteinbezogen werden.

Falls bei der Bewertung der Handelsplattform Fragen auftreten, dann nutzen Sie die dafür die unter "Sicher einkaufen" beschriebenen Lerninhalte (wichtige Grundlagen | AGB | Privacy Policy | sicher bezahlen | Verbraucherschutz | Online-Gesetze | Datenschutz) oder suchen Sie mit Hilfe der universellen Suchstrategie nach den entsprechenden Informationen/Quellen.

Ein praktisches Beispiel hierfür wäre die Suche nach einer Anleitung für das richtige Reklamieren von Mängeln beim Hersteller. Die Frage ist nun: "Wo wäre diese Information normalerweise zu finden ?" Eine Antwort könnten die Verbraucherzentralen liefern. Da diese über eigene Internetangebote verfügen, könnten Sie deren jeweiligen Namen als Internetadresse eingeben, etwa "www.verbraucherzentrale.de". Werden Sie so fündig, dann wählen Sie im Hauptmenü der Website einfach die relevante Rubrik, beispielsweise "Infomaterialien", und sehen dort nach.  

Eine andere Möglichkeit wäre, das betreffende Stichwort direkt in der Internetadresse unterzubringen. Wenn Sie beispielsweise nach einer Anleitung für das richtige Reklamieren von Mängeln beim Hersteller suchen, könnten Sie die Adresse "www.maengelreklamierung.de" eingeben.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Internetadressen, mit Hilfe von allgemeinen Suchmaschinen, nach den jeweils relevanten Stichwörter zu durchsuchen: Suchanfrage: welche_spezielle_Information + Thema oder als konkretes Beispiel maengel reklamieren anleitung.

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Einkaufen im (EU) Ausland

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Buch geöffnetEinkaufen inner- und außerhalb der EU-Grenzen

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt

  • Lohnt sich der Einkauf innerhalb der EU-Grenzen ? Bildlink-Pfeil

  • Lohnt sich der Einkauf außerhalb der EU-Grenzen ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Lohnt sich der Einkauf innerhalb der EU-Grenzen ? Bildlink-Pfeil

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Prinzipiell gilt, daß sich durch den Einkauf innerhalb der Europäischen Gemeinschaft das ein oder andere Produkt billiger kaufen läßt, als das im Inland der Fall wäre. Für den, der für private Zwecke einkauft, spielen beispielsweise die Einfuhrabgaben keine Rolle. Es gibt zwar Richtwerte dafür, bis zu welcher Menge ein Import noch als privat gilt, in der Praxis resultieren daraus aber kaum Einschränkungen, falls man glaubhaft machen kann, seine Bestellung nicht gewerblich zu nutzen. Für eine bevorstehende Familienfeier dürfte man beispielsweise auch einmal größere Mengen französischen Weines einführen. 

Theoretisch kann alles innerhalb der EU-Grenzen gekauft werden, was sich im Gepäck mitnehmen oder per Post zuschicken lässt. Man sollte aber im Kaufrausch folgende Dinge nicht vergessen. Jede europäische Nation besitzt ihre eigenen und landestypischen Marktgegebenheiten. Nachfrager und Anbieter haben über Jahrzehnte hinweg ihre Verhaltensweisen erlernt und werden diese nicht über Nacht ablegen. Hinzu kommen sprachliche Barrieren sowie unterschiedliche Bedingungen zum Verbraucher- und Datenschutz. Praktische Beispiele für vorhandene rechtliche Grenzen, die es zu überwinden gilt, wären die Legitimationsprüfung bei neuen Kunden oder die unterschiedlichen Gesetzgebungen in Sachen Datenschutz. 

Theorie

Lohnt sich der Einkauf außerhalb der EU-Grenzen ? Bildlink-Pfeil

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Bei Waren von Nicht-EU-Mitgliedsstaaten müssen Sie die bestellten Waren in den meisten Fällen verzollen. Die Zollgebühren belaufen sich in der Regel auf einige Prozent des Warenwertes. Hinzu kommt dann abhängig vom Warenwert noch die Einfuhrumsatzsteuer. Fragen Sie im Zweifelsfall bei einem Zollamt nach den anfallenden Gebühren.

Achten Sie beim Kauf ausländischer Elektro-Geräte auch darauf, ob die Geräte überhaupt mit der in Ihrem Heimatland zur Verfügung stehenden Strom-/Spannungsversorgung zurecht kommen. Gleiches gilt für die unterschiedlichen Fernsehstandards wie PAL und NTSC (wichtig auch bei Video-Kassetten & DVDs). Bei DVD's müssen Sie die unterschiedlichen Ländercodes beachten.

Prinzipiell könnte man bei vielen Produkten eine Menge einsparen, wenn man diese außerhalb der EU-Grenzen kaufen würde. Der Preisvorteil wird aber in der Regel durch die hohen Zusatzkosten (Transportkosten, Zölle und die Einfuhrumsatzsteuer) zunichte gemacht. Wirklich sparen kann man beim Auslandskauf meist nur dann, wenn man vor Ort einkauft und alles im Reisegepäck mitbringt oder die Ware in elektronischer Form (Software, E-Books, Musik, Videos,…) per kostenpflichtigem Download via Internet erwirbt. Im letzteren Fall ist es aber häufig erforderlich, daß man mit der Kreditkarte bezahlen muß. Das bedeutet, daß man eine besitzen muß.

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Weitere Schnäppchendienste

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Buch geöffnet Weitere Schnäppchendienste

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was ist der Fabrikkauf ? Bildlink-Pfeil

  • Was ist der Rest- und Sonderpostenkauf ? Bildlink-Pfeil

  • Wie funktioniert die Sammlung von Bonuspunkten ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was ist der Fabrikkauf ? Bildlink-Pfeil

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Viele Hersteller nutzen die Möglichkeit, einen Teil ihrer Produkte (Neuwaren) direkt ab Werk zu verkaufen, da sie so die Möglichkeit haben, Auslaufmodelle, Warenrückgaben, Überproduktionen oder fehlerhafte (Kratzer, kleine Löcher,…), aber voll funktionstüchtige Produkte zu verkaufen, die sonst unnötig die Lager überfüllen. Für die Verbraucher liegen die Preise der genannten Produkte bis zu 50% unter denen des Einzelhandels. Ein weiterer Grund dafür, daß die Produkte bei Fabrikkauf zum Teil wesentlich billiger sind, ist der Wegfall der Handelsspanne (100 % Zuschlag zum Fabrikverkaufspreis sind keine Seltenheit). Für den Verbraucher ist dies sehr vorteilhaft, da er so einwandfreie und vor allem wesentlich billigere Markenprodukte bekommt. 

Die Produktpalette beim Fabrikkauf ist sehr vielfältig und reicht von Textilien über elektronische Geräte bis hin zu Spielwaren. Das Warenangebot der Fabriken selbst ist jedoch meist begrenzt, was sich aus der Art der verkauften Produkte ergibt. So wird ein Hersteller wohl kaum die neue Produktion eines Auslaufmodells anstoßen. 

Noch deutlicher wird das Ganze im Fall der Überproduktion; werden auch aktuelle Waren ab Werk verkauft, dann steht mit Rücksicht auf den Einzelhändler oft nur eine beschränkte Menge des Produkts für den Fabrikkauf zur Verfügung. Die Bestellung der Ware ist per E-Mail, Online- oder Faxformular möglich, kann aber auch telefonisch abgewickelt werden oder man kauft die Ware direkt vor Ort. Das bedeutet, daß man meist direkt zum jeweiligen Standort der Fabrik fahren muß – die Möglichkeit der Online-Bestellung wird aber von immer mehr Herstellern angeboten. Im ersten Fall muß bis zum Erhalt des gekauften Produkts mit den üblichen Versandzeiten (2 bis 5 Werktage) gerechnet werden, bei Kauf vor Ort kann man die Ware meistens nach der Bezahlung sofort mitnehmen.

Hinweis
Zu beachten ist auch, daß die Produkte zweiter Wahl vom Umtausch normalerweise ausgeschlossen sind.   

Nachfolgend finden Sie nun einige Verzeichnisse von Herstellern, die den Fabrikkauf anbieten. Meist sind bei den verzeichneten Anbietern die Adressen, Produkte, Anfahrtswege und Öffnungszeiten angegeben; man sollte sich aber nicht stur auf diese Angaben verlassen, sondern sich durch einen Rückruf davon überzeugen, ob diese noch stimmen.

Fabrikkauf

www.fabrikverkauf-adressen.de

www.werksverkauf-online.de/ Direktverkauf bei einigen Markenanbietern

http://www.factory-outlet-shop.de

Ein praktisches Beispiel für ein Produkt, bei dem man einiges an Geld sparen kann, wenn man es direkt beim Hersteller kauft, sind die vorwiegend in Italien gefertigten Dunstabzugshauben. Diese sind vor allem deswegen relativ teuer, weil sie eine lange Handelskette ( Herstellerfirma in Italien – Importeur – Großhändler – Einzelhändler) durchlaufen, bis sie beim Verbraucher landen. Ein interessantes Internetangebot, das es ermöglicht, die Dunstabzugshauben direkt vom italienischen Hersteller zu erwerben, findet man unter “ www.dunstabzug.info„.

Der Fabrikverkauf ist am besten geeignet:

Für Neuwaren, vor allem Markenprodukte, die zum Teil wesentlich billiger sind, weil die Handelsspanne (100 % Zuschlag zum Fabrikverkaufspreis sind keine Seltenheit) wegfällt, da man direkt beim Hersteller und nicht über einen Händler kauft. Viele Hersteller nutzen den Fabrikverkauf auch, um Auslaufmodelle, Warenrückgaben, Überproduktionen oder fehlerhafte, aber voll funktionstüchtige Waren (Kratzer, kleine Löcher,…) zu verkaufen, die sonst unnötig die Lager überfüllen. Für die Verbraucher liegen die Preise der genannten Produkte bis zu 50% unter denen des Einzelhandels. Die Produktpalette beim Fabrikverkauf ist sehr vielfältig und reicht von Textilien über elektronische Geräte bis hin zu Spielwaren. Das Warenangebot der Fabriken selbst ist jedoch meist begrenzt, diese Tatsache ergibt sich aus der Art der verkauften Produkte. So wird ein Hersteller wohl kaum die neue Produktion eines Auslaufmodells anstoßen; noch deutlicher wird das Ganze im Fall der Überproduktion. Werden auch aktuelle Waren ab Werk verkauft, dann steht mit Rücksicht auf den Einzelhändler oft nur eine beschränkte Menge des Produkts für den Fabrikverkauf zur Verfügung. Die Bestellung der Ware lässt sich per E-Mail, Online- oder Faxformular oder telefonisch abwickeln oder aber man kauft die Ware direkt vor Ort. Im ersten Fall sind es in der Regel die normalen Versandzeiten (2 bis 5 Werktage), bei Kauf vor Ort kann man die Ware meistens nach der Bezahlung sofort mitnehmen. Bisher ist der Verkauf via Internet bei vielen Herstellern noch nicht möglich, das bedeutet, daß man meist direkt zum jeweiligen Standort der Fabrik fahren muß. 

Theorie

Was ist der Rest- und Sonderpostenkauf ? Bildlink-Pfeil

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Rest- und Sonderposten entstehen beispielsweise, wenn Händler ihre Vorführgeräte im Laden an den Mann bringen möchten oder ihre Lager für neue Produkte räumen.

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Möglichkeiten:

  • Die Hersteller präsentieren auf einer Messe ihre neuesten Modelle. Nach dem Ende der Messe wissen sie nicht, wohin mit den Vorführmodellen.
  • Die Hersteller haben einige Modelle auf Vorrat produziert, um schnell liefern zu können. Der Handel nimmt sie in dieser Menge aber nicht ab. Die Produktionsüberbestände belegen wertvolle Lagerfläche. 
  • Ein bisher gut laufendes Modell wird plötzlich von der Kundschaft verschmäht, weil ein Nachfolgemodell besser ankommt. Deshalb konzentrieren sich Hersteller und Händler hierauf. Vom Auslaufmodell sind aber noch viele Stücke auf Lager.
  • Hersteller oder Händler stürzen in die Pleite und müssen schließen. Wertvolle Warenbestände finden auf normalem Wege nicht mehr ihren Weg zum Käufer.
  • Händler schließen ihre Verkaufsräume beispielsweise aus Alters- oder Gesundheitsgründen. Nachfolger gibt es nicht. Ein Räumungsverkauf räumt nicht ganz. Wertvolle Waren bleiben übrig.
  • Manchmal sind Hersteller verpflichtet, Produkte mit Macken vom Händler wieder zurückzunehmen. Oft liefern die Hersteller fehlerhafte Ware (2. Wahl) gar nicht erst aus. Beides ist schlecht für die Produzenten, denn die Lager werden sinnlos vollgeladen.
  • Namhafte Hersteller liefern spezielle Produkte für Veranstaltungen wie Großkonferenzen, Ausstellungen, Filmaufnahmen, Fernsehsendungen oder andere Events. Nach Gebrauch der Produkte weiß man nicht mehr, wohin damit.

Bei den Rest- und Sonderposten handelt es sich also meist um Neuware, nur in seltenen Fällen um Gebrauchtware. Die Produktpalette ist vielfältig und deckt fast jeden Bereich ab. In jedem Fall sollte man beim Kauf in der Lage sein, Markenartikel von billiger Massenware, vorwiegend hergestellt in den Niedriglohnländern des Ostens, zu unterscheiden. Dann kann man qualitativ hochwertige Produkte teilweise bis zu 50% unter dem Verkaufspreis im Einzelhandel bekommen.

 

Finden kann man Rest- und Sonderposten in Online-Auktionen, Kleinanzeigenmärkten, bei speziellen Anbietern und in den entsprechenden Rubriken (Restposten, Schnäppchen, Fundgrube,…) der Online-Shops. Bei Restposten im IT-Bereich wird man besonders gut unmittelbar vor den großen Computermessen wie der CeBIT in Hannover (Mai) und der amerikanischen Comdex in Las Vegas (November) fündig.

Die Bestellung der Ware ist per E-Mail, Online- oder Faxformular möglich, kann aber auch telefonisch abgewickelt werden, oder man kauft die Ware direkt vor Ort. Im ersten Fall muß bis zum Erhalt des gekauften Produkts mit den üblichen Versandzeiten (2 bis 5 Werktage) gerechnet werden, bei Kauf vor Ort kann man die Ware meistens nach der Bezahlung sofort mitnehmen. Letztendlich hängt es auch davon ab, über welchen Schnäppchendienst Sie den Rest- bzw. Sonderposten beziehen: Handelt es sich dabei beispielsweise um eine Online-Auktion, so müssen Sie als Zeitraum von der Bestellung bis zum Erhalt der Ware die Auktionsfrist, die Versanddauer und falls Sie per Überweisung zahlen, zusätzlich noch die Überweisungsdauer einkalkulieren – im schlechtesten Falle werden Sie überboten und bekommen das Produkt gar nicht. Vor der Fernbestellung sollten Sie sich über den von Ihnen gewünschten Restposten und die mit dem Kauf verbundenen Zahlungs- und Lieferbedingungen genau informieren, denn eine Beratung gibt es häufig nicht. Handelt es sich bei dem Restposten um Gebrauchtware (Vorführgeräte, reparierte Ware,…), so haben Sie hierfür die gesetzlich vorgeschriebene Funktionsgarantie.

Ein interessanter Buchhändler, der vorwiegend Mängelexemplare, preisaufgehobene Bücher und Sonderausgaben von Büchern aus den Bereichen EDV, Technik und Wissenschaft zu Preisen anbietet, die weit unter den ursprünglichen Neupreisen liegen, ist Terracom-online.de (www.terracom-online.de).
Der Anbieter definiert die von ihm vertriebenen Rest- und Sonderpostenbücher folgendermaßen:
Mängelexemplare sind retournierte Bücher, meistens mit einem Stempel oder Filzstift markiert, die wegen leichten Verschmutzungen, Eselsohren o.ä. nicht mehr neuwertig sind. Wir verkaufen keine Bücher mit fehlenden Seiten oder CD’s. 
Preisaufgehobene Bücher sind meist Restauflagen, deren Verkauf eingestellt wurde oder zu denen eine neue Auflage erschienen ist. Diese Titel sind von der Preisbindung befreit und dürfen vergünstigt verkauft werden.  
Sonderausgaben sind Neuauflagen von bereits im Handel erhältlichen Originalausgaben, oft in einfacherer Ausstattung (statt Hardcover – Softcover), inhaltlich aber identisch. Der alte Preis dieser Bücher bezieht sich dabei auf den Preis der Originalausgabe.
Einen speziellen Rest- und Sonderpostenanbieter aus dem Computerbereich findet man beispielsweise unter der Adresse „www.zweitehandcomputerland.de„. Es handelt sich dabei um ein Angebot von „Zweitehandcomputerland.de“, einem Tochterunternehmen der Vobis Microcomputer AG. Dort bekommt man teilweise sehr günstige Computerprodukte aus  Rest- bzw. Überbeständen oder Rücklieferungen der Hersteller, die zwar Schönheitsfehler wie beispielsweise kleine Kratzer haben, aber technisch einwandfrei sind. 

Nachfolgend finden Sie nun einige Adressen, unter denen Rest- und Sonderpostenwaren zu finden sind.

Rest- und Sonderposten

www.restposten.de täglich zahlreiche neue Aktionsangebote für den Großhandel

www.zentrada.de Lagerverkauf – Angebote, Reseller-Marktplatz für Sonder- und Restposten, Trendartikel, Neuheiten

eBay-Pro http://business.shop.ebay.de/ dort unter der Rubrik „Sonderposten & Großhandel“

www.restposten365.de gute Website für den Restpostenkauf

www.baumarkt-restposten.de B2B Handelsplattform für Baumarkt-, Haushalts- und Büroartikel
Um den B2B Gedanken zu bewahren und eventuellem Namensmißbrauch vorzubeugen, erbittet der Anbieter von jedem Teilnehmer eine Kopie des Gewerbescheines oder einen Auszug aus dem Handelsregister. 

Computer

http://www.alternate.de Restposten im IT-Bereich, zu finden im Hauptmenü unter dem Menüpunkt „Fundgrube“

http://www.pearl.de/… Restposten im IT-Bereich, zu finden im Hauptmenü unter dem Menüpunkt „RESTPOSTEN – SCHNÄPPCHEN / Themenbereiche“

http://www1.conrad.de/ Restposten im Elektronikbereich, zu finden im Hauptmenü unter dem Menüpunkt „Schnäppchen“


Abb.  Ebay.de – eBayPro (Rubrik „Sonderposten & Großhandel“)


Atrada-Pro www.atradapro.de, dort unter der Rubrik „Rest- & Sonderposten“


Abb.  Atrada.de – AtradaPro (Rubrik „Rest- und Sonderposten“)


Theorie

Wie funktioniert die Sammlung von Bonuspunkten ? Bildlink-Pfeil

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Das Prinzip ist eigentlich schon aus früheren Tagen bekannt und wird im Internet ähnlich praktiziert: Wer immer vom gleichen Anbieter Produkte kauft oder Dienstleistungen in Anspruch nimmt, erhält als Dankeschön Bonuspunkte. Hat sich beim Kunden eine entsprechende Anzahl an Bonuspunkten angesammelt, kann er sich dafür je nach Menge die dafür vorgesehene Prämie aussuchen.

Die Bonuspunkte bekommt man von den entsprechenden Online-Shops bei jedem Einkauf, sozusagen als prozentualen Anteil des Kaufpreises, der dann auf einem Kundenkonto gutgeschrieben wird. Eine weitere Möglichkeit, diese Treuepunkte zu sammeln, ist der Besuch von entsprechenden Websites: Für jedes Vorbeisurfen bekommt man dann sogenannte Webmeilen gutgeschrieben. Dadurch erhöhen die Anbieter die Zugriffszahlen auf ihre Seiten und werden attraktiver für Werbekunden. Bei der virtuellen Verbrauchergemeinschaft Ciao.de bekommt man Bonuspunkte für jede Meinung, die man dort zu Produkten oder Dienstleistungen kundtut. Auch die Teilnahme an Meinungsumfragen wird von bestimmten Anbietern mit Bonuspunkten belohnt.

Die Bonuspunkte haben zwar je nach Anbieter unterschiedliche Namen (eBuxx, Payback-Punkte,…) und Gegenwerte (1 eBuxx = 1,5 Cent, 1 Payback-Punkt = 1 Cent,…), aber verfolgen letztendlich alle das am Anfang genannte Prinzip. 

Das Internet hat für den Kunden, der Bonuspunkte sammelt, den Vorteil, daß er schneller die erforderliche Menge für eine entsprechende Prämie sammeln kann als offline. Das kommt daher, daß sich viele Online-Shops zu sogenannten Bonuspartnern zusammengetan haben; das Sammeln von Payback-Punkten beispielsweise funktioniert bei Booxtra, ConSors, Europcar und vielen weiteren namhaften Unternehmen.

Insgesamt kann sich das Sammeln der Bonuspunkte lohnen, da man dafür oftmals mit sehr attraktiven Prämien belohnt wird. Andererseits muß man sich beim jeweiligen Bonusanbieter (Webmiles.de, Payback.de,…) registrieren und legt damit das persönliche Einkaufs- und Surfverhalten offen (Datenschutz). Außerdem muß man natürlich bei den Handelspartnern des Bonusanbieters einkaufen, um die Bonuspunkte zu bekommen. Gerade das Internet mit seinen Schnäppchendiensten aber erleichtert dem Verbraucher, qualitativ hochwertige Produkte zu einem günstigen Preis zu finden – nur daß es sich bei dem betreffenden Anbieter dann ausgerechnet auch um einen Handelspartner des jeweiligen Bonusanbieters handelt, ist mehr als fraglich.

Falls man sich zu dieser Art der Schnäppchensuche entschließt, sollte man jedoch die Einlösebedingungen des Bonusanbieters beachten und über einen Preisvergleich sicherstellen, daß die Bonusware auch wirklich günstig ist.

Nachfolgend finden Sie nun einige Adressen von Internet-Bonusanbietern.

Sammeln von Bonuspunkten

www.webmiles.de

www.payback.de

www.bsw.de

www.rabatt.de

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Kleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen – Beispiele

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Buch geöffnetKleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen     zurück

Einstieg

 Infos /Dienste

Beispiel Adressen Bewertung

Beispiel

Wie kann man sich die Schnäppchensuche in Online-Kleinanzeigenmärkten anhand praktischer Beispiele vorstellen ?

Es soll nun am Beispiel des Online-Kleinanzeigenmarktes "Kleinanzeiger.de" (www.kleinanzeiger.de) gezeigt werden, wie man dort bestimmte Produkte finden und selbst verkaufen kann. 

Aktion
Eine Kleinanzeige veröffentlichen

Klicken Sie dazu im Hauptmenü auf den Link "inserieren", um das Online-Formular zur Erstellung der Kleinanzeige zu öffnen. Wählen Sie nach der Eingabe der Daten (Verkaufsort/-region, Produktart, Anzeigentitel, Anzeigentext, E-Mail-Adresse,…) die Schaltfläche "Go".



Abb.  Kleinanzeiger.de – Inserieren – Eingabe der Inserat-Daten


Resultat
Nachdem das Inserat beim Server von Kleinanzeiger.de eingetragen wurde, erhalten Sie eine entsprechende Rückmeldung. Außerdem bekommen Sie ein Paßwort, nach dessen Eingabe Sie das Inserat nachträglich ändern oder löschen können. Sie sollten das Paßwort leicht wiederauffindbar und sicher aufbewahren.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Inserieren – Rückmeldung auf die erfolgreiche Eintragung des Inserats


Aktion
Suche nach dem vorher aufgegebenen Inserat

Es soll nun überprüft werden, ob das Inserat schon öffentlich zugänglich ist. Dazu gehen Sie im Menü oben rechts auf den Menüpunkt "suchen". Alternativ können Sie auch den gleichnamigen Link im Hauptmenü anklicken.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Hauptmenü (Menüpunkt "suchen")


Es öffnet sich das Suchformular der Profisuche, in dem neben relevanten Suchbegriffen und deren Verknüpfung (UND, ODER, NICHT) auch bestimmte Suchkriterien (Ort, Rubrik, Anzeigenart) vorgegeben werden können. Klicken Sie nach der Eingabe des Stichworts "suzuki" und der Auswahl der entsprechenden Suchkriterien auf die Schaltfläche "GO", um die Suche zu starten.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Suchmaschine – Suchanfrage


Resultat
Unterhalb des Suchformulars wird nun im Suchergebnis das vorher aufgegebene Inserat angezeigt; das bedeutet, die Kleinanzeige ist bereits öffentlich zugänglich. Wären die Suchkriterien übrigens nicht so detailliert festgelegt worden (etwa keine Auswahl im Ortsfilter), dann wäre das Suchergebnis mit Sicherheit wesentlich umfangreicher ausgefallen.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Suchmaschine – Suchergebnis


Aktion
Aktivierung des Dienstes "Inserate per eMail an Sie"

Interessant wäre nun, wenn man zusätzlich erfahren könnte, ob ein anderer Benutzer von Kleinanzeiger.de gerade auf der Suche nach einem Motorrad ist. Dazu gibt es den Dienst "Inserate per eMail an Sie" – man bezeichnet diesen Dienst übrigens auch als "Anzeigen-Agent". Klicken Sie nun im Hauptmenü auf diesen Link.



Es öffnet sich ein Online-Formular, in das man die entsprechenden Schlüsselwörter eingeben muß, nach denen die neu aufgegebenen Inserate durchsucht werden sollen. Enthält eine neue Anzeige diese Schlüsselwörter, so wird man von Kleinanzeiger.de per E-Mail benachrichtigt. Klicken Sie nach der Eingabe der Schlüsselwörter und der E-Mail-Adresse auf die Schaltfläche "GO".


Abb.  Kleinanzeiger.de – Neue Inserate per eMail an Sie – Eingabe der Daten


Die erfolgreiche Aktivierung des Dienstes wird nun mit einer entsprechenden Rückmeldung bestätigt.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Neue Inserate per eMail an Sie – Rückmeldung


Resultat
Schon am nächsten Tag kamen zahlreiche Hinweise (Werbemüll bzw. Spam) auf neue Anzeigen, von denen leider keine einzige Anzeige die vorher angegebenen Schlüsselwörter "suche" und "motorrad" enthielt, so daß nachfolgend dieser Dienst sofort wieder beendet werden soll.


Abb.  Freemail.de – E-Mail von Kleinanzeiger.de – Neue Anzeige


Klicken Sie dazu im Hauptmenü auf den Link "Inserate per eMail an Sie" und geben Sie im rechten Teil des Formulars die Geheimnummer (das Paßwort) ein, die Sie bei der Aktivierung des Dienstes erhalten haben. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche "GO".


Abb.  Kleinanzeiger.de – Neue Inserate per eMail an Sie – Service löschen


Aktion
Anfügen eines Bildes an das Inserat, so daß sich der potentielle Käufer ein Bild von dem zum Verkauf angebotenen Produkt machen kann

Um an das Inserat ein Bild anzufügen, muß es nachträglich bearbeitet werden. Für die nachträgliche Bearbeitung der Kleinanzeige muß diese zunächst, wie bereits beschrieben, gesucht werden. Im Suchergebnis befindet sich dann unterhalb der betreffenden Anzeige unter anderem der Link "bearbeiten". Nach dem Anklicken öffnet sich ein Formular, in das man das Paßwort, das man beim Aufgeben des Inserats bekommen hat, in diesem Fall "7lst", eingeben muß.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Anzeige bearbeiten – Paßworteingabe


Um das Bild an die Kleinanzeige anzuheften, klicken Sie im Inserats-Formular auf die Schaltfläche "Durchsuchen".


Abb.  Kleinanzeiger.de – Anzeige bearbeiten – Bild hinzufügen


Es öffnet sich das von Windows bekannte Fenster zum Durchsuchen des lokalen Dateisystems. Dort kann man nun die entsprechende Bild-Datei (JPEG- oder GIF-Format, max. 300×300 Pixel/100KB) auswählen.


Abb.  Lokaler Windows-Rechner – Datei auswählen


Die betreffende Bilddatei kann dann durch einen Klick auf die Schaltfläche "GO" auf den Server von Kleinanzeiger.de hochgeladen werden.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Anzeige bearbeiten – Bilddatei zum Server von Kleinanzeiger.de hochladen


Resultat
Das Inserat mit Bild wie es der potentielle Käufer sieht.


Abb.  Kleinanzeiger.de – Kleinanzeige mit Bilddatei


Praxistip

Neben den allgemeinen gibt es im Internet zahlreiche spezielle Kleinanzeigenmärkte. Ein interessantes Beispiel für einen solchen ist der Kleinanzeigenmarkt für historische Baumaterialien, der auf dem Internetangebot von Baurat.de (www.baurat.de) zu finden ist. 


Abb.  Baurat.de – Startseite – Hauptmenü (Menüpunkt "kleinanzeigen")


Abb.  Baurat.de – Kleinanzeigen


Nachfolgend sollen nun noch einige interessante Dienstleistungen gezeigt werden, die dem Suchenden bei der Recherche nach einem bestimmten Angebot helfen können.

Ist man bezüglich eines gesuchten Produkts nicht fündig geworden, so gibt es bei einigen Online-Kleinanzeigenmärkten die Möglichkeit, sich über relevante Neuzugänge per E-Mail informieren zu lassen. Diese Funktion findet man häufig unter dem Stichwort "Anzeigen-Agent". Ein solcher wird beispielsweise von Biete.de (www.biete.de) bereitgestellt.


Abb.  Biete.de – Anzeigenagent


Einen Anzeigenagenten, der sich nicht nur auf das Durchsuchen relevanter Inserate eines einzelnen Anbieters beschränkt, sondern die kostenlose Auftrags-Suche in einer Vielzahl von Kleinanzeigenmärkten in Zeitungen und Online-Diensten anbietet, war "Suche-was.de". Die zur Suchanfrage gefundenen Inserate wurden dem Suchenden dann per E-Mail zugeschickt. 

Aktion
Suche nach einem Dienstleister in Deutschland, der CD-ROM's in großen Stückzahlen brennt

Auf der Startseite von suche-was.de finden Sie themenbezogene Links; klicken Sie auf den Link "suche-service", da hier nach einer Dienstleistung gesucht werden soll.


Abb.  Suche-was.de – Startseite


Es öffnet sich eine Seite, auf der der Benutzer zwischen einem Gastzugang und einem Zugang für registrierte Benutzer wählen kann. Da hier das Angebot nur kurz betrachtet werden soll, klicken Sie auf die Schaltfläche "Gastzugang". 


Abb.  Suche-was.de – Suche Service (Gastzugang)


Es wird nun die erste Seite des Online-Formulars zum Stellen der Suchanfrage angezeigt. Da es sich um eine Dienstleistung im IT-Bereich handelt, wählen Sie die Hauptrubrik "Informationstechnologien (IT)" und dort im Listenfeld den Eintrag "EDV". Um die Suchanfrage zu verfeinern, klicken Sie nun auf die Schaltfläche "verfeinerte Auswahl".


Abb.  Suche-was.de – Suche Service (Gastzugang) – Suchanfrage – Rubrik auswählen


Um die Suchanfrage nun verfeinern zu können, muß festgelegt werden, ob der Dienst nur einmal in Anspruch genommen wird (Einzelleistungen/Anwendungen) oder ob der Dienstleister mehrmals tätig werden soll. Die CD-ROM's sollen zunächst einmalig in einer großen Stückzahl gebrannt werden; sind diese verkauft, dann folgt der nächste Auftrag für den Dienstleister und so weiter.

Da es sich also um eine unregelmäßige, aber mit aller Wahrscheinlichkeit wiederkehrende Inanspruchnahme der Dienstleistung handelt, soll nun die Rubrik "Dienstleistungen" und dort der Eintrag "Speicherung" ausgewählt werden. Klicken Sie dann wieder auf die Schaltfläche "verfeinerte Auswahl".


Abb.  Suche-was.de – Suchanfrage – Rubrik auswählen (verfeinerte Auswahl)


Nun kann der Ort ausgewählt werden, in dem die Suche nach dem Dienstleister bevorzugt stattfinden soll. Der Ort soll hier keine Rolle spielen. Dies kann man dem Anbieter durch die Aktivierung des Auswahlkästchens "Bitte ankreuzen, falls Sie in ganz Deutschland suchen möchten" mitteilen. Die Suchanfrage soll nun noch einmal verfeinert werden; klicken Sie dazu auf den entsprechenden Button.


Abb.  Suche-was.de – Suchanfrage – Ort auswählen 


Im letzten Teil des Suchformulars kann man noch bestimmte Suchbegriffe vorgeben, nach denen in den Inseraten gesucht werden soll. Nach der Eingabe der Suchwörter kann man die Suchanfrage mit einem Klick auf den Button "abschicken" zum Such-was.de-Server senden.


Abb.  Suche-was.de – Suchanfrage – Suchbegriffe angeben 


Resultat
Leider liefert der Suchdienst keine Ergebnisse. 

Wäre man jetzt registrierter Benutzer, so würde der Suchdienst auch alle zukünftig eingehenden Inserate durchsuchen und dabei gefundene passende Dienstleister per E-Mail, FAX oder Brief kostenlos mitteilen.


Abb.  Suche-was.de – Suche Service (Gastzugang) – Suchergebnis


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Kleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen

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Buch geöffnetKleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen

Einstieg

 Infos/ Dienste

Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was sind Online-Kleinanzeigenmärkte und -Tauschbörsen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich die Schnäppchensuche in Online-Kleinanzeigenmärkten anhand praktischer Beispiele vorstellen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Online-Kleinanzeigenmärkte und -Tauschbörsen ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was sind Online-Kleinanzeigenmärkte und -Tauschbörsen ? Bildlink-Pfeil

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Das Inserat in Kleinanzeigenmärkten ist eine weitverbreitete Art, in Zeitungen und Zeitschriften einen Artikel unter Chiffre oder durch Angabe der Adresse bzw. Telefonnummer in einem bestimmten Zeitraum zu verkaufen. 

Das Prinzip der Kleinanzeigenmärkte, das jedem aus den entsprechenden Rubriken der Tageszeitungen und Fachzeitschriften bekannt sein dürfte, wird auch online in ähnlicher Weise umgesetzt – nur eben kostengünstiger, mit verlängerter Zugriffsdauer, größerer Reichweite (deutschlandweit) und mit erweiterten Präsentationsmöglichkeiten (Bilder des Produkts). 

Ähnlich wie die Kleinanzeigenmärkte funktionieren auch die sogenannten Tauschbörsen, bei denen Produkte allerdings nicht verkauft, sondern gegen gleichwertige andere getauscht werden; beispielsweise bietet jemand einen Staubsauger und möchte dafür eine Bohrmaschine. Natürlich muß dabei das Alter und der Preis der Produkte in etwa gleich sein, denn wer einen qualitativ hoch- und neuwertigen Staubsauger gegen eine uralte Noname-Bohrmaschine eintauscht, kann nicht von einem guten Geschäft sprechen. Für den Fall, daß der Wert der jeweiligen Produkte voneinander abweicht, kann der Differenzbetrag durch einen entsprechenden Geldwert ausgeglichen werden.

Über Online-Kleinanzeigenmärkte bzw. Tauschbörsen kann man prinzipiell alles kaufen/verkaufen bzw. tauschen. Deren Angebotspalette (Produkte und Dienstleistungen) deckt alle Bereiche ab, die man auch in der Samstagsausgabe der Tageszeitung findet – vom Staubsauger und der Drei-Zimmer-Dachgeschoßwohnung über die Haushaltshilfe bis hin zu seltenen Sammlerobjekten und Kontaktanzeigen. Bei vielen Online-Kleinanzeigenmärkten gibt es, wie bei den traditionellen auch, die Rubriken „Tauschen“ und „Verschenken“. 

Die Anzeigen sind in der Regel zwei bis 8 Wochen online. Wie die anderen Schnäppchendienste auch, stellen die meisten Kleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen dem Benutzer eine lokale Suchmaschine für die Stichwortsuche und/oder einen Katalog bereit, der über Kategorien durch die Fülle des Angebots führt. Je nach Anbieter kann die Stichwortsuche auch innerhalb bestimmter Produktkategorien durchgeführt und/oder über bestimmte Suchkriterien (nur Anbieter aus der näheren Umgebung, private oder geschäftliche Anzeige,…) weiter eingeschränkt werden. 

Hat man das gewünschte Produkt gefunden, so setzt man sich mit dem Anbieter meist per E-Mail oder auch über das Telefon in Verbindung und klärt so die weiteren Einzelheiten hinsichtlich der Zahlungsbedingungen (wie soll wann bezahlt werden) und der  Versandbedingungen (wer bezahlt den Transport und wie viel kostet er). 

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Kleinanzeigenmärkten: die allgemeinen, bei denen man nahezu jedes Produkt finden kann, und die speziellen, die sich auf eine bestimmte Produktkategorie spezialisiert haben, beispielsweise auf Elektrogeräte oder Computer-Hardware. 

Praxistip

Falls Sie mit einem allgemeinen Kleinanzeigenmarkt nicht fündig werden, ist es empfehlenswert, einen speziellen zu befragen.

 

Allgemeine Kleinanzeigenmärkte führen, wie der Name schon sagt, viele unterschiedliche Produkten in ihrem Angebot – vom Bügeleisen über die Waschmaschine bis zum Autozubehör. Es ist daher sehr schwer, diese riesige Anzahl an Produkten in einer ausreichenden Tiefe zu erfassen. Dieses Problem könnte vielleicht gelöst werden, wenn mehrere spezielle Kleinanzeigenmärkte für unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen zusammenarbeiten würden. Die Suchanfrage wird dann automatisch an den Kleinanzeigenmarkt weitergeleitet, der die betreffende Produkt- und/oder Dienstleistungskategorie verwaltet.  

Ein praktisches Beispiel eines speziellen Kleinanzeigenmarktes für Sammler mit einem umfangreichen Zusatzangebot ist Sammlernet.de (www.sammlernet.de); dort können im „Flohmarkt“ unterschiedlichste Sammelobjekte (Briefmarken, Münzen,…) gekauft, verkauft oder getauscht werden, unter „Auktionshäuser“ findet man spezielle Auktionen zu verschiedenen Sammelgebieten. Damit die Sammler Informationen, Meinungen und Tipps austauschen können, werden unter „Mailinglisten + Foren“ bzw. „Newsgroups“ entsprechende Webforen, Diskussionslisten und Newsgroups genannt. Weiterhin gibt es unter „Literatur + Multimedia“ zahlreiche Tipps zu entsprechender Fachliteratur und in der Rubrik „Terminkalender“ werden die Termine von aktuellen Sammel-Events (Märkte, Messen, Ausstellungen, Börsen, Auktionen,…) genannt.

Die traditionellen Kleinanzeigenmärkte, in denen unterschiedlichste Produkte und Dienstleistungen angeboten oder gesucht werden, findet man in Tageszeitungen oder in Print-Magazinen, die sich auf Kleinanzeigenmärkte spezialisiert haben, beispielsweise „Kurz & Fündig“ oder „Such & Find“. Die speziellen Kleinanzeigenmärkte findet man meist in den entsprechenden Rubriken von Fachzeitschriften. Da die meisten der genannten Zeitungen und Zeitschriften mittlerweile über ein Internetangebot verfügen, sind viele der genannten Kleinanzeigenmärkte auch online verfügbar. Meist erfolgt aber die kostenlose Veröffentlichung aller Kleinanzeigen im Internet einige Tage später als die in der kostenpflichtigen Print-Ausgabe. Damit soll sichergestellt werden, daß diese auch weiterhin verkauft wird und damit die Kosten für die Verwaltung der Kleinanzeigen gedeckt werden. 

Die Kleinanzeigenmärkte aus den traditionellen Zeitungen und Zeitschriften findet man in der Regel durch die Eingabe des jeweiligen Titels in die Domain; beispielsweise ist die Zeitschrift „Such und Find“ unter der Adresse „www.such-und-find.de“ zu finden, das Magazin „Kurz & Fündig unter „www.kurzfuendig.de„. Die zahlreichen, erst durch das Internet entstandenen Kleinanzeigenmärkte kann man am ehesten mit allgemeinen Suchmaschinen und -katalogen finden.

Hinweis
Ist man bezüglich eines gesuchten Produkts nicht fündig geworden, so gibt es bei einigen Online-Kleinanzeigenmärkten die Möglichkeit, sich über relevante Neuzugänge per E-Mail informieren zu lassen. Diese Funktion findet man häufig unter dem Stichwort „Anzeigen-Agent“.

Eine andere Form der bereits erwähnten Tauschbörsen sind Tauschringe. Der große Unterschied zwischen den beiden ist, daß bei Tauschbörsen in der Regel Produkte mit ähnlichem Preis (Differenz wird durch Geldwert ausgeglichen) getauscht werden; beim Tauschring dagegen werden Produkte und Dienstleistungen ohne Geld gegeneinander verrechnet. Als Verrechnungseinheit dient die Zeit als unveränderlicher Wertmesser. In den meisten Tauschsystemen ist jede Arbeitsstunde gleichwertig, eine Stunde Fensterputzen hat den gleichen Gegenwert wie beispielsweise eine Stunde programmieren. Das hört sich im ersten Moment an wie ein schlechtes Geschäft; wer aber seine Fenster nur mit äußerstem Widerwillen putzt, dafür aber gerne programmiert, hat die lästige Arbeit weg und hilft dem anderen bei einer Arbeit, die dieser nicht kann.

Ein sehr bekannter Tauschring ist das LETS-Tauschnetz und LETS-Tauschring München; dieser beschreibt sich folgendermaßen:

LETS-Tauschnetz und LETS-Tauschring München verstehen sich als Selbsthilfeinitiativen auf Gegenseitigkeit. Es sind Zeitbörsen, in denen Talente, Fertigkeiten, Kenntnisse, Leistungen und Sachen ausgetauscht und mit einer Zeitwährung verrechnet werden. Diese Verrechnungseinheit heißt „Talent“, wobei 20 Talente den Gegenwert einer Stunde geleisteter Arbeit, sei es Fensterputzen, PC-Hilfe oder Sprachunterricht, darstellen.
Wir wollen
eigenverantwortliches und solidarisches Handeln unterstützen, soziale Netze und Nachbarschaft entwickeln, mehr Unabhängigkeit von Arbeitsmarkt und Geld erlangen, eine gerechtere Verteilung von Arbeit und Werten fördern, alternatives Wirtschaften testen, neue Arbeitsformen erproben und ökonomisches Umdenken anregen. Teilnehmen können alle, die eine Begabung, Fähigkeit oder Sache in das Tauschnetz einbringen möchten.

Die Teilnahme an einem Tauschring kann also in Zeiten, in denen durch fehlende Nachfrage immer mehr Menschen vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden, für die Betroffenen eine sinnvolle Möglichkeit sein, die mit der Arbeitslosigkeit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Probleme abzumildern. Wie die umfangreiche Angebotspalette des LETS-Tauschrings eindrucksvoll beweist, kann ein Tauschring im Prinzip für jeden interessant sein.

Das Angebot reicht von Hausmeisterei (Hausarbeit, Einkäufe, Versorgung mit Haushaltsgütern, Kleine Reparaturen, technische Arbeiten,…) über „Von der Wiege bis zur Bahre“ (Soziale Betreuung zuhause, Kinderbetreuung, Hausaufgaben und Nachhilfe,…), Hau ruck! (Reparatur von Elektrogeräten, Arbeiten an Haus und Wohnung,…) und „Von Hand zu Hand“ (Tausch von Sachen, Miete, Leihe, Mitnutzung, Räumlichkeiten, Haus und Garten,…) bis hin zu Gesundheitsapostel (Beschäftigung mit Körper und Seele, Lebens- und Krisenhilfe, Körperpflege und Kosmetik,…). 

Wofür sind Kleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen geeignet ?

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Prinzipiell kann man über Kleinanzeigen oder Tauschbörsen fast alle Produkte (Neu-, aber meist Gebrauchtware) oder auch Dienstleistungen bekommen. Von professionellen Händlern oder Unternehmen werden über Kleinanzeigenmärkte auch Rest- und Sonderposten (Auslauf- und Vorjahresmodelle, Ausstellungsstücke und Vorführware, Konkurs- & Auflösungsgüter, Überbestände, Verpackungsbeschädigte Produkte,…) zum Verkauf angeboten. Kennt man sich mit dem gewünschten Produkt aus, so kann man über Kleinanzeigenmärkte sehr günstige Schnäppchen aushandeln: Je nach Alter und Nachfrage können bis zu 90 Prozent der ursprünglichen Anschaffungskosten gespart werden. Dies gilt vor allem bei technischen Geräten, deren Wert nach dem Neukauf rasch abnimmt. Ähnliches gilt für die Tauschbörsen, wobei es hier relativ schwierig ist, jemanden zu finden, mit dem man genau die gewünschten (gleichwertigen) Produkte oder Dienstleistungen tauschen kann. Hat man das betreffende Produkt gefunden, dann kann man sofort Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen und erhält es nach entsprechenden Geschäftsverhandlungen (Preis, Zahlungs- und Lieferbedingungen,…) nach einigen Werktagen. Diese Angabe ist natürlich ohne Gewähr, da es unter Umständen auch wesentlich länger dauern kann. 

Worauf sollte man achten ?

Man sollte das betreffende Produkt genau kennen, bevor man es kauft oder tauscht. Erstellen Sie eine Liste mit den technischen Eigenschaften des gewünschten Produkts oder den Anforderungskriterien der gesuchten Dienstleistung. Was nützt beispielsweise eine günstige ISA-Karte, wenn man ein Motherboard besitzt, in dem nur PCl-Steckplätze vorhanden sind? Nützliche Hilfen, um für den individuellen Anwendungszweck ein(e) geeignete(s) Produkt/Dienstleistung zu finden, bieten beispielsweise „Professionelle Testberichte“ und „Erfahrungsberichte„.

Da man bei den meisten Kleinanzeigenmärkten und Tauschbörsen im Gegensatz zu den großen Online-Auktionen völlig auf sich alleine gestellt ist, also ohne entsprechende Serviceleistungen und Bewertungssystem das Geschäft mit einem in der Regel unbekannten Verkäufer alleine abschließen muß, sollte man die Einzelheiten hinsichtlich der Zahlungsbedingungen (wie soll wann bezahlt werden) und Versandbedingungen (wer bezahlt den Transport und wie viel kostet er) sehr gewissenhaft abklären. Das gleiche gilt für die Gewährleistungs-, Rückgabe- und Widerrufsrechte. Beachten Sie auch, daß Ihnen eine rechtlich verankerte Funktionsgarantie für die Gebrauchtware zusteht und daß bei dem Produkt eventuell notwendiges Zubehör vorhanden ist, beispielsweise das Handbuch zur Benutzung eines elektrischen Gerätes. 

Mehr zu dieser Thematik finden Sie unter „Sicher ein- und verkaufen“ und dort im Abschnitt „mögliche Probleme beim Online-Handel und Lösungen„. Interessant ist auch der Abschnitt „Auktionen“ dieser Lektionseinheit; dort wird in der Antwort zur Frage „Wie kann man sich die Schnäppchensuche mit Online-Auktionen anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ?“ beschrieben, wie ein professioneller Marktplatzbetreiber das Ganze handhabt.

Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Kleinanzeigenmärkte und Tauschbörsen ? Bildlink-Pfeil

Allgemeine Kleinanzeigenmärkte

http://www.markt.de/…

http://www.kijiji.de

www.anonza.de Servicegesellschaft Deutscher Anzeigenblätter mbH

http://www.quoka.de/

www.dhd24.com Online-Kleinanzeigenmarkt des Printmagazins „der heiße draht“ 

http://www.heisetreff.de

http://www.bazos.de

www.gratisanzeigen.de


Tauschbörsen

www.de-tauschboerse.de/ Tauschbörse für Privatanwender (Tausch von Produkten, Tickets, Wohnungen und Reisen, auch Mitfahr- und Mitreiseangebote sind bei der Tauschbörse zu finden)

www.buchticket.de, hier können Bücher aller Art getauscht werden – ein Bewertungssystem wie bei Amazon und Ebay hilft, ´vertrauenswürdige Tauschpartner zu finden

http://www.belodged.com/…, Vermittlung von kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten auf Gegenseitigkeit


Tauschringe

www.tauschring.de/home.htm Hauptseite zum Thema Tauschringe

www.tauschring.de/… Die Adressen von Tauschringen in Deutschland finden Sie unter Kontaktadressen von Tauschringen in Deutschland nach Postleitzahlen geordnet


Spezielle Kleinanzeigenmärkte

www.sammlernet.de

http://www.tiere-kleinanzeigen.com/…


Wohnungsanzeigen

www.immobilien.de deutschland- und europaweite Immobilien

www.immobilienscout24.de

www.immopool.de

www.immobiliensuche.de

www.immobilienmarkt.de


Computer

www.computer-kleinanzeigen.de

www.pc-gratis.de

http://www.computer-anzeigen.net


Autoanzeigen

www.mobile.de

www.gebrauchtwagen.de

www.autoscout24.de der Händler-Einkaufswert kann im Hauptmenü unter DAT-Fahrzeugwert abgerufen werden

www.auto.de

www.webauto.de


Mitfahrzentralen

www.hitchhikers.de

www.mitfahrzentrale.de

www.zahoo.de

www.mitfahrgelegenheit.de


 

Am besten geeignet:

Prinzipiell kann man über Kleinanzeigenmärkte oder Tauschbörsen fast alle Produkte (Neu-, aber meist Gebrauchtware) oder auch Dienstleistungen bekommen. Von professionellen Händlern oder Unternehmen werden über Kleinanzeigenmärkte auch Rest- und Sonderposten (Auslauf- und Vorjahresmodelle, Ausstellungsstücke und Vorführware, Konkurs- & Auflösungsgüter, Überbestände, Verpackungsbeschädigte Produkte,…) zum Verkauf angeboten. Kennt man sich mit dem gewünschten Produkt aus, so kann man über Kleinanzeigenmärkte sehr günstige Schnäppchen aushandeln, je nach Alter und Nachfrage können bis zu 90 Prozent der ursprünglichen Anschaffungskosten gespart werden. Dies gilt vor allem bei technischen Geräten, die ja bekanntlich im Gebrauchtzustand einem extremen Preisverfall unterliegen. Ähnliches gilt für die Tauschbörsen, wobei es hier relativ schwierig ist, jemanden zu finden, mit dem man genau die gewünschten (gleichwertigen) Produkte oder Dienstleistungen tauschen kann. Hat man das betreffende Produkt gefunden, dann kann man sofort Kontakt mit dem Verkäufer aufnehmen und erhält es nach entsprechenden Geschäftsverhandlungen (Preis, Zahlungs- und Lieferbedingungen,…) in der Regel nach einigen Werktagen, vorausgesetzt, das Produkt ist nicht bereits verkauft worden.

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Gratisführer

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Buch geöffnetGratisführer

Einstieg   Info/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was sind Gratisführer ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich Gratisführer anhand eines praktischen Beispiels vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Gratisführer ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was sind Gratisführer ? Bildlink-Pfeil

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Gratisführer sind im Prinzip spezielle Suchdienste für unterschiedlichste Gratisangebote (Warenproben, kostenloses Informationsmaterial, Freeware, Gewinnspiele, kostenlose Homepage, Online-Shop zum Nulltarif,…), die man dort per Stichworteingabe über Suchmaschinen und/oder über die Kategoriensuche in Katalogen ausfindig machen kann. Hat man das gewünschte Gratisangebot gefunden, so landet man mit einem Klick auf den entsprechenden Link beim jeweiligen Anbieter, beispielsweise auf der Informationsseite zur Warenprobe der Firma xy.

Man stellt sich unweigerlich die Frage: „Warum stellen so viele Anbieter ihre Produkte und Dienstleistungen kostenlos zur Verfügung ?“. 

Die meisten Anbieter verfolgen damit natürlich bestimmte Absichten. 

Sie möchten:

  • auf ihr neues Produkt oder eine besondere Dienstleistung aufmerksam machen
  • den Verbraucher von der Qualität ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung überzeugen, indem er es/sie selbst ausprobieren kann
  • die Meinung des Verbrauchers zu ihrem Produkt erfahren
  • den eigenen Markennamen ins Gedächtnis der Verbraucher rufen

Wofür sind Gratisführer besonders geeignet ?

Da das Angebot der Gratisführer äußerst vielfältig ist, kann sich der Blick auf deren Gratisangebote für jeden lohnen, egal, ob für den geschäftlichen oder für den privaten Bereich, wobei das Angebot für Privatanwender eindeutig überwiegt. Bei wirklich interessanten Gratisangeboten muß man dann schnell zuschlagen, da die Artikel in kürzester Zeit vergriffen sind.

Worauf sollte man achten ?

Wie bei allen Ein- und Verkaufsdiensten sollte man die bereits unter „Sicher ein- und verkaufen“ und dem Abschnitt „Bewertungskriterien für Online-Handelsplattformen“ genannten Inhalte beachten. 

Die Gratisangebote, mit denen Unternehmen die vorher genannten Absichten verfolgen, sind in der Regel harmlos; es gibt aber auch schwarze Schafe unter den Gratisanbietern. Aus diesem Grunde sollte man grundsätzlich wachsam sein, bevor man sich entschließt, das jeweilige Angebot anzunehmen. 
Eine beliebte Methode, um einfach an Ihre persönlichen Daten zu gelangen, sind Verlosungen und Gewinnspiele, bei denen Sie, wenn Sie daran teilnehmen wollen, Name, Adresse und oft ein vollständiges Persönlichkeitsprofil bis hin zum Familieneinkommen angeben müssen. Lassen Sie lieber die Finger davon, wenn der Anbieter unnötig viele personenbezogene Daten wissen möchte; oft reicht schon die Angabe der Postadresse, um in Zukunft mit eigentlich unerwünschter Werbung versorgt zu werden. 

Eine weitere Masche ist: „Sie erhalten Bücher, CD-ROMs,  Zeitschriften und vieles mehr kostenlos“ – wirklich kostenlos ? Meistens schickt man Ihnen die Waren zwar umsonst, aber nur zur kostenlosen Ansicht. Das bedeutet, Sie müssen die Waren nach einer bestimmten Zeit zurückschicken – und oftmals sogar die Rückversandkosten selber tragen. Im schlechtesten Fall müssen Sie die Waren nach Erhalt bezahlen und das kann teuer werden. 

Ein gutes Beispiel für Bauernfängerei sind sogenannte „Fortsetzungswerke“; hierbei erwerben Sie zumeist ein Grundwerk sehr günstig oder gar gratis. Dieses Grundwerk ist umfangreich und voller Informationen und dazu noch preiswert. Der Haken bei der Sache sind die Ergänzungswerke, die meist zu deftigen Preisen verkauft werden, wobei die Versandkosten noch nicht eingerechnet sind.  Lesen Sie auf jeden Fall auf der betreffenden Seite des Anbieters aufmerksam die zum Probeabonnement gehörenden Regeln durch. Wenn die Zeitschrift eintrifft, sollten Sie auf eventuelle Beilagen mit Bedingungen achten, d. h. die Zeitung a lso nicht einfach  auspacken und den Rest wegwerfen.

Auch von unseriösen Gewinnspielen, die teilweise von Briefkastenfirmen im Ausland veranstaltet werden, ist immer wieder die Rede. Diese täuschen dem Verbraucher hohe Gewinnchancen vor und koppeln die Teilnahme am Gewinnspiel an eine Warenbestellung. Am Ende geht er leer aus und darf zusätzlich die meist unbrauchbare Ware bezahlen. Ein ähnliches Prinzip verfolgen die unseriösen Geschäfte mit 0190er Telefonnummern, wo mit attraktiven Gewinnspielen oder Positionen mit hohen Verdienstmöglichkeiten geworben wird. Tatsächlich müssen sich Anrufer dann lange Bandansagen ohne Informationsgehalt anhören, die sie pro Minute bis zu 3,63 Mark kosten.
Weitere Ärgernisse sind angeblich kostenlose Dienste, die hinterher doch Geld kosten oder zweifelhafte Geschäftsmodelle, die hohe Verdienstmöglichkeiten versprechen. Die im voraus gezahlten Investitionen erweisen sich hinterher als Geschäftsflop. 

Beispiel

Wie kann man sich Gratisführer anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Ein sehr interessanter Gratisführer mit einem umfangreichen Sortiment an Links und Hinweisen zu Gratisangeboten ist Nulltarif.de (www.nulltarif.de). Dort sind auf der Startseite die Neuzugänge gelistet und die Gratisangebote nach zahlreichen Haupt- und Unterrubriken unterteilt.


Abb.  Nulltarif.de – Startseite


Aktion
Suche nach gewerblichen Produktproben & Geschenke

Klicken Sie dazu in der Hauptrubrik „Proben & Co“ auf die Rubrik „Produktproben & Geschenke„.


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Proben & Co“


Es öffnet sich eine Liste, in der die Produktproben in verschiedene Themengebiete unterteilt sind. Ganz oben sind in der Klammer die Anzahl aller bei Nulltarif.de angebotenen Produktproben (377) und die Anzahl der Neuzugänge (16) angegeben.

Klicken Sie auf das Thema „Gewerblich„, zu dem, wie in der Klammer dahinter zu sehen ist, aktuell 10 Gratisangebote, davon 1 Neuzugang, eingeordnet sind. 


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Proben & Co“ (Themenkatalog)


Resultat
Ein interessantes Angebot ist beispielsweise die Testversion einer Lohnbuchhaltungs-, Buchhaltungs- und Angebotskalkulationssoftware. Auf dieses Gratisangebot würde man durch einen Klick auf den Link „transware-edv“ gelangen. 

Die Probe kann man auch anderen Anwendern weiterempfehlen (Schaltfläche „Probe empfehlen“) oder über ein Pull-Down-Menü bewerten. Falls der Link zum Anbieter ins Leere führt, so kann man dies dem Betreiber von Nulltarif.de über die Schaltfläche „defekter Link“ mitteilen.

Hinweis
Am Kopf der Seite befindet sich rechts das Pull-Down-Menü „Sortierkriterium“; dort kann man sich die einzelnen Gratisangebote der jeweiligen Kategorie (hier „Gewerblich“) nach bestimmten Kriterien wie etwa „häufig besuchte Proben“ sortieren lassen.


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Proben & Co“ (Gewerblich)


Aktion
Suche nach Hinweisen und Tipps zu Gratisangeboten von anderen Mitgliedern von Nulltarif.de 

Diese findet man im Nulltarif.de Forum, wo Webforen zu unterschiedlichen Themengebieten und ein Communitiy-Chat bereitgestellt werden. Klicken Sie nun auf den Link „Hier geht’s direkt zum Forum„.


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Nulltarif.de Forum“


Es öffnet sich eine Seite, in der die verschiedenen Webforen nach Themengebieten sortiert aufgelistet sind. Dort findet man eine Menge gut besuchter (an der Spalte „Beiträge“ zu erkennen) und interessanter Webforen zu den Themen Gratisangebote, Sparen und Schnäppchen. Klicken Sie nun auf das Webforum zum Thema „Geheimtipps„, das unter der Kategorie „Produktproben & Geschenke“ zu finden ist. 

Hinweis
Natürlich wären auch die anderen in dieser Kategorie „Produktproben & Geschenke“ gelisteten Webforen relevant. 


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Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Nulltarif.de Forum“ (Forenliste)


Resultat
Webforum mit aktuell 1332 verschiedenen Tipps und Hinweisen und insgesamt 3211 Beiträgen (Antworten, weitere Fragen,…)

Ein interessanter Tipp ist der zweite in der Themenliste mit dem Titel „kostenlose Weltkarte„, der von Ariele am 29.11.2002 in das Webforum gestellt wurde. Klicken Sie auf den entsprechenden Link. 


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Nulltarif.de Forum“ (Forum „Geheimtipps“)


Dort gibt Ariele den Hinweis, daß vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, www.bmz.de) eine kostenlose oder günstige Weltkarte angeboten wird. Die Antwort von „Zicklein4“ ist allerdings weniger berauschend. Hier könnte man allerdings per E-Mail anfragen, ob die Karte vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder verfügbar ist.

Hinweis
Das Datum, an dem der Beitrag in das Webforum gestellt wurde (13.05.2002), müßte eigentlich mit dem Datum übereinstimmen, das in der Themenliste angegeben ist (29.11.2002). Das gleiche gilt für den Namen des Mitglieds, das den Beitrag gepostet hat: Dieser ist in der Themenliste mit „Zicklein4“ und im Beitrag mit „Ariele“ angegeben.


Abb.  Nulltarif.de – Rubrik „Nulltarif.de Forum“ (Forum „Geheimtipps“) – Beitrag mit dem Titel „kostenlose Weltkarte“ von Ariele


Hinweis
Ein interessantes Angebot, in dem zahlreiche Links zu nützlichen, meist kostenlosen Internetdienstleistungen für das Büro gelistet sind, findet man bei Offiz.de (www.offizz.de).

Dort können über das Hauptmenü auf der linken Seite von Bankleitzahlen über Postleitzahlen bis hin zum Wörterbuch die Internetangebote der betreffenden Online-Helfer abgerufen werden.


Abb.  Offizz.de – Startseite


Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Gratisführer ? Bildlink-Pfeil

Gratisführer

www.nulltarif.de

http://www.geizkragen.de/magazin

www.kostenlos.de

www.schottenparadies.de

www.kostnixx.de


Informationen und Dienste:

  • das Anbieten von Gratisprodukten/-dienstleistungen, das in elektronischer Form kostengünstig, mit verlängerter Zugriffsdauer, größerer Reichweite (deutschlandweit, europaweit,…) durchgeführt werden kann als in Papierform, darüber hinaus mit erweiterten Präsentationsmöglichkeiten (Bilder des Produkts, genaue Produkt-/Dienstleistungsbeschreibung,…)

    Hinweis
    Die Bereitstellung eines Gratisangebots kann für ein Unternehmen folgende Ziele erfüllen:

    • auf ein neues Produkt oder eine besondere Dienstleistung aufmerksam machen
    • den Verbraucher von der Qualität seines Produkts oder seiner Dienstleistung überzeugen, indem er es/sie selbst ausprobieren kann
    • die Meinung des Verbrauchers zu seinem Produkt/Dienstleistung erfahren
    • den eigenen Markennamen ins Gedächtnis der Verbraucher rufen
  • gezielte Recherche nach aktuellen und relevanten Gratisangeboten (Warenproben, kostenloses Informationsmaterial, Freeware, Gewinnspiele, kostenlose Homepage, Online-Shop zum Nulltarif,…) mit Hilfe von Datenbanken und Katalogen
  • Webforen zu den Themen Gratisangebote, Sparen und Schnäppchen, in denen Anwender beispielsweise allgemeine Tipps und Tricks zum Thema „Sparen“ und Hinweise auf aktuelle Schnäppchenangebote oder eigene Erfahrungen mit bestimmten Gratisangeboten weitergeben oder über Sinn und Unsinn von bestimmten Gratisangeboten diskutieren können
  • Linksammlung zu nützlichen, meist kostenlosen Internetdienstleistungen

Am besten geeignet:

Da das Angebot (Produktproben & Geschenke, kostenloses Informationsmaterial, Freeware, kostenlose Internetdienste,…) äußerst vielfältig ist, kann sich der Blick auf die Gratisangebote der Gratisführer für jeden lohnen, egal, ob für den geschäftlichen oder für den privaten Bereich, wobei das Angebot für Privatanwender eindeutig überwiegt. Bei wirklich interessanten Gratisangeboten muß man schnell zuschlagen, da die Artikel in kürzester Zeit vergriffen sind.

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Kostenpflichtige Preisagenturen

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Buch geöffnetKostenpflichtige Preisagenturen

Einstieg   Infos/ Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was sind Preisagenturen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich eine Preisagentur anhand eines praktischen Beispiels vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Preisagenturen ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was sind Preisagenturen ? Bildlink-Pfeil

 

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Eine Preisagentur gibt Hilfestellung bei der Suche nach günstigen Angeboten, indem sie ihr Fachwissen und ihre Geschäftsbeziehungen dazu nutzt, um nach dem günstigsten Anbieter für das vom Kunden gewünschte Produkt zu recherchieren.

Für eine Kundenanfrage bieten einige Preisagenturen entsprechende Online-Formulare an; andere stellen die Antragsformulare zum Download bereit und der Kunde muß sie dann offline ausfüllen und dem Anbieter auf dem Postweg oder per Fax zukommen lassen. In dem Antragsformular müssen einige persönliche Angaben gemacht werden, vor allem aber muß man der Agentur natürlich mitteilen, welches Produkt oder welche Dienstleistung man bis zu welchem Zeitpunkt haben möchte. Weiterhin muß man angeben, zu welchem Preis man das Produkt bereits gefunden hat und bei welchem Händler (online/offline).

Nachdem die Preisagentur das Antragsformular erhalten hat, beginnt sie die Suche nach einem billigeren als dem vom Kunden genannten Angebot. Neben der Nutzung der hier in dieser Lektionseinheit genannten Schnäppchendienste haben die Preisagenturen natürlich auch bestimmte Geschäftsbeziehungen, die das ein oder andere günstige Preisangebot ermöglichen. Laut eigenen Angaben lassen sich die Agenturen auch Kataloge zur Preisauswertung der verschiedensten Produkte schicken, um einen möglichst günstigen Preis für den Kunden zu erzielen.

Die Suchaktion dauert in der Regel 3 Tage bis 2 Wochen; findet die Agentur in dieser Zeit keinen besseren Preis – und dieser muss zu einem Mindestprozentsatz unter dem ursprünglich angegebenen liegen -, so fallen für den Kunden keine Kosten an. Ist sie jedoch fündig geworden, so gibt sie dem Kunden vorerst nur die Höhe der Ersparnis bekannt. Dann kann sich der Kunde entscheiden, ob er den Artikel kaufen will oder nicht. Den Preis für den Suchaufwand (meist die volle Provision) muss der Kunde allerdings auch dann zahlen, wenn er sich entschließt, die Ware doch nicht zu kaufen. Kauft er den Artikel, dann wird der Vertrag zwischen der Agentur und dem Käufer erfüllt und der Kunde bekommt die Adresse des Händlers und umgekehrt. Das bedeutet, der Kunde kauft das Produkt nicht über die Agentur, sondern bei dem im Rahmen der Suche gefundenen Händler. Es gibt allerdings auch Preisagenturen, die das komplette Geschäft direkt mit dem Kunden abwickeln.

Die Kosten für den Rechercheauftrag werden meist über eine Provision abgerechnet, die sich in der Regel aus der Ersparnis des Kunden ableitet. Meist beträgt die Provision 25 bis 35 Prozent. Wie sich die Preisagenturen finanzieren, das hängt aber auch davon ab, für welche Produktsparte sie Preise ermitteln. Sucht man beispielsweise nach Autos oder Versicherungen, berechnen die Agenturen oft Festpreise. Einzelne Agenturen recherchieren auch nur zu festen Pauschalen. 

Wofür sind kostenpflichtige Preisagenturen geeignet ?

Sich den Suchaufwand nach dem günstigsten Produkt zu sparen und stattdessen eine Preisagentur gegen entsprechende Gebühren (die nur bei erfolgreicher Suche fällig werden) mit der Recherche zu beauftragen, klingt zwar für den weniger versierten Online-Schnäppchenjäger einfach, ist aber in der Regel nur sinnvoll, wenn es sich um Produkte (Neuware) und Dienstleistungen handelt, deren Kaufpreis über 200 Euro liegt. Darunter ist der Aufwand im Verhältnis zu den Kosten für die Preisermittlung zu hoch. Bei teuren oder seltenen Produkten (z. B. rare Ersatzteile) und Dienstleistungen aber kann die professionelle Hilfe von Preisagenturen unter Umständen eine Menge Geld sparen. Preisagenturen sind weiterhin geeignet, wenn das betreffende Produkt oder die Dienstleistung nicht sofort benötigt wird, da die Recherchezeit über die Agentur im Schnitt 3 Tage bis 2 Wochen in Anspruch nimmt. Auch die Versanddauer des Händlers kommt noch dazu.

Worauf sollte man achten ?

Wie bei allen Ein- und Verkaufsdiensten sollte man die unter "Sicher ein- und verkaufen" und "Bewertungskriterien für Online-Handelsplattformen" genannten Inhalte beachten. 

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Man sollte sich, bevor man eine Preisagentur mit der Produktrecherche beauftragt, im Klaren darüber sein, was passiert, wenn man sich entschließt, die gefundene günstigere Ware am Ende doch nicht zu kaufen. Einige Agenturen berechnen dem Kunden für diesen Fall die volle Provision. Diese enthält aber neben den Unkosten auch einen entsprechenden Gewinnanteil. Bei dem Vertrag zwischen dem Kunden und der Preisagentur handelt es sich um einen Maklervertrag, der besagt, daß bei Nichtkauf auch kein Gewinnausfall erhoben werden darf. Das bedeutet, der Kunde muß nur für die bei der Agentur durch den Suchauftrag entstandenen Unkosten aufkommen, nicht aber für den Gewinnausfall. Dies bestätigt auch das Landgericht München, das entschieden hat, daß die volle Provision für diesen Fall nicht gerechtfertigt ist, entsprechende Bearbeitungsgebühren aber erlaubt sind.

Ebenfalls sollte man vor der Inanspruchnahme einer Agentur sicherstellen, daß diese nicht nur den Warenwert des günstigsten Anbieters nennt, sondern auch die anfallenden Zusatzkosten (Versand, Bezahlung,…).

Auf jeden Fall lohnt sich die eigene Suche nach einem preiswerten Angebot für die gewünschte Ware oder Dienstleistung auch dann wenn man eine Preisagentur beauftragen möchte, wenn man berücksichtigt, daß die Provision umso geringer wird, je kleiner die Differenz zwischen dem Vorgabepreis des Kunden und dem gefundenen Verkaufspreis der Agentur ist.

Praxistip

Da man der Preisagentur in der Regel sowieso vor dem Suchauftrag genau das Produkt (Marke, Typ,…) und den Preis bzw. Händler, bei dem es angeboten wird, angeben muß, sollte man sich überlegen, ob man nicht selbst die Zeit aufbringen kann, um ein günstiges Angebot zu finden. 

Dies gilt umso mehr, da Sie im Rahmen dieser Lektionseinheit das dazu notwendige Wissen über die Benutzung der Online-Schnäppchendienste zum Finden günstiger Produkt- und Dienstleistungsangebote bekommen.

Dies empfiehlt auch die Stiftung Warentest; deren Testergebnis vom FINANZtest (1/2000) lautete: "Die Eigenrecherche im Netz ist besser und billiger". 

Keine der damals 10 getesteten Preisagenturen erfüllte die Erwartungen der Warentester. Gesucht wurden verschiedene Dienstleistungen (KFZ-Versicherung, Reise,…) und Produkte (Waschmaschine, Fernseher,…), gefunden wurden trotz teilweise hoher Provisionen keine Angebote, die billiger waren als die, die man auch mit den hier in der Lektion gezeigten Schnäppchendiensten finden kann.
Das Qualitätsurteil setzte sich dabei zu 70 Prozent aus dem Ergebnis der Preisrecherche (Ersparnis, Dauer) und zu 30 Prozent aus dem Ergebnis der Abwicklung (Erreichbarkeit, Transparenz, Zuverlässigkeit, Seriosität) zusammen.

Beispiel

Wie kann man sich eine Preisagentur anhand eines praktischen Beispiels vorstellen  ? Bildlink-Pfeil

Die beste Note mit 2,9 bekam bei dem im vorhergehenden Teilabschnitt genannten Test die Preisagentur "Preis Ass Marburg" (www.preis-ass.de), deren Internetangebot nun im folgenden kurz gezeigt werden soll.


Abb.  Preiss-ass.de – Kosten


Abb.  Preiss-ass.de – Recherche


Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Preisagenturen ? Bildlink-Pfeil

http://www.preis-ass.de

www.preisagentur-pfennigfuchser.de

www.preisagentur-muenster.de

http://www.meine-preisagentur.de


Informationen und Dienste:

  • kostenpflichtige Auftragsrecherche nach dem günstigsten Anbieter für das vom Kunden gewünschte Produkt/die Dienstleistung 

    Hinweis
    Findet die Agentur innerhalb einer bestimmten Zeit keinen besseren Preis für das betreffende Produkt/die Dienstleistung – und dieser muss zu einem Mindestprozentsatz unter dem ursprünglich angegebenen liegen -, so fallen für den Kunden keine Kosten an.


Am besten geeignet:

Bei Produkten/Dienstleistungen unterschiedlichster Art, vor allem aber bei teuren oder seltenen Produkten (z. B. rare Ersatzteile) und Dienstleistungen kann die professionelle Hilfe von Preisagenturen helfen, Geld zu sparen
Sich den Suchaufwand nach dem günstigsten Produkt zu sparen und stattdessen eine Preisagentur gegen entsprechende Gebühren (die nur bei erfolgreicher Suche fällig werden) mit der Recherche zu beauftragen, klingt zwar für den weniger versierten Online-Schnäppchenjäger einfach, ist aber in der Regel nur sinnvoll, wenn es sich um Produkte (Neuware) und Dienstleistungen handelt, deren Kaufpreis über 200 Euro liegt. Darunter ist der Aufwand im Verhältnis zu den Kosten für die Preisermittlung zu hoch. Nicht geeignet sind Preisagenturen weiterhin, falls das betreffende Produkt oder die Dienstleistung sofort benötigt wird, da die Recherchezeit über die Agentur im Schnitt 3 Tage bis 2 Wochen in Anspruch nimmt. Hinzu kommt natürlich die Versanddauer des jeweiligen Händlers.  

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Gruppenkauf (Powershopping)

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Einstieg   Infos/Dienste Beispiel Adressen Bewertung

Folgende Fragen beantwortet der Abschnitt:

  • Was ist Power-Shopping ? Bildlink-Pfeil

  • Wie kann man sich Power-Shopping anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil

  • Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Anbieter von Power-Shopping ? Bildlink-Pfeil

Theorie

Was ist Power-Shopping ? Bildlink-Pfeil

 

Das Prinzip von Power-Shopping ist einfach: Mehrere Käufer, die das gleiche Produkt wollen, kaufen gemeinsam über die Handelsplattform des Powershopping-Anbieters ein, der die Sammelbestellung organisiert. Durch die Sammelbestellung erhalten die Kunden einen Mengenrabatt vom Hersteller. Allerdings müssen sich dazu innerhalb einer bestimmten Frist eine vorher festgelegte Anzahl von Käufern zum Kauf des betreffenden Produkts entscheiden. Je mehr Käufer sich innerhalb dieser Verkaufsfrist finden, umso größer wird der Mengenrabatt.

In der Praxis gibt es dazu für jeden Artikel verschiedene Preiskategorien. Der Ausgangspreis ist meist der vom Hersteller empfohlene, dann folgen die Preisstufen, die sich aus der Anzahl der Käufer beim jeweiligen Gruppenkauf ergeben. Als Käufer trägt man sich dann in die Preiskategorie ein, von der man meint, daß zum einen der Preis günstig und zum anderen gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß sich die geforderte Zahl an Käufern findet, die das gleiche Produkt wollen.

Leider kam es bei dieser Verkaufsvariante in der Vergangenheit aufgrund der unklaren Gesetzeslage zum Rabattgesetz immer wieder zu Schwierigkeiten. Das Problem ist nun aber durch die Abschaffung des Rabattgesetzes am 29. Juni 2001 gelöst. Dieses Gesetz wurde kurz nach dem 2. Weltkrieg in Kraft gesetzt und verpflichtete den Händler, auf die Ware nicht mehr als 3 % des Kaufpreises Rabatt zu geben. Dadurch sollte der ruinöse Wettbewerb verhindert werden, wobei die Betonung auf "sollte" liegt, denn für den knallharten Konkurrenzkampf gibt es zahlreiche Mittel. Der Wegfall dieses Gesetzes ist für die Powershopping-Anbieter und auch für die sonstigen Online-Händler ein Schritt nach vorne; aber auch viele traditionelle Kleinläden und Fachgeschäfte profitieren hiervon, da sie nun die Möglichkeit haben, durch gezielte Ermäßigungen oder Nachlässe ihre Kunden zu halten.

Wofür ist der Gruppenkauf geeignet ?

Gruppenkauf eignet sich für den Erwerb von Neuware, vor allem Massenartikel, wie etwa PC-Komponenten, Unterhaltungselektronik (Stereoanlage, DVD-Player,…) oder Haushaltsgeräte. Auch Dienstleistungen wie etwa Reisen oder Veranstaltungen können so günstiger erworben werden. Damit die Lieferkosten die Ersparnis nicht zunichte machen, sollten die zum Gruppenkauf angebotenen Produkte mehr als 50 Euro kosten. Unter Umständen kann man bis zu 30 % gegenüber dem vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis sparen. Für den schnellen Einkauf sind die Einkaufsgemeinschaften nicht geeignet, da man die jeweils vorgegebenen Sammelfristen abwarten muß, innerhalb derer eine ebenfalls vorher festgelegte Zahl von Käufern gefunden werden soll. Ist das nicht der Fall, dann kommt das Geschäft nicht zustande. Wie die Stiftung Warentest im Finanztest vom 08/2000 herausfand, muß man sich zudem auf teilweise lange Lieferzeiten der jeweiligen Händler, von denen die Produkte zum Gruppenkauf angeboten werden, einstellen

Worauf sollte man achten ?

Wie bei allen Ein- und Verkaufsdiensten sollte man die unter "Sicher ein- und verkaufen" und "Bewertungskriterien für Online-Handelsplattformen" genannten Inhalte beachten. 

Wichtig ist hier vor allem die vorhergehende Überprüfung, ob das jeweilige Powershopping-Angebot wirklich günstiger ist als bei einem anderen virtuellen Marktplatz/Online-Shop, der nur einen Klick weiter entfernt ist, oder beim Händler um die Ecke. 

Beispiel

Wie kann man sich Power-Shopping anhand eines praktischen Beispiels vorstellen ? Bildlink-Pfeil

Im nachfolgenden soll als praktisches Beispiel der Powershopping-Anbieter Letsbuyit.com (www.letsbuyit.com) dazu verwendet werden, einen günstigen DVD-Player zu finden. Diese Plattform wurde übrigens von dem Schweden Johan Stael von Holsten geschaffen.

Aktion
Suche nach einem günstigen DVD-Player

Auf der Startseite links befindet sich oben die Suchmaschine für die Schnellsuche, mit der das Produkt durch die Eingabe von Stichworten gesucht werden kann, unterhalb die "Erweiterte Suche" für gezielte Recherchen und darunter der Suchkatalog, in dem die gewünschte Ware nach Produktkategorien gesucht werden kann. 

Gehen Sie nun zum Suchkatalog und klicken Sie dort auf die Hauptkategorie "DVD, TV & Video".

Hinweis
Wie an der Kategorie "Reisen & Events" zu sehen ist, können auch Dienstleistungen über eine Einkaufsgemeinschaft billiger erworben werden.


Abb.  Letsbuyit.com – Suchkatalog (Hauptkategorie "DVD, TV & Video")


Es öffnet sich ein Untermenü mit weiteren Kategorien; klicken Sie dort auf die Kategorie "DVD-Player", um die entsprechende Liste mit den zugehörigen Produkten zu öffnen.

Auf der Übersichtsseite werden nun im oberen Bereich die besonders günstigen Angebote angezeigt, darunter folgen in einer Liste weitere DVD-Player. Der DVD-Player links oben erscheint interessant und soll nun näher betrachtet werden. Klicken Sie dazu auf den Link "DVD-Player SEG, San Diego, incl. 20 DVD Filme", um die entsprechende Produktseite zu öffnen.



Abb.  Letsbuyit.com – Suchkatalog (DVD, TV & Video – DVD-Player)


Resultat
Produktseite des DVD-Players "SEG, San Diego, incl. 20 DVD Filme"

Am Kopf der Seite sind nun die Lieferzeit (4 Werktage nach Angebotsende), das Angebotsende (02.12.2002), der Händler, für den Letsbuyit.com den DVD-Player vermittelt (Pottharst Fernsehen-Hifi GmbH) und die verschiedene Preiskategorien zu sehen. Finden sich beispielsweise 1-15 Käufer, dann kostet der DVD-Player 359 Euro (empfohlener Herstellerpreis), entschließen sich am Angebotsende mindestens 101 Interessenten zum Kauf des Geräts, so sinkt der Preis auf 279 Euro, was hier bereits der Fall ist (siehe aktueller Preis).

Weiter unten auf der Seite folgt dann eine genaue Produktbeschreibung und am Ende werden die Zahlungs- und Lieferbedingungen und der Link zur AGB von Letsbuyit.com genannt.  

Würde man sich nun zum Kauf der Ware entschließen, so könnte man das durch einen Klick auf die Schaltfläche "In den Warenkorb" tun. Für Neukunden ist dann aber vorher noch eine Registrierung notwendig. 


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Abb.  Letsbuyit.com – Suchkatalog – Suchergebnis 


Ein weiteres interessantes Powershopping-Angebot wird von der bekannten Online-Auktionsplattform "Atrada" bereitgestellt.

Man gelangt zu diesem Angebot, indem man auf der Startseite (www.atrada.de) auf die Rubrik "Nur Power Buying" klickt, die sich rechts oben neben den anderen Rubriken "Alle Angebote", "Nur Auktionen" und "Nur Festpreis" befindet.


Abb.  Atrada.de – Startseite (Rubrik "Nur Power Buying")


Bei Kartenfuchs.de (www.kartenfuchs.de) können sich mehrere Reisende zu einer Gruppe zusammenschließen und so Sonderangebote der Deutschen Bahn nutzen. 

Nachdem man sich dort registriert hat, gibt man auf der Startseite in das entsprechende Formular den Abfahrts- und Zielort sowie Datum und Uhrzeit der Abfahrt ein. Danach kann man per E-Mail Reisende mit dem gleichen Reiseweg kontaktieren.


Abb.  Kartenfuchs.de – Startseite 


Praxis

Wie lauten die Internetadressen einiger bekannter Anbieter von Power-Shopping ? Bildlink-Pfeil

www.letsbuyit.com


 

Am besten geeignet:

Für Neuware, vor allem Massenartikel, wie etwa PC-Komponenten, Unterhaltungsgeräte (Stereoanlagen, DVD-Player,…) oder Haushaltsgeräte. Damit die Lieferkosten die Ersparnis nicht zunichte machen, sollten die zum Gruppenkauf angebotenen Produkte mehr als 50 Euro kosten. Unter Umständen kann man bis zu 30 % gegenüber dem vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis sparen. Für den schnellen Einkauf sind die Einkaufsgemeinschaften nicht geeignet, da man die jeweils vorgegebenen Sammelfristen abwarten muß, innerhalb derer eine ebenfalls vorher festgelegte Zahl von Käufern gefunden werden soll. Ist das nicht der Fall, dann platzt das Geschäft. Wie die Stiftung Warentest im Finanztest vom 08/2000 herausfand, muß man sich zudem auf teilweise lange Lieferzeiten der jeweiligen Händler einstellen, von denen die Produkte zum Gruppenkauf angeboten werden.

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Ebay – Hilfe

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8. Hilfe

Da in diesem Praxis-Beispiel längst nicht alle Fragen zur Benutzung von Ebay geklärt wurden und dies vom Umfang her weder machbar noch vertretbar wäre, kann am Schluß nur noch auf die ausführliche Hilfe der Auktionsplattform verwiesen werden. Sie finden diese im Hauptmenü.



Abb.  Ebay.de – Hilfe – Kaufen – Übersichtsseite


Praxistip

Eine gute Hilfestellung gerade für neue Mitglieder bieten auch die zahlreichen Ebay-Touren, die unter http://pages.ebay.de/… zu finden sind. Eine interessante Website (www.wortfilter.de), auf der man viele Tipps, Tools und aktuelle Meldungen zu eBay findet, wird von Axel Gronen bereitgestellt.

Fazit:

Der virtuelle Marktplatz von Ebay vereint im Prinzip mehrere Verkaufsvarianten, nämlich Online-Auktionen, Online-Shops mit Angebotsbefristung, Kauf und Verkauf von Rest- und Sonderposten, und ist zugleich ein Musterbeispiel dafür, wie man eine Handelsplattform schaffen kann, die unter bester Nutzung der im Internet verfügbaren Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten die entsprechenden Käufer und Verkäufer für den virtuellen Handel mit Produkten und Dienstleistungen zusammenbringt.


Hinweis
Um die Angebote von verschiedenen Auktionsplattformen gleichzeitig zu durchsuchen, gibt es spezielle Meta-Suchmaschinen.

Eine sehr bekannte ist Auktionssuche.de (www.auktionssuche.de). Dort gibt man auf der Startseite den gewünschten Artikel in das Eingabefeld der Suchmaschine ein und startet dann die Suche. Die Meta-Suchmaschine leitet dann die Suchanfrage parallel an die standardmäßig eingestellten 104 Auktionsplattformen weiter. Diese Voreinstellung kann man auch ändern, so daß nur bestimmte Online-Auktionen durchsucht werden.


Abb.  Auktionssuche.de – Suchanfrage


Abb.  Auktionssuche.de – Suchanfrage (Liste der abgefragten Auktionen)


Als Ergebnis erhält man dann eine Liste, aus der ersichtlich ist, bei wem das gesuchte Produkt jeweils versteigert wird; weiterhin angegeben sind die Anzahl der aktuellen Gebote, der aktuelle Preis und das Auktionsende.


Abb.  Auktionssuche.de – Suchergebnis


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Ebay – Betrachtung der Community

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Aktion

7. Betrachtung der Community

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Die Community dient den Ebay-Mitgliedern vor allem dazu, Meinungen, Erfahrungen und Tipps über den Handel bei Ebay auszutauschen. Ebay selbst profitiert von dieser Community dadurch, daß Mängel und Probleme schnell offenbar werden und so beseitigt werden können.

Nachfolgend sollen nun die aktuellen und die archivierten Beiträge nach dem Stichwort "akkuschrauber" durchsucht werden, um nach für die Kaufentscheidung interessanten Meinungen anderer Ebay-Mitglieder zu suchen. 

Gehen Sie dazu im Hauptmenü auf den Menüpunkt "Gemeinschaft", auf den Untermenüpunkt "Cafe" und geben Sie in das Eingabefeld der dort angebotenen Suchmaschine das Stichwort "akkuschrauber" ein; klicken Sie dann auf den Button "Suchen".

Hinweis
Im Untermenüpunkt "Vorschläge" können übrigens Wünsche, Kritiken und vor allem Vorschläge zur Lösung bestehender Probleme geäußert werden. Diese werden dann von Ebay entsprechend ausgewertet und, falls sie sinnvoll sind, auch praktisch umgesetzt.



Abb.  Ebay.de – Gemeinschaft – Suchmaschine (Cafe) – Suchanfrage


Resultat
Die Suchmaschine findet zahlreiche Beiträge, darunter einen interessanten mit dem Titel "Helft mir mal!!! Qualität angeboten-billigen Schrott erhalten u. obendrein Negativ-Beurteilung". Klicken Sie auf den Titel, um zur betreffenden Diskussion zu gelangen.


Abb.  Ebay.de – Gemeinschaft – Suchmaschine (Cafe) – Suchergebnis


Hier äußert das Mitglied mit dem Namen "muensterlandauto (80)" seine negativen Erfahrungen über die Ersteigerung von angeblich qualitativ hochwertigen Elektrowerkzeugen und die dann bei der Lieferung tatsächlich erhaltenen Billiggeräte. 

Darunter sind dann die betreffenden Antworten (in der Abbildung ist nur eine zu sehen) angeordnet.

Hinweis
Aus den Erfahrungen anderer Ebay-Mitglieder kann man eine Menge lernen und auf so bekannt gewordene Gefahren besser durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen reagieren.

Da in diesem Praxis-Beispiel nach den Produkten eines allgemein für Qualität bekannten Herstellers (siehe "Suche nach einem bestimmten Produkt") gesucht wurde, ist der Gefahr, einen qualitativ minderwertigen Artikel zu erhalten, bereits bestmöglichst vorgebeugt worden.


Abb.  Ebay.de – Gemeinschaft – Suchmaschine (Cafe) – Suchergebnis (Beitrag von muensterlandauto (80))


Hinweis
Man sollte auch darauf achten, daß man für einen Artikel im Eifer des Bietgefechts nicht mehr bietet, als er eigentlich wert ist. Eine Möglichkeit, wie man das relativ schnell online überprüfen kann, soll nachfolgend gezeigt werden.

Aktion
Durchführung eines Preisvergleichs für den Akkuschrauber "Bosch PSR 14,4 VE-2" 

Hierzu soll der Preisvergleicher "Preissuchmaschine.de" (www.preissuchmaschine.de) verwendet werden. Geben Sie als Suchanfrage "bosch psr" ein und starten Sie dann die Suchmaschine durch einen Klick auf den Button "Suche".


Abb.  Preissuchmaschine.de – Suchmaschine  – Suchanfrage


Resultat
Tabelle mit den Preisen der von Preissuchmaschine.de befragten Online-Händler

Das billigste Angebot vom Shop "getWinners.de" für den Bosch Akkuschrauber (Bosch PSR 14,4 VE-2) liegt bei 115 Euro. Das bedeutet, der momentane Preis von 96 Euro für den von hunter22_de versteigerten Akkuschrauber (Neuware) ist angemessen, wenn auch kurz vor Ende der Auktion keine übermäßige Erhöhung eingetreten ist.


Abb.  Preissuchmaschine.de –  Suchmaschine – Suchergebnis


Hinweis
Eine Übersicht über die von Ebay angebotenen Diskussions- und Hilfeforen bekommt man auf der eingangs genannten Suchseite über die unterhalb des Eingabefeldes für die Stichwörter angeordneten Pull-Down-Menüs "Benutzer helfen Benutzern", "Kategoriebezogene Cafes" und "Allgemeine Diskussionsforen". Dort können die gewünschten Diskussionsforen themenorientiert ausgewählt werden.


Abb.  Ebay.de – Gemeinschaft – Suchmaschine (Cafe) – Suchanfrage


Etwas leichter überschaubar ist die Übersichtsseite, zu der man über den oberhalb der Pull-Down-Menüs angeordneten Link "Übersichtsseite" gelangt.


Abb.  Ebay.de – Gemeinschaft – Suchmaschine (Cafe) – Übersichtsseite


Ein interessantes Diskussions- und Hilfeforum ist das zum Thema "Sicherheit", das in der Rubrik "Benutzer helfen Benutzern" zu finden ist. Dort kann man sich über sämtliche Aspekte zum Thema Sicherheit bei Ebay informieren und mit anderen Mitgliedern und Ebay-Mitarbeitern diskutieren.  

Falls man übrigens einen Regelverstoß eines anderen Ebay-Mitglieds bemerkt, so kann man einen entsprechenden Hinweis über die Adresse "http://pages.ebay.de/…" an Ebay weiterleiten. 

Zum besseren Verständnis, daß solche Hinweise sehr wichtig sein können, soll folgender Kommentar von Ebay dienen:

Diese Hinweise sehen wir als sehr wertvoll an und nehmen sie gern entgegen. Aufgrund dieser Mitteilungen ist es uns oft möglich, unzuverlässige Mitglieder vom Ebay-Marktplatz auszuschließen, bevor es zu betrügerischem Verhalten kommt.

 

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